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Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 7.

Wajigasch ויגש „Und er trat heran“ Berechit/Anfänge/1-Mo. 44,18 – 47,27

Beitrag  Admin Heute um 14:09


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3 Tewet 5774 – 6.12.13
Wajigasch ויגש „Und er trat heran“  44,18 – 47,27


Schalom liebe Freunde und Leser,

„Elohims Logik“ können wir nicht einordnen, ausser auf die aller höchste Stufe stellen und HaSchem anbeten wie lieben, IHM ganz vertrauen..

So ungefähr, habe ich einen Satz geformt bei der Auslegung im letzten Jahr zu diesem Leseabschnitt in unserer Torah.

Es ist wieder so weit die sehr bewegende Geschichte von Josef und seiner Familie zu betrachten..

In der dieswöchigen Paraschah fällt mir diesmal besonders auf, wann von Jisrael oder von Ja`akow die Rede ist und wie der jeweilige Name gebraucht wird, ist es doch ein Mann Elohim`s, unser Vorvater, und hat er jene zwei Namen, den von seinen Eltern und den Namen mit seiner Berufung und tieferen Bedeutung von HaSchem.

..darüber kann sich jeder selbst Gedanken machen, darüber nachdenken, hören, lesen und in der Familie darüber sich austauschen..

Es heisst von Ja`akov, sein Geist lebte wieder auf..

Hier ist von der Schechina/ שְׁכיִנָה /Herrlichkeit, vom Ruach Elohim`s die Rede, welcher sich durch den Kummer und die Sorge von Ja`akow entfernte. 

In Pessachim 117a wird dies so erklärt, dass der Ruach Elohims nicht über einen Menschen kommt, der im Kummer ist.

Wir lernen dadurch auch, dass der Ruach des EW`gen kein Kummer ist, wir den Kummer nicht suchen sollten. Doch wie kann man gegen Kummer angehen?!

In aller Bescheidenheit erlaube ich mir zu sagen, indem man als Mensch der Fähigkeiten und als Einzelner dem freien Willen gewährt ist, sich entschliesst zur Freude, zur Zuversicht und all dem was uns nützt ein besonderer Mensch, im Sinne unserer Berufung: „heilig zu werden wie EL heilig ist“. Dies schliesst unsere Beziehung mit den Mitmenschen ganz mit ein und unsere Beziehung zu Elohim..

Nicht um unseret Willen allein, sondern weil VAter es uns lehrt durch Seine wohlwollenden Weisungen und uns immer wieder Schild, Schutz, Retter und Helfer ist. All das, was wir so schön regelmässig oder auch unregelmässig aus unserer Torah vernehmen, soll uns lehren. 

Es soll uns Hilfe sein in unserem Leben als glücklicher Mensch, es soll uns Stütze sein um uns zu einem vollum gesunden und zufriedenen Menschen zu entwickeln.

Wenn ich hier gesund anführe, meine ich die Gesamtheit und will damit die Schechina/ שְׁכיִנָה /Herrlichkeit integriert sehen in einem Menschen, da für mich ein Mensch nur dann ganz ist in einem Sinne, um das Ziel oder die Mizwa zu erfüllen, heilig zu werden nach HaSchem`s Auftrag.

Rabbiner Rothschild hat in seinem Buch: „Der Honig und der Stachel“ öfter, wenn er von Schabbat oder Siddur, den Festtagen spricht erklärt, dass wir unter Kadosch meist <heilig> verstehen, es durchaus als <besonders> übersetzt werden kann.

Ist nun besonders weniger heilig?! Weniger wertvoll?! Oder wie kommt es dazu, dass wir neigen auf unsere Art zu verstehen?! Ist dies gut oder nicht so gut?!

Wenn ich nun sage, ein Mensch in dem die Schechina/ שְׁכיִנָה /Herrlichkeit wohnt ist heilig, gibt es dann einen Unterschied dazu wenn ich sagen würde: ein Mensch in dem die Schechina/ שְׁכיִנָה /Herrlichkeit wohnt ist besonders?!
Auch hierüber kann jeder Mensch sich Gedanken machen und hat vielleicht seine Erfahrungen damit gemacht..

Für mich scheint in diesem Sinn, <besonders>, das richtige Wort zu sein, denn die Schechina macht den Menschen noch nicht zum Heiligen, wenn ich es mal so leger ausdrücken darf, es braucht die Mitarbeit und das Bestreben, ohne Ziel kommt Stagnation, Stillstand!

Dies ist es doch, darum handelt sich doch das Meiste in unserem Leben, in der Aufgabe die uns von EL übertragen und anvertraut wird..

Wir stehen nicht still nur unter der einen Bedingung, dann wenn wir einen speziellen Ruf für eine Zeit dafür von Unserem EL erhalten haben zu einem bestimmten Grund.

Nun kann man jedoch, wenn wir zu diesem Satz in der heutigen Paraschah zurück kommen nicht sagen, Ja`akow hat sich nicht bemüht um die Schechina, er liess sich von Kummer übermannen. Es gibt grundsätzlich nicht`s was ein Mensch tun kann damit der Ruach unseres HErrn auf uns ruht, sonst wäre alles von uns abhängig, „oder?!“. 

Doch oder noch können wir günstigen Falls die Ümstände oder Vorraussetzungen dafür schaffen?!

Unser ELohim ist weder käuflich noch bestechlich noch zu beeindrucken von uns aufgeführtem Theatralem oder sonst wie..

Bedenkt, die Hebräer werden viele Jahre in Mizraim bleiben bis irgendwann dann auch ein Phar`o nicht`s mehr weiss von einem Abkommen oder Josef..

Können wir dem Leid aus dem Weg gehen, dem Kummer?!  ..meine Lieben wenn wir das könnten, dann behaupte ich einmal, dass wir dann alle schon heilig sind/wären.

Elohim verlangt von uns nicht das wir es schon sind auch wenn Seine Berufung über uns diese Heiligkeit oder das Besondere schon beinhaltet, doch es entbindet uns keinesfallst zu bestreben, zu erstreben, darin zu wachsen, zu lernen und vielem mehr.. 
Dabei die Zuversicht, besser noch, den Emunah nie zu verlieren und wenn man ihn nicht hatte auch darum zu flehen und zu streben in einem echten Kampf um Leben und Tod. Weshalb ich dies so krass ausdrücke dazu kommen wir später..

Wir lernen in dieser Paraschah auch, dass es einen freien Willen gibt für den einzelnen Menschen, doch für ein Volk unser Gewaltige Elohim einen Plan hat, wir geführt sind und unter Umständen nicht so frei sind..

Volk, Völker, Nationen und/oder Verheissungen auch durch Künder, es braucht einen gemeinsamen Entscheid für manches. 
Der Ruf ist immer Umkehr, Reue, also Techuwa ob man nun an JAH glaubt oder nicht gibt es Regeln und Prinzipien die für alle Menschen eine Gültigkeit haben. Auch hierin befindet sich die Menschheit noch in einem Prozess des Werdens. Unsere Menschwerdung ist in vielen Aspekten, dort wo wir als Menschheitsfamilie versagen noch nicht abgeschlossen, dies wage ich zu behaupten.

Es gibt immer auch einen Zusammenhang oder hat es immer gegeben im Denken der Menschen, Leid und Schuld, Katastrophen und Sünde etc., manchmal kann man Zusammenhänge plausibel erklären doch zu oft sind solche Erklärungen sehr kontraproduktiv und auch daneben, weil wir als Menschen eben noch nicht diesen Grad und den Status der Heiligkeit intus haben um GOttes Gedanken denken zu können oder Seine Wege zu gehen, doch ich bin zuversichtlich, dass die Menschheit noch lernfähig ist und auch lernen wird zu Hören/Schema! 
Wir müssen weder alles verstehen noch alles erklären können oder eine Antwort haben und können trotzdem klug, weise und intelligent sein. Das Geheimnis, das eine muss das andere nicht ausschliessen liegt schon in uns selbst, dass wir uns entscheiden können ob wir gut oder böse handeln was durchaus nicht immer mit der Meinung meines Gegenübers übereinstimmen muss. Wir lernen und gehen, wir haben uns zu ergänzen, uns zusammenzufinden..
Im Dialog im Miteinander und Füreinander lernen wir besser uns einfühlen, es ist also noch eine andere Art von Verständnis die wir erlernen dürfen die uns um weit mehr bringt „a echter Mensch“ zu sein!

Die Sprache von Liebe die uns entgegenwinkt bei jeder Erfüllung einer Mizwa, die jede Mizwa durchdringt, ja, die durch die Mizwa erst zu uns hindurchstrahlt..

Dieser Reichtum, dieser echte Reichtum und Tresor oder Schatz durch Schechina des Allmächtigen der sich unserer erbarmt wenn wir unsere Fehler eingestehen und uns bemühen um Wiedergutmachung und wahrer Reue. Nicht Askese und Busse in dem Sinne ich muss GOtt nun beeindrucken oder besänftigen, es geht nicht um Äusserlichkeiten es handelt sich um eine innere Haltung und Einstellung.

Werde nun eine ungeheuerliche Bemerkung unternehmen und damit in keinster Weise unseren Stammvater Ja`akow irgend Etwas unterstellen.

Ihr könnt euch noch erinnern, er sandte seinen Sohn Josef um nach seinen Brüdern zu sehen, dieser antwortete, er sei bereit, er ging und kam nicht zurück..

Ihr erinnert euch auch noch an die Andeutung Ja`akows an Laban wegen der 20 Jahre in denen er diente (und die 2 Jahre des Weges von Ja`akow zurück nach Hause). Das ist was er zu Lawan sagte Kap. 31 Vers 41: „bereits 20 Jahre sind mir in deinem Haus vorübergegangen, (mir sind sie vorübergegangen auch als: auf mir liegen sie; und später werde ich dafür leiden müssen.)“

Bei der Andeutung er würde dafür Schmerz erleiden, dass er die Mizwa seine Eltern zu ehren nicht erfüllen konnte, es kann auch eine Öffnung sein für Leiden, wie eine Einladung die durch ein Schuldgefühl auf ihn hereingebrochen ist..

Von beiden Andeutungen können wir auf Schuldgefühle zurück schliessen und ich finde es sehr wichtig dies anzusprechen, denn wie eine Askese einerseits die sich der Mensch zumutet, oder irgendwelche Opferhandlungen die ein Mensch vollbringt um seinem GOtt zu gefallen, genauso wie Schuldgefühle sind nicht notwendig um unserem Elohim zu gefallen, im Gegeteil sie erschweren uns den Zugang zu wahrer Freiheit.

Weshalb sage ich euch dies mit unverfrorener Kühnheit und Chuzpe, weil es für mich wie ein Schlüssel ist zu dem bildlich gesprochenem Herzen unseres VAters, dessen Name gelobt sei ER, doch noch mehr unser VAter selbst, gepriesen und gelobt Seine königliche, gerechte und barmherzige Fürsorge und Herrschaft.

Es gibt Menschen sie nehmen Kummer und Sorge auf sich und ergehen sich in diesem Kummer und der Sorge, dies kann jedoch nur Segen und geistlichen Gewinn bringen, wenn es nicht von uns selbst gesucht wird, also von dem Menschen selbst. 

So kann ich ruhigen Gewissens unseren Stammvater Jisrael nicht anklagen, es bleibt das Geheimnis zwischen MALKENU und Jisrael unserem Vorvater Ja`akow der, der Knecht Elohim`s ist und bleibt..

Jetzt könnte ich sterben, man könnte auch sagen, mein Auftrag meine Erfüllung der Berufung ist hiermit soviel wie abgeschlossen..

So uns so können wir lernen und studieren, an Weisheit wachsen, doch das Grösste ist bereit zu sein und zu Hören wenn AVINU uns ruft!

Auch darüber kann man nachdenken..

Ein anderes, Welches mich bewegte ist, wozu oder weshalb Ja`akow nicht um Josef`s Hals fiel, als sie sich wieder fanden, unsere Lehrer sagten dazu, dass er das „Schema“ las..
Weshalb las jedoch Josef nicht das „Schema“ gemeinsam mit seinem Vater?! Auch dazu klären uns unsere Weisen auf, indem sie sagen, dass man entbunden ist, so man mit einer anderen Mizwa beschäftigt ist. In diesem Falle ehrte Josef seinen Vater.

Jetzt möchte ich sterben, der einfachste Sinn ist wie im Targum Onkelos erklärt, nicht bedeutet: ich möchte jetzt sterben, sondern: wenn ich jetzt sterben müsste, wäre ich getröstet durch die Tatsache, dass du noch am Leben bist.
Der Midrasch sagt dazu, ich dachte, zweimal sterben zu müssen, in dieser Welt und in der zukünftigen Welt, weil sich die Schechina שְׁכיִנָה Herrlichkeit von mir entfernt hatte, und ich glaubte, dass der HEilige, gelobt sei ER, deinen Tod von mir fordere; jetzt da du noch lebst, werde ich nur einmal sterben. Tanch. 9

Wir sehen der grosse übermächtige Trost wird hier mit der Schechina שְׁכיִנָה Herrlichkeit, dem Ruhen von Elohim`s Ruach auf Jisrael gleichgesetzt oder erklärt und wenn wir weiter in die Tiefe gehen, erkennen wir die Lebensnotwendigkeit der Schechina mit und in uns um Leben zu können in der zukünftigen Welt und sie in dieser Welt schon ein grosser Trost ist.

Möge der EW`ge in euch wohnen mit Seinem Trost und Seiner Herrlichkeit שְׁכיִנָה Schechina!

Voll Emunah danke ich Avinu, Malkenu dass ER mit Seinem Geist auf uns ruhe und wir auf IHN hören, wir ein lebendiges Ohr und Auge, Herz und Nase sind, jeder mit den Gaben und Fähigkeiten die er einbringt in dieses Leben, in diese Welt und ich bitte VAter um Vergebung dort wo wir schuldig geworden sind. ER reinige uns von jeder Art bewusster und unbewusster Schuldgefühle die uns lähmen ein besserer, neuer Mensch zu sein. 

Dann, wenn wir frei sind durch die Gnade unseres GOttes/Elohim`s der uns alles schenkt, Seine Geschenke auch anzunehmen, auszupacken und unsere Freude darüber zu kultivieren um unserem Nebenmenschen zu erfrischen, zu erfreuen indem wir brüder-und schwesterlich Teilen und den Nebenmenschen so an unserer Freude teilhaben lassen, an dem Reichtum, dann wird das Reich unseres VAters sichtbar wachsen und sich in unsere Welt herniedersenken.

Baruch HaSchem.

Gepriesen und gelobt Unser Vater JAH! HalleluJAH! Befreit euch vom Fluch des Ungehorsams/Nichthören`s, lasst euch befreien und so wie wir VAter um Glauben/Emunah bitten oder Schalom, so dürfen wir IHN auch bitten und dafür danken, dass ER uns mit Schema/Hören beschenkt hat, denn alles was HaSchem tut, getan hat und tun wird, uns geschieht ist immer schon da..

Schabbat Schalom
eure Anastasia


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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *
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Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 4.

 Wajigasch ויגש „Und er trat heran“ Berechit/Anfänge/1-Mo. 44,18 – 47,27

Beitrag  Admin Heute um 13:13



7 Tewet 5773 – 20.12.2012

Schalom allen Lesern und Freunden wie Interessierten!


Die dies-wöchige Wochenlesung beginnt:

„und er trat heran“

Juda verbürgte sich für Benjamin, er hat seinem Vater Jakob/Jakov versprochen auf ihn aufzupassen, ihn unversehrt seinem Vater zurückzubringen und bietet sich selbst als Sklave an, denn wenn er ihn nicht zurückbringe, hätte er seinem Vater Jakov gegenüber sein ganzes Leben verwirkt. 

Sind auch wir bereit Verantwortung zu übernehmen für unsere Geschwister und sie unserem Himmlischen VAter zurück zu bringen um unser Leben hier auf dieser Welt nicht zu verwirken? 

Sind wir bereit uns versklaven zu lassen oder unrecht zu erdulden damit der Name EL`s geheiligt wird auch vor unseren Geschwistern die wir als solches nicht erkennen?

Juda war mutig, fast schon königlich beweist er sich auf seine Art, als er Josef entschlossen sagte, dass der Becher kein magischer ist, sonst wüsste er schliesslich ob sie alle noch einen Bruder und einen Vater hätten. 

Klug, kühn und mutig unterscheidet und prüft er obwohl nur ein Schafhirt, doch klar im Verstand.

Nun bot er sich als Knecht und Sklave an um sein Versprechen gegenüber seinem Vater zu halten. Sein Leben hätte vor seinen eigenen Augen und den Augen Israel`s seines Vaters sonst keinen Wert mehr gehabt.

Josef war von dieser Selbstlosigkeit sehr innerlich bewegt und gerührt, dass er sich nicht mehr zurückhalten konnte, so befahl er allen anwesenden Ägyptern, den Raum zu verlassen, begann zu weinen und gab sich seinen Brüdern zu erkennen mit den Worten: „Ich bin Josef! Lebt mein Vater noch..“

Die Brüder erschraken sehr, als sie diese Worte hörten, und schämten sich vor ihm zutiefst, dass sie einen Schritt zurückwichen. 

Josef hegte keinen Groll oder Zorn, keine Rache gegen sie weil sie ihn doch damals töten wollten, dann jedoch als sie die Karawane erblickten ihn verkauften und verwies auf den Plan Elohims der Gutes vor hatte und tröstete sogar seine Brüder mit freundlichen und beruhigenden Worten.. 

Welche Kraft ihm wohl Inne wohnte brauchen wir uns nicht mehr zu fragen denn es ist offenbar, dass die Schechina/Herrlichkeit EL`s ihn bewohnte.

Was Josef sagte waren keine leeren Worte ohne Gehalt, alles was er durchlitten und erlebt hatte empfing er von GOtt seinem VAter im Himmel der mit ihm ist und segnet, er hielt an IHM fest, hielt fest an der Vision und dem Traum den ER ihm gab in Emunah/Glauben wider allen äusseren Umständen. 

Josef tat was er zu tun hatte und der Ewige hoch gelobt sei ER konnte Seine Pläne durch ihn verwirklichen.

Wir sehen hier besonders gut, dass Segen nicht immer gleich als Segen erkennbar ist und selbst der böse Trieb im Menschen noch eine Erziehung bezweckt.

Sogar Pharo wurde durch Josefs Gegenwart zum Werkzeug des Segens, versprach das beste Land für Josef`s Familie und befahl sie sollen das Fett des Landes essen, er beteuerte mit Zeichen, indem er Wagen schickte zu Israel/Jakov seine Ersthaftigkeit und wollte, dass sie nicht bereuen Hausrat hinter sich zu lassen, denn das Beste des Landes Mitzrajim soll ihrer sein.

Josef schickte seinem Vater viele Geschenke.., ebenso trug er seinen Brüdern auf, sich nicht auf dem Weg zu zanken. 

Wir erkennen nun wie wichtig ihm der Frieden war und wie viel ihm die Versöhnung wert war, er wollte sicher nicht, dass sie sich gegenseitig beschuldigten oder der Vergangenheit anhaften, sondern froh und voll Hoffnung und im Frieden in das Haus ihres gemeinsamen Vaters zurückkehren, ihm Zeugnis geben, ihn trösten und die Geschenke übergeben. 

Josef war inzwischen zwar Herrscher über Mitzrajim doch er wurde von dem ägyptischen Umfeld nicht beeinfluss noch beherrscht. 
Vielmehr hatte er positiven Einfluss, Weisheit und Vorbildfunktion. 
Josef wusste sich zu bewahren und blieb was er war „ein Sohn Israels“.



Als die Brüder nun zu Jakov kamen und ihm erzählten, was ihnen widerfahren war, konnte er es zuerst gar nicht richtig glauben, doch dann wollte er keine Zeit verlieren und die ganze Familie reiste sofort nach Mitzrajim. 

Israel/Jakov brach auf mit allem was er hatte, als er nach Beerseba kam, opferte er daselbst dem GOtt seines Vaters Isaak.

Elohim sprach zu Israel im Nachtgesicht: „Jakov, Jakov!“ 

Dieser antwortete: „Hier bin ich!“ 

Da sprach ER: „Ich bin der starke GOtt, der GOtt deines Vaters; fürchte dich nicht, nach Mitzrajim/Ägypten hinabzuziehen; denn daselbst will ich dich zu einem großen Volke machen! Ich will mit dir hinab nach Mitzrajim ziehen, und ich führe dich gewiß auch wieder hinauf; und Josef soll dir die Augen zudrücken!“

Wohin auch das Haus Israel geht ist EL mit ihnen, nur so können sie Licht für die anderen Völker sein. 

Die biblischen Geschichten und Gleichnisse haben immer einen tieferen Sinn und mehrfache Bedeutung, zu jeder Zeit können wir uns inspirieren, lernen, an Weisheit und Erkenntnis wachsen und Trost erfahren wie auch Kraft aus den Quellen des HÖchsten schöpfen. 

Der Ewige unser Eine GOtt/Elohim hat alles vollkommen geschaffen und wir können lernen unter der Salbung Seiner in Sich wohnenden Kraft. Wir brauchen nur auf IHN zu hören und Seiner Weisung zu folgen..

Mit dem Verstand ergründen wir weder Seinen Plan noch verstehen wir unseren Himmlischen VAter, ER ist vollkommen und der Inbegriff aller Wahrheit und Weisheit.

Doch wir können lernen zu vertrauen, zu dienen in Liebe unserem lieben VAter und wie ER es uns aufträgt unseren Nebenmenschen lieben und dienen.

Aus der Kraft mit der ER unserer Seele Nahrung gibt sind wir gestärkt Werke zu tun die ER vollkommen für uns vorbereitet hat. Lernen zu handeln im Wissen um Seine ständige Gegenwart ob er sich verhüllt oder offenbart, treu Seinem Wort denn in IHM ist keine Lüge lehrt uns die echte Anbetung, lehrt uns zu beten. Dies Gebet drückt sich aus im Handeln denn wer mit dem HÖchsten eine Liebesbeziehung pflegt wird ein Mensch der über sich hinauswächst und selbst in schwierigsten Situationen oder Prüfungen fest steht und verankert bleibt in EL. Dessen Seele ist im Licht und versucht nicht alles mit dem Kopf zu verstehen und zu ordnen denn sie weiss um ihren treuen Bräutigam der sie durch Seine Liebe am Leben erhält.
Nur so ist es möglich auch Dinge zu bewerkstelligen die scheinbar keinen Sinn ergeben.

Warum sollte Israel sein Land verlassen um nicht zu verhungern, warum sollte er in Mizraim zu einem grossen Volk gemacht werden, weshalb haben Pharo oder Josef nicht einfach nur ausreichend Vorräte geschickt?
Elohims Logik können wir nicht einordnen, ausser auf die aller höchste Stufe stellen und IHN anbeten, wie Jakov, einen Altar bauen und IHM nahen den unsere Seele liebt und ihm ganz vertrauen. Unsere Bedürfnisse und unser eigenes Wollen welches fleischlicher Natur entspringt hinten an stellen, denn was zählt ist auf unseren Bräutigam der mit uns einen Bund geschlossen hat zu hören mit ganzer Liebe aus Herz, Geist und Seele. 

Wer nicht soweit ist, lässt sich von IHM schmücken und lernt die Sehnsucht seines Herzens und seiner Seele, seine inneren Kräfte zuzulassen die dürstet nach ihrem Schöpfer, die dürstet nach Wahrheit und die lechzt nach vollkommener Liebe die ihn birgt, nährt, heilt, befreit, eint, schützt und bewahrt für die ewige Heimat in Elohim.
Dich will ich suchen oh GOtt und mich von dir finden lassen, Der du meine Seele mir gibst und das Leben mir schenkst, auf Dich will ich hören und meinen Geist, mein Herz und alle Kraft die in mir wohnt Dir darbieten, Dir danken, Dich loben und preisen, Dich anbeten in Geist und Wahrheit immer und überall und zu jeder Zeit und in jeder Situation. Nah bei dir sein und nicht mehr nichts von Dir wissen wollen und deinen Satzungen, will eintreten in deine Geheimnisse die du offenbarst, mich läutern und reinigen lassen um näher kommen zu können und in rechter Weise zu lieben, deinen Willen zu tun jeden Augenblick und mich zu schenken, was ich von anderen erwarte will ich ihnen geben und sie segnen Kraft deiner Worte Ewiger die durch mich lebendig werden, die für mich lebendig werden, die in mir lebendig sind und mich verändern zu dir und meinem Nächsten hin..

Elohim hat erneut Israel geoffenbart was er mit ihm tun würde und was auf ihn zukommt.

Jeder von uns sollte etwas von Josef und Jakov haben und auf EL alle Zeit vertrauen, GOttesfürchtig und IHM ganz ergeben, dazu fleissig sein, versöhnlich, widerstandsfähig und zum Guten bereit in Gehorsam zu Haschem, IHM kann man glauben und aus Seiner Kraft leben und überleben, selbst alle Ungerechtigkeiten oder Benachteiligungen oder Betrug den böse Menschen uns entgegenbringen überstehen und unter solcher Prüfungen wachsen und reifen, reife Frucht bringen die andere wiederum ernährt und inspiriert.

Jakov machte sich von Beerseba auf, es waren 70 Seelen insgesamt des Hauses Jakov`s die nach Mitzrajim kamen in den Wagen, die Pharo für sie gesandt hatte. Sie nahmen auch ihr Vieh und ihre Habe, die sie im Lande Kanaan erworben hatten, und kamen nach Mitzrajim, Jakov und all sein Same mit ihm, seine Söhne und Enkel, seine Töchter und Enkelinnen, kurz allen seinen Samen brachte er mit sich nach Mitzrajim/Ägypten.


Josef reiste seinem Vater entgegen und es kam zu einem sehr bewegenden Treffen. Jakov war so hocherfreut seinen Josef wieder zu sehen, dass er sagte, jetzt könne er in Frieden sterben, nachdem es ihm vergönnt gewesen sei, Josef noch einmal zu sehen. 

Dann stellte Josef seine Brüder dem Pharo vor, dieser freute sich mit Josefs Familie und trug auf, sie sollen am besten Ort des Landes wohnen in Goschen und sagte auch zu Josef, wenn du weißt, dass unter ihnen tüchtige Leute sind, so setze sie zu Aufsehern über mein Vieh! 

Wieder sehen wir die Tüchtigkeit erwähnt und dass sie belohnt wird, wie jene reich macht an Ansehen die sie erwerben durch Verzicht an Bequemlichkeit, Trägheit und Komfort..

Jakov wurde Pharo vorgestellt und Jakov segnete Pharo. 

Obwohl Jakov hier in einer weniger hohen Position stand, nach aussen hin betrachtet könnte er ja der Bittgesucher sein. 

Nein, er hatte keine falsche Bescheidenheit, wusste er doch, dass sein Sohn Josef ein guter und gerechter Sohn und Herrscher war für Pharo, und mit viel Arbeit und Integrität wie Reife dessen Land gerecht hütete, dessen Geschäfte integer führte und dessen Anliegen zur besten Zufriedenheit zum Gelingen brachte.

Jakov der Knecht EL`s konnte nach dem er Seinen Auftrag erfüllte und des Pharo`s Einladung annahm, wie dessen Gastfreundschaft nicht zurückwies, tun was er zu tun hatte, nämlich den Pharo segnen damit dieser unter die Herrschaft Elohims kommt..

So tat er was in seinem Herzen das ist, was unserem starken EL gefällt und für seinen eigenen Samen das Beste und Nötige war, er segete den Pharo/Pharao den mächtigsten Mann Ägyptens/Mitzrajims.

Jakov und seine Familie wurden nun durch Josef in Goschen angesiedelt im besten Stück Weideland von ganz Mitzrajim und Josef speiste das ganze Haus seines Vaters mit Brot..

Die Torah beschreibt nun, wie sich die Hungersnot immer mehr verstärkte. Die Ägypter mussten ihr letztes Hab und Gut verkaufen, um Brot zu erwerben. Schlussendlich kam es soweit, dass sie um zu überleben, auch sich selbst dem Pharo für Brot verkaufen mussten. 

Obwohl die Hungersnot eigentlich sieben Jahre hätte dauern sollen, wurde diese verkürzt. Nachdem Jakov den Pharao gesegnet hatte, stieg das Wasser des Flusses Nil jedesmal, wenn Pharo sich ihm näherte. So konnte nach zwei Jahren des Hungers wieder Getreide gepflanzt werden. Nur mussten nun alle Ägypter von ihrem Ertrag jedes Mal einen Fünftel abgeben, da sie jetzt Pharo`s Sklaven waren.

Alles was uns an dieser Geschichte rührt und beindruckt hat einen tieferen Wert den jeder von uns im Alltag umzusetzen hat, wir lernen daraus wie wichtig es ist unsere Kinder zu erziehen nicht nur mit Worten. Ihnen bleibende Werte mitgeben damit sie ebenso die Sehnsucht in ihnen hegen alles im Sinne Elohims zu tun um so zum Segen zu werden. 

Und wir erahnen, dass die Geschichte weit mehr beinhaltet als was sie aussagt und in jeder Zeit der Menschheitsgeschichte und Epoche Gültigkeit findet, dies zeugt uns zugleich auch von der unendlichen Ewigkeit und Einzigkeit unseres GOttes Israel`s, Seiner Fürsorge und Vorsehung, Seiner Weisung und Seiner Regeln, Seiner erzieherischen Massnahme als Guter VAter der immer wacht und nie schläft, der alles weiss und gegenwärtig wirkt in Seiner Ewigkeit ohne Anfang und ohne Ende.

Segen sollen wir sein und nicht Fluch, dies ist nur möglich in ständiger Hinwendung und Ergebenheit zu unserem Himmlischen VAter der uns Seine Kraft in unsere Seele gibt, unser Herz ständig weiterbildet und unserem Geist Beständigkeit verleiht damit wir alle Herausforderungen meistern und Prüfungen bestehen zum Wohle der Allgemeinheit. 

Wir sollen uns nicht erheben doch auch nicht in falscher Bescheidenheit oder ängstlich dem Auftrag versagen zu segnen, Segen zu werden, Segen zu sein aus der Hand Haschem`s. 

Wir dürfen uns bewusst sein in IHM Segen und Licht zu sein..

Jeder von uns ist zur Bereicherung und Verschönerung dieser Welt gerufen, gerecht zu herrschen in Liebe und Verantwortung des einander Dienens als Werkzeug in Elohims Hand doch auch mit unserem ganzen Einsatz und gutem Willen. 

Frieden und Ruhe schaffen, für einander sorgen mit Recht und Gerechtigkeit, sich einfühlen können und Erbarmen haben, Trösten können doch auch Weinen zu dürfen..

Die Kraft die unserer Seele inne wohnt können wir mit unserer Kraft und unserem guten Willen Flügel verleihen weil wir unter dem Schutze Seiner Flügel verweilen, einen Ort schaffen in dem die Herrlichkeit GOttes wohnt, egal wo wir sind. 

Nie sollten wir aufgeben oder ohne Hoffnung sein, uns aufgeben oder die anderen, uns auf uns selbst fixieren oder uns abhängig machen von Menschen, wir sollten viel mehr unsere Augen zu dem Ewigen erheben und uns prüfen in wie weit wir das Potential, dass er jedem von uns gegeben hat auch zum Wachsen bringen und vermehren, neuen Samen säen damit „Viele“ genährt werden, nicht nur mit materiellen Gütern sondern vor allem auch mit geistlichen Gütern und Geschenken, dies nenne ich Gnade, welches das Geschenkes GOttes an uns ist, mit IHM zu gehen.

Allen gesegneten Schabbat und segensreiche Woche, seid was ihr sein sollt, ein Segen und der Segen wird in reicherem Masse zu euch zurück kommen, dies ist ein geistliches Prinzip. 

Gepriesen der Ewige dessen Name heilig ist und der uns heiligt!

Lehit/bis bald eure Anastasia.




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Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*
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