Archive für Beiträge mit Schlagwort: Vertrauen

Beschalach בשלח „Als er ziehen ließ“ Schm`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 13,17 – 17,16.

Beschalach בשלח „Als er ziehen ließ“ Schm`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 13,17 – 17,16

Beitrag  Admin Heute um 14:37



..

Paraschah Beschalach בשלח „Als er ziehen ließ“ 13,17 – 17,16
9 Schewat 5774 


Schalom liebe Freunde und Leser,

heute möchte ich wieder das Thema Dankbarkeit ansprechen, denn es ist sehr wichtig unserem EL nicht undankbar oder mürrisch zu nahen..

Wenn wir lesen; sie kamen zu dem Wasser das bitter war, dürfen wir diese Passage so verstehen, dass das Wasser bitter war weil das Volk verbittert war, alles was HaSchem für sie getan, doch haben sie immer wieder verbittert und mürrisch reagiert..

Ob sie nun trockenen Fusses durch das Meer gehen konnten, dann war es zu schlammig, oder sie sehnten sich nach den Fleischtöpfen zurück weil ihnen das Man nicht genügte, egal was HaSchem für sie tat, gab es immer diese Murrer.. Eine Zeit mag das gut gehn, doch nicht auf Dauer, es wird Zeit dankbarer zu werden und auf HaSchem zu hören, seine Augen nicht zu verschliessen vor dem Segen und die Wahrheit zu erkennen..

Sicher die Demütigungen und das Leid welches die Kinder Jisraels in Mizrajim erlitten haben kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Jeder der schon Schmerz, Ungerechtigkeit, Verfolgung oder Leiden erfahren hat, weiss aus dieser Erfahrung heraus, dass man neigt müde und mutlos zu werden, das Gute kann man fast nicht mehr erkennen oder dafür dankbar sein weil man es durch die Verbitterung, auch durch Zorn oder Hass und auch Unversöhnlichkeit nicht mehr erkennen kann etc..

Wenn wir unseren Blick nur in die Vergagenheit richten und nur auf das was nicht gut gelaufen ist, dann haben Mutlosigkeit mehr Macht über uns als Vertrauen..

Wie jedoch kann man Vertrauen erlangen?! Wenn man nur das Übel, das Gute jedoch nicht mehr erkennt?!

Es scheint schier unmöglich..

Sicher sollen wir das vermeintlich Ungerechte und Übel nicht einfach vergessen, doch wir sollten lernen den Mut aufzubringen alles HaSchem anzuvertrauen, IHM zu danken, dass wir noch leben, dass wir alles überlebt haben, egal von welchen Gefühlen wir bedrängt sind, wir sollten IHN um Heilung bitten und IHM vertauend danken, wir sollten lernen IHN um das Geschenk des Vertrauens zu bitten und uns auf die Worte stellen, dass ER unser Arzt ist und weiss wie er uns führt und wozu.

Die Grundaussagen aus der Torah ermöglichen uns, uns zu erinnern was HaSchem sagt!

Seine Worte und Weisungen sind nicht leer noch sind sie ohne Wirkung, diese Wirkung und Fülle werden wir jedoch nur erfahren dürfen wenn wir unsere ganze Kraft, die innere und äussere Kraft auf IHN richten und IHM vertrauen ohne unsererseits Bedingungen zu stellen.

ER hat die totale Übersicht und ER kennt uns, deshalb dürfen wir IHM ganz vertrauen.

Das grösste Übel und die krasseste Undankbarkeit ist wenn wir leugnen, dass ER uns liebt und sich um uns kümmert, wenn wir dies zulassen, dann schänden wir Seinen Namen.

Sein Name sei gepriesen!

Weshalb denkt ihr sei Sein Name gepriesen, weshalb ist es so wichtig, dass wir GOttes Namen preisen?! .., weil ER unsere Hilfe ist!
Sein Name sagt aus, dass ER uns hilft, dass ER da ist..

Wollen wir nur auf die Umstände sehen die uns bedrücken dann erkennen wir Elohim nicht mehr und sind verloren, dann sehen wir nur die Bedrückung und gestehen ein, dass die Bedrückung und das Elend alle Macht über uns hat.

Vertrauen wir jedoch der Aussage Elohim`s und danken IHM für Seine Hilfe, wird sich immer wieder ein neuer Weg auftun der für uns aus oberflächlicher Betrachtung vielleicht ein Umweg ist, doch wer tiefer sieht wird erkennen, dass alles seinen Grund und Sinn hat.

Es gibt eine Geschichte, dass ein Jude gefeuert wurde der im World Trade Center arbeitete und er sollte alle seine Sachen aus dem Büro entfernen, das tat er auch, er war nicht glücklich und zufrieden darüber, haderte auch, und an dem besagten Morgen danach als er alles geräumt hatte, als die Flugzeuge die in die Türme donnerten dabei tausende von Menschenleben auslöschte, da konnte er danken dafür, dass er noch am Leben ist und sich um seine Familie kümmern kann, einen neuen Job finden wird..

Bei jeder Hilfe die wir erfahren oder Lösung stärkt dies unser Vertrauen in HaSchem und wir sollen Seine guten Taten an uns nicht vergessen noch verleugnen!

Gerade dann wenn wir es nicht erkennen..

Der Ewige gepriesen Sein Name, Seinen Namen dürfen wir erheben, ER ist ausgerufen über uns, das bedeutet auch, dass wir anders als nur gewöhnlich zu reagieren haben wenn wir in Situationen geraten, die scheinbar aussichtslos erscheinen..

Mit HaSchem lernen wir neu zu denken und zu reden, zu handeln und zu leben!

Ohne IHN wird unser Denken uns zum Verhängnis, unsere Worte werden leer und mürrisch, verbittert und undankbar, dies bringt mit sich, dass unser Handeln nicht mehr durch Wahrheit, Reinheit oder Treue wie Milde vor sich gehen, unser Leben wird nicht mehr tauglich sein den Weisungen HaSchems gegenüber weil unser Fokus total verschoben ist.

All dies kann ich aus dieser Passage der heutigen Paraschah lernen wenn ich es in das alltägliche Leben übersetze, doch ich erkenne auch, das unser Leben aussergewöhnlich sein kann!

Aussergewöhnlich freudig, erfolgreich, gelungen, ausgewogen, erfüllt und wahrhaft glücklich, denn das Aussergewöhnlichste, das Herrlichste und Wunderbarste das Eigentlichste ist, dass ER mit uns ist in Seiner שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit.

Seine Anwesenheit hat die Kraft, die Milde und Güte, die Heilung und die Macht uns zu verändern, unser Leben, unser Reden und unser Denken und Fühlen.. Wir dürfen dabei mitwirken durch neues Denken, Reden, Sehen und Handeln!

Jemand der alleine, einsam, verlassen oder verwahrlost ist, der hat nur schwerlich eine Chance aus seinem Dilemma  herauszukommen.

Jemand, dessen Zuflucht der EW`ge ist, dem wird alles gelingen was er sich vornimmt, vielleicht nicht wie er selbst das will, doch wenn er sich auf die Führung HaSchems einlässt in Dank und Vertrauen aus Ahawah/Liebe mit hörendem Herzen, der wird viele Wunder erleben und erkennen, dass nichts mehr nur gewöhnlich ist. 
Solch ein Mensch wird immer die Chance erkennen, den richtigen Moment, er wird sich wandeln lassen und seine Ebenbildlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes wird reiche Früchte tragen für seine Nebenmenschen, die ganze Schöpfung weil solch ein Mensch aus der שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit des Ewigen heraus seinen Dienst und seine Pflicht, seinen Segen und seine Bestimmung erkennen wird..

Jeden Tag neu dürfen wir lernen, werdet heilig wie ich heilig bin..

Es sind keine leeren und unerfüllten Worte wenn wir dankbar und mit Vertrauen darangehen, denn ER hilft uns dabei..

Durch Murren und Verstocktheit, Undankbarkeit und Eigensinn wird unser Blickwinkel verengt und wir sehen nur noch das Übel und so hat dies die Macht uns zu bestimmen..

Blicken wir jedoch auf HaSchem und Seine Verheissungen, dann werden wir sehen und hören, Dinge von denen wir nicht einmal wagten zu träumen..

ER selbst tritt für uns ein, HaSchem ist unsere Hilfe unser Banner, unser Fels und unser Retter, ER ist uns Heiler und Befreier!

In der Vergangenheit habe ich mich immer wieder trainiert neu zu denken, nicht in normalen oder üblichen wie gewöhnlichen Denkmustern und ich habe Dank Elohim`s Hilfe meine ganze Hoffnung auf IHN gesetzt, so durfte ich lernen und erfahren wie köstlich und gut der HErr mit mir ist, ich durfte in eine Fülle treten die mir nicht bekannt war und ich darf leben in einem Schalom den ich mir nicht einmal ersehnen konnte weil ich zuvor müde und ausgelaugt war, es nicht erkennen konnte noch davon wusste alles immer selbst erledigte und meine Kraft immer wieder an die Grenzen stiess, ER hat mich dann gelehrt zu vergeben und zu danken, ER hat mich gelehrt den Segen und Seine Geschenke nicht zu limitieren.. So hat er mich gelehrt und mir einen Einblick gewährt, was Demut ist..

Stolz war es meinerseits alles selbst schaffen zu wollen unter solch einer Last konnte ich nur zusammenbrechen und ich danke HaSchem, dass ich mit meiner eigenen Kraft und meinem eigenen Denken an die Grenzen stossen durfte, dass ER sich meiner erbarmt und in die tiefe meiner Seele blickte, mich herausholte aus dem Schlamm und Morast, aus Hunger und Durst, aus der Nacktheit und dem Elend, aus dem Gefängnis in das ich mich selbst sperrte, aus der Einsamkeit und dem Sklavenhaus, und dem Hass, aus dem Zorn und Groll, aus der Unversöhnlichkeit und der Krankheit ohne IHN zu leben, diese Krankheit war sehr schlimm, denn dadurch war ich von Angst zerfressen, ja ich hatte Angst vor dem altern mit nur 17 Jahren, hatte Angst zu Sterben und ohne, dass ich es merkte auch die Angst zu leben..

Eigentlich war ich auf eine Art schon Tod, doch ER rief mich ins Leben um endlich zu Leben! Le Chaim/auf das Leben!

ER hat mich befreit! HalleluJAH!

Euch allen wünsche ich die Fülle des Schabbatfriedens in euer Leben, wer mir nicht glaubt, der beginne GOtt/Elohim für alles zu danken und Seinen Namen zu preisen, er übergehe die Gefühle, eine Lüge zu verkünden, zu beten, zu glauben und achte nicht auf die widerlichen äusseren Umstände, sondern halte fest an den Verheissungen des EW`gen, er flüchte unter Seine Fittiche und halte Seine Weisungen und schon sehr bald wird dieser Mensch erkennen und erleben wovon ich spreche..

Haltet euch fern von irgendwelchen Predigern und Gurus, die davon sprechen, du musst alles selber tun oder leisten, haltet euch fern euch das Geld aus der Tasche ziehn zu lassen oder euren Kopf mit Ideen füllen zu lassen die nicht aus der Torah stammen..

Hört nicht auf Lügengebäude oder Hassprediger, hört nicht auf Mörder oder Scharlatane, doch hört auf die Stimme in eurer inneren Wüste, sucht die Wolke am Tag und die Feuersäule bei Nacht der Gegenwart des einzigen Retters Seines Volkes Jisrael!

Hört auf HaSchem, sagt IHM ihr wollt auf Seine Stimme hören und ihr wollt lernen auf IHN zu hören und ER wird euch begegnen, ER wird euch helfen, doch bitte pfuscht IHM nicht in Sein Werk, durch euer eigen noch nicht gereinigtes Gutdünken oder eure getrübten Erfahrungen. Gebt euch selbst Zeit zu heilen und zu lernen die Wege Elohims, ER führt euch sicher auf eurem ganz persöhnlichen Lebensweg. Dies ist weder ein Wunschdenken noch eine aussgeklügelte Erfindung, es ist meine Erfahrung mit HaSchem die ich gerne mit allen gratis und frei teile die annehmen wollen.. Es kostet dich nur dein: „Ja, VAter ich will von dir lernen, ich will lieben lernen, ich will leben und Deinen unerschöpflichen Segen erfahren um selbst in Deiner Hand zum Segen zu werden..“.

Und ich sage euch, es wird sein und beginnt in dem Moment wo du dich selbst ernsthaft dafür entscheidest. Sei bereit für eine Zeit der Prüfung, doch bitte auch um das Geschenk die Prüfungen bestehen zu dürfen zu Seiner Ehre und deiner Freude an IHM! ER wird dich heiligen und du heiligst dich in IHM.. 
Und verstehe das Wort heilig nicht nur im Sinne von heilen sondern auch von abgesondert und besonders, denn du wirst dich von der Masse abheben nicht um besser, höher oder sonst etwas zu sein, nein um du selbst zu werden und deine eigenen Talente und Fähigkeiten einzusetzen um beizutragen in dem grossen Ganzen. Wir alle sind ergänzend deshalb unterscheiden sich auch unsere Aufgaben, schränke in deinem Denken GOtt/Elohim nicht ein, sei bereit, dass ER deine festgefassten Meinungen und Rahmen zuerst sprengt, das kann manchmal schmerzen und enttäuschen, doch es bringt dich und die Deinen in wahre Freiheit denn du bist nicht für dich allein in dieser Welt..

Allen wünsche ich von ganzem Herzen: „Schabbat Schalom“,
eure Anastasia


_________________
..



Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 8.

 Wa’era וארא „Und ich erschien“  Sch`mot/2. Mo./Exodus 6,2 – 9,35

Beitrag  Admin Heute um 13:51



..


24 Tewet 5774 – 27.12.13
Wa’era וארא „Und ich erschien“  6,2-9,35


Schalom liebe Freunde und Leser,

Moscheh Rabenu beklagte sich bei Elohim, dass das jüdische Volk nicht auf ihn höre, ausserdem behauptete Moscheh, dass Pharo ganz sicher nicht auf ihn hören werde, wenn schon die Kinder Jisrael`s nicht auf ihn hören, dann wird es Pharo sicher nicht tun, insbesondere da er nur über unbeschnittene Lippen, das bedeutet verschlossene Lippen verfügt. 

Mosches Gedankengang, dass Pharo nicht auf ihn hören werde, war insofern nicht ganz richtig. Der Schluss von dem Leichtern auf das Schwerere, wenn.., dann umso mehr, ist nicht folgerichtig und kann folgendermassen widerlegt werden, denn die Tora bezeugt, dass die Kinder Jisrael`s deshalb nicht auf ihn hörten, weil sie zu erschöpft waren, wegen der Kürze ihres Atems, ihres betrübten Gemüts, wegen der schweren Arbeit durch die Versklavung. Zuns fügt in seiner Übersetzung sogar Kleinmut hinzu..
Pharo wurde jedoch nicht auf diese Weise abgelenkt, weshalb konnte Moscheh also behaupten, dass Pharo nicht bereit ist zuzuhören?!

Der Sefat Emet löst diese Frage auf eine interessante Weise und erklärt, dass ein jüdischer Führer nur so stark ist, wie die Menschen, die ihn anerkennen.

Wenn die Menschen sich nicht führen lassen, wenn ein Führer sie nicht hinter sich scharen kann, dann verliert er die Überzeugungskraft. Dies erklärt, wieso Moscheh die Tatsache hinzufügt: „Ich bin unbeschnittener Lippen“.
Er meint damit, dass er seine Überzeugungskraft verloren hat und dies von der Tatsache herrührt, dass er Menschen vertritt, wenn diese ihm nicht zuhören, als ihren Führer annehmen und hinter ihm stehen, dann ist er wirklich sprachbehindert. 

Moscheh als Führer seines Volkes war abhängig von ihnen, die er vertreten sollte, wenn er es nicht fertig bringt sie zu führen, dann kann er sie auch nicht vertreten..

Ein interessanter Gedanke im Midrasch HaGadol zum Passuk/Vers 9 im Kapitel 7: „Wenn Pharao zu euch reden wird und sagt..“, stellt einen Zusammenhang zu einem Vers in Amos 4, 13 her, in dem es heisst: „Denn siehe, ER ist’s, der die Berge macht, den Wind schafft und dem Menschen darlegt, was sein Gespräch ist..“ 

Der Midrasch weist auf die Tatsache hin, dass HaSchem bei der Erschaffung jedes Menschen bestimmt, wie viele Gespräche er in seinem Leben führen und wie viele Worte er sprechen wird. Die Neschama-Nefesch-Ruach/Seele wird im Grunde genommen mit einem Vorrat an Worten versehen, bevor sie auf diese Welt heruntersteigt (dies bitte bildlich verstehen), sobald ein Mensch also seinen Vorrat an Worten aufgebraucht hat, ist seine Zeit abgelaufen in dieser Welt oder in diesem Leben..

Man könnte dementsprechend einen Zusammenhang zu der Länge unseres Lebens herstellen, denn wenn die Anzahl der Worte aufgebraucht sind, das Leben zum Ende kommt..

Hinter diesem Gedankengang wird klar wie man sein Leben unter Umständen verlängern kann, indem man unnütze Worte und sinnlose Gespräche minimiert.

Viel Reden ist unnütz, Geschwätz und Gerede ist zu meiden, wer viel redet schafft sich oft selbst Probleme und wird auch oft missverstanden. 

Sollten die Worte begrenzt sein in einem Menschenleben wäre es demnach sinnvoll mehr Torah zu studieren und auf Elohim zu hören um Seine Worte weiterzugeben, um die Mitmenschen zu stärken, zu trösten, sie aufzubauen und ihnen Mut zu machen auf Elohim zu hören.

Hat nicht HaSchem das ganze Volk angewiesen zu hören durch die Worte: „Schema Jisrael..“

Mehr noch oder besonders ist dieser Grundsatz oder Vorsatz gültig für jemanden der von HaSchem in Dienst genommen wird um andere zu führen und zu begleiten..

Für jemanden der Verantwortung zu tragen hat in dieser Weise..

Seine Äusserungen gut abzuwägen ist ein guter Weg sich Ärger zu ersparen und Missverständnissen aus dem Weg zu gehen, diese nicht zu verursachen, denn sie schaffen in unserem Leben Probleme und jeder von uns weiss, inwieweit unser Leben eingeschränkt wird dadurch..

Das Leben verkürzt sich, so könnte man dies verstehen, was im Midrasch erklärt wird..

Wer auf HaSchem hört und Elohim vertraut wird sein Leben verlängern im Sinne von bereichern, dessen Leben wird sich verlängern in echter Qualität des Lebens..

In meiner Jugend wurde dies zu meinem Motto, nur das Nötigste von mir zu geben, ich lernte nach Innen zu hören bevor ich sprach und meine Worte abzuwägen, vielleicht habe ich es zu weit getrieben damals, denn ein sehr frommer Mensch hatte mich darauf aufmerksam gemacht, ich sollte nicht jedes Wort das ich von mir gebe 7 mal in Alufolie verpacken bevor ich es ausspreche..

Das hatte mich damals ziemlich getroffen und ich wusste nicht mehr wie ich mich verhalten solle, doch ich habe damals alles, auch meine Fähigkeiten Elohim zurückgegeben in grosser Dankbarkeit zu unserem HaSchem und bat HaSchem alles zu reinigen von mir selbst, meinen eigenen Gedanken und Wünschen, von meinem eigenem Starrsinn und selbstgerechtem Eigenwillen, ich wollte nur Worte sprechen und Taten vollbringen die IHM wohlgefällig sind, ich wollte so sehr Elohim`s Gedanken lernen und Seine Wege gehen, die ER mich führt, ich habe IHN ganz angenommen und HaSchem vertraut.

Nicht dass ich in Undank oder aus Missbilligung alles an Fähigkeiten und Talenten zurückgab, nein, ich habe es HaSchem anempfohlen zur Reinigung und IHN gebeten mir nach Seinem Willen und Seinen Gedanken alles gereinigt wieder zurückzugeben um in rechter Weise meinen Mitmenschen zu dienen nach Seinem Wohlgefallen, obschon ich mir nicht einbildete etwas besonderes zu sein, doch ich stellte mich auf Seine Worte und Verheissungen und wusste, das es nicht meine Wege allein waren die ich nun gehen wollte sondern die Wege Elohim`s.

Wollte ganz von Elohim abhängig und inspiriert/begeistert, ja sogar durchdrungen sein..

So sehr wünschte ich, dass HaSchem mich reinigt, damit ich meinen Brüdern und Schwestern dienen kann in rechter Weise nach Seinen Weisungen. Nicht zuletzt motiviert durch die Worte König Schlomos der Elohim um ein hörendes Herz bat um das Volk führen zu können..

Unser VAter hört uns sehr wohl zu und sieht in unsere Herzen..

Sind wir von dem Wunsch beflügelt, IHM ganz anzuhangen und uns von IHM tragen zu lassen, ja, wenn wir uns beseelen lassen von Seiner Schechina..

Vertrauen ist der Anfang um richtig zu empfangen und dann weiterzugeben, wir können lernen aus HaSchem`s Salbung heraus zu handeln und zu wirken, zu hören und zu sehen, zu reden und zu schweigen, zu gehen oder zu warten..

Moscheh wusste, dass er HaSchem`s Hilfe braucht um das Volk zu führen und für sich zu gewinnen um HaSchem`s grossen Befreiungsplan durchzusetzen, er liess sich reinigen und hat sich vor HaSchem gedemütigt, das heisst er war sich bewusst, dass er ohne Salbung nicht fähig wäre zu sprechen mit Autorität und Kraft.

Er spürte richtig und wurde vorbereitet, gestärkt, aufgebaut, gesalbt im Ruach unseres Elohim. 

Nun war er bereit mit Pharo zu sprechen, selbst wenn dieser ihm nicht zuhören würde, Moscheh gewann die Sicherheit im Vertrauen, dass Elohim Sein Volk befreien wird von der Sklaverei und sie in das Neue Land von Milch und Honig bringen wird. Moscheh hatte die Zusage Elohim`s, auf die er sich verlassen konnte..

Moscheh wurde ein langes Leben von 120 Jahren beschert wie wir wissen und er sprach und spricht durch die Torah noch heute zu uns Elohim`s Worte..

Ist es nicht tröstlich, dass wir unser Leben beeinflussen können durch die Worte die wir wählen zu sprechen und im vollen Vertrauen zu HaSchem leben dürfen mit der zusätzlichen Hoffnung auf ein zukünftiges Leben.

Jeder von uns hat Mitmenschen zu begleiten und zu führen, oder zu lehren, sei es in der Familie oder im Bekannten und Freundeskreis, in der Gemeinde oder bei unserer Arbeit, im privaten wie im öffentlichem Leben..

Manchmal mehr und manchmal weniger, wir können es lernen auf HaSchem zu vertrauen und auf IHN zu hören, das ist unsere Aufgabe zu gehorchen, um Ohr zu werden für die Menschen, die uns in unserem Leben begegnen und unsere Hilfe brauchen. Aus eigener Kraft und Stärke sind wir nur bedingt fähig richtig zu helfen oder einzuordnen, richtig zu verstehen, doch in der Salbung der Schechina Elohim`s mit uns, werden wir uns nicht erschöpfen und nimmermehr müde für unsere Nebenmenschen, dies ist immer der, der uns soeben am nähesten ist einzustehen..

Unter den Flügeln HaSchem`s werden wir flügge und lernen wir fliegen, lernen wir über Mauern und Hindernisse hinwegzukommen, wir lernen Probleme zu vermeiden oder diese zu meistern durch Lösungen die wir empfangen..

HaSchem ist unsere Hilfe und unsere einzige wahrhafte Führung!

Baruch HaSchem!

VAter wir danken Dir, dass Du uns befähigst und rufst zu Hören/Schema, wir danken Dir, dass wir Dich hören dürfen und Dir ganz vertrauen lernen dürfen, dass Du uns hörst und leitest, uns lehrst und heiligst. Amen.

In diesem Zusammenhang denke ich des öfteren an Verse in der Schrift die besagen und uns erinnern, befiehl Adonaj deinen Weg und vertrau IHM oder hoffe auf IHN.. Wir empfehlen dem EW`gen unsere Wege die wir zu gehen haben und vertrauen HaSchem! 

Auf Seine Weisungen dürfen wir ganz und gar vertrauen, dafür dürfen wir dankbar sein und daraus immer wieder neue Kraft schöpfen..

AVINU, Du nimmst uns ernst, stehst uns bei und salbst uns, befähige uns mit mehr Mut, Dich und Deinen Willen zu vertreten für alle zu denen Du jeden von uns sendest nach Deinen heilvollen Gedanken. 

Jeder von uns begegnet Menschen in seinem Leben, wir wollen bereit sein von Dir HaSchem und Deinen grossen Taten zu berichten. 

Wahrhaftig wir haben Einen Elohim der Stärke und Kraft, der Huld und Güte wie Gerechtigkeit, bereit zu helfen dem, der sich an Dich wendet. Wir kommen zu Dir unser KÖnig, unser VAter und preisen Deinen Namen. Gelobt wirst DU mit Recht und geliebt mit all unserem Herzen, unserer Seele, Kraft und Vermögen..

Sucht mein Angesicht, mein Angesicht sollt ihr suchen..

Schalom liebe Freunde suchen wir in allem was wir sagen und tun, denken und wollen, das Angesicht HaSchem`s, ER wird uns führen..

Angenehmen und bereichernden Schabbat Schalom euch allen,
Seine und eure Anastasia


_________________
..



Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 6.

 

Masse מסעי „Reisen“  Numeri/ 4.Mo./ Namen/ Wüstenzug 33,1-36,13

Beitrag  Admin Heute um 13:20

..


15 Aw 5773 – 22.6.2013
Masse מסעי „Reisen“ 33,1-36,13





Liebe Freunde und Leser,

wir haben im Forum schon zu jeder Lesung ein paar Worte (http://meineschafe.aktiv-forum.com/t244-alle-paraschots-hier-im-forum-mit-entsprechendem-link), so erlaubte ich mir keine neuen Paraschots zu posten während der letzten 2 Wochen, jetzt hole ich dies nach und teile ein paar Eindrücke mit euch über meine Reise.

Der Ewige schenkte mir nach 3 Jahren die Gelegenheit zu reisen und eine wirkliche Auszeit zu nehmen, dies tat mir sehr gut und ich bin IHM unendlich dankbar, dass er mich wieder neu stärkt und beschenkt hat.

Mit all den neuen Menschen mit denen ich Bekanntschaft machen durfte, den Freunden, die ich wieder treffen konnte, die Gespräche mit ihnen und der wunderbaren Natur, wunderbares Wetter, lange Spaziergänge, Radtouren, und dann noch ein Zimmer mit Meerblick und dies alles ohne Voranmeldung, und zur Hochsaison. 
Doch VAter vertraute ich, dass ER alles vorbereitet, dies bestätigte sich in allen Punkten, sogar besser wurde alles und wunderbarer, als wenn ich selbst alles geplant hätte. 
Das einzige Risiko, wenn ihr so wollt, wäre gewesen, dass ich wieder abreisen muss, weil kein Zimmer zu buchen frei gewesen wäre, dies nahm ich gerne in Kauf, denn meinem VAter zu vertrauen ist mir wichtiger als selbst in allem die Oberhand zu haben, gerne unterstelle ich mich Seinem Schutz und Segen und lasse mich von Elohim an der Hand nehmen und leiten, Seine Überraschungen sind die Allerbesten! Baruch El Chaddai!

Dies sage ich euch in aller Demut um IHM alle Ehre zu geben und euch neu zu ermutigen, IHM zu vertrauen in allen Dingen!

Herrlich hat ER für alles vorgesorgt, IHM alle Ehre und aller Dank! Dies war der allerbeste Urlaub und eine wunderbare Reise für eine Rundumerneuerung, der Segen war in Fülle da und auch innere Heilung von alten Wunden konnte geschehen. Die intensiven Gebetszeiten waren reinstes Geschenk und den Reichtum im Siddur konnte ich neu vertiefen..

Hoffe auch ihr konntet euch im Urlaub erholen oder ihr habt noch einen Urlaub auf den ihr euch vorbereiten und freuen könnt, um dann mit neuer Kraft in euren Alltag zurückzukehren. Der Segen des Ewigen mit euch!

Vertraut Elohim und traut Ihm alles zu um für euch zu sorgen, denn ER ist da!

Wir brauchen Ruhezeiten, so haben wir die Festtage und den Schabbat und manchmal auch noch Ferien. In dieser Zeit können wir uns neu auf IHN besinnen und erneut lernen wie üben, IHN nicht auszuschliessen und Elohim immer mit einzubeziehen in alle Entscheidungen, Planungen und allem Tun und Denken..


Unser Volk reiste viel, doch es waren nicht immer Ferien oder Honig-schleck-zeiten. 
In der Torah lesen wir von Kämpfen und Eroberungen, von Schlachten, Siegen und Niederlagen.

Wir haben in unserem Leben immer wieder Kämpfe und Prüfungen zu bestehen, wenn wir jedoch fest mit Elohim unserm einzigen KÖnig und VAter verbunden bleiben und auf IHN hören, wie IHM ganz vertrauen, erfahren wir Seine Hilfe und Stärke in unserem Leben, im Alltag wie in den Festzeiten..

ER ist unser Hort und unsere Hilfe, ER ist unsere ganze Wonne, gepriesen sei Sein Name!

In unserem Innern wächst sogar etwas, damit die gewöhnlichen Tage aussergewöhnlich werden mit der Liebe und Fürsorge die uns unser VAter erweist, gepriesen ist ER, Baruch HaSchem!

Als ich auf Reisen war hörte ich besonders auf IHN und ER hat mir folgenden Satz gesagt, den ich nun mit euch teile.


„Seid da, wenn ich euch anrufe, so wie ICH da bin wenn ihr zu mir ruft!“


Ist es nicht so, dass ER immer da ist wenn wir zu IHM rufen, dies hat ER uns somit neu in Erinnerung gebracht, wir sollen IHN anrufen und ebenso bereit sein für IHN, wenn ER uns ruft!

Mit diesen Worten haben wir eine Richtlinie erhalten um in allen Dingen erfolgreich zu sein.

Euch allen eine segensreiche Woche neu auf IHN zu hören unseren Elohim, unseren VAter uns einzigen KÖnig,
eure Anastasia


_________________

Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*
%d Bloggern gefällt das: