Archive für den Monat: Januar, 2014

Teruma תרומה „Hebopfer“ Sch`mot/2.Mo./Auszug/Exodus 25,1 – 27,19.

 Teruma תרומה „Hebopfer“ Sch`mot/2.Mo./Auszug/Exodus 25,1 – 27,19

Beitrag  Admin Gestern um 12:48



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29 Schewat 5774 – 30.1.14
Teruma תרומה „Hebopfer“  25,1-27,19


Schalom liebe Freunde und Leser,

durch die vorige Paraschah Mischpatim lernten wir Regeln für das Zusammenleben, diese Woche betrachten wir in Paraschah Teruma die Abgaben, die freiwilligen Abgagen für die Wohnung (Stiftszelt) מִשְׁכַּן Mischkan.

Diese Reihenfolge lehrt uns auch wieder etwas für unseren Alltag, nämlich, dass wir redlich unseren Lebensunterhalt verdienen sollen und nur redlich Verdientes abgeben als freiwillige Abgabe. 

Die Bundeslade für die Aufbewahrung der Steintafeln mit den Grundaussagen, der Altar und der Tisch für die Schaubrote wurde aus Akazienholz hergestellt..

Akazienbäume spenden sehr viel Schatten und stehen daher symbolisch auch für die Treue und Fürsorge unseres Elohim, im Schatten Seiner Flügel/Tallit sind wir geborgen, haben wir Zuflucht gefunden..

Schittim/Akazienholz steht laut Rav Bachja für Schalom, Towa, Jeschua, Mechila, so schreibt er in Schulchan Schel Arba שלחן של ארבע Tisch der 4 Essen.


  • Schalom bedeutet zunächst Unversehrtheit, Heil, Frieden, auch Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit und Ruhe.



„Der Friede, der allein versöhnt und stärkt, der uns beruhigt und unser Gesichtsbild aufhellt, uns von Unrast und von der Knechtung durch unbefriedigte Gelüste frei macht, uns das Bewusstsein des Erreichten gibt, das Bewusstsein der Dauer, inmitten unserer eigenen Vergänglichkeit und der aller Äußerlichkeiten.“
– Claude J. G. Montefiore: 1858–1938, jüdischer Gelehrter und Gründer der „World Union for Progressive Judaism“



  • Towa bedeutet Gutes.




  • Jehoschua/JHW-schua bedeutet soviel wie Jah`s Rettung/Hilfe, man ruft um Hilfe/Rettung, z.B. Eltern wünschen sich, dass das Leben ihres Sohnes wie sein Name Joschua/Jehoschua dies aussagt, dass EL geholfen hat, dass EL hilft oder vor Nichtswürdigkeit, Wertlosigkeit rettet, geholfen hat.., etc.




  • Mechila/Vergebung ‎מחילה hat die Bedeutung – Schulden zu erlassen oder zu verzichten (auf seine Ehre) 
    ‎מחל die Wortwurzel kann auch bedeuten – [Gefühl von] zu vergeben, zu verzeihen – wischen, auszulöschen, zu zerstören, auszuwischen wie z.B. die Erinnerung an Amalek, oder wegwischen Gefühl von Sünde oder Schuld etc.
    Wurzel מחק hat auch die Bedeutung, auszuradieren, zu löschen.




  • [Schulchan Schel Arba שלחן של ארבע – eine Schriftarbeit unter anderem von Rabbiner Bachja ‎רבינו בחיי Bachja BenAscher ibn Halawa, das Bankett der Gerechten ist das 4. Kapitel nach den dreien die vorher vom rechten religiösen Verhalten zu den verschiedenen Malzeiten sprechen, im Schulchan Arba/Tisch der 4 Essen, wurde fälschlicher Weise zuerst Rav Moses BenNahmann zugeschrieben.]



Diese symbolische Deutung für die aufrechten gerechten Wege dürfen wir umsetzen und wir dürfen eintreten für Schalom, Gutes, wir dürfen Hilfe annehmen von HaSchem und Hilfe bieten wie Schutz den Bedürftigen, wir dürfen eintreten für Versöhnung und Vergebung, all dies lernten wir durch die Übergabe der Torah und die Eklärungen für den geraden Weg den HaSchem uns führen will durch Recht und Gerechtigkeit, Ahawah/Liebe und Wahrheit des jüdischen Gesetzes.


Heute haben wir keinen Tempel mehr wie damals oder das Stiftzelt, deshalb steht nun unser Esstisch für den Tisch aus Akazienholz auf dem die Schaubrote lagen im Mischkan/der Wohnung/Stiftszelt, Zeichen für Frieden, das Gute, die Hilfe, Vergebung und Rettung, unser Tisch wird zu einem Altar der Sühne, wenn wir unseren Überfluss teilen und gute Taten ausführen. 
(Auch die Bundeslade und der Altar wurden aus Akazienholz hergestellt, wie oben erwähnt..)

Wer hat nicht auch schon erlebt, dass gerade das gemeinsame Essen beiträgt Missverständnisse, Hindernisse, Schwierigkeiten oder Feindschaft aus dem Weg zu räumen?!

Unsere Weisen sagen im Traktat Berachot 54b: „Wer seinen Tisch verlängert wird lange Tage haben und lange Jahre“ 

Dies bedeutet, dass wir teilen mit den Bedürftigen, ihnen Gutes tun, für Frieden sorgen, bereit sind schnell zu verzeihen und mithelfen weil auch HaSchem uns hilft und rettet, Gutes tut und uns Seinen Schalom gewährt und uns die Wege dazu lehrt, durch all die 613 Mizwot die in den 14 Grundaussagen bereits enthalten sind.
Durch sie werden wir um so mehr heute daran erinnert, unseren Elohim zu lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele, all unserer Kraft und unserem ganzen Vermögen. 
Unseren Nebenmenschen lieben wir weil er ist wie wir, oder liebe deinen Nebenmenschen, denn er ist wie du.

Nicht nur unser Tisch, auch wir selbst können oder sollten ein Tempel der Schechina in besonderer Weise sein, durch Jah`s Hilfe ist dies möglich, eine freiwillige Gabe die wir durch Hören auf unseren Elohim bringen, mit Seiner Hilfe hören wir die Not auch unserer Mitmenschen und treten entschlossen für sie ein, auf verschiedene Weise, jeder wie er kann, mit den Mitteln und Möglichkeiten, den Fähigkeiten die ihm eigen sind, die ihm zur Verfügung stehen solange wir in dieser Welt verweilen..

Bei unserem Ausscheiden aus diesem Leben können wir nicht`s materielles mitnehmen, es wir uns nicht nützlich sein, doch alle guten Taten, jede Mildtätigkeit, jedes gute Handeln wie Benehmen und das Befolgen der Mizwa wird nicht untergehen..

Beständige gute Werke beflügeln unsere Seele und unser Glücksempfinden mehr als uns ungerechtfertigt zu bereichern, deshalb sind wir dankbar unserem Elohim und preisen Seinen Namen alle Zeit nicht nur mit Worten, auch mit Taten des Wohlwollens. 

Jeder von uns sollte zu einem wandelnden Mischkan werden durch Einhaltung der Lehre/Weisungen HaSchem`s, der Torah in unserem Herzen in unserer Gesamtseele unseres ganzen Seins, mit allen unseren Möglichkeiten und Kräften..

Im Wochenabschnitt Teruma ist vom Heiligtum die Rede, das gebaut werden sollte: „Und sie sollen mir machen ein Heiligtum, dass ich wohne in ihrer Mitte“ Schemot 25, 8. 

Rabbiner Hertz schreibt in seinem Kommentar: „Man bemerke, dass die Torah nicht sagt: „dass ich in ihm wohne“, sondern: „in ihrer Mitte“, dies bedeute; inmitten des Volkes. 
Das Heiligtum war nicht der Wohnplatz Elohim`s. 
Es war das Sinnbild jener Heiligkeit, der die Jisraeliten nachzuleben hatten, 
wenn Seine שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit, also Sein Ruach in ihrer Gemeinschaft weilen sollte.

So war das Stiftszelt ein Quell der Heiligung für die Gemeinschaft Jisraels.

Tehillim 26, Vers 6: „In Reinheit wusch ich erst meine Hände, wenn ich in den Kreis deines Altars treten wollte Elohim“. 
Rabbiner Hirsch bemerkt hier, dass der Anschluss an die Gemeinschaft, die sich um HaSchem`s Altar vereinigt, das Streben nach Reinheit, nach Unsträflichkeit des Umgangs mit Menschen im Alltag voraussetzt.

Bewahren wir uns auch eine kindliche Unschuld, die Keruwim hatten laut Raschis Kommentar ein kindliches Aussehen.. 

Wir sollen nicht kindisch doch wir dürfen kindlich sein, wie ein Kind offen, unkompliziert, einfach und ganz im Vertrauen sollten wir sein, gegenüber AVINU, bereit Torah zu lernen.. 

VAter selbst lehrt uns, heiligt uns und sorgt sich um die korrekten Vorgehensweisen, der Allmächtige selbst kümmert sich in Genauigkeit um jedes Detail und bezieht uns mit ein nach Seinen Regeln..

Die Keruwim stehen für uns auch schon als Zeichen oder wie eine Verheissung der Verbindung dieser Welt und die zukünftige Welt. 
Wir sehen und erkennen nicht alles doch wir erahnen und wir wachsen an Erkenntnis, nehmen zu an Weisheit..
Die Keruwim sehen sich an, sie sind nicht weggewandt der eigentlichen Mitte, daraus können wir sehr viel lernen und mitnehmen in unser alltägliches Leben damit es besonders sei..
Deckel kann auch für Decke stehen, für Ausweitung, Gewölbe, HaSchem nannte es Himmel, davon erfahren wir schon in Bereschit/Anfängen..

Die Keruwim sollten so angeordnet sein, dass sie sich ansehen. Sie sollten in einem Stück mit dem Deckel der Bundeslade verbunden sein, der Deckel sollte erst auf die Bundeslade gesetzt werden wenn vorher die Tafeln darin enthalten sind..

Genau zwischen diesen Gesichtern dieser Keruwim die auf der Bundeslade auf dem Deckel in einem Stück gefertigt aus Gold waren, davon sagte HaSchem zu Moscheh; wirst du meine Stimme ertönen hören, wenn ich mit dir spreche über alles was ich für die Benej Jisrael aufzutragen habe..

Vers 7: „Anzustimmen laute Dankgesänge und zu erzählen alle Deine Wunder“. Hier findet sich eine Erklärung, warum fromme Menschen zum Heiligtum gehen; um Dank zu bekennen und durch Aussprechen der Taten, in welchen der EW`ge sich offenbart hat, die GOtteserkenntnis zu stärken. Rabbiner Hirsch fasst zusammen: „Bekenntnis und Erkenntnis sind die im Hause Elohim`s zu pflegenden Früchte.“

Oder wie wir wissen, was macht einen Jehudim aus, Elohim zu danken und zu preisen. Ausserdem versuchen wir in Wahrheit uns Geistlichkeit anzueignen durch das Studium der Torah, wir hören nicht auf zu hören und zu lernen, 
auch Fehlschläge oder Fehlentscheidungen können beitragen ein hörendes Herz zu erhalten, 
tragen manchmal bei durch unsere Techuwa unser Herz zu beschneiden, wir lernen Bescheidenheit, auch Güte wie Milde und Zufriedenheit im Laufe unseres Lebens, wenn wir bestrebt sind immer wieder neu bereit zu sein und unser Ja zu erneuern. 

Immer wieder bereit das Besondere zu wählen, das was HaSchem uns durch Sein Wunder wirkt, wenn ER uns die Torah in das Herz einschreibt im Laufe unseres Lebens, besonders auch unserem geistlichen Leben, denn wir leben nicht nur in dieser Welt wir leben auch für die zukünftige Welt deren Geheimnisse in uns verborgen hinter Vorhängen und Wänden.. 

Das Allerheiligste ist an Seinem Platz und ist ein Symbol auch für unser gesamtes inneres, äusseres, intellektuelles, geistiges, physisch und psychisches Leben, ganz verborgen und verhüllt ist es da, das Allerheiligste in uns auch als geistlicher Tempel, 
die Bundeslade mit der Torah und darüber die שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit. 
Nicht abstrakt oder als Einbildung, wer daraus lebt der lebt, dieser Mensch erlebt die Wirkung dieses Wunders das den ganzen Menschen erfasst und befähigt, dass das Gesetz erfüllt ist auf eine unaussprechliche Art und Weise..

Vers 8: „Ewiger, ich liebe die Stätte Deines Hauses, den Ort, wo Deine Herrlichkeit thront.“ 

Würden wir den Nebenmenschen als die Wohnung der שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit erkennen können, würden wir uns darum bemühen, weil wir den Worten HaSchem`s ✡Glauben/Emunah schenken und HaSchem ebenso kindlich vertrauen in Ahawah/Liebe durch Wort und Tat, wir würden sie in solchem Masse lieben können, dass sich tatsächlich das Angesicht der Erde erneuern würde..

Dies sollte keine undurchführbare Aufgabe sein möchte ich meinen, mit Elohim`s Hilfe natürlich, der uns Seine Wege führt und führen will.

Lernen wir Grossherzigkeit, wie Mildtätigkeit, das ist das Geben mit beschnittenem und freudigem Herzen, das gelebte Hören.. Dies ist der Bund mit HaSchem für diejenigen die „Ja“ sagen und danach handeln..

Jeder wie sein beschnittenes Herz ihm sagt gebe er sein Hebeopfer..

Lernen wir neue Gedanken zu denken, Gedanken die rein sind um einander zu helfen und nicht zuletzt für unsere Kinder, sie gut zu erziehen indem wir mit gutem Beispiel voran gehen, gespeist von der Vision die EL uns zeigt im Feuer der Ahawah zu der unser VAter uns erzieht..

Erwarten wir also die Hilfe Jah`s und arbeiten mit nach Seinen Weisungen in Freude, in diesem Sinne wünsche ich euch allen

„Schabbat Schalom“
eure Anastasia! 

HalleluJah! 

✡Emunah ist zu glauben was ist! Manches noch nicht sichtbar in der materiellen Welt, doch existent vorhanden.. 
Im Vertrauen stellen wir uns in diesem Glauben/Emunah auf die Wahrheit/Emet die Elohim uns kündet, von der HaSchem uns lehrt damit dies alles auch sichtbar wird in dieser Welt..

So in etwa hat die Wohnung (das Stiftszelt) מִשְׁכַּן Mischkan ausgesehen..




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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *
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Mischpatim משפטים „Rechte“ Sch`mot/2.Mo./Auszug/Exodus 21,1 – 24,18.

 

Mischpatim משפטים „Rechte“ Sch`mot/2.Mo./Auszug/Exodus 21,1 – 24,18

Beitrag  Admin Heute um 13:42



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23 Schewat 5774 – 24.1.14
Mischpatim משפטים „Rechte“  21,1 – 24,18


Schalom liebe Freunde und Leser,


die dieswöchige Parschah legt den Grundstein für den Höhepunkt der Übergabe der Torah, sie umfasst die Gesetze, beginnt damit wie ein jüdischer Knecht zu behandeln ist und sie lehrt, wie ein Dieb zu behandeln ist, der dich bestohlen hat und der so arm ist, dass er das gestohlene Gut nicht mehr zurückzahlen kann, sie lehrt uns, wieviel Mühe wir uns zu geben haben, selbst um unsere Haustiere und vieles Wichtige mehr..

Nicht ein Mensch würde die Reihenfolge so wählen und allem in Torah liegt ein tieferer Sinn uns zu lehren zu Grunde.

Sie lehrt uns wie HaSchem auf den Schwachen und Verachteten sieht und auf die Weisen und Witwen hört..

Paraschah Mischpatin ist eine geballte Ladung Lehre vom Feinsten, edel, tiefsinnig und mitfühlend, klar und deutlich, unmissverständlich und doch offen, den tieferen Sinn verstehen zu lernen und einzusetzen..

Erst nach Parschat Mischpatim können wir mit der Erzählung von der Übergabe der Torah weiterfahren, denn alle feinen Deutungen und ausführlichen logischen Herleitungen des Torahlernens sind wackelig, wenn der Anstand fehlt und sie nicht von anständigem öffentlichem Verhalten begleitet wird.  
Der Weg des Landes – Derech Eretz – ‎‫- דרך ארץ‬‎ hier übersetzt mit: „anständigem öffentlichem Verhalten“

Wo es kein anständiges öffentliches Verhalten gibt, da ist keine Torah und dort wo keine Torah, gibt es kein anständiges öffentliches Leben! Beides unverzichtbar um Leben in Würde nach HaSchem`s Mass-stab bewerkstelligen zu können.

Wir brauchen das Wissen wie man mit der Witwe, dem Waisen, dem Taglöhner, dem Fremden, dem Dieb, dem Feind umgeht, wie man sie richtig behandelt, wir müssen wissen was es heisst ein echter Mensch zu sein..

Ohne die Gesetze von Parschat Mischpatim haben wir die Torah nicht richtig empfangen, wir haben nicht nur mit dem Ohr zu hören, wir haben zu verstehen und mit unserem Herzen zu hören und zu empfinden, Mitmenschlichkeit, Barmherzigkeit, Erbarmen, Güte und wir haben zu handeln.

Die Messlatte ist hoch und nie hoch genug oder zu tief, damit wir sie nicht erreichen und mit ihr arbeiten könnten, jeder kann das Ziel erreichen der will, der nicht nur ja sagt und weiss was er zu tun hat, sondern auch umsetzt was er hört und weiss!

Das ist das Prinzip der Torah, wir bleiben nicht stehen und gehen, wir gehen vor dem Angesicht unseres Elohim, dazu gehört das gebührliche Verhalten ob man alleine ist oder in Gemeinschaft, ob man nur für sich selbst verantwortlich ist, wie Raschi erklärt der unverheiratete oder ledige Mann, der nur mit dem Gewand kommt, was bedeutet er hat nur für sich zu sorgen oder der verheiratete Mann der für Seine Familie sorgt und sein Gewand ausdehnt über die seinen.. 

Oder?! Sind wir nicht alle verpflichtet gegenüber den andere Mitmenschen..

Wir können nicht vor HaSchem wandeln ohne Torah in unserem Herzen zu befolgen die sich in den Taten und der realen Welt auswirken, selbst unsere Gedanken haben eine Wirkung und können gute Frucht hervorbringen. 

Wir sollen weder käuflich noch bestechlich sein, wir haben uns zu hüten, nicht abseits des Geschehens in dieser Welt, wir haben Aufgaben wahr zu nehmen und unseren Acker jeden Tag zu bearbeiten, 6 Jahre bis zum Schabbatjahr, doch die guten Werke, dafür gibt es keine Entlastung, davon werden wir nicht befreit, diese Pficht bleibt bestehen, selbst am Schabbat.


Hilfe..
Eine Einschränkung jedoch gibt es, die der Mithilfe, der dem ich zu helfen habe der hat mitzuhelfen, wenn er nicht zu alt oder zu krank oder sonst eingeschränkt oder von der Mizwa befreit ist.

Wir lieben unseren Elohim und wissen, dass ER unsere Hilfe ist, doch wann könnte seine Hilfe uns gegenüber eingeschränkt sein?! 

Diese Frage dürfen wir prüfen und berechtigter Weise stellen, wir haben diese sogar zu stellen..

Bei all der noachidischen Gesetzgebung dürfen wir zugeben, dass es noch die Torah gibt.
Dass es kein anderes System und es keine Gesellschaft gibt als Jene, die durch dieses Torahsystem den Einzelnen je so schützt. Nur in der Torah haben wir die ganze Lehre.

Was will ich damit sagen, die noachidischen Gebote waren ein guter Anfang, das Ziel jedoch muss weiter gehen..

So wie wir „ja“ zur Torah sagen nicht genug ist, es ist ein Anfang, doch dann geht es um das Ausüben und praktizieren, das Leben im Hören und „Ja“ sagen zur Torah ist ein Lebensmotto durch diese Welt, durch unser Leben im Hier und Jetzt, jeden Augenblick und zwar vor dem Angesicht unseres Adonaj und Elohim/GOtt.

Von der knechtlichen Furcht zur vertrauenden und aus Ahawah/Liebe gespeisten Anerkennung, denn wir haben einen EL der Gnade und der Barmherzigkeit, der uns alles lehrt auf dass wir als Ebenbild wandeln können mit Wert vor Seinen Augen, der uns sieht und beachtet, der das Rufen der Weisen und Witwen hört und das Nicht-Hören bestraft weil HaSchem uns liebt und auserkoren..

In einem Wort hat EL alle Weisungen zu uns gesprochen und dann einzeln erläutert, mit Seiner Rechten uns geholfen und um uns mehr zu helfen sogar Seine Linke zur Rechten gemacht, das bedeutet, HaSchem ist immer bereit zu helfen, dies haben wir zu lernen und zu lehren, daraus in Wort und Tat diese Welt zu bergen, zu behüten, zu behandeln und die Menschen, die Tiere, die Natur und alles was wächst..

Habe im Raschikommentar gelesen, dass die Bereitschaft HaSchem`s, Gnade und Barmherzigkeit zu schenken um das 5 fache grösser ist als die Bereitschaft zu strafen..

HaSchem lehrt uns die Achtung vor den Fremden und sogar vor dem Feind, nicht sie sollen wir fürchten..

Verantwortung nicht nur für das Volk der Hebräer, alle Völker hatten die Chance die Torah zu empfangen und anzunehmen, selbst als die Worte in ihrer eigenen Sprache verkündet wurden konnten nicht alle Völker ihr „Ja“ geben wie dies die Kinder Jisrael`s einstimmig taten..

Heidentum und Abgötter waren ihr Hindernis.

Doch ich glaube der Weg ist offen so der Mensch hört, sich von Seinen Abgöttern und Untaten trennt und sagt: ich will lernen und tun was HaSchem mir sagt..

Hat man sich von EL abgewandt ist es nicht zu spät sich korrigieren zu lassen und umzukehren, so hat jeder zu lernen und durch sein neues Handeln wird er zum Lehrer für die, die einem sehen. 

EL sagt uns in Mischpatim משפטים Rechte, dass wir zu erkennen haben, dass der Nächste in Seinem Ebenbild erschaffen ist, bei all dem was wir sonst in Paraschah Mischpatim lesen, dürfen wir es auf die Welt und alle Bewohner der Erde ausweiten, weshalb?!

Weil der EWige, gepriesen sei Sein Name unser aller VAter ist, ob wir es anerkennen oder nicht..

Umsomehr sollten wir uns sorgen, damit alle es anerkennen, doch nicht mit Gewalt an den anderen sondern wir selbst haben uns mit Gewalt dazu zu bringen mit Elohim`s Hilfe ein gutes Vorbild zu sein!

Mehr bewirken die Taten als unsere Worte, doch auch unsere Worte haben Einfluss, wenn sie im Einklang mit unserem Leben und Handeln sind.

Die Welt oder die Menschheit hat nicht eine jüdische Weltverschwörung zu fürchten, doch sie sind eingeladen mit uns zu lernen von HaSchem der uns zum Leben geschaffen und nicht für den Tod, weder den materiellen noch den geistigen Tod!

Leben sollen wir und Leben geben, nicht nur leibliche Kinder, auch die Witwen und Weisen dieser Welt sind uns anvertraut sie zu umsorgen und uns um sie zu kümmern..

Es heisst in einem Songtext: Niemand beisst die Hand, die einen füttert. Um vorsichtig zu sein ohne Angst sage ich lieber, selten beisst einer die Hand die ihn füttert, so geben wir der Welt von dem Man das unsere Vorfahren 40 Jahre in der Wüste genährt und gesättigt hat, geben wir ihnen das Man des Himmels, die Worte unserer Heiligen Torah und überlassen wir das Missionsfeld nicht den Heiden und Scharlatanen den Zauberern oder Götzendienern und Mördern in dieser Welt!

Trennen wir die Spreu von dem Weizen, denn die Zeit der Ernte ist nah, bereiten wir den Acker für eine weitere gute Ernte ganz nach HaSchems Weisung, hören wir mit Herz und Ohr und lassen nicht zu einem anderen Herrn zu gehören, oder uns gar als Knecht das Ohr durchlöchern zu lassen um als Sklave weiterzuleben der sich nur begnügt mit der irdischen Nahrung..

Es geht immer um den tieferen Sinn der Worte die bewirken.., nicht durch unsere eigene Kraft, doch Kraft der
שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit der wir Raum gewähren mit unserem ursprünglichem „Ja“, das sich weiter entfaltet und Gehalt wie Gewicht im Sinne von Gewichtigkeit erhält.

Die Weisungen der Torah sind uns die geistliche Nahrung und wir haben sie zu verdauen, sie in Energie umzuwandeln um anderen die die Torah noch nicht kennen und ihren Nutzen wie Genuss zu ersehnen und zu erhalten, damit auch ihr Leben zur Fülle in HaSchem`s Herrlichkeit gereicht, deshalb hat uns die Schechina in die Fremde, ins Exil mitbegleitet und ist sie auf jedem Jehudim, ob er es weiss oder nicht und oder ob er es glaubt oder nicht, die Lehre der Torah wandelt uns und formt uns und wandelt alles, denn sie ist beständig und führt zum Ziel. 

Unsere Heimat ist HaSchem, jeder Mensch braucht das Minimum um existieren zu können als Mensch, deshalb sind die noachidischen Gebote der Anfang und das Minimum auch für alle Völker und Nationen, die Torah und das anständige öffentliche Leben jedoch das Ziel einer besonderen Gesellschaft. 

Niemand der die Torah annehmen will wird abgehalten..

Üble Nachrede, Verleumdungen ist sowohl schlecht als auch falsch und sie ist deshalb gefährlich, weil sie uns von der Wahrheit entfernt..

Die ganze Wahrheit jedoch ist HaSchem, Unser VAter אָבִינוּ‎ ‎AVINU, der Vater aller Menschen gemeinsam, dies ist doch eine Aussage und eine Verpflichtung! Eine wundervolle Herausforderung die wir alle gemeinsam meistern dürfen, wer Ohren hat der höre und wer Augen hat der sehe und wer eine Nase hat der rieche, wer Leben empfangen hat der lebe..

All die Rechtslehre haben wir als Menschen nicht selbst erfunden..

Die Zivilgesetze befinden sich in unserer dieswöchigen Paraschah Mischpatim/Rechte und haben Gültigkeit für alle Tage in unserem Leben.

HaTorah bestimmt, dass man zuerst helfen muss, den Esel seines Feindes abzuladen und erst nachher denjenigen seines Freundes! Ein bekannter Rav aus Baltimore sage einmal: keine Gesellschaft hat je ein Gesetz aufgestellt, dass man z. B. zuerst den platten Reifen seines eingeschworenen Feindes reparieren muss, bevor man sich an den platten Reifen seines langjährigen Freundes macht. 

Dies ist jüdisches Recht meine lieben Freunde und Leser! ✡ „Wer ist wie Deine Nation Jisrael, ein einzigartiges Volk unter den Nationen der Erde?“ 

Ohne EL können wir nicht daran denken eine gerechte und uneigennützige Gemeinschaft oder Gesellschaft zu bilden, ohne Übergabe von HaTorah kein anständiges öffentliches Verhalten, ohne anständiges öffentliches Verhalten kann man kein wahrer Mensch sein. Ohne dem Wissen, dass man für den Ochsen seines Nächsten zu sorgen hat, kann man keine Torah besitzen, denn anständiges öffentliches Leben geht der Torah voran und folgt gleichermassen auf sie.

Schabbat Schalom,
eure Anastasia


2. Samuel 7,23 
Denn wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Jisrael, um welches willen Elohim ist hingegangen, sich ein Volk zu erlösen und sich einen Namen zu machen und solch große und schreckliche Dinge zu tun in deinem Lande vor deinem Volk, welches du dir erlöst hast aus Mizrajim, von den Heiden und ihren Abgöttern?

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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *

„Jitro יתרו “ Sch`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 18,1 – 20,23.

„Jitro יתרו “ Sch`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 18,1 – 20,23

Beitrag  Admin Heute um 12:33



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יתרו Jitro 18,1 – 20,23
16 Schewat 5774 – 17.1.14


Schalom liebe Freunde und Leser,

sprechen wir heute über die Suche nach Wahrheit, korrekten Lösungen, Fairness wie Kritik..

Jitro war ein Priester von götzendienst, so wird er uns vorgestellt in unserer Torah. 
Er versuchte jede Art von götzendienst, die ihn jedoch geistig unbefriedigt liess bis er zum Judentum fand und schliesslich konvertierte. 

Er wird uns als ein kritischer Mensch beschrieben, wie komme ich darauf und können wir erahnen, er wurde Jehudim und weshalb dieser Entschluss?!

Unsere Weisen sagen er wäre kritisch gewesen, also ein Mensch mit der Kraft zur Kritik in einer selbstkritischen positiven Art, denn nach den früheren Arten des götzendienstes der Religionen die er ausübte und den verschiedenen Denkarten die ihn offensichtlich nicht zufrieden stellten, er entdeckte Mängel darin und war auf der Suche nach Wahrheit die er im Judentum entdeckte.. 

Jitro vernahm was HaSchem für Moscheh tat, und er vernahm was HaSchem für das jüdische Volk tat, dies hatte Einfluss auf ihn und er merkte, dass er nicht mehr der Gleiche bleiben konnte, er müsse geistlich wachsen und er müsse besser werden..

Die Fähigkeit kritisch zu sein nicht um der Kritik wegen doch wie im Talmud, Sanhedrin 18a beschrieben: „wenn man zuerst sich selbst und dann die anderen richtet, dann ist diese Kritik positiv.“

Erst wenn man an sich selbst den gleichen rigurosen Mass-stab setzt, kann/darf man andere Leute kritisieren..

Einen Rat geben..
Konstruktiv kritisieren also..
Bewegt von der Suche nach Wahrheit..
Bereit sich selbst zu ändern, bereit sich zu bessern die Voraussetzung für konstruktive Kritik und ich betone, die Bereitschaft anzupacken..

Jitro sah, dass die Leute von morgens bis abends anstanden um Moscheh nach Rat zu fragen, er gab seinem Schwiegersohn also seinen Ratschlag, Gerichte zweiter Instanz einzurichten. 

In Fällen, da sich ein untergeordnetes Gericht nicht kompetent fühlte, sollten die Richter den Fall an ein höheres Gericht weitergeben können. 
Er meinte: sie sollen die Leute richten und die „grossen Fälle/Dawar HaGadol“ sollen sie zu dir bringen und die „kleinen Fälle/Dawar HaKatan“ sollen sie selber richten. Schemot 18,22



Moscheh gefiel diese Idee und er führte sie auch ein. 

Bei der Beschreibung von Jitros Plan, nimmt die Torah jedoch eine kleine Änderung vor: die „schwierigen Fälle/Dawar HaKasche“ werden zu Moscheh gebracht und die kleinen Fälle richten sie selber. Schemot 18,26 

Der Unterschied ist klein doch sehr bedeutend zwischen gross oder schwierig.



Jitro stellte sich einen anderen Art Fall vor, der vor Moscheh`s Zelt erscheinen würde, als das was dann wirklich geschah. 

In Jitros Augen wäre ein grosser Fall, ein Fall in dem z.B. heute ein Konzern wie Apple involviert wäre und ein kleiner Fall, wenn z.B. Menachem`s Ochse den Ochsen von Schlomo aufspiessen würde und einen Schaden von rund 1000 Euro Schaden angerichtet hätte. 

Seine Einstellung war dementsprechend, wenn es sich um einen höheren Schadensbetrag handle, müsste sich Moscheh selber darum kümmern, sollte es sich jedoch um einen kleineren Schadensbetrag handeln, solle dieser vor einem kleinen Gerichtshof stattfinden und Moscheh sollte nicht gestört werden deshalb.



Dieser Zugang ist jedoch nicht der korrekte halachische Zugang, denn ein Fall bei dem es sich um eine Summe von z.B. 1000 Euro handelt muss in den Augen des Richters gleich sein wie ein Fall bei einer Summe von Millionen von Euros oder wie in heutiger Zeit noch viel höherer Summen. 

Nicht die Höhe des Geldbetrages ist was einen grossen Fall oder einen kleinen Fall ausmacht, sondern die Gerechtigkeit. 

So bestand Moscheh darauf, dass er nicht die grossen Fälle, sondern die schwierigen Fälle übernehmen würde. 

Die Geldmenge spielt dabei keine Rolle, jedoch faire und korrekte Lösungen zu finden ist die Aufgabe des jüdischen Gerichtssystems.

Bleiben wir nicht stehen, gehen wir gemeinsam weiter, seien wir bereit zu wachsen, uns zu bessern und seien wir auch bereit zu lernen und Konsequenzen daraus zu ziehen..


Wünsche euch freudigen Schabbat Schalom
eure Anastasia


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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *

Beschalach בשלח „Als er ziehen ließ“ Schm`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 13,17 – 17,16.

Beschalach בשלח „Als er ziehen ließ“ Schm`mot/Auszug/2.Mo./Ex. 13,17 – 17,16

Beitrag  Admin Heute um 14:37



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Paraschah Beschalach בשלח „Als er ziehen ließ“ 13,17 – 17,16
9 Schewat 5774 


Schalom liebe Freunde und Leser,

heute möchte ich wieder das Thema Dankbarkeit ansprechen, denn es ist sehr wichtig unserem EL nicht undankbar oder mürrisch zu nahen..

Wenn wir lesen; sie kamen zu dem Wasser das bitter war, dürfen wir diese Passage so verstehen, dass das Wasser bitter war weil das Volk verbittert war, alles was HaSchem für sie getan, doch haben sie immer wieder verbittert und mürrisch reagiert..

Ob sie nun trockenen Fusses durch das Meer gehen konnten, dann war es zu schlammig, oder sie sehnten sich nach den Fleischtöpfen zurück weil ihnen das Man nicht genügte, egal was HaSchem für sie tat, gab es immer diese Murrer.. Eine Zeit mag das gut gehn, doch nicht auf Dauer, es wird Zeit dankbarer zu werden und auf HaSchem zu hören, seine Augen nicht zu verschliessen vor dem Segen und die Wahrheit zu erkennen..

Sicher die Demütigungen und das Leid welches die Kinder Jisraels in Mizrajim erlitten haben kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Jeder der schon Schmerz, Ungerechtigkeit, Verfolgung oder Leiden erfahren hat, weiss aus dieser Erfahrung heraus, dass man neigt müde und mutlos zu werden, das Gute kann man fast nicht mehr erkennen oder dafür dankbar sein weil man es durch die Verbitterung, auch durch Zorn oder Hass und auch Unversöhnlichkeit nicht mehr erkennen kann etc..

Wenn wir unseren Blick nur in die Vergagenheit richten und nur auf das was nicht gut gelaufen ist, dann haben Mutlosigkeit mehr Macht über uns als Vertrauen..

Wie jedoch kann man Vertrauen erlangen?! Wenn man nur das Übel, das Gute jedoch nicht mehr erkennt?!

Es scheint schier unmöglich..

Sicher sollen wir das vermeintlich Ungerechte und Übel nicht einfach vergessen, doch wir sollten lernen den Mut aufzubringen alles HaSchem anzuvertrauen, IHM zu danken, dass wir noch leben, dass wir alles überlebt haben, egal von welchen Gefühlen wir bedrängt sind, wir sollten IHN um Heilung bitten und IHM vertauend danken, wir sollten lernen IHN um das Geschenk des Vertrauens zu bitten und uns auf die Worte stellen, dass ER unser Arzt ist und weiss wie er uns führt und wozu.

Die Grundaussagen aus der Torah ermöglichen uns, uns zu erinnern was HaSchem sagt!

Seine Worte und Weisungen sind nicht leer noch sind sie ohne Wirkung, diese Wirkung und Fülle werden wir jedoch nur erfahren dürfen wenn wir unsere ganze Kraft, die innere und äussere Kraft auf IHN richten und IHM vertrauen ohne unsererseits Bedingungen zu stellen.

ER hat die totale Übersicht und ER kennt uns, deshalb dürfen wir IHM ganz vertrauen.

Das grösste Übel und die krasseste Undankbarkeit ist wenn wir leugnen, dass ER uns liebt und sich um uns kümmert, wenn wir dies zulassen, dann schänden wir Seinen Namen.

Sein Name sei gepriesen!

Weshalb denkt ihr sei Sein Name gepriesen, weshalb ist es so wichtig, dass wir GOttes Namen preisen?! .., weil ER unsere Hilfe ist!
Sein Name sagt aus, dass ER uns hilft, dass ER da ist..

Wollen wir nur auf die Umstände sehen die uns bedrücken dann erkennen wir Elohim nicht mehr und sind verloren, dann sehen wir nur die Bedrückung und gestehen ein, dass die Bedrückung und das Elend alle Macht über uns hat.

Vertrauen wir jedoch der Aussage Elohim`s und danken IHM für Seine Hilfe, wird sich immer wieder ein neuer Weg auftun der für uns aus oberflächlicher Betrachtung vielleicht ein Umweg ist, doch wer tiefer sieht wird erkennen, dass alles seinen Grund und Sinn hat.

Es gibt eine Geschichte, dass ein Jude gefeuert wurde der im World Trade Center arbeitete und er sollte alle seine Sachen aus dem Büro entfernen, das tat er auch, er war nicht glücklich und zufrieden darüber, haderte auch, und an dem besagten Morgen danach als er alles geräumt hatte, als die Flugzeuge die in die Türme donnerten dabei tausende von Menschenleben auslöschte, da konnte er danken dafür, dass er noch am Leben ist und sich um seine Familie kümmern kann, einen neuen Job finden wird..

Bei jeder Hilfe die wir erfahren oder Lösung stärkt dies unser Vertrauen in HaSchem und wir sollen Seine guten Taten an uns nicht vergessen noch verleugnen!

Gerade dann wenn wir es nicht erkennen..

Der Ewige gepriesen Sein Name, Seinen Namen dürfen wir erheben, ER ist ausgerufen über uns, das bedeutet auch, dass wir anders als nur gewöhnlich zu reagieren haben wenn wir in Situationen geraten, die scheinbar aussichtslos erscheinen..

Mit HaSchem lernen wir neu zu denken und zu reden, zu handeln und zu leben!

Ohne IHN wird unser Denken uns zum Verhängnis, unsere Worte werden leer und mürrisch, verbittert und undankbar, dies bringt mit sich, dass unser Handeln nicht mehr durch Wahrheit, Reinheit oder Treue wie Milde vor sich gehen, unser Leben wird nicht mehr tauglich sein den Weisungen HaSchems gegenüber weil unser Fokus total verschoben ist.

All dies kann ich aus dieser Passage der heutigen Paraschah lernen wenn ich es in das alltägliche Leben übersetze, doch ich erkenne auch, das unser Leben aussergewöhnlich sein kann!

Aussergewöhnlich freudig, erfolgreich, gelungen, ausgewogen, erfüllt und wahrhaft glücklich, denn das Aussergewöhnlichste, das Herrlichste und Wunderbarste das Eigentlichste ist, dass ER mit uns ist in Seiner שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit.

Seine Anwesenheit hat die Kraft, die Milde und Güte, die Heilung und die Macht uns zu verändern, unser Leben, unser Reden und unser Denken und Fühlen.. Wir dürfen dabei mitwirken durch neues Denken, Reden, Sehen und Handeln!

Jemand der alleine, einsam, verlassen oder verwahrlost ist, der hat nur schwerlich eine Chance aus seinem Dilemma  herauszukommen.

Jemand, dessen Zuflucht der EW`ge ist, dem wird alles gelingen was er sich vornimmt, vielleicht nicht wie er selbst das will, doch wenn er sich auf die Führung HaSchems einlässt in Dank und Vertrauen aus Ahawah/Liebe mit hörendem Herzen, der wird viele Wunder erleben und erkennen, dass nichts mehr nur gewöhnlich ist. 
Solch ein Mensch wird immer die Chance erkennen, den richtigen Moment, er wird sich wandeln lassen und seine Ebenbildlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes wird reiche Früchte tragen für seine Nebenmenschen, die ganze Schöpfung weil solch ein Mensch aus der שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit des Ewigen heraus seinen Dienst und seine Pflicht, seinen Segen und seine Bestimmung erkennen wird..

Jeden Tag neu dürfen wir lernen, werdet heilig wie ich heilig bin..

Es sind keine leeren und unerfüllten Worte wenn wir dankbar und mit Vertrauen darangehen, denn ER hilft uns dabei..

Durch Murren und Verstocktheit, Undankbarkeit und Eigensinn wird unser Blickwinkel verengt und wir sehen nur noch das Übel und so hat dies die Macht uns zu bestimmen..

Blicken wir jedoch auf HaSchem und Seine Verheissungen, dann werden wir sehen und hören, Dinge von denen wir nicht einmal wagten zu träumen..

ER selbst tritt für uns ein, HaSchem ist unsere Hilfe unser Banner, unser Fels und unser Retter, ER ist uns Heiler und Befreier!

In der Vergangenheit habe ich mich immer wieder trainiert neu zu denken, nicht in normalen oder üblichen wie gewöhnlichen Denkmustern und ich habe Dank Elohim`s Hilfe meine ganze Hoffnung auf IHN gesetzt, so durfte ich lernen und erfahren wie köstlich und gut der HErr mit mir ist, ich durfte in eine Fülle treten die mir nicht bekannt war und ich darf leben in einem Schalom den ich mir nicht einmal ersehnen konnte weil ich zuvor müde und ausgelaugt war, es nicht erkennen konnte noch davon wusste alles immer selbst erledigte und meine Kraft immer wieder an die Grenzen stiess, ER hat mich dann gelehrt zu vergeben und zu danken, ER hat mich gelehrt den Segen und Seine Geschenke nicht zu limitieren.. So hat er mich gelehrt und mir einen Einblick gewährt, was Demut ist..

Stolz war es meinerseits alles selbst schaffen zu wollen unter solch einer Last konnte ich nur zusammenbrechen und ich danke HaSchem, dass ich mit meiner eigenen Kraft und meinem eigenen Denken an die Grenzen stossen durfte, dass ER sich meiner erbarmt und in die tiefe meiner Seele blickte, mich herausholte aus dem Schlamm und Morast, aus Hunger und Durst, aus der Nacktheit und dem Elend, aus dem Gefängnis in das ich mich selbst sperrte, aus der Einsamkeit und dem Sklavenhaus, und dem Hass, aus dem Zorn und Groll, aus der Unversöhnlichkeit und der Krankheit ohne IHN zu leben, diese Krankheit war sehr schlimm, denn dadurch war ich von Angst zerfressen, ja ich hatte Angst vor dem altern mit nur 17 Jahren, hatte Angst zu Sterben und ohne, dass ich es merkte auch die Angst zu leben..

Eigentlich war ich auf eine Art schon Tod, doch ER rief mich ins Leben um endlich zu Leben! Le Chaim/auf das Leben!

ER hat mich befreit! HalleluJAH!

Euch allen wünsche ich die Fülle des Schabbatfriedens in euer Leben, wer mir nicht glaubt, der beginne GOtt/Elohim für alles zu danken und Seinen Namen zu preisen, er übergehe die Gefühle, eine Lüge zu verkünden, zu beten, zu glauben und achte nicht auf die widerlichen äusseren Umstände, sondern halte fest an den Verheissungen des EW`gen, er flüchte unter Seine Fittiche und halte Seine Weisungen und schon sehr bald wird dieser Mensch erkennen und erleben wovon ich spreche..

Haltet euch fern von irgendwelchen Predigern und Gurus, die davon sprechen, du musst alles selber tun oder leisten, haltet euch fern euch das Geld aus der Tasche ziehn zu lassen oder euren Kopf mit Ideen füllen zu lassen die nicht aus der Torah stammen..

Hört nicht auf Lügengebäude oder Hassprediger, hört nicht auf Mörder oder Scharlatane, doch hört auf die Stimme in eurer inneren Wüste, sucht die Wolke am Tag und die Feuersäule bei Nacht der Gegenwart des einzigen Retters Seines Volkes Jisrael!

Hört auf HaSchem, sagt IHM ihr wollt auf Seine Stimme hören und ihr wollt lernen auf IHN zu hören und ER wird euch begegnen, ER wird euch helfen, doch bitte pfuscht IHM nicht in Sein Werk, durch euer eigen noch nicht gereinigtes Gutdünken oder eure getrübten Erfahrungen. Gebt euch selbst Zeit zu heilen und zu lernen die Wege Elohims, ER führt euch sicher auf eurem ganz persöhnlichen Lebensweg. Dies ist weder ein Wunschdenken noch eine aussgeklügelte Erfindung, es ist meine Erfahrung mit HaSchem die ich gerne mit allen gratis und frei teile die annehmen wollen.. Es kostet dich nur dein: „Ja, VAter ich will von dir lernen, ich will lieben lernen, ich will leben und Deinen unerschöpflichen Segen erfahren um selbst in Deiner Hand zum Segen zu werden..“.

Und ich sage euch, es wird sein und beginnt in dem Moment wo du dich selbst ernsthaft dafür entscheidest. Sei bereit für eine Zeit der Prüfung, doch bitte auch um das Geschenk die Prüfungen bestehen zu dürfen zu Seiner Ehre und deiner Freude an IHM! ER wird dich heiligen und du heiligst dich in IHM.. 
Und verstehe das Wort heilig nicht nur im Sinne von heilen sondern auch von abgesondert und besonders, denn du wirst dich von der Masse abheben nicht um besser, höher oder sonst etwas zu sein, nein um du selbst zu werden und deine eigenen Talente und Fähigkeiten einzusetzen um beizutragen in dem grossen Ganzen. Wir alle sind ergänzend deshalb unterscheiden sich auch unsere Aufgaben, schränke in deinem Denken GOtt/Elohim nicht ein, sei bereit, dass ER deine festgefassten Meinungen und Rahmen zuerst sprengt, das kann manchmal schmerzen und enttäuschen, doch es bringt dich und die Deinen in wahre Freiheit denn du bist nicht für dich allein in dieser Welt..

Allen wünsche ich von ganzem Herzen: „Schabbat Schalom“,
eure Anastasia


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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 8.

 

 Bo בא „Komm“ Auszug/Sch`mot/Ex./2. Mo. 10, 1 – 13,16

Beitrag  Admin Heute um 11:45



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Bo בא „Komm“ 10, 1 – 13,16
2 Schewat 5774 – 3.1.14


Schalom liebe Freunde und Leser,


der Auszug ist für uns heute auch wie ein lebendiges Beispiel dafür, wenn das letzte bittere Exil beendet sein wird..

Ja, die Hoffnung ist gross, das deshalb HaSchem die Gunst Seiner Nation in die Augen der Nationen legen wird wie damals..

Heute wenn wir uns umsehen, gibt es eine Menge Leute die ignorant, heuchlerisch, fordernd, missgünstig, ja sogar verleumderisch gegen unsere Nation Jisrael hetzen, es scheint als sei diesen Menschen nichts mehr heilig..

Unwissende gesellen sich dazu und alle die schweigen, stimmen diesen Untrieben und Umtrieben zu, wir erwarten wie damals, dass HaSchem Seine Verheissungen erfüllt wie durch Jeschajahu gekündet, dass wir ein Licht für die Völker werden, dies ist unsere Berufung/Bestimmung als Volk Elohim`s und ich denke für alle die sich dem Volk Jisrael anschliessen..

Der Grund ist ganz klar, damit alle Völker der Erde sehen, dass EL`s Name über uns genannt ist und sie den Einen Elohim Jisrael`s erkennen, anerkennen und loben, wie IHM danken..

Ein Nichtjude wenn er einen Juden sieht soll er erkennen, dass der Einzige Name auf uns ruht, dies beinhaltet die Verpflichtung für uns die Gunst der Völker zu erreichen weil wir wirklich besonders sind. 

Diese Bestimmung haben wir ernst zu nehmen und daran mitzuarbeiten, immer auch vorbereitet zu sein..

Nicht weil wir anders gekleidet sind äusserlich, doch innerlich und dieses Licht, dieser Funke, dies Feuer.., in uns durchbricht durch unser Denken, Beten, Sprechen und Handeln..

Geben wir so unserem Malkenu ehre so gut wir können..

Dort wo Dunkelheit ist, Licht zu bringen und wo die Leere noch vorherrscht die Fülle, dort wo Lüge die Wahrheit, dort wo Hass die Ahawah, dort wo Ungerechtigkeit die Gerechtigkeit, dort wo Ignoranz, Unwissen, Dummheit und Verbohrtheit bringen wir Einsicht, Aufklärung, Weisheit und Kenntnis 
durch die „שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit“
die mit uns hier im Exil ist und uns begleitet um auch auf die Gerechten dieser Welt und die Rechtschaffenden zu kommen, dies ist vielleicht das Grösste Wunder welches HaSchem mit Seiner Hilfe durch uns und mit uns wirkt..

Die Lehre vom Auszug weist uns auch darauf hin, dass die Erlösung durch HaSchem ganz plötzlich und unerwartet stattfindet, dann wenn man meistens schon alle Hoffnung aufgegeben hat. 

Die Kinder Jisraels waren vorbereitet und hatten ihr Proviant und ihr Brot gebacken schon nach der ersten Plage, als sich die Erlösung jedoch jedes mal verzögerte lesen wir, dass sie als es dann soweit war eiligst aufgebrochen sind..

Dies ist der Grund weshalb wir jeden Sederabend Mazza essen, diese symbolisiert, dass damals keine Hoffnung mehr war bei den Kindern Jisraels, jemals gehen zu können, niemand hatte sein Proviant vorbereitet..

Heute wie Gestern und auch in Zukunft wissen wir, dass HaSchem seine Verheissungen erfüllen wird wie auch damals und können deshalb unserem Elohim vertrauen, seien wir vorbereitet und freuen uns über Seine Werke auch mit uns jeden Moment, weil wir HaSchem vertrauen und auf IHN sehen mit unseren geistigen Augen, auf HaSchem hören mit unseren geistigen Ohren..

Gehen wir Seine Wege und hören wir nicht damit auf, Elohim zu loben und zu danken in Wort und Tat.

Schabbat Schalom,
eure Anastasia

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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *
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