http://meineschafe.aktiv-forum.com/t24p45-shabbat-lesungen-parashah-betrachtung-hilfen-im-alltag#1085

 Wajeschew וישב „Und er wohnte“ (Berechit/1.Mo. 37,1 – 40,23)

Beitrag  Admin Heute um 18:57




Schalom und neue Kraft in der Ruhe mit unserem Fels!

*/ Jakov aber wohnte im Lande, darin sein Vater ein Fremdling war..

Gebündelte Garben die man auf dem Feld von der Wurzel trennt und nach Hause bringt, das Niederbeugen vor der einen Garbe, die für uns den Ewigen representiert, Dem wir dienen, wir lassen uns vom Materiellen lösen und ordnen es unter im Gehorsam zu GOtt, der unsere wahre Wurzel ist. Wir lassen uns zusammenfügen und lernen durch die Gebote Jah`s das Miteinander.

Man könnte sagen warum hat Jakov den Josef bevorzugt, doch man kann genau so sagen unser Himmlischer VAter hat ihn auch bevorzugt indem er ihm Träume schenkte. 

Der Ewige schenkt dem, und vertraut jenen, die Seinen Willen tun um nach langer Prüfung dieses Gesalbten oder Berufenen, dann für viele zu sorgen. 
Nicht nur der körperliche Hunger soll gestillt werden auch der geistliche. Wenn wir uns dem Ewigen unterwerfen und IHN allein anbeten sind wir in der Ordnung und lernen durch die Gebote/Mizwot Wahrheit die tief in unserer Seele wohnt und nach aussen Frucht bringen wird.

In der inneren Tiefe wachsen, manchmal wird man getrennt und abgesondert um geistlich wachsen zu können.
Es ist wichtig mit EL unsere Beziehung zu pflegen und auf IHN hören zu lernen, dies geschieht meistens in einer langen Phase des Abgeschieden-seins vom gewohnten Umfeld. 
Im Exil sozusagen besinnen wir uns der wahren Werte und wollen zurück kommen zu IHM mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und aller Kraft. 
Wenn dies nicht möglich ist wollen wir im Exil etwas haben, dass uns an die gute Zeit erinnert in der wir ganz nah mit IHM waren, vielleicht mit den Eltern oder ein Moment unserer Kindheit indem wir GOttes Licht und Nähe besonders erleben konnten. 
Doch im Exil geht es nicht um wehmütige Erinnerung, es geht um alle Kräfte zu sammeln, die Lücke und Möglickkeit zu finden die einem ermöglicht, gestärkt und positiv mit neuer Kraft zu überleben. Nirgend wo sonst kann man am besten erleben, dass diese Kraft nicht mehr von uns kommt.

Die guten Momente als „allein im Exil“, wenn wir uns sammeln und in uns gehen, zum Kern unseres Selbst bringen. Dort wo der Ewige uns inne wohnen will um mit uns zu sein und mit uns Mahl zu halten. 
Lernen mit IHM über alles zu sprechen, ER allein wird der Vertraute der Seele, diese Vertrautheit voller Dank und Einfachheit, unverblümt und ungeschminkt bringt der Seele den ganzen Gewinn. Geist und Körper lernen sich einzufügen und man wird mit sich selbst eins durch den EInen der in unserer Seele wirkt. Der unsere Seele speiset bei dem Mahl.

Weshalb wohl hat der Ewige sich offenbart als DER, DER ER IST, damit auch wir werden wer wir sind. In der Abgeschiedenheit und mit IHM lernen wir dies am Besten.

Erst wenn wir dann firm und reif sind werden wir effectiv für das Reich GOttes arbeiten können. Nicht wie wir uns das vielleicht vorgestellt oder erträumt hätten, keine romantische Vorstellung wird sich in diesem Sinne erfüllen doch die Vision die der Ewige mit dir hat, er kennt dein hatte, hat und haben wird und nur ER allein kann dir helfen glücklich zu sein und die ganze Ruhe und Erfülltheit kannst du erleben in dem du wirst und bist was du sein sollst vor, mit, durch und in IHM, der deine Seele liebt.



&/ ..daß sie ihn bei seinem Kleide ergriff und zu ihm sprach: Schlaf bei mir! Er aber ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus.

Als Josef entfloh, war er nicht nackt oder entblösst, denn seine Seele hatte er bewahrt in der edlen Reinheit. Er stand zu den Überzeugungen seines Herzens und seiner Seele, daraus lernen wir, unser Körper ist die Kleidung/Wohnung unserer Seele. Unser Körper/Leib ist das Gefäss in der unsere Neshama/Seele verweilt, welche unsere spirituelle und geistige wie innere Persönlichkeit wiederspiegelt.

Josef`s moralische Werte sind sehr hoch und der Ewige, gepriesen sei ER kann deshalb mit ihm auch arbeiten.

Des Josef`s Schönheit (schönes Angesicht/Jefe Toar) und strahlendes Aussehen (strahlendes Antlitz/Jefe Mare) waren nicht nur äusserlich. 

Wissen wir, dass wahre Schönheit von Innen kommt, doch leben wir auch im Einklang mit dem was wir wissen, bleiben wir nur Theoretiker oder setzen wir unser Leben auf die eine wahre Heiligkeit die von ganz Innen kommt, dort wo der Ewige uns einwohnen will um uns wahrhaft schön zu machen. Deshalb meine lieben Kinder, lasst uns wahrhaft schön, untadelig und rein sein um das Abbild unseres GOttes nicht zu verunstalten durch eigenes Gutdünken, doch lernen wir von unserem Himmlischen VAter und gehorchen IHM mit Freude!
Ja wir hören auf Seine Stimme. 
So können wir in jeder Hinsicht ein Beispiel für andere sein und guten Einfluss ausüben, wir entscheiden uns, das Licht für die Völker zu sein wie es unser VAter durch uns sein will.
Jemehr wir also die Herrlichkeit und Reinheit unseres GOttes in uns aufnehmen werden wir gewandelt hin zur wahren Schönheit unserer Bestimmung heilig zu werden wie ER heilig ist. 

Wie Josef der mitunter hart verfolgt oder missverstanden wurde, der Rückschläge zu meistern hatte, lernte er durch all diese Schwierigkeiten und Prüfungen und entwickelte sich zu dem Mann der er sein soll unter der schützenden Hand seines ihn liebenden Himmlischen VAters. 

Josef hat sich nicht erhöht oder seine Träume ausgelegt, war nicht stolz, hochmütig oder trotzig, darüber finden wir in der Schrift keinen Hinweis. Der Ewige jedoch konnte ihn formen und segnen und der Segen konnte weitere Früchte bringen.

Dank und Preis Unserem VAter im Himmel, ER allein kennt unser Herz, ER weiss was in unseren Herzen vorgeht und weiss auch uns sicher zu führen. ER weiss unser Herz neu zu formen und unseren Geist beständig zu bilden und auszubilden. Sein Segen bringt reiche Früchte!

Wir haben die Freiheit zu wählen, Gutes oder Böses zu tun, Unserem VAter zu vertauen oder zu misstrauen, wir dürfen uns frei entscheiden für Fluch oder den Segen.

So viel Vertrauen schenkt uns der Ewige, so lasst uns wachsen in IHM und lernen jeden Tag und jede Stunde wie jeden Augenblick unseres Lebens, von IHM, der uns bei der Hand nimmt und uns auf seine Schulter hebt, uns manchmal alleine gehen lässt um uns dann wieder mit Seinen starken Armen auf Seinen Schoss zu heben und uns auf Seinen Knien zu schaukeln. Dann wieder vor allem wenn wir dabei sind Reife zu erlangen, erwachsen zu werden, dann gehen wir alleine doch ER ist mit uns! Ob wir dies spüren oder nicht, es geht nicht um Gefühle, alles zu seiner Zeit, um vorbereitet zu sein und unter allen Umständen ein weiser, ausgeglichener erfolgreicher Mensch zu sein der GOtt wohlgefällig ist und durch den ER wirken und handeln kann. 

Lasst uns ein mutig Herz fassen und mit fester ungeteilter Seele IHM vertrauen, Seinen Namen auszurufen um IHN zu loben und zu preisen in jeder Lage unseres Lebens und vertrauen, dass ER uns tragen möchte, denn Sein Name, gepriesen sei ER ist das was ER aussagt; Rettung, Hilfe und Heil!

Werden wir erwachsen in den Dingen unseres VAters, dann werden wir mitunter merken, dass wir in dieser Welt nur ganz bedingt Momente der Ruhe und des Friedens erleben, im Innern mit unserem VAter jedoch sind wir zu Hause und im ganzen Frieden, der uns zum Ruhepol werden lässt für alle die noch keinen Frieden gefunden haben. Jakov wollte sich ausruhen und er wohnte..

Lassen wir uns nicht täuschen, die heile Welt gibt es für uns nicht hier auf Erden, doch wir können lernen nicht zerissen zu sein und können lernen zu danken und nicht zu murren, wir können lernen uns einander zu helfen, zu trösten und uns beiszustehen..

Allen segensreichen Schabbat, eure Anastasia.



*/ 1 Jakob aber wohnte im Lande, darin sein Vater ein Fremdling war, im Lande Kanaan. 2 Dies ist die Familiengeschichte Jakobs: Joseph war siebzehn Jahre alt, als er mit seinen Brüdern das Vieh hütete, und er war als Knabe bei den Söhnen Bilhas und Silpas, der Weiber seines Vaters; und Joseph brachte die Klagen über sie vor ihren Vater. 3 Israel aber hatte Joseph lieber als alle seine Söhne, weil er ihn in seinem Alter bekommen hatte; und er machte ihm einen langen Rock. 4 Als nun seine Brüder sahen, daß ihr Vater ihn lieber hatte als alle seine Brüder, haßten sie ihn und mochten ihn nicht mehr grüßen. 5 Joseph aber hatte einen Traum und verkündigte ihn seinen Brüdern; da haßten sie ihn noch mehr. 6 Er sprach nämlich zu ihnen: Hört doch, was für einen Traum ich gehabt: 7 Siehe, wir banden Garben auf dem Feld, und siehe, da richtete sich meine Garbe auf und blieb stehen; eure Garben aber umringten sie und warfen sich vor meiner Garbe nieder! 8 Da sprachen seine Brüder zu ihm: Willst du etwa gar unser König werden? Willst du über uns herrschen? Darum haßten sie ihn noch mehr wegen seiner Träume und wegen seiner Reden. 

&/ 39,7 Es begab sich aber nach diesen Geschichten, daß seines Herrn Weib ihre Augen auf Joseph warf und zu ihm sprach: Schlaf bei mir! 8 Er aber weigerte sich und sprach zu dem Weibe seines Herrn: Siehe, mein Herr verläßt sich auf mich und kümmert sich um nichts, was im Hause vorgeht, und hat mir alles anvertraut, was ihm gehört; 9 es ist niemand größer in diesem Hause, als ich, und es gibt nichts, das er mir vorenthalten hätte, ausgenommen dich, weil du sein Weib bist! Wie sollte ich nun ein solch großes Übel tun und wider Gott sündigen?10 Und wiewohl sie ihm Tag für Tag zuredete, hörte er doch nicht auf sie, daß er sich zu ihr gelegt oder sich mit ihr vergangen hätte. 11 Es begab sich aber an einem solchen Tage, als er ins Haus kam, um sein Geschäft zu besorgen, und niemand von den Hausgenossen zugegen war, 12 daß sie ihn bei seinem Kleide ergriff und zu ihm sprach: Schlaf bei mir! Er aber ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus. (Schlachter Übersetzung)

_________________

Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*
Werbeanzeigen