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Emor אמור „Sage“ Wajikra/Lev./3.Mo./Priestertum 21,1 – 24,23

Beitrag  Admin Heute um 15:38



Am 7 Ijar 5773 – 17.4.2013
Parascha Emor אמור „Sage“ aus Wajikra/3.Mo./Priestertum 21,1 – 24,23


Schalom liebe Freunde und Leser!


Tadelloses soll geopfert werden und die Priester Aarons sollen auch tadellos sein! Was ist mit uns, mit jedem Einzelnen von uns, wenn doch der Ewige gelobt ist ER uns ruft Heilige, Königliche und Priester zu sein?!

Was lernen wir daraus?!

Dass wir Makel beheben und tadellos sein sollen vor dem HErrn unserem Elohim. 

Doch wie können wir tadellos und ohne Makel sein oder werden, ist es überhaupt möglich?!
Ist es möglich von uns aus tadellos und makellos zu werden?!

Unser Elohim ist heilig, ER ist tadellos und makellos! ER hat gesagt, ER heiligt uns durch Seine Satzungen, deshalb können wir etwas tun, wir können auf IHN hören und mit Seiner Hilfe uns von IHM heiligen lassen. 

Wir haben darüber gesprochen, uns heilen zu lassen in sämtlichen Bereichen und wollen nicht stehen bleiben auf den geraden Wegen, die ER uns führt. 

So wollen wir IHN immer wieder ohne Angst bitten, jedoch in vollem Vertrauen uns mit Liebesbanden an sich zu ziehen und uns auf Seine Arme zu nehmen wie eine Mutter ihren Säugling, die dabei ihr Haupt zu ihrem Kindlein neigt..

Der Ewige gebraucht diese Bilder wenn ER uns durch seine Begeisteten lehrt und ermahnt, dies zeigt uns etwas von Seiner Güte und Qualität der Liebe und Zuneigung von der auch wir lernen sollen. 

Wir können nicht weitergeben was wir nicht erhalten haben so ist es gut uns zu bemühen und zu trainieren alles Gute von Elohim an- und aufzunehmen um es weiterzugeben und so unseren Nächsten in rechter und gerechter, wie göttlicher Weise lieben zu können.

Wir sollten nicht mehr menschlich jedoch göttlich werden im Umgang miteinander wie Elohim sagt: „Ich bin GOtt und nicht Mensch“, trotzdem will ER, dass auch wir heilig werden wie ER heilig ist.

Wir gehen die ersten Schritte und vertrauen IHM und ER hilft und vollendet was an uns noch nicht tadellos oder malkellos ist in unserem Verhalten und Planen, Sinnen und Streben, wir strecken uns nach Seiner Weisung aus und ER gibt uns Brot, dass uns nährt und sättigt..

ER kümmert sich um uns und verlässt uns nicht.

ER ist treu selbst wenn wir untreu sind, doch der Strafe für Untreue können wir entgehen indem wir Treue lernen, Geduld, Langmut, Barmherzigkeit und Güte.. 

Vertraut IHM, ER allein ist des Vertrauens ganz würdig! 

Weshalb betone ich dies erneut?! 

Weil ER „GOtt“ ist und kein Mensch und deshalb keine Schwäche kennt, selbst wenn wir Strafe und Tod verdienen hat ER eine Möglichkeit durch seine tadellose und makellose Liebe uns wegen Seines gerechten Erbarmens uns zu schützen und zu helfen, uns immer wieder zu begegnen damit wir IHN erkennen wie ER ist!

Je-mehr wir dies erkennen werden wir geneigt IHM wirklich zu folgen und in Seine Gedanken eingeweiht zu sein. 

Die Ausübung der Mizwot ist eine exzellente Übung um hineinzuwachsen in die Tugenden unseres geliebten Elohims, gelobt ist ER!

Wenn Er uns Anweisungen gibt ist es wichtig diese einzuhalten auch wenn wir sie nicht verstehen, denn ER kennt den Grund dafür und will uns schützen wie bewahren vor allem Unheil. 

Wenn ER sagt; Leinen und Wolle sollen nicht vermischt als Kleidungsstück an uns sein so erinnern wir uns, dass die Götzendiener Mischwaren an sich trugen und versuchen nun tiefer zu verstehen, denn wir sollen uns nicht verunreinigen indem wir auf die sehen, die keinen lebendigen Elohim haben, der sich um sie kümmert. ER will keine Vermischung und Verunreinigung weil wir dann die Orientierung verlieren und unser innerer Kompass das Gewissen nicht mehr richtig reagiert.

Unser Hören und unser Sehen, wie Riechen, unser Urteilsvermögen und Betrachten unsere Masseinheiten werden verschoben und uns zu ungerechtem Handeln führen, können dann nicht mehr tadelsfrei oder tauglich sein..

Zorn und Wut zum Beispiel können zu einer Gefahr werden, weil wir uns daran gewöhnen aufzubrausen wenn etwas nicht so gelingt oder zu unserer Zufriedenheit ausfällt. 

Ungeduld lässt uns zu unbedachten Handlungen bringen und vieles mehr..

Im Talmud wird uns gelehrt, dass wir Zorn nur spielen sollen wie ein Schauspieler z.B., es soll also kein echter Zorn oder Hass in uns sein der uns treibt, denn sonst verlieren wir die richtige Einstellung. 

Wenn wir Zorn nur spielen um z.B. Autorität oder aus einer erzieherischen Massnahme heraus, kann es manchmal hilfreich sein, doch wenn wir mit Güte und Einfühlvermögen, manches mal mit einer gewissen *Chùzpe handeln werden wir nicht nur selbst sondern auch andere mitbringen zum rechten Ziel.
* ‎חוצפה Chùzpe (Im Jiddischen und in den meisten europäischen Sprachen schwingt Anerkennung für eine Form sozialer Unerschrockenheit mit. Hier spricht man insbesondere von Chùzpe, wenn jemand in einer eigentlich verlorenen Situation mit Dreistigkeit und Mut wie Kühnheit noch etwas für sich herauszuschlagen versucht ohne Egoismus doch durchaus mit einem gesunden Selbstbewusstsein.)

Manchmal haben wir Verantwortung für Menschen, und wir müssen lernen in jeder Situation angemessen zu reagieren, dazu wird Zorn nie in der Lage sein auch nicht Ungeduld. Diese werden uns eher zum schwächeln verurteilen und man wird uns nicht ernst nehmen können, ebenso werden wir Hass, Zorn oder auch Ungeduld entzünden wie säen und ernten beim Gegenüber, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen werden; und wir ihre Würde beschmutzt und Intimsphäre verletzt haben. 

Ein guter Grundsatz: du kannst nur ernten was du säst! Wer Frieden und Liebe, Respekt, Geduld und Milde etc. sät wird sie schliesslich auch wieder ernten, vor allem wenn wir alles unter JAH`s Herrschaft bringen!

Wir sollten nie richten oder die Möglichkeiten in einem Menschen dem wir vorgesetzt sind oder auch als Eltern, dürfen wir unsere Kinder nicht geistlich missbrauchen indem wir sie zwingen unsere Erwartungen zu erfüllen.

Der Ewige gibt uns eine Richtschnur und wer seinen Sohn nicht züchtigt, der liebt ihn nicht; bedeutet in keinster Weise, dass wir prügeln sollen, weder durch Schläge mit der Hand noch durch Worte aus unserem Mund, noch durch Geste oder unser Verhalten. Wenn wir jedoch in Güte und Milde erklären, sodass der andere verstehen und nachvollziehen, wie lernen kann, steht zwar die Drohung, doch sie wird nicht eintreffen müssen..

Eine Androhung kann dem Hartgesottenem manchmal helfen, doch dann ist das Druckmittel eine Quelle von Angst. Angst jedoch ist kein guter Begleiter. Liebe ist die Antwort!

„Echte GÖttliche Liebe“ nach „Ihr“ dürsten wir alle, selbst jene, die es nicht wahrhaben oder zugeben wollen. 

Halten wir uns an die Wege der göttlichen Liebe werden wir Hass, Zorn, Ungeduld, Angst, Beklemmungen, Verwirrungen, Makel und Untauglichkeiten überwinden und ausgrenzen können, werden wir sie trennen von uns, werden wir diese absondern und aussondern können in rechter Weise..

Denn all dies ist Unbrauchbar für uns auf dem geraden Weg mit Elohim!

Wir haben den tieferen Sinn der Mizwot zu erkennen, dann können wir auch wirklich Folge leisten, deshalb brauchen wir die Erkenntnis Elohim`s und wollen von IHM lernen in jeder Situation unseres Lebens und uns an IHM erfreuen, Der uns Zeit und Ewigkeit bietet, Der uns Werktage, also Arbeitstage doch auch heilige Schabbate und Festzeiten wie Festwochen beschert. 

Jedoch auch im Alltag, so wir mit IHM verbunden bleiben, wird ein gewöhnlicher Tag zu einem Festtag und einer Festzeit in der wir uns an IHM erfreuen und uns alles aus Seiner Gnade und Kraft gelingen wird..

ER beschenkt uns reich und wer dies erkennt wird von IHM erhoben und befördert, er wird Früchte bringen, dass selbst für Fremdling und Arme noch genug übrig bleibt.

Den Nächten lieben wie mich selbst bringt uns dazu, uns erst einmal selbst zu verzeihen und uns anzunehmen, wie der Ewige, gepriesen ist ER uns annimmt und liebt wie versorgt. Tatsächlich haben wir zu lernen uns selbst zu lieben mit Seiner Liebe..

Lassen wir Fehltritte nicht unser Selbstwertgefühl beeinträchtigen, wir sind Kinder GOttes. So dürfen wir mit ruhigem Gewissen und felsenfester Überzeugung beten: „Elohim mein VAter, Dir danke ich mit allem Vermögen, ich weiß, dass ich etwas Besonderes bin, denn DU hast nichts Schlechtes geschaffen!“

Mit dieser Einstellung können wir dem Nächsten in rechter Weise begegnen und handeln lernen aus der Stärke und Kraft die Elohim uns schenkt und zur Verfügung stellt. 

Wir brauchen lediglich zu lernen umzusetzen was dies bedeutet. 

Jemehr unser Vertrauensverhältnis zu Avinu/unser VAter ein inniges und echtes wird, werden wir Früchte in unseren Beziehungen und in allen Bereichen unseres Lebens erfahren dürfen.

Das hebräische Wort kodesch bedeutet wörtlich „getrennt“, aber im Sinne von „verbessert“. 

Immer so wir Erwünschtes von Unerwünschtem trennen, bleibt etwas Besseres übrig. 

Das Beste ist eigentlich immer schon da, wir haben lediglich zu lernen uns von IHM erkennen zu lassen, der uns Leben in Fülle schenkt und uns mit Seinem Ruach/Geistbraus ausgerüstet hat, ebenso mit Verstand wie Intelligenz um zu prüfen und uns von allem trennen zu lassen durch Seine Hilfe, welches unsere Liebesbeziehung zu Elohim stört.

Kodesch sind die gewöhnlichen Dinge und Ereignisse des Lebens, jedoch getrennt von den unerwünschten Aspekten wie Zorn, Groll, Wut, Unversöhnlichkeit, etc. welche sie verdünnen und schwächen..

Elohim will, dass wir gestärkt sind durch die Beziehung mit IHM und ER will in unserem Alltäglichen nicht ausgeschlossen sein, Er hilft uns ehrlich, konsequent, dankbar und gegenüber dem Bedürftigen und Armen grosszügig zu sein. 

Wie ER uns vergiebt und immer wieder aufnimmt, dürfen auch wir vergeben und unseren Nebenmenschen immer wieder neu eine Chance geben, ihn aufnehmen..

Mit GOttes Hilfe wird unser Leben kadosch werden, unsere Aufgaben kadosch erledigt werden, und unsere Beziehungen zu dem Nächsten und uns selbst kadosch sein!

Freut euch, freut euch des gerechten Elohim`s der uns gerechte Ordnung geordnet hat!

Kadosch, Kadosch, Kadosch Adonai EL Chaddai, wir ehren und lieben Dich!
Gepriesen bist DU!

Schalom euch allen!
Gesegneten wie erfüllten Schabbat wie heilige Alltage euch allen von Herzen, eure Anastasia




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Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*
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