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Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 5.

Ki Tissa כי תשא „Wenn du erhebst“ – Sch`mot/2.Mo./Auszug/Ex.30,11-34,35

Beitrag  Admin Heute um 15:42


Am 11 Adar 5773 – 21.2.2013

Ki Tissa כי תשא „Wenn du erhebst“ 

Schalom liebe Freunde,

heute wenden wir uns einem schwierigem Thema zu, denn nachdem die Kinder Israels die kostbarsten Geschenke von Elohim erhalten haben fielen sie unter die schwerste Sünde und konnten die Prüfung nicht bestehen. 
Selbstsucht hat sie alles vergessen lassen was der Ewige für sie gatan hat. Scheinbar aussichtslos ist ihre Lage, doch der Ewige gepriesen und gelobt ist ER, hatte einen Plan und noch ein grösseres Gut für sie zu erwirken, zu der schriftlichen Torah erhielten sie auch die mündliche Torah. Sie durften lernen Versagen in Wachstum zu wandeln und durften Vergebung und Stärkung erleben.

Wie oft geschieht es, dass wir die Wohltaten GOttes vergessen und uns dann von IHM abkehren in Zeiten der Prüfung, damit meine ich auch mit eingeschlossen, die Zeiten in denen wir denken es geht uns bestens und wir bräuchten IHN nicht mehr.. 

Jeder kann sich dahingehend selbst prüfen und hat die grosse Chance neu zu beginnen durch die Techuva. 

Wer scheitert kann aus seinen Fehlern lernen. 

Wir haben das Geschenk erhalten, lernen zu dürfen und weiter zu sehen und zu wachsen. 

Die Erfahrung von Entsühnung erhebt uns in eine neue Dimension die uns befähigen wird, sanftmütig und geduldig zu werden, auch unseren Mitmenschen gegenüber. 

Wir sollen gerne und schnell bereit sein zu Vergeben wenn uns Unrecht widerfahren ist, wir dürfen milde werden und vom Allbarmherzigen lernen. 

Wir werden durch solche Erfahrungen befähigt mit ganzem Einsatz uns zu ändern und ein besserer neuer Mensch zu werden.

Wer Vergebung erlebt hat und Heilung sollte dadurch stetig wachsen und Güte wie Erbarmen lernen. 

Mosche hatte durch das Bekennen der Sünde seines Volkes bei Haschem die Vergebung erwirkt. 

Mosche hatte sich zurück gestellt und hatte Erbarmen mit dem ihm anvertrautem Volk. 

Er ist eingetreten in den Bereich mit GOtt zu verhandeln und vertraute Haschem ganz und gar.

Jeder von uns wenn er gefestigt ist, kann eintreten und bei GOtt dem Ewigen um Vergebung bitten, kann um Reinigung und Treue bitten mit Dank und im festen Glauben. 

Als erstes jedoch haben wir um Heilung und Erbarmen zu flehen/bitten bei Haschem in Techuwa um von IHM geheilt zu werden und Erbarmung in allen Bereichen unseres Lebens zu erfahren. 
Dann auch dürfen wir beten in Gedanken mit Worten und mit Taten für einander, damit wir GOtt gehorchen und uns einander in rechter Weise dienen und ergänzen zu Seiner Ehre.

ER gibt uns dann den Frieden und neue Kraft Prüfungen zu bestehen oder Versuchungen zu widerstehen, die Sünde zu meiden und das Gute zu denken, wollen und zu tun. 
Wichtig ist wenn man einmal versagt hat den Mut und den Glauben an GOtt nicht zu verlieren, sich IHM wieder ganz zuzuwenden und IHM ganz zu vertrauen und dadurch dankbarer zu werden.

Jeder sollte seinen Beitrag leisten ob reich oder arm, hatte jeder den gleichen Beitrag zu leisten der durch die Musterung zu gehen hatte, all dies geschah vor dem Frevel des Götzendienstes.

Und du sollst das Sühnegeld von den Kindern Israel nehmen und es für den Dienst der Stiftshütte geben, daß es den Kindern Israel zum Gedächtnis diene vor dem HERRN, zur Sühnung für eure Seelen. 

Dies sind die Worte und die Weisung die der Ewige dem Mosche auftrug. 

Wir sehen, der Ewige hat für alles vorgesorgt damit wir Sühnung für unsere Seelen erhalten und wir sehen auch, dass jeder seinen Beitrag zu leisten hat. 

Heute ist es vielleicht kein Schekel oder ein halber doch jeder hat den freien Willen erhalten und kann sein Ja dem Ewigen geben und seinen guten Willen in Demut, das heisst in Wahrheit, dies bedeutet wir wissen nicht ob wir es aus eigener Kraft schaffen, wir wissen nicht ob wir zu unserem Ja vollends stehen werden, doch wir können bitten und danken dafür im Glauben und im Vertrauen, wir können vergeben und guten Mutes sein denn der Ewige hat sich uns offenbart als der Ewig Eine und Seiende. ER ist für uns da und kennt uns bei unserem Namen, ER ist bereit zu verzeihen wenn wir uns IHM zuwenden..

Wie mehr wird ER gewillt sein uns zu verzeihen wenn wir bereit sind unsererseits unseren Schuldnern ihre Schuld zu erlassen, wenn wir gütig und freundlich, sanft und mit Erbarmen mit unseren Nächsten umgehen, wenn wir um Heilung und Reinigung bitten füreinander ohne uns besser zu fühlen oder stärker als jeder andere. 
Alle sind wir anfällig schlechtes und böses zu tun und keiner ist ohne Schuld, wir alle haben eine Verpflichtung füreinander, dies ist`s was wir gelernt haben sollen durch das Scheitern unserer Vorfahren am Sinai, dies ist es was wir gelernt haben sollten. 

Keiner kann sagen er habe alle Weisheit und werde dies oder jenes Gebot nicht übertreten. Jeder kann schuldig werden und keiner sollte sich über die anderen erheben, wir leben alle durch die Gunst unseres Elohim`s und haben eine Verpflichtung und Schuldigkeit vor IHM. 

Dies heisst nicht, dass wir ständig mit Trauermiene durch das Land ziehen sollen und ständig betrübt seien, nein, wir haben einen Retter und Erlöser der uns kennt und liebt und der für uns gerne sorgt, der Gnade vor Recht walten lässt in Seiner IHM eigenen Barmherzigkeit für uns..

Unsere Sünde kann uns nicht von IHM trennen, tief ist ER in uns verwurzelt, ER der Ursprung unseres Seins, es gibt einen Ort in unsere Seele in der ER wohnt und wenn wir über das Ziel hinausschiessen und unser Potenzial nicht ganz ausschöpfen schaden wir nicht IHM sondern uns selbst, deshalb wenn wir auch manchmal Umwege gehen und dabei lernbereit sind, uns bewusst werden welche Gnade und Verpflichtung Seine Gegenwart eigentlich beinhaltet, werden wir uns mit aller Kraft bemühen und eine neue Kraftquelle in unserem Innern wird sich auftun und uns bereichern damit das Gute überwiegt und wir werden durch IHN in unserer Seele jeden Makel überwinden. 

Dies gibt Hoffnung für alle die IHN in sich aufnehmen ganz bewusst und durch Seine Gnade und Kraft, durch Seine Salbung leben.

So erzieht und lehrt ER uns damit wir eines Tages frei und geläutert sind von allen Mängeln und jeglichem Makel. 

ER kennt uns und weiss um uns und lehrt uns was wir brauchen um gut durch diese irdische Lehrzeit zu kommen und dabei erfahren wir Freude, Kraft, Zuspruch und Trost von unserer Seele Bräutigam. ER ist treu, gelobt der Heilige Israels!

Baruch Haschem!

Wenn wir unsere Tora studieren und lernen haben wir dies alles nicht zu vergessen, auch lernen und studieren wir sie nicht um andere zu beieindrucken oder uns zu überheben, doch wir studieren und lernen aus ihr, um besser lieben zu lernen und eines Tages unser Potenzial besser auszuschöpfen, unsere Bestimmung zu erreichen: „werdet heilig wie ICH Heilig Bin“.

Wir nähern uns unserem Ziel und werden treu und zuverlässig, halten den Bund mit IHM und freuen uns alle Zeit und loben IHN der uns so überreich beschenkt. 

Allen gesegneten Schalom Schabbath, eure Anastasia.

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Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 4.

Wajezé ויצא „Und er zog aus“ (Berechit/1.Mo. 28,10 – 32,3)

Beitrag  Admin Heute um 14:46



9. Kislew 5773 – 23.11.2012

Shalom liebe Leser, Freunde und Interessierte,

als erstes herzlichen Dank Juditha für deine Gedanken, die du mit uns geteilt hast, der Ewige segne uns und wende uns sein Angesicht zu damit wir noch vieles lernen auf dem Weg mit IHM.

Wajezé bedeutet: und er zog aus.

Jakov zog aus und flüchtete vor Esau nachdem er den doppelten Segen erhalten hatte von seinem Vater Isaak.

Nach Jahren der Geborgenheit und des Wachsens in GOttes Dingen war er nun ausgezogen um in ein Land der Götzendiener zu kommen.

Auf dem Weg dorthin ruhte er und erkannte den heiligen Ort, an dem sein Vater schon bewahrt wurde und Elohim sich dem Avraham offenbarte.

Es ist nicht mehr schwer zu verstehen weshalb uns der Ort an dem der Tempel stand so wichtig und kostbar ist, weshalb genau dieser Ort für das Gesamthaus Israel so bedeutungsvoll ist und er Ihnen gehört, es ist der Ort GOttes die Pforte zum Himmel. Dort hat sich der Ewige Israel offenbart.

Der Tempel muss wiederhergestellt werden und wird das Bethaus für die Völker wohin sie wallfahren werden, so sagen es die Künder/Propheten und die Tehillim/Psalmen.

Das Volk Elohim`s kann wahrhaftig sagen wir wissen wo und wen wir anbeten. 

Es ist der Ort an dem GOtt erfahrbar und zur Erde gestiegen ist, wenn man das so sagen kann.

Sicher gibt es auch die geistliche Dimension dieses Ortes, er ist im Geist und in der Wahrheit, und dort beten wir den Vater unablässig an. Alle Menschenkinder könnten es lernen.

Jakov ist ein geistlicher Mensch nicht nur fleischlich, dies hat eine Wirkung die nicht verloren geht. Eine direkte Auswirkung, selbst als Laban ihn über das Ohr haut/betrügt und ihm die falsche Braut unterschiebt, hält er sich an sein Versprechen, er blieb die Jahre die er zusagte und arbeitete für Laban. Elohim segnete Jakov überreich, und wurde schon im diesseits belohnt..

Jakov stand auch zu seinem Wort gegenüber seiner Geliebten, der er versprochen hatte sie zu heiraten obwohl sie die Schwester der untergeschobenen Frau war. Hier stellte Jakov die Liebe auf eine höhere Ebene und war treu wie vertrauensvoll gegenüber HaShem, aus dieser Verbindung wurde uns Josef geschenkt durch den der Ewige sein Volk vor Hunger rettete in späterer Zeit.
Wir verstehen nicht immer GOttes Wege, doch ohne dies alles gäbe es keine 12 Stämme des Hauses Israel.

Wir erkennen unschwer, dass der Ewige von uns fordert damit wir wachsen und nach IHM ausschauen der Segen kommt dann nicht nur zu uns selbst sondern auch zu den Nachkommen und Nebenmenschen. Ein offenes Geheimnis wie der Vater unser geistlichen Hunger stillt, uns Liebe und Ausdauer beschert unseren Fleiss und Einsatz segnet, wir wachsen in Geduld und durch Seine Kraft werden wir stark und fleissig, emsig im guten Sinn und fruchtbar im geistlichen Verständnis. Man lernt Weisheit auf GOttes Wegen.

Zu seinem Wort stehen auch wenn man übervorteilt oder betrogen wird kann man nur mit einem geistlichen guten Hintergrund. Jakov hat dies zu Hause gelernt, er hat von Elohim gelernt.

Das ist, die Torah erfüllen, auf den Ewigen zu hören und ihm zu gehorchen. 

Man sagt jüdisch sein ist wie ein Ei sein, man wird härter je länger man es kocht. In diesem Zusammenhang gewinnt das Wort „hart-sein“ eine neue Dimension die absolut vorteilhaft und positiv ist, es bedeutet stark werden und festhalten an den Grundwerten die wir von Elohim erhalten, IHM dankbar zu sein, nicht von IHM abzuweichen, unser ganzes Vertrauen auf IHN zu setzen, Seine Wege gehen und nicht mehr seine eigenen Gelüste und Gedanken zu verherrlichen, sondern den Gedanken HaShem`s in uns aufzunehmen und in seiner Lust zu wandeln die den beschenkt der auf IHN hört.

Festhalten und bewahren im Herzen, mit seinem Innern ist nicht festhalten mit den Händen, denn dann kann man nicht mehr empfangen. So halten wir an HaShem fest mit unserem ganzen Sein, danken IHM, loben IHN und hören auf IHN..

Seinen Frieden halten wir in uns fest und schenken ihn weiter..

Allen recht segensreichen Shabbat,
eure Anastasia.
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