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Beschalach בשלח „Als er ziehen ließ“ Schm`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 13,17 – 17,16.

Beschalach בשלח „Als er ziehen ließ“ Schm`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 13,17 – 17,16

Beitrag  Admin Heute um 14:37



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Paraschah Beschalach בשלח „Als er ziehen ließ“ 13,17 – 17,16
9 Schewat 5774 


Schalom liebe Freunde und Leser,

heute möchte ich wieder das Thema Dankbarkeit ansprechen, denn es ist sehr wichtig unserem EL nicht undankbar oder mürrisch zu nahen..

Wenn wir lesen; sie kamen zu dem Wasser das bitter war, dürfen wir diese Passage so verstehen, dass das Wasser bitter war weil das Volk verbittert war, alles was HaSchem für sie getan, doch haben sie immer wieder verbittert und mürrisch reagiert..

Ob sie nun trockenen Fusses durch das Meer gehen konnten, dann war es zu schlammig, oder sie sehnten sich nach den Fleischtöpfen zurück weil ihnen das Man nicht genügte, egal was HaSchem für sie tat, gab es immer diese Murrer.. Eine Zeit mag das gut gehn, doch nicht auf Dauer, es wird Zeit dankbarer zu werden und auf HaSchem zu hören, seine Augen nicht zu verschliessen vor dem Segen und die Wahrheit zu erkennen..

Sicher die Demütigungen und das Leid welches die Kinder Jisraels in Mizrajim erlitten haben kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Jeder der schon Schmerz, Ungerechtigkeit, Verfolgung oder Leiden erfahren hat, weiss aus dieser Erfahrung heraus, dass man neigt müde und mutlos zu werden, das Gute kann man fast nicht mehr erkennen oder dafür dankbar sein weil man es durch die Verbitterung, auch durch Zorn oder Hass und auch Unversöhnlichkeit nicht mehr erkennen kann etc..

Wenn wir unseren Blick nur in die Vergagenheit richten und nur auf das was nicht gut gelaufen ist, dann haben Mutlosigkeit mehr Macht über uns als Vertrauen..

Wie jedoch kann man Vertrauen erlangen?! Wenn man nur das Übel, das Gute jedoch nicht mehr erkennt?!

Es scheint schier unmöglich..

Sicher sollen wir das vermeintlich Ungerechte und Übel nicht einfach vergessen, doch wir sollten lernen den Mut aufzubringen alles HaSchem anzuvertrauen, IHM zu danken, dass wir noch leben, dass wir alles überlebt haben, egal von welchen Gefühlen wir bedrängt sind, wir sollten IHN um Heilung bitten und IHM vertauend danken, wir sollten lernen IHN um das Geschenk des Vertrauens zu bitten und uns auf die Worte stellen, dass ER unser Arzt ist und weiss wie er uns führt und wozu.

Die Grundaussagen aus der Torah ermöglichen uns, uns zu erinnern was HaSchem sagt!

Seine Worte und Weisungen sind nicht leer noch sind sie ohne Wirkung, diese Wirkung und Fülle werden wir jedoch nur erfahren dürfen wenn wir unsere ganze Kraft, die innere und äussere Kraft auf IHN richten und IHM vertrauen ohne unsererseits Bedingungen zu stellen.

ER hat die totale Übersicht und ER kennt uns, deshalb dürfen wir IHM ganz vertrauen.

Das grösste Übel und die krasseste Undankbarkeit ist wenn wir leugnen, dass ER uns liebt und sich um uns kümmert, wenn wir dies zulassen, dann schänden wir Seinen Namen.

Sein Name sei gepriesen!

Weshalb denkt ihr sei Sein Name gepriesen, weshalb ist es so wichtig, dass wir GOttes Namen preisen?! .., weil ER unsere Hilfe ist!
Sein Name sagt aus, dass ER uns hilft, dass ER da ist..

Wollen wir nur auf die Umstände sehen die uns bedrücken dann erkennen wir Elohim nicht mehr und sind verloren, dann sehen wir nur die Bedrückung und gestehen ein, dass die Bedrückung und das Elend alle Macht über uns hat.

Vertrauen wir jedoch der Aussage Elohim`s und danken IHM für Seine Hilfe, wird sich immer wieder ein neuer Weg auftun der für uns aus oberflächlicher Betrachtung vielleicht ein Umweg ist, doch wer tiefer sieht wird erkennen, dass alles seinen Grund und Sinn hat.

Es gibt eine Geschichte, dass ein Jude gefeuert wurde der im World Trade Center arbeitete und er sollte alle seine Sachen aus dem Büro entfernen, das tat er auch, er war nicht glücklich und zufrieden darüber, haderte auch, und an dem besagten Morgen danach als er alles geräumt hatte, als die Flugzeuge die in die Türme donnerten dabei tausende von Menschenleben auslöschte, da konnte er danken dafür, dass er noch am Leben ist und sich um seine Familie kümmern kann, einen neuen Job finden wird..

Bei jeder Hilfe die wir erfahren oder Lösung stärkt dies unser Vertrauen in HaSchem und wir sollen Seine guten Taten an uns nicht vergessen noch verleugnen!

Gerade dann wenn wir es nicht erkennen..

Der Ewige gepriesen Sein Name, Seinen Namen dürfen wir erheben, ER ist ausgerufen über uns, das bedeutet auch, dass wir anders als nur gewöhnlich zu reagieren haben wenn wir in Situationen geraten, die scheinbar aussichtslos erscheinen..

Mit HaSchem lernen wir neu zu denken und zu reden, zu handeln und zu leben!

Ohne IHN wird unser Denken uns zum Verhängnis, unsere Worte werden leer und mürrisch, verbittert und undankbar, dies bringt mit sich, dass unser Handeln nicht mehr durch Wahrheit, Reinheit oder Treue wie Milde vor sich gehen, unser Leben wird nicht mehr tauglich sein den Weisungen HaSchems gegenüber weil unser Fokus total verschoben ist.

All dies kann ich aus dieser Passage der heutigen Paraschah lernen wenn ich es in das alltägliche Leben übersetze, doch ich erkenne auch, das unser Leben aussergewöhnlich sein kann!

Aussergewöhnlich freudig, erfolgreich, gelungen, ausgewogen, erfüllt und wahrhaft glücklich, denn das Aussergewöhnlichste, das Herrlichste und Wunderbarste das Eigentlichste ist, dass ER mit uns ist in Seiner שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit.

Seine Anwesenheit hat die Kraft, die Milde und Güte, die Heilung und die Macht uns zu verändern, unser Leben, unser Reden und unser Denken und Fühlen.. Wir dürfen dabei mitwirken durch neues Denken, Reden, Sehen und Handeln!

Jemand der alleine, einsam, verlassen oder verwahrlost ist, der hat nur schwerlich eine Chance aus seinem Dilemma  herauszukommen.

Jemand, dessen Zuflucht der EW`ge ist, dem wird alles gelingen was er sich vornimmt, vielleicht nicht wie er selbst das will, doch wenn er sich auf die Führung HaSchems einlässt in Dank und Vertrauen aus Ahawah/Liebe mit hörendem Herzen, der wird viele Wunder erleben und erkennen, dass nichts mehr nur gewöhnlich ist. 
Solch ein Mensch wird immer die Chance erkennen, den richtigen Moment, er wird sich wandeln lassen und seine Ebenbildlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes wird reiche Früchte tragen für seine Nebenmenschen, die ganze Schöpfung weil solch ein Mensch aus der שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit des Ewigen heraus seinen Dienst und seine Pflicht, seinen Segen und seine Bestimmung erkennen wird..

Jeden Tag neu dürfen wir lernen, werdet heilig wie ich heilig bin..

Es sind keine leeren und unerfüllten Worte wenn wir dankbar und mit Vertrauen darangehen, denn ER hilft uns dabei..

Durch Murren und Verstocktheit, Undankbarkeit und Eigensinn wird unser Blickwinkel verengt und wir sehen nur noch das Übel und so hat dies die Macht uns zu bestimmen..

Blicken wir jedoch auf HaSchem und Seine Verheissungen, dann werden wir sehen und hören, Dinge von denen wir nicht einmal wagten zu träumen..

ER selbst tritt für uns ein, HaSchem ist unsere Hilfe unser Banner, unser Fels und unser Retter, ER ist uns Heiler und Befreier!

In der Vergangenheit habe ich mich immer wieder trainiert neu zu denken, nicht in normalen oder üblichen wie gewöhnlichen Denkmustern und ich habe Dank Elohim`s Hilfe meine ganze Hoffnung auf IHN gesetzt, so durfte ich lernen und erfahren wie köstlich und gut der HErr mit mir ist, ich durfte in eine Fülle treten die mir nicht bekannt war und ich darf leben in einem Schalom den ich mir nicht einmal ersehnen konnte weil ich zuvor müde und ausgelaugt war, es nicht erkennen konnte noch davon wusste alles immer selbst erledigte und meine Kraft immer wieder an die Grenzen stiess, ER hat mich dann gelehrt zu vergeben und zu danken, ER hat mich gelehrt den Segen und Seine Geschenke nicht zu limitieren.. So hat er mich gelehrt und mir einen Einblick gewährt, was Demut ist..

Stolz war es meinerseits alles selbst schaffen zu wollen unter solch einer Last konnte ich nur zusammenbrechen und ich danke HaSchem, dass ich mit meiner eigenen Kraft und meinem eigenen Denken an die Grenzen stossen durfte, dass ER sich meiner erbarmt und in die tiefe meiner Seele blickte, mich herausholte aus dem Schlamm und Morast, aus Hunger und Durst, aus der Nacktheit und dem Elend, aus dem Gefängnis in das ich mich selbst sperrte, aus der Einsamkeit und dem Sklavenhaus, und dem Hass, aus dem Zorn und Groll, aus der Unversöhnlichkeit und der Krankheit ohne IHN zu leben, diese Krankheit war sehr schlimm, denn dadurch war ich von Angst zerfressen, ja ich hatte Angst vor dem altern mit nur 17 Jahren, hatte Angst zu Sterben und ohne, dass ich es merkte auch die Angst zu leben..

Eigentlich war ich auf eine Art schon Tod, doch ER rief mich ins Leben um endlich zu Leben! Le Chaim/auf das Leben!

ER hat mich befreit! HalleluJAH!

Euch allen wünsche ich die Fülle des Schabbatfriedens in euer Leben, wer mir nicht glaubt, der beginne GOtt/Elohim für alles zu danken und Seinen Namen zu preisen, er übergehe die Gefühle, eine Lüge zu verkünden, zu beten, zu glauben und achte nicht auf die widerlichen äusseren Umstände, sondern halte fest an den Verheissungen des EW`gen, er flüchte unter Seine Fittiche und halte Seine Weisungen und schon sehr bald wird dieser Mensch erkennen und erleben wovon ich spreche..

Haltet euch fern von irgendwelchen Predigern und Gurus, die davon sprechen, du musst alles selber tun oder leisten, haltet euch fern euch das Geld aus der Tasche ziehn zu lassen oder euren Kopf mit Ideen füllen zu lassen die nicht aus der Torah stammen..

Hört nicht auf Lügengebäude oder Hassprediger, hört nicht auf Mörder oder Scharlatane, doch hört auf die Stimme in eurer inneren Wüste, sucht die Wolke am Tag und die Feuersäule bei Nacht der Gegenwart des einzigen Retters Seines Volkes Jisrael!

Hört auf HaSchem, sagt IHM ihr wollt auf Seine Stimme hören und ihr wollt lernen auf IHN zu hören und ER wird euch begegnen, ER wird euch helfen, doch bitte pfuscht IHM nicht in Sein Werk, durch euer eigen noch nicht gereinigtes Gutdünken oder eure getrübten Erfahrungen. Gebt euch selbst Zeit zu heilen und zu lernen die Wege Elohims, ER führt euch sicher auf eurem ganz persöhnlichen Lebensweg. Dies ist weder ein Wunschdenken noch eine aussgeklügelte Erfindung, es ist meine Erfahrung mit HaSchem die ich gerne mit allen gratis und frei teile die annehmen wollen.. Es kostet dich nur dein: „Ja, VAter ich will von dir lernen, ich will lieben lernen, ich will leben und Deinen unerschöpflichen Segen erfahren um selbst in Deiner Hand zum Segen zu werden..“.

Und ich sage euch, es wird sein und beginnt in dem Moment wo du dich selbst ernsthaft dafür entscheidest. Sei bereit für eine Zeit der Prüfung, doch bitte auch um das Geschenk die Prüfungen bestehen zu dürfen zu Seiner Ehre und deiner Freude an IHM! ER wird dich heiligen und du heiligst dich in IHM.. 
Und verstehe das Wort heilig nicht nur im Sinne von heilen sondern auch von abgesondert und besonders, denn du wirst dich von der Masse abheben nicht um besser, höher oder sonst etwas zu sein, nein um du selbst zu werden und deine eigenen Talente und Fähigkeiten einzusetzen um beizutragen in dem grossen Ganzen. Wir alle sind ergänzend deshalb unterscheiden sich auch unsere Aufgaben, schränke in deinem Denken GOtt/Elohim nicht ein, sei bereit, dass ER deine festgefassten Meinungen und Rahmen zuerst sprengt, das kann manchmal schmerzen und enttäuschen, doch es bringt dich und die Deinen in wahre Freiheit denn du bist nicht für dich allein in dieser Welt..

Allen wünsche ich von ganzem Herzen: „Schabbat Schalom“,
eure Anastasia


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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 7.

Wajechi ויחי „Und er lebte“  Berechit/Anfänge/1-Mo. 47,28 – 50,26

Beitrag  Admin Heute um 16:52


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10 Tewet 5774 – 13.12.13
Wajechi ויחי „Und er lebte“ 47,28 – 50,26

Schabbat Schalom liebe Freunde und Leser,

gestern habe ich gesehen, dass es mein Lieblingsgetränk zum halben Preis gibt und ich sah, dass auf der Palette gerade noch 2 Mehrpacks übrig bleiben, die ich jedoch nicht auch noch gestern kaufen konnte, da die Tragetasche voll und auch schwer genug war mit anderen Einkäufen.

Heute morgen hatte ich meine Aufgaben zu erledigen doch im Innern war ich noch dankbar für das eine Paket meines Lieblingsgetränks, das ich gestern kaufen konnte, es war mehr als ich erwartet hatte schon gestern..

In dieser Grundfreude und Dankbarkeit auch für kleine Dinge war es für mich ausser Frage, gleich zu überstürzen heute Morgen um in den Laden zurückzugehen und mir Nachschub zu holen, wusste ich doch, dass es noch 2 Multipack gibt und ich vertraute, dass es noch welche gibt bis Zeit ist in dieses Geschäft zurückzukehren.

Irgendwie konnte ich mich die letzten Jahre immer auf die Führung HaSchem`s verlassen, ich durfte es lernen..

ER hat es mir geschenkt IHM zu vertrauen, voran ging lediglich mein Entschluss IHM für alles zu danken und mich zu erfreuen an allem um VAter so zu ehren, mir ist bewusst, dass ich IHM nie die ganze Ehre geben kann, doch ich versuche mein Bestes zu geben und HaSchem sorgt für mich..

Vorhin, als ich mit meiner Arbeit fertig war ging ich also gemählich zum Einkaufen in dieses Geschäft zurück um vor Schabbateinbruch wieder zu Hause sein zu können und siehe da, es gab nicht nur 2 sondern 3 Vielpacks die ich zu halben Preis kaufen konnte.

Alles bezahlt und eingepackt, und so merkte ich, hui, die sind ja ganz schön schwer..

Voll des Dankes und des Lobes, ich trällerte frohgemut unserem EL ein Liedchen, und dankte HaSchem für alle Jehudim auch in dem Lied Am Jisrael Chai, dann bemerkte ich nach ca. 400 m, die ich hinter mir gelassen habe und eigentlich schon nicht mehr gut tragen konnte eine Dame die aus einem anderen Geschäft kam und ihren Autoschlüssel in der Hand hatte, so bat ich die Dame ob sie mich ein kleines Stückchen mitnehmen könnte in ihrem Wagen, so geschah es dann auch, ich wurde bis vor meine Haustüre gefahren..

Als sie wegfuhr bemerkte ich auch, sie hatte für mich eine Extraschleife gefahren, denn sie fuhr in die Richtung zurück wo wir herkamen.

Mehr als mir zusteht habe ich bekommen, nicht nur eine Packung, oder zwei, mit der von gestern sogar 4 und eine Dame, die ich nicht mal kannte hat mich in ihrem Wagen mitgenommen, dass ich nicht alleine tragen musste und mir wurde die Gelegenheit geboten, jemanden um einen Gefallen zu bitten und konnte dadurch diese Dame kennenlernen, sie und ihre Familie segnen und für sie alle HaSchem danken..

Beschenkt, beschenkt, beschenkt und nochmal beschenkt ohne Ende, auch ich kann immer wieder sagen ich habe alles, ich habe mehr als ich brauche..

HalleluJah!

In den kleinen und in den grossen Dingen..

Unsere Mutter Leah hat 4 Söhne bekommen, mehr als ihr zustünde nach Raschi`s Aussage, denn wenn wir 12 Söhne/12 Stämme auf 4 Frauen aufteilen wollten, dann hätte sie mit 3 Söhnen die Fülle schon erreicht, das war ihr bewusst, so konnte sie sagen bei der Geburt ihres 4. Sohnes: „dies mal danke ich HaSchem und lobe ihn, sie nannte in Jehuda.

Der Wortlaut in unserer Torah: „dies mal lass mich dankbar HaSchem loben.“

Im Segen unseres Vaters Ja`akows den er Jehuda ausspricht in der dieswöchigen Sidra, beinhaltet: „deine Brüder werden dich rühmen“.

Dies ist die Bedeutung von Jehudim, wir alle die wir HaSchem danken und ihn loben sind Jehudim, wir sollten alle diese Einstellung haben EL zu danken und IHN zu rühmen.

Nur wenn wir HaSchem für alles danken, IHM vertrauen und IHM alle Ehre geben, aus der innersten Haltung, ich habe alles, ich habe mehr als ich verdiene oder brauche, dann sind wir Jehudim, das zeichnet das Wesen eines Jehudim aus, das ist unser Denken und unser Verhalten, deshalb können wir teilen und wohltätig sein, weil wir mehr als genug haben, wir sind bedacht worden von unserem Elohim und haben mehr als unseren Anteil erhalten.

Elohim schenkt uns mehr als wir brauchen..

Erkennen können wir dies nur, wenn wir bereit sind diese Lehre anzunehmen und umsetzen in unserem Alltag!

Durch das kleine Beispiel wollte ich euch ein kleines Zeugnis geben damit ihr euch vorstellen könnt, wie sich Dankbarkeit in unserem Leben auswirkt.

Ja`akow`s Segen für seinen Sohn Jehuda sagt aus, dass seine Bruder ihn rühmen werden..

Das Wort ‚joducha‘ stammt von ‚lehodot‘, und bedeutet: „danken“ oder „ehren“.



Unsere Weisen erklären, dass die Bracha von Ja’akow aussagt, dass alle Jehudim nach dem Namen Jehuda genannt werden würden.

In Jehudim/Juden von Jehuda steckt HaSchem zu loben, unseren Elohim zu danken. 

Es sollte unser Wesenszug sein Elohim zu ehren und zu danken.



Wie wir wissen war Jehuda der vierte Sohn unser Mutter Leah, sie war so erfreut über dies Ereignis, dass sie sagte: „dies mal lass mich dankbar HaSchem loben.“

Noch einmal hebe ich hervor, nach menschlicher Weise gerecht oder fair aufgeteilt, hätte vielleicht jede Mutter 3 Söhne gebären sollen, bei 12 Söhnen die 12 Stämme ergeben und 4 Frauen?!

Leah wusste, ich habe mehr als meinen Anteil bekommen..

Mehr als meinen Anteil, hierin in diesem Wissen verbirgt sich auch die Wurzel für Dankbarkeit gegenüber unserem Elohim und IHN zu loben.


“Ich habe mehr als meinen Anteil“. Dies ist die jüdische Lebenseinstellung, ich habe mehr als mir zusteht bekommen, man kann sagen es ist der Wesenszug der einen Jehudi auszeichnen sollte..


Wir erinnern uns noch an Esaw der sagte zu seinem Bruder Ja`akow: ich habe viel und drückte damit aus, dass es noch mehr gäbe was man besitzen solle, ich hab viel jedoch nicht alles..

Ja‘akow auf dem die Verheissung Elohim`s kam, hingegen antwortete: „ich habe alles“. 

Diese Denkweise und Einstellung von unserem Vater Ja`akow ist die ideale jüdische Philosophie, in ihr wohnt inne, ich habe mehr als ich brauche, mehr als mir zusteht, mehr als ich verdiene, ich bin glücklich und zufrieden..

Elohim unser VAter segnet durch Ja`akow`s Segenspruch über Jehuda uns alle, zu echten dankbaren und zufriedenen Jehudim..

Es liegt an uns diesen Segen auch zum Fruchten zu bringen, indem wir uns dieser zusätzlichen Gnade des unverdienten und zusätzlichen Anteil`s bewusst werden und dankbar unseren Elohim loben wie ehren lernen.

Grosse Geheimnisse, vielfältiger Segen liegt tief verborgen in uns, dann wenn wir damit beginnen können, Elohim unseren VAter zu loben und zu danken für alles..

Es geht nicht darum für das weniger Gute oder das Übel zu danken, doch im Vertrauen zu HaSchem und im Glauben für das was ER daraus macht mit uns, denn ER bezieht uns mit ein und schliesst uns nicht aus. 

Wir entschliessen uns doch auch in unserem freien Willen, wir haben uns zu entschliessen und zu erkennen, zu entdecken und vieles als Werkzeug oder Stütze, vieles was uns vielleicht auch als lästig erscheint, für uns lästig ist als zusätzlichen Anteil zu erkennen?!

Jeder von uns kann für seine Mitmenschen zum Segen werden und sollte den Segen den Elohim durch Seine Anwesenheit in unserem Leben wirkt nicht abschneiden oder limitieren.

Ignoranz, also Unwissenheit, denn was wissen wir schon?! Oder?! Sind wir Allwissend? Nein! Das sind wir nicht, doch wir danken Dem, Der alles weiss!

Es gibt immer wieder Auseinandersetzungen darüber wie man dafür danken kann, für dies und jenes, wenn doch etwas nicht richtig oder gut war, schmerzt und auch vermeintliches Unheil geschehen ist. Vergessen wir dabei nie, das grössere Ganze..

Vertrauen wir auf Elohim!

So danke ich nicht für das Böse oder den Schmerz und das Unheil, doch ich danke für die Kraft Elohims, es zu ertragen und durchzustehen, ist staune über die Möglichkeiten die ER mir aufdeckt in Seinem Ruach, ich erkenne IHN an auch wenn es mir vielleicht schlecht ergeht und strecke mich nach IHM aus und vertraue IHM, dazu entschloss ich mich und ER hat mich gelehrt, dass ich IHM alle Wunden anvertrauen und bringen soll, damit ER mich heilt. 
ER ist mein Retter, Tröster mein alleiniger Erlöser und auch Der, Der mich aus meiner eigenen Schuld, aus meinem Fehlverhalten herauslöst, mich befreit aus meiner Ignoranz und Unwissenheit.

ER allein ist mein Lehrer, Der mir beibringt weshalb, wozu und warum dies oder jenes wichtig, notwendig und auch heilsam sein kann, damit ich lerne zu trösten und von meiner Erfahrung mit Elohim lehre und weiter lerne mich mit meinen Mitmenschen austausche.

Jeder Mensch macht andere Erfahrungen und wir sollten nie eine Stufe überspringen noch ungeduldig sein, damit wir mit Anerkennung in jedem Bereich unseren Elohim erkennen lernen und Seinen Segen, den Sinn nach und nach erkennen, damit wir nie vergessen wie dies und das zu Stande kam was, rein, lauter, edel und tauglich ist..

Besonders ist! 

Heilig ist! 

Ja, wir werden geheiligt bei all den Prozessen unseres Lebens und Erkennen`s, wenn wir uns entschliessen mit unserem ungeteilten Ja, alles was Elohim uns sagt das wollen wir tun.

Lassen wir uns von unserem Entschluss nie abbringen oder uns davon entfernen. Unser Ja, sollten wir mit Dankbarkeit sprechen und danken unserem Elohim und VAter für die Treue, den Segen der Treue, dass wir IHN nie vergessen, IHM vertrauen. 

Dies und das habe ich vielleicht nicht verdient, auch etwas was mich schmerzt, wo ich mich ungerecht behandelt fühle, wenn man jedoch tiefer gräbt wird man erkennen, ich bin doch auch nicht fehlerfrei, dann darf auch der andere noch lernen, wenn ich als Grundprinzip EL danke und in dieser echten Dankbarkeit vergebe in meinem Herzen und IHM ganz alles anvertraue, kann ER die Umstände ändern, doch schon durch das Danken ändert sich etwas in meiner eigenen Einstellung!

Zu schnell erkennen wir manchmal die Fehler anderer Menschen doch blind sind wir uns selbst gegenüber. Zeit zu lernen: „ich habe alles!“

Wenn ich an Elohim glaube und IHM ganz vertraue und dies Vertrauen hat sich auch zu festigen, dann werde ich bereit IHM zu danken, dass alles was mir widerfahren ist ob ich es nun als gut oder nicht gut einschätzen würde oder erkenne, ich entschliesse mich EL zu loben und zu ehren und erkenne damit an, dass ER mein GOtt/Elohim und einziger HErr ist!

Das alles einen Grund und tieferen Sinn hat und ich bezeuge, dass ich mich nur auf IHN ganz und gar verlasse, weil ER meines Vertrauens würdig ist.

Unsere Würde liegt auch darin, dass wir überhaupt Elohim erkennen dürfen, IHN loben und preisen und IHM danken für alles..

Jederzeit und immer, wenn ich meinen Dank an EL knüpfe, gebe ich IHM die Herrschaft über, bekräftige ich mein Feststehen in IHM und Seiner Verheissung!

DU bist Der, Der Da ist und ich liebe Dich mit all meinem Vermögen.. 

Manchmal sogar mit meinem Unvermögen gegen das, was ich nicht ungeschehen oder ich nicht ändern kann.., und doch kann und darf ich auch den Weg der Techuwa gehen, wie auch der, der mich unterdrückt oder hasst etc., es gäbe noch wahrlich viel in diesem Bereich zu betrachten..

Es muss ein inneres Wissen werden, dass ich mehr als meinen Anteil erhalten habe, denn aus mir allein bin ich sehr schnell fähig untreu zu sein und undankbar, weil ich nicht alles erkenne und anerkenne.. 

Wer Elohim anerkennt wird IHN erkennen, Sein Angesicht sollen wir suchen, wir sind eingeladen, dies ist eine sehr grosse Einladung und Würde, eine sehr hohe Auszeichnung, wir dürfen uns IHM nahen und beten, dass ER uns heiligt und führt, ein Weg um EL zu gefallen ist IHM dankbar zu sein und IHN zu ehren.

Wir können den Entschluss fassen zu danken und zu loben, wie Leah, sie entschloss sich zu danken und HaSchem zu loben!

Gepriesen und Gelobt der GOtt und einzige HErr Jisraels unseres Vaters Ja`akob`s.

Gepriesen und Gelobt unser Elohim, Elohim und VAter aller Jehudim! Amen

Egal was auch Schlimmes und Unerträgliches unserem Volk oder einem Einzelnen widerfahren ist und wir den Glauben an das Gute im Menschen verloren haben, wissen wir, wenn die Schechina nicht mehr mit einem Menschen ist nur Unheil geschehen kann. Nicht Elohim ist dafür verantwortlich, der Mensch hat in seiner von GOtt ihm gegebenen Freiheit zu entscheiden.., zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.

Die Schuld und Sünde heissen wir nicht gut, das was nicht fair ist, heissen wir nicht gut, doch Elohim unseren VAter heissen wir gut und wir fassen neues Vertrauen und beten in Dank zu IHM allein, Der alles verändert für uns Seine Kinder, die wir auf alles hören wollen, was ER uns sagt.

Heile unser Vertrauen zu Dir lieber VAter und schenke uns neu die Treue zu Dir zu stehen, Dir ganz anzuhangen und Dich zu lieben, befähige uns zu sehen und zu hören die Dinge, dir wir ohne Dich in unserem Leben weder sehen noch hören könnten um Dir zu danken und Dich zu loben, der Du uns rufst glückselig zu sein und der Du uns lehrst und beistehst um dieses Leben zu bewältigen in sämtlichen Lebenslagen, der Du uns segnest und uns vertrauen entgegenbringst. 

Gepriesen bist Du HaSchem, der DU uns die Würde verleihst und beehrst mit deiner Herrlichkeit.
Es ist weit mehr als wir uns verdienen oder ersehnen könnten..

Schabbat Schalom euch allen,
eure Anastasia.

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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *
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