Archive für den Monat: April, 2014

Kedoschim קדושים „Heilige“ Wajikra/Lev./3.Mo./Priestertum 19,1 – 20,27.

 

 Kedoschim קדושים „Heilige“ Wajikra/Lev./3.Mo./Priestertum 19,1 – 20,27

Beitrag  Admin Heute um 13:50

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25 Nissan 5774 – 25.4.13
Kedoschim קדושים „Heilige“ 


Schalom liebe Freunde und Leser

Und HaSchem sprach zu Moscheh: „Spreche zur ganzen Gemeinde von Jisrael und sage ihnen, ihr müsst heilig sein, denn Ich, HaSchem euer Elohim, bin heilig.“

Kein Mensch kann heilig sein für sich selbst.

Aus dem obigen Satz entnehmen wir um Kadosch/Heilig zu sein braucht es die ganze Gemeinde der Jehudim, denn nur HaSchem allein ist Kadosch/Heilig.

Die Pluralform wird in HaTorah formuliert für die Kinder Jisraels, die Singularform für Elohim.

In der Welt gibt es einige Glaubensrichtungen und geistliche Wege welche die Menschen lehrt, sie müssen sich von der Gemeinde absondern um heilig zu werden, doch kein Mensch kann den Weg: „heilig zu werden“ erreichen ohne der Gemeinschaft zu dienen.

Der jüdische Weg ist: „gemeinsam heilig zu werden“, deshalb hat HaSchem durch Moscheh nach der ganzen Gemeinde Jisrael rufen lassen um ihnen zu sagen: „ihr müsst heilig sein..“

So wichtig, dass nicht nur Moscheh gelehrt und aufgefordert wird, sondern die ganze Gemeinde der Kinder HaSchem`s.

Ohne diese Mizwa könnte man vermutlich ein ruhiges Leben vor sich hinleben, es da und dort nicht so genau nehmen..

Die Worte: „ihr müsst heilig sein“ sind unmissverständlich und rufen jeden einzelnen Jehudim in die Pflicht und Verantwortung..

Es geht nicht darum, dass wir die ganze Welt ändern, doch wir dürfen beginnen uns selbst zu ändern, dies hat dann eine Auswirkung auf unser Umfeld, wie in der kleinen Geschichte des jungen Rebbe, der dachte er könne die ganze Welt verändern. Er wurde älter und sah, dass er nicht die ganze Welt ändern konnte, also wollte er die Stadt ändern in der er wohnte. Die Zeit verging und er sah, dass auch dies nicht möglich war, doch er sagte, er wolle wenigstens seine Nachbarn ändern. Als er realisierte, dass er auch daran scheiterte, sagte er, ich werde wenigstens versuchen meine Familie zu ändern. Schliesslich sah er, dass er auch darin versagte und sagte sich: „ich werde versuchen mich selbst zu ändern.“

Als er sich selbst erfolgreich geändert hatte, da sah er, dass seine Familie anders war, seine Nachbarn waren anders, seine Stadt war anders und in einem gewissen Sinne hatte sich sogar die ganze Welt verändert..

Die Mizwa von Kedoschim lehrt uns, dass wir es nicht allein tun können, doch wir dürfen an uns selbst arbeiten, dann in unseren Familien, später an unseren Nachbarn und schliesslich an der Gemeinschaft unserer Gesellschaft.

Die Mizwa zeigt uns das „Muss“, doch wenn wir mit Freude, Glauben wie Hoffnung daran gehen, mit Vertrauen zu HaSchem, dann werden wir gemeinsam heilig werden. Jeder ist abhängig von anderen Menschen, keiner lebt für sich allein, wir sind unterschiedlich und wir haben uns zu ergänzen, auszutauschen, anzuspornen, zu korrigieren, zu hören, gemeinsam gehen wir den Weg als Kedoschim. 

Wir werden Kinder genannt von unserem Elohim selbst, Seine Zuneigung, Ahawah, Huld und Vorsehung wird uns in den Worten dieser Paraschah vermittelt, damit wir mutig unseren Weg gehen, so wird das „Muss“ zu einem „Darf“ sich wandeln und voll Sanftheit und Geborgenheit tief in unserem Innern klingen, ohne grosses Aufsehen zu erregen und stillschweigend, dann wenn wir an uns arbeiten, an uns arbeiten lassen durch die Gegenwart der Schechina..
Die Worte von HaTorah wissbegierig und ehrlich, guten Willens in uns aufgenommen, wird nach Aussen sichtbar werden, Wirksamkeit entfalten..

Lernen wir aufmerksam..
Aufmerksamkeit eignet man sich nicht an indem der Mensch das „Eigentliche“ übersieht. 

Elohim suchen..

Phasen meines Lebens dachte ich warum suchen: „Haschem ist doch Der, Der da ist“, heute weiss ich, es geht um mehr, es geht darum Seiner Einladung zu folgen..

Mit HaSchem in Beziehung zu treten..

Es handelt sich darum Seinen Willen zu suchen, zu suchen und uns zu bemühen..

Horchen wir auf! 

Die Worte dringen durch zu uns, die Worte HaSchem`s: „Ihr sollt heilig sein“. 

Klar und deutlich, unmissverständlich wird uns hier HaSchem`s Wille kundgetan. Es muss also auch möglich sein diese zu erfüllen, so haben wir uns gemeinsam zu bemühen und daran zu arbeiten..

Der Segen ist mit uns, die Schechina ist mit uns, alles ist deshalb möglich!

Schabbat Schalom
eure Anastasia


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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaH geredet hat, wollen wir tun!! *
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„Achare Mot – אחרי מות – Nach dem Tode“ Wajikra/Lev./3.Mo./Priestertum 16,1 – 18,30.

 

 „Achare Mot – אחרי מות – Nach dem Tode“ Wajikra/Lev./3.Mo./Priestertum 16,1 – 18,30

Beitrag  Admin Heute um 10:40

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Achare Mot אחרי מות Wajikra 16,1-18,30
8 Nissan 5774 – 8.4.14


Kapitel 18
1. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
2. Rede zu den Kindern Jisrael und sprich zu ihnen: Ich bin der Ewige, euer Elohim.
3. Nach dem Tun des Landes Mizrajim, darin ihr gewohnt habt, tuet nicht; auch nach dem Tun des Landes Kenaan, wohin ich euch bringe, tuet nicht, und nach ihren Satzungen wandelt nicht.
4. Meine Vorschriften tuet und meiner Satzungen wahret, nach ihnen zu wandeln. Ich bin der Ewige, euer Elohim.
5. Und wahret meiner Satzungen und meiner Vorschriften, die der Mensch tue, daß er lebe durch sie. Ich bin der Ewige.


Schalom liebe Freunde und Leser


Es gibt weit mehr an Satzungen oder Auswirkungen als jene, die wir im ersten Moment aus HaTorah entnehmen und lernen können, wenn wir mit HaSchem unseren Weg gehen.


Wir sprachen schon über die Wirkung unseres Denkens, unseres Redens wie unseres Handelns, aus diesem Grunde will ich diese Gedanken heute etwas ausweiten und auf einen anderen Bereich hinweisen.

Ein Hinweis unser Augenmerk auf die Stärken und nicht die Schwächen eines Mitmenschen zu lenken ist eine sehr grosse Herausforderung, doch auch eine ganz wichtige Komponente, die wir bei unserem persönlichem Gespräch mit HaSchem im Dank nicht ohne Beachtung lassen sollten. 

So ist es für unseren Mitmenschen mit Sicherheit eine grössere Hilfe wenn wir HaSchem danken für die Stärken und das Gute in unserem Mitmenschen, statt ständig zu nörgeln und unser Augenmerk auf die Schwächen und Fehler eines Mitmenschen zu fokussieren. 
Wir erheben sozusagen das Gute und unterstützen den gegebenen Segen. Wir weiten den Segen aus und vermehren ihn, wir unterstützen im positivem Sinne und erkennen das Gute und den Segen unseres Elohim an, mit dem er auch unserem Mitmenschen bedacht hat. 
Selten ist ein Mensch nur böse oder schlecht, wir gehen davon aus, dass jeder Mensch auch im Stande ist Gutes zu tun..

Würden wir also unser Augenmerk nur auf das Negative, die Fehler, Schwächen, Sünden oder Schuld lenken, schaffen wir Festlegungen die sich wie ein Gefängnis für den Mitmenschen oder auch für uns selbst auswirken werden. 

Für uns selbst, damit lernen wir, dass auch wir uns selbst schützen können, nicht in ein Gefängnis von negativer Festlegung zu geraten. 
Wenn wir uns negativ festlegen bleibt wenig Raum für Positives. Wenn ich zum Beispiel glaube, ich schaffe das nicht und ich bin wie meine Mutter, dann wird es sehr schwierig aus diesem Gedankengefängnis zu entrinnen und nicht so wie meine Mutter zu sein.. 
Manche Menschen leiden geradezu unnötig weil sie diesen Vorgang nicht erkennen. 

Jeder Mensch hat die Möglichkeit den Segen zu wählen und sein eigenes Leben zu leben. Wir müssen nicht so sein wie man von uns sagt. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich selbst zu sein und darf die Hilfsmittel die ihm HaSchem dazu gibt beanspruchen.

Selbst wenn wir sündigen oder schlechtere Entscheidungen getroffen haben können wir uns korrigieren und Wiedergutmachung wie Reue leben. Wir sollten nicht mit unseren Fehlern behaftet bleiben ebensowenig sollten wir die Fehler eines Mitmenschen immer nur mit ihm als verwachsen annehmen. Dies ist was ich meinte mit Festlegung.

Wir dürfen den Weg der Techuwa für andere und für uns selbst beanspruchen.. 

Unser Gespräch mit HaSchem wird Wirkung zeigen. 

Füreinander da sein, bedeutet für mich nicht nur für mich zu beten, Segen und Schutz zu erflehen oder in Anspruch zu nehmen, dies ist was uns eins macht auch füreinander einzustehen und gemeinsam Verantwortung zu tragen, uns anzuspornen, denn wir haben ein gemeinsames Ziel. Wir arbeiten einerseits für uns selbst, für unsere Familie doch auch leben wir in der Gemeinschaft und sind für einander da.

Ein Volk von Kohen zu sein bedeutet, dass wir füreinander diese Funktion übernehmen und gemeinsam vor HaSchem stehen und auf HaSchem hören, seine Weisungen befolgen. Nicht nur für uns selbst zu einem Selbstzweck oder irgend einem egoistischem Beweggrund, dies ist was wir jeden Tag immer wieder neu uns bewusst machen dürfen.

Bitten wir Elohim auch darum, dass wir Festlegungen, ausgesprochene und unausgesprochene erkennen dürfen und bitten wir um die Kraft dagegen angehen zu können. Aus meiner Erfahrung heraus habe ich immer wieder erleben dürfen wie HaSchem mich aus solchen Gefängnissen oder solch Sklaverei heraus führte und in die Freiheit brachte. Der sicherste und beste Weg dorthin ist HaSchem zu vertrauen und zu danken, das Gute nicht zu verleugnen oder zu übersehen, doch dafür zu loben und zu danken wie den Blick zu schärfen all die Wohltaten Elohim`s nicht zu übersehen.

HaSchem gedenkt Seiner Kinder und HaSchem ist unsere Hilfe. Der EW`ge hat uns nicht für immer vergessen, manchmal leben wir in Prüfungen, doch das ist nicht der endgültige Zustand. Wenn ein Mensch sündigt ist er für sich selbst oft untragbar geworden oder für seine Mitmenschen, doch auch dies ist nicht der endgültige Zustand in dem Moment so der Mensch umkehrt und HaSchem`s Weisungen und Korrektion dankbar für sich aufnimmt..

Dies Wissen, wie diese Erkenntnis erleichtert es uns mit uns selbst und den Mitmenschen zu versöhnen. Schliessen wir die Möglichkeit, HaSchem um die Salbung von Gebet zu bitten nicht aus und beginnen wir damit sofort, in ein Gespräch mit ihm zu kommen. Es braucht keine Stube um zu lernen: „wie beten?!“

Wir brauchen bei unserem persönlichen Gespräch mit HaSchem nur ehrliche Worte aus ehrlichen Emotionen.. 
Was habe ich jahrelang alle möglichen Bücher gekauft und gelesen um darauf eine Antwort zu finden, um schliesslich lernen zu dürfen, alles ist da, das Eigentliche ist da! 
In Büchern Gefundenes war für mich nicht hilfreich, doch im Buch der Bücher konnte ich lesen von Menschen die suchen, hoffen, leiden, hadern, zweifeln, glauben, danken und sich freuen etc., Menschen mit Mut, Menschen voll Kraft und auch Schwäche, Menschen wie du und ich, Menschen die beten, manchmal schreien sie förmlich zu Elohim und gaben nicht auf.. 
Dies ist was mich anspornte, was mir Mut und Zuversicht vermittelte, ich lernte mir selbst zu verzeihen, lernte Frieden zu schliessen, meine Freiheit mir zu nehmen, Freiheit auch den anderen zu gewähren, zu mir selbst zu stehen, keine Kopie zu sein und vieles mehr..

Baruch HaSchem!

Haben wir den Mut zu beginnen nach dem was uns behagt zu suchen in unserer Vergangenheit, oder nach Dingen die uns gelungen sind, Situationen die wir überwunden haben und danken wir für die Lichtblicke in unserem Leben. 

Kein Mensch kann ehrlichen Herzens behaupten bei allem Leiden welches ihm wiederfahren ist, dass es nicht auch gute und schöne Momente, bereichernde Augenblicke, Begebenheiten und Situationen gegeben hat oder Menschen die ihm gut wollten und echter Freund oder Helfer waren.

Beginnen wir so zu suchen werden wir fündig im Überfluss, indem wir so sehen lernen und HaSchem dafür danken honorieren wir Seine Hilfe die ER uns gewährt hat. Wir schaffen uns somit eine Position und eine günstige Ausgangshaltung zum Erfolg!

Niemandem gebe ich meine Ehre, dies ist die Aussage die mich zu solchen Gedanken geführt hat. Wir glauben, dass der EW`ge sich um alles kümmert und wir wissen, Sein Segen ist uns gegeben mit diesem Segen können wir arbeiten und durch die Vorsehung ist dem Segen kein Limit gesetzt. Es gibt Platz nach oben und unten und in die Weite, in die Tiefe und in die Höhen und in die Ferne, selbst in die ferne Welt unseres Nebenmenschen..

Schabbat Schalom,
eure Anastasia

  Chag Pessach Sameach 


חג פסח שמח

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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaH geredet hat, wollen wir tun!! *

Mezora מצורע „Aussätziger“ Wajikra/3. Mo./Leviticus/Priestertum 14,1 – 15,33.

Mezora מצורע „Aussätziger“ Wajikra/3. Mo./Leviticus/Priestertum 14,1 – 15,33

Beitrag  Admin Heute um 10:38

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Mezora מצורע „Aussätziger“  14,1-15,33
3 Nissan 5774 – 3.4.14


Schalom liebe Freunde und Leser,

wir sind füreinander verantwortlich, wir haben einen Elohim und zugleich VAter der uns erzieht und leitet, wenn wir die Strafen von Laschon HaRa näher untersuchen werden wir zu dem Schluss kommen, dass alle angedrohten Strafen ein Zeichen dafür sind, dass der EW`ge gepriesen sein Name, für uns da ist. 

Ein Vater der seine Kinder liebt, droht ihnen mit Strafe, dies ist ein Zeichen von Fürsorge. Wer keinen Vater hat oder einen Vater der sich nicht um einen kümmert wird dies bestätigen können..

Mozi Schem Ra bedeutet, böses über jemanden sprechen. (4. Moscheh בְמִדְבַּר Bemidbar Numeri 12,1-16.)

Laschon HaRa, betrifft üble Nachrede, Kritik, Klatsch wie auch Verleumdung, wir schaden nicht nur uns selbst, auch jenen die uns zuhören und zuletzt auch den Menschen über den wir böse reden. Nun kann man auch verstehen weshalb als ein Teil der Strafe die Absonderung von der Gemeinde einen erzieherischen wichtigen Wert beinhaltet. Der Verursacher von übler Nachrede kann nachdenken und in sich gehen, er kann sein Umfeld nicht mehr vergiften. Der Aussatz ist eine Strafe die den Menschen selbst betrifft, auch sein Haus oder seine Kleider können befallen werden..

Um nun zu dem Kapitel Kritik zu kommen, in der heutigen Zeit haben wir Satire und Kritik in Massen, es ist ein lukratives Geschäft um die Klatschspalten unserer Zeitschriften zu füllen.. 

Man könnte denken, dass es durchaus richtig ist Miss-stände anzuprangern, doch Kritik sollte auch konstruktiv sein ohne eines Menschen Ruf zu schädigen. Die Torah hat eine erzieherische Wirkung und weist uns immer wieder auch darauf hin, das Gute in einem Menschen nicht zu übersehen..

Wenn wir füreinander verantwortlich sind und einander auch erziehen um als eine Gemeinschaft eins zu sein, verstehen wir besser worum es sich hierbei im tieferem Verständnis handelt. 
Dann wenn wir auf das Gute in einem Menschen sehen und ihn motivieren seine Talente und Gaben einzusetzen, Abstriche zu machen und zu überlegen was seine Handlungen, sein Reden und Denken für Konsequenzen haben können. 
Wir dürfen einander ermuntern bei allem was wir erleben zuerst zu prüfen nach dem zukünftigem Wert. Es ist klar, dass wir nicht immer alles was wir tun oder lassen bewusst durchdenken und prüfen, wir lieben und brauchen es spontan zu sein, doch wenn wir grundsätzlich offen sind zu lernen und uns zu bessern wird dies einen Einfluss haben auf unser Verhalten und unser ganzes Leben, auf unser Umfeld und unsere Beziehung mit Elohim.

Wir sollen einander nicht Schaden zufügen. Unsere Worte können scharf sein wie ein Schwert und einen anderen Menschen tief und schwer verletzen. Wir kennen meist nicht die Schmerzgrenze unseres Gegenüber. Selbst wenn wir uns in Wahrheit dünken und glauben Recht zu haben, wir jemanden auf seine Fehler hinweisen wollen, dürfen wir das nötige Feingefühl, die Milde, Güte und erzieherische Barmherzigkeit nicht fehlen lassen.

Ein sehr hoher Anspruch. Könnten wir es lernen einen anderen Menschen positiv zu beurteilen, das Gute in ihm zu erkennen ohne die Sünde oder die Fehler zu beschönigen?!

Der Aussatz wurde zu einem sichtbaren Zeichen von übler Nachrede, durch solch einen Aussatz wurde der Mensch rituell unrein.. 

Heute in einer Zeit, in der wir keinen Tempel haben oder im Galut leben scheint alles anders zu sein. Mit Schriftstellen wie diesen aus unserer Paraschah Mezora haben wir unsere Schwierigkeiten, und doch hören wir ab und an oder erinnern uns an den Spruch: „kleine Sünden bestraft der liebe GOtt sofort“, was sollen wir davon halten, steckt hier eine Wahrheit, eine lehrreiche Botschaft inne?! 
Wenn kleine Sünden sofort bestraft werden, ist dann der Aussatz die Folge einer kleine Sünde die sofort bestraft wird, ein sichtbares Zeichen zur Warnung für Umkehr um von einem schlechten Weg den man eingeschlagen hat sich abzuwenden?!

War es zu der damaligen Zeit so wunderbar und besonders, weil Ursache und Wirkung sofort erkennbar wurden um tatsächlich eins zu sein, ein heiliges/besonderes Volk zu sein?! 
Was macht uns heilig oder adelt uns, was unterscheidet uns als Volk von anderen Nationen, sind wir besser?! Dies ist damit nicht gemeint, doch ich denke die Verantwortung die uns hier aufgetragen wird kommt zum Ausdruck.

Ein Volk, welches hört! Nicht auf irgendwen oder was, ein Volk, welches gemeinsam Seinem Elohim gehorcht und Seine erzieherischen Massnahmen schätzt und dafür dankbar ist, weil es erkannt hat mit welcher Fürsorge es umsorgt und gesegnet, geschützt und geliebt wie gesandt ist. 
Diese Ahawah sollte uns bewegen und durchdringen rein zu sein in jeder Phase und Dimension unseres Lebens. Je mehr wir uns entfernen von HaSchem verlieren wir auch das ablesbare Thermometer um ablesen zu können..

Ein Thermometer hilft uns festzustellen wie hoch unsere Körpertemperatur ist, erhöhte Temperatur ist ein Warnzeichen einerseits und andererseits wissen wir, dass unser Körper kämpft..

Es ist wichtig darauf zu achten was Elohim von uns denkt, uns nicht zu weit von Seinen Weisungen zu entfernen, unser Gewissen kann zu schnell überlistet werden durch schlechte Gewohnheiten.

Was mich sehr beeindruckte ist die Erklärung des Maggid von Brody, Rabbi Schlomo Kluger, nämlich dass ihm die Besonderheit in der Formulierung des Wortes Adam/Mensch auffiel in verschiedenen Textstellen, und er diese in Zusammenhang setzte: „wenn sich auf der Haut eines Menschen ..“ 
mit:
„Ein Mensch, der in einem Zelt stirbt 4. Mo. Bemidbar Numeri 19,14; 
einem Mensch, der ein Korban/Opfer darbringt 3. Mo. Wajikra; Levitikus 1,2; 
der Mensch, der von HaSchem gerettet wird Tehillim 36,7.“

Bemerkenswert und tief berührend sind die Äusserungen unserer Weisen dazu.

Die Weisheit wurde gefragt: Was ist die Strafe für einen Sünder, sie antwortete: „Böses soll die Sünder ereilen.“
Die Prophetie wurde gefragt: Was ist die Strafe für einen Sünder, sie antwortete: „Der Mensch der sündigt soll sterben.“
Die Torah wurde gefragt: Was ist die Strafe für einen Sünder, sie antwortete: „Er möge ein Schuldopfer geben und ihm wird verziehen.“
Elohim wurde gefragt: Was ist die Strafe für einen Sünder, HaSchem antwortete: „Er kehre um und ihm wird verziehen.“

Daraus lernen wir, der EW`ge gepriesen sein Name fordert weder Opfer noch Strafe, noch den Tod, wir sind gefordert zur Versöhnung! 
Teschuwa ist der Weg, Reue und Umkehr bringt Vergebung und Wiederherstellung, lehrt uns Güte. Meist fehlt uns die Geduld zu Güte oder wir sind durch eingene schmerzliche Erinnerungen so verunsichert, dass wir keinen Mut mehr aufbringen gütig zu sein..

Was jedoch der EW`ge von uns fordert, ist zu lernen, wir haben die Möglichkeit Torah zu studieren und mit HaSchem in Kontakt zu treten, der Kontakt wird dann spürbar und echt wenn wir rituel rein טָהוֹר Tahor und nicht unrein טמא Tameh sind durch Techuwa. 

Um einem König zu begegnen gibt es Protokolle die man zu befolgen und einzuhalten hat, viele Bestimmungen und Vorsichtsmassnahmen.. 

Um wieviel mehr braucht es berechtigter Weise gute Vorbereitung, Anweisungen, Regeln, Hilfestellungen um mit dem KÖnig aller Könige eine Begegnung haben zu dürfen?!

Es handelt sich darum, in einer echten Begegnung mit HaSchem zu sein. 

Wir dürfen daraus entnehmen, dass HaSchem unsere Umkehr will, nicht neue Propheten brauchen wir oder Weisheiten von Religionen, oder irgend neue Praktiken um mit Elohim in Kontakt treten zu dürfen. 

Die Weisungen sind geschrieben uns zu unterrichten, mehr zu erfahren von HaSchem. Die Vereinbarung gilt und der umfassende Segen ist gegeben, jawohl, die Verheissung, dass HaSchem uns heiligt durch das Studium von Torah! 

Wir erfahren auch dadurch Herzensbildung. Elohim kommt uns zu Hilfe, nicht tötende Buchstabentreue ohne unsere Fragen stellen zu dürfen und zu hinterfragen, oder nach dem tieferen Sinn zu gründen wurde uns vermittelt und gelehrt..

Ein Kind welches seinen Vater liebt, braucht ihn und hört ihm zu und der Vater des Kindes freut sich über sein Kind und ist ihm ganz Ohr, alles würde er unternehmen damit sein Kind geschützt ist und es ihm an nichts mangelt, doch er wird nicht an der Stelle des Kindes dessen Leben leben, er wird in aller Weisheit und Liebe sich zurückhalten, da und dort einen Rat geben, doch er wird sich nicht weiter einmischen ohne des Kindes freie Entscheidung die ihn dazu ermuntert..

Wir haben uns durch Umkehr/Techuwa in die Position zu bringen HaSchem`s Rat wieder zu hören, diesen anzunehmen, aufzunehmen, ernst zu nehmen und umzusetzen, dann werden wir die kleinen Warnhinweise in uns, an uns, unserem Haus, der Kleidung oder unserer Umwelt wieder wahrnehmen können und uns korrigieren, wir werden selbst uns absondern, in die Stille gehen um besser nachzudenken oder zu hören und mit GOtt reden lernen, wie mit unserem besten Vertrauten, doch nicht ohne uns bewusst zu werden mit „Wem“ wir da in Kontakt treten dürfen.

Nehmen wir den Nebenmenschen aus dieser Begegnung mit HaSchem wieder als Wohnstätte der Schechina wahr, suchen wir nach Hinweisen und fördern unser Gegenüber den besseren Weg einzuschlagen und tun dies auch für uns und nehmen wir auch selbst Korrektur und Unterweisung dankbar an, ja dann sind wir wirklich ein herausragendes Volk und ein Licht für Völker wie Nationen.
Es braucht dazu bedingungsloses Vertrauen in HaSchem welches Heilung und Versöhnung benötigt, Hilfe um richtig einzuordnen und die Dinge zu unterscheiden, im Bedarfsfall abzusondern und davon zu lassen, wir brauchen den Segen und die Gabe dazu, den Segen nicht abzuschneiden ob in Erez oder im Galut..

Unsere geistig-seelische Heimat sollten wir in der Begegnung und aus der Beziehung mit HaSchem spürbar erfahren, wir haben eine Heimat und wir sind nicht verlassen worden, die Schechina ist mit uns wenn wir sie nicht vertreiben durch Kummer.. 
HaTorah ist unser geistliches Land, mit sämtlichen Wegzeichen und Signalen die darin enthalten sind damit wir zum Schalom kommen und glückselig leben können..

Schabbat Schalom,
eure Anastasia

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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaH geredet hat, wollen wir tun!! *
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