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Schoftim שֹׁפְטִים „Richter“ Debarim/5. Mo./Deut./Rückschau 16,18 – 21,9

Beitrag  Admin Heute um 11:58

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26 Aw 5773 – 2.8.13
Schoftim  שֹׁפְטִים „Richter“ 16,18 – 21,9


Schalom liebe Freunde und Leser,

der kommende neue Monat Elul wird stets als der „Monat der reuigen Einkehr“ also eine besonders gute Zeit Techuwa zu machen verstanden, doch man kann noch tiefer gehen und mit Weisheit und Erkenntnis, mit Einsicht und dem Wissen welches der Ewige für uns vorgesehen und vorbereitet hat in Seiner unendlichen Weisheit, Barmherzigkeit, Liebe, Fürsorge, Vorsehung und Verheissung wachsen auf dem Weg der Heiligung..

Wenn wir dann in der Torah lesen: „.. wenn du bei dir einen bedürftigen Menschen haben solltest, einen deiner Brüder in einer eurer Städte, öffne, öffne deine Hand für ihn und gib ihm genug für das, was er braucht ..“, dann wissen wir, dass Elohim dies um so mehr macht für uns!

Doch sind wir bereit all die Gaben und Geschenke unseres BRäutigams anzunehmen?!

Die letzten Paraschots habe ich von der Herausforderung gesprochen, heute gehe ich etwas näher darauf ein, denn es geht nicht um Spass oder darum, dass wir alles auf dem Silbertablett serviert bekommen ohne eine Anstrengung unsererseits. 
Wir haben Prüfungen zu bestehen, Geduld zu lernen, bestimmter zu werden, herauszufinden was und wer uns wirklich wichtig ist, mit Elohim unsere Bezeihung und Verbindung zu leben, zu investieren, zu vertiefen, sie auf einen höheren Level zu bringen und zu intensivieren, geistlich zu wachsen, abzuwerfen das eigene Joch, oder jene Joche die man uns auferlegte durch Missverständnisse und der Gleichen, uns zu trennen von üblen wie unguten Gewohnheiten die uns von GOtt entfernen und uns in einen Zustand der geistlichen Lethargie versetzen, statt wachsam und wirklich <FIT> zu sein für das Reich unseres Adonaj, der uns erzieht und formt. 
Wir sind seine Braut und haben uns dementsprechend zu kleiden, zu reden, zu verhalten und unser Denken zu erneuern.
Überprüfen wir unsere Einstellung zu IHM und seien wir wahr, dies bedeutet; uns nichts über uns selbst vorzumachen oder vor IHM ein Theater zu spielen oder einen Zustand aufrecht zu erhalten von dem wir innerlich zumeist selbst spüren, dass dieser nicht wahr ist noch richtig zusammenpasst in dem Puzzle des Bildes welches wir selbst von uns haben. Wir brauchen Adonaj`s Optik um uns selbst richtig zu sehen, zu erkennen und einschätzen zu können in vielen Bereichen unseres Daseins.
Manchmal trösten wir uns selbst, oder entschuldigen uns für Dinge die nicht wirklich der Grund unserer Unruhe oder eines unserer Fehlverhalten herrühren. 
Es geht auch darum den Grund zuzulassen und zu ergründen weshalb wir oft so sind wie wir sind, ungeduldig, ängstlich voll Zorn, zu geschäftigt, ermattet etc., oft leiden wir selbst darunter und sind durch Scham gehemmt und blockiert, dann entsteht das verbiegen und in eine Rolle schlüpfen um ein Bild der Umwelt und GOtt zu bieten welches wir mühsam spielen und uns so viel Kraft und Energie kostet, ebenso verlieren wir unser eigenes Gesicht und unsere von GOtt gegebene Würde und Dasein-berechtigung auf eine Art, wir verschliessen uns, die Folge; das Elend geht weiter..

Wenn wir die Herausforderung des Segens bewusst und in Freiheit annehmen, werden wir die Wunder der Befreiung und Heilung in tieferem Masse erfahren und einnehmen in allen Bereichen unseres Lebens und Seins. 

Dabei lernt man das Aushalten in diesem Prozess, der uns auch mit der nötigen Geduld unterweist. Wir können eine Etappe nicht überspringen noch sie ignorieren wenn sie wichtig ist auf dem Weg ein besserer Mensch zu werden, ein echter Partner unseres Elohims und ein zuverlässiger Mensch auch in den kleinen und unscheinbaren Dingen zu werden in unserer Beziehung zu GOtt und zu unseren Mitmenschen.

Wenn wir lernen nicht nur uns um uns selbst zu drehen und den Fokus auf unsere Umwelt lenken und dabei uns auf die Torah stützen und aus ihr uns ernähren, werden wir heilige und heilende Wege gehen und unsere Gedanken werden frei von Unnötigem, welches wir oft mit uns mitschleppen ohne es bewusst wahrzunehmen und doch hindern sie uns oder wirken sich aus wie eine Blockade in unserer Beziehung zu Elohim.

Dies mag wie ein Widerspruch klingen, einerseits sich bewusst werden und andererseits nicht um sich selbst kreisen oder den üblichen Kreislauf unserer Gedanken zu durchbrechen, doch sich in Elohim und durch Seine Weisung bewusst werden und ohne Scheu doch in Dankbarkeit sich korrigieren lassen ist definitiv etwas anderes als aus sich selbst gut und perfekt sein zu wollen. Unsere Bemühungen sind zum Scheitern verurteilt wenn wir Jah in unserem Leben ausschliessen und nicht tiefer mit IHM in die Geheimnisse die ER uns offenbart eindringen. ER kennt unsere Geheimnisse die uns peinlich sind und ER kennt unsere verborgenen Tränen die unsere Seele weint, unser Herz, IHM ist kein Schmerz oder Leid verborgen und ER ist unser einziger Retter und Erlöser in allen Bereichen unseres Lebens.

Diese Sätze oder ähnliche wiederhole ich immer wieder auf die eine und andere Weise, denn sie sind existenziell wichtig um mit GOtt seinen Weg in der Freude zu gehen und seine eigenen Mauern überwinden zu lernen, in die ganze Freiheit zu kommen die uns der Ewige von Anfang an gewährt und uns eröffnet hat um glücklich und zufrieden zu sein damit wir unseren Nächsten nicht ignorieren und die Fülle der Verheissungen Adonaj`s erleben..

Wir sollten alles mit IHM bereden und IHM anempfehlen, wir sollten uns regelmässig von IHM erneuern und reinigen lassen. Wie die körperliche Reinigung notwendig ist so brauchen wir auch immer wieder eine geistige Reinigung. Diese ist von Nöten wenn wir von IHM unserem Ehemann und Meister lernen wollen.

Der Ewige befiehlt uns keine unsinnigen Dinge und alles hat einen innernen Zusammenhang und Wirkung, alles einen tieferen Sinn.

Bei der Veränderungen in uns braucht es eine menge Mut und Ausdauer wie Beharrlichkeit die sich dann krönen mit der neuen Kraft von Bestimmtheit. 

Wir werden lernen selbst zu bestimmen was uns ärgert oder freut und sicher werden wir lernen dem Stress aus dem Wege zu gehen um echt zu werden ohne Zorn, Groll oder sonstigen Hindernissen, wir lernen auch unseren Charakter zu zügeln und in gute Bahnen zu lenken, unsere Gedanken klären sich und unser Sein wird echt.

Die Herausforderung annehmen bedeutet die Mühen nicht zu scheuen, selbst erarbeitetes Brot nach harter Arbeit geniesst man mit mehr Eifer und Freude, denn wir sind wirklich hungrig durch die Arbeit geworden die uns anvertraut wurde und wir spüren innere Freude und neue Motivation, weil wir etwas in Angriff genommen und geschafft haben. Es ist eine Kraft die hinzukommt, die ein Müssiggänger nicht erleben und spüren kann, denn der sichtbare Erfolg etwas geschafft zu haben fehlt beim geschenkt bekommenen Brot. 

Anders jedoch ist es wenn wir alles getan haben und uns die Arbeit entzogen wurde, man bedürftigt geworden ist, vielleicht eine Prüfung, scheinbar nichts tun zu können oder nicht das, was man bisher glaubte zu können. Oder man wurde Alt und man gebraucht uns nicht mehr, man will unsere Arbeitskraft nicht mehr, dies erlebt man oft in den heutigen Zeiten. 

Doch vertraut auf den HErrn unseren GOtt der immer einen Weg und eine Lösung für uns hat.

Manchmal ist es auch wichtig erfahren zu können Almosen zu empfangen, gute Werke anderer für uns zuzulassen. 

Solche Prüfungen dienen dem Abbau falschen Stolzes oder festgefahrener Meinungen in uns, ER jedoch kann und will, dass wir immer Neu auf IHN vertrauen und bauen und wir lernen anzunehmen. 

Annehmen von milden Gaben ist keine Schande. 

Ein Geschenk anzunehmen statt sie selbst zu verteilen braucht Umdenken, wenn wir dies auch gelernt haben und zuzulassen, können wir auch die geistlichen Gaben und Geschenke unseres BRäutigams annehmen. Es kann durchaus eine Vorbereitung sein, wie gesagt Herausforderung.

Wir müssen nicht Arm sein oder Reich, es geht nicht um Haben, es geht viel mehr um das Sein. 

Das Haben ist vergänglich doch das Sein hat Unvergänglichkeit, es hat den Samen der Ewigkeit in sich. 

Unser Wesen kann wenn es geöffnet ist gegenüber die Lehrmethoden unseres grossen Meisters nur gewinnen und dies in jeder möglichen Lebenslage.

Der Ewige will nicht, dass wir andere sind als wir selbst und sicher brauchen wir nicht irgend ein Ideal nach dem wir herlaufen und uns dann zergrämen wenn es uns nicht gelingt so zu sein, wir brauchen nur wir selbst zu sein, dies ist anstrengender als man glaubt, denn man hat sich mit sich selbst auszusöhnen auch dann und gerade dann wenn man denkt, ist doch alles in Ordnung. Denn ehrlich mal, liebe Leute die ihr hier mitlest, wer ist immer zufrieden mit seinen Haaren oder mit seiner Figur, wer ist nicht manchmal ungut berührt wenn man ihm sagt du bist wie dein Vater oder deine Muttter, etc., hier kann man gleich nachhaken und prüfen weshalb uns das stört und was es noch gibt um es zur Aussöhnung vor Elohim zu bringen, dass er uns hilft.. 
Dies Beispiel mag kleinlich und banal klingen in manchem Ohr und doch beginnt es mit Kleinigkeiten und Banalitäten die uns in Unruhe versetzen wenn wir angeschlagen sind und sich die so kleinen Dinge häufen, wächst uns sehr schnell der Berg über den Kopf oder zieht sich eine scheinbar undurchdringliche Mauer vor uns auf..

Wer mit und durch Adonaj`s Hilfe zuverlässig wie aufmerksam wird und in den kleinsten Dingen auf IHN hört der wird wahrhaftige Grösse erlangen.

Seine milden Gaben an uns, dürfen wir in Anspruch nehmen ohne Bedenken, ER wird uns keinen Vorwurf machen, wir seien faul oder strengen uns nicht an in den Bereichen die wir erwarten, doch ER wird mit uns an der Hand gehen und uns die Bereiche behutsam auftun die wir versperrt, verriegelt oder als abgeschlossen halten weil wir uns schämen. 

Aus all diesen Gefängnissen holt ER dich heraus!

ER gibt uns jedoch Zeit und Gelegenheit zu öffnen die ehernen Tore, damit wir bis in den wirklichen geschmückten Festsaal gelangen den ER für uns vorbereitet hat. 

Wir können unseren Wert und unser Wesen in Wahrheit nur durch IHN erkennen und durch Mut und Klugheit unsererseits, wenn wir IHM ganz vertrauen und unser Herz für IHN ganz öffnen ohne Angst doch mit der Ehrfurcht vor IHM der uns geschaffen und uns will und uns sucht und uns wandelt, heilt, befreit..

So gehen wir an gegen alle wenn`s und aber und sagen in der tiefe immer wieder ja, DU mein Geliebter ich komme, denn Du rufst mich und lockst mich, Du forderst mich heraus und holst mich aus meinem Schneckenhaus, Du bringst mich in Deinen Palast und ich vertraue Dir, weil ich Dich liebe..

Wir dürfen staunen und immer wieder uns neu überraschen lassen über das, was wir alles auf diesem inneren Weg zur wahren Freiheit mit Adonaj lernen! 
Dies erhält uns so in dem nötigen Respekt der sog. Ehrfurcht oder Furcht vor Elohim die uns zur Heiligkeit führt. Wie ihr alle wisst, heil sein enspricht schon mehr und mehr dem Heilig-sein als sich nicht verbinden und von IHM heilen zu lassen..

Gerechte Gerichte sollen wir haben und gerechte Richter, ER ist der gerechte und rechte RIchter und nur von IHM können wir lernen was dies alles bedeutet, wie beinhaltet, auch und gerade in unserem tiefsten Innersten und in unserem geistlich-seelischem Leben, in unseren Herzen, in unseren Einstellungen und Meinungen, in unserem Wissen, kurz um gesagt in unserem ganzen Sein welches ER uns ermöglicht hat damit wir gehen, lieben, leben und von IHM alles lernen, nicht getrennt von IHM doch mit IHM, denn ER geht mit Seinem Volk und ist bei uns. 

Gepriesen JAH unser HErr und einziger GOtt!

Gepriesen sein Name!

Gepriesen der Heilige Jisraels!

ER segne unsere Herzen und segne uns eine gute Zeit der Besinnung, Umkehr und Reinigung.

Schabbat Schalom
eure Anastasia

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Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*
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