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Wajechi ויחי „Und er lebte“  Berechit/Anfänge/1-Mo. 47,28 – 50,26

Beitrag  Admin Heute um 16:52


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10 Tewet 5774 – 13.12.13
Wajechi ויחי „Und er lebte“ 47,28 – 50,26

Schabbat Schalom liebe Freunde und Leser,

gestern habe ich gesehen, dass es mein Lieblingsgetränk zum halben Preis gibt und ich sah, dass auf der Palette gerade noch 2 Mehrpacks übrig bleiben, die ich jedoch nicht auch noch gestern kaufen konnte, da die Tragetasche voll und auch schwer genug war mit anderen Einkäufen.

Heute morgen hatte ich meine Aufgaben zu erledigen doch im Innern war ich noch dankbar für das eine Paket meines Lieblingsgetränks, das ich gestern kaufen konnte, es war mehr als ich erwartet hatte schon gestern..

In dieser Grundfreude und Dankbarkeit auch für kleine Dinge war es für mich ausser Frage, gleich zu überstürzen heute Morgen um in den Laden zurückzugehen und mir Nachschub zu holen, wusste ich doch, dass es noch 2 Multipack gibt und ich vertraute, dass es noch welche gibt bis Zeit ist in dieses Geschäft zurückzukehren.

Irgendwie konnte ich mich die letzten Jahre immer auf die Führung HaSchem`s verlassen, ich durfte es lernen..

ER hat es mir geschenkt IHM zu vertrauen, voran ging lediglich mein Entschluss IHM für alles zu danken und mich zu erfreuen an allem um VAter so zu ehren, mir ist bewusst, dass ich IHM nie die ganze Ehre geben kann, doch ich versuche mein Bestes zu geben und HaSchem sorgt für mich..

Vorhin, als ich mit meiner Arbeit fertig war ging ich also gemählich zum Einkaufen in dieses Geschäft zurück um vor Schabbateinbruch wieder zu Hause sein zu können und siehe da, es gab nicht nur 2 sondern 3 Vielpacks die ich zu halben Preis kaufen konnte.

Alles bezahlt und eingepackt, und so merkte ich, hui, die sind ja ganz schön schwer..

Voll des Dankes und des Lobes, ich trällerte frohgemut unserem EL ein Liedchen, und dankte HaSchem für alle Jehudim auch in dem Lied Am Jisrael Chai, dann bemerkte ich nach ca. 400 m, die ich hinter mir gelassen habe und eigentlich schon nicht mehr gut tragen konnte eine Dame die aus einem anderen Geschäft kam und ihren Autoschlüssel in der Hand hatte, so bat ich die Dame ob sie mich ein kleines Stückchen mitnehmen könnte in ihrem Wagen, so geschah es dann auch, ich wurde bis vor meine Haustüre gefahren..

Als sie wegfuhr bemerkte ich auch, sie hatte für mich eine Extraschleife gefahren, denn sie fuhr in die Richtung zurück wo wir herkamen.

Mehr als mir zusteht habe ich bekommen, nicht nur eine Packung, oder zwei, mit der von gestern sogar 4 und eine Dame, die ich nicht mal kannte hat mich in ihrem Wagen mitgenommen, dass ich nicht alleine tragen musste und mir wurde die Gelegenheit geboten, jemanden um einen Gefallen zu bitten und konnte dadurch diese Dame kennenlernen, sie und ihre Familie segnen und für sie alle HaSchem danken..

Beschenkt, beschenkt, beschenkt und nochmal beschenkt ohne Ende, auch ich kann immer wieder sagen ich habe alles, ich habe mehr als ich brauche..

HalleluJah!

In den kleinen und in den grossen Dingen..

Unsere Mutter Leah hat 4 Söhne bekommen, mehr als ihr zustünde nach Raschi`s Aussage, denn wenn wir 12 Söhne/12 Stämme auf 4 Frauen aufteilen wollten, dann hätte sie mit 3 Söhnen die Fülle schon erreicht, das war ihr bewusst, so konnte sie sagen bei der Geburt ihres 4. Sohnes: „dies mal danke ich HaSchem und lobe ihn, sie nannte in Jehuda.

Der Wortlaut in unserer Torah: „dies mal lass mich dankbar HaSchem loben.“

Im Segen unseres Vaters Ja`akows den er Jehuda ausspricht in der dieswöchigen Sidra, beinhaltet: „deine Brüder werden dich rühmen“.

Dies ist die Bedeutung von Jehudim, wir alle die wir HaSchem danken und ihn loben sind Jehudim, wir sollten alle diese Einstellung haben EL zu danken und IHN zu rühmen.

Nur wenn wir HaSchem für alles danken, IHM vertrauen und IHM alle Ehre geben, aus der innersten Haltung, ich habe alles, ich habe mehr als ich verdiene oder brauche, dann sind wir Jehudim, das zeichnet das Wesen eines Jehudim aus, das ist unser Denken und unser Verhalten, deshalb können wir teilen und wohltätig sein, weil wir mehr als genug haben, wir sind bedacht worden von unserem Elohim und haben mehr als unseren Anteil erhalten.

Elohim schenkt uns mehr als wir brauchen..

Erkennen können wir dies nur, wenn wir bereit sind diese Lehre anzunehmen und umsetzen in unserem Alltag!

Durch das kleine Beispiel wollte ich euch ein kleines Zeugnis geben damit ihr euch vorstellen könnt, wie sich Dankbarkeit in unserem Leben auswirkt.

Ja`akow`s Segen für seinen Sohn Jehuda sagt aus, dass seine Bruder ihn rühmen werden..

Das Wort ‚joducha‘ stammt von ‚lehodot‘, und bedeutet: „danken“ oder „ehren“.



Unsere Weisen erklären, dass die Bracha von Ja’akow aussagt, dass alle Jehudim nach dem Namen Jehuda genannt werden würden.

In Jehudim/Juden von Jehuda steckt HaSchem zu loben, unseren Elohim zu danken. 

Es sollte unser Wesenszug sein Elohim zu ehren und zu danken.



Wie wir wissen war Jehuda der vierte Sohn unser Mutter Leah, sie war so erfreut über dies Ereignis, dass sie sagte: „dies mal lass mich dankbar HaSchem loben.“

Noch einmal hebe ich hervor, nach menschlicher Weise gerecht oder fair aufgeteilt, hätte vielleicht jede Mutter 3 Söhne gebären sollen, bei 12 Söhnen die 12 Stämme ergeben und 4 Frauen?!

Leah wusste, ich habe mehr als meinen Anteil bekommen..

Mehr als meinen Anteil, hierin in diesem Wissen verbirgt sich auch die Wurzel für Dankbarkeit gegenüber unserem Elohim und IHN zu loben.


“Ich habe mehr als meinen Anteil“. Dies ist die jüdische Lebenseinstellung, ich habe mehr als mir zusteht bekommen, man kann sagen es ist der Wesenszug der einen Jehudi auszeichnen sollte..


Wir erinnern uns noch an Esaw der sagte zu seinem Bruder Ja`akow: ich habe viel und drückte damit aus, dass es noch mehr gäbe was man besitzen solle, ich hab viel jedoch nicht alles..

Ja‘akow auf dem die Verheissung Elohim`s kam, hingegen antwortete: „ich habe alles“. 

Diese Denkweise und Einstellung von unserem Vater Ja`akow ist die ideale jüdische Philosophie, in ihr wohnt inne, ich habe mehr als ich brauche, mehr als mir zusteht, mehr als ich verdiene, ich bin glücklich und zufrieden..

Elohim unser VAter segnet durch Ja`akow`s Segenspruch über Jehuda uns alle, zu echten dankbaren und zufriedenen Jehudim..

Es liegt an uns diesen Segen auch zum Fruchten zu bringen, indem wir uns dieser zusätzlichen Gnade des unverdienten und zusätzlichen Anteil`s bewusst werden und dankbar unseren Elohim loben wie ehren lernen.

Grosse Geheimnisse, vielfältiger Segen liegt tief verborgen in uns, dann wenn wir damit beginnen können, Elohim unseren VAter zu loben und zu danken für alles..

Es geht nicht darum für das weniger Gute oder das Übel zu danken, doch im Vertrauen zu HaSchem und im Glauben für das was ER daraus macht mit uns, denn ER bezieht uns mit ein und schliesst uns nicht aus. 

Wir entschliessen uns doch auch in unserem freien Willen, wir haben uns zu entschliessen und zu erkennen, zu entdecken und vieles als Werkzeug oder Stütze, vieles was uns vielleicht auch als lästig erscheint, für uns lästig ist als zusätzlichen Anteil zu erkennen?!

Jeder von uns kann für seine Mitmenschen zum Segen werden und sollte den Segen den Elohim durch Seine Anwesenheit in unserem Leben wirkt nicht abschneiden oder limitieren.

Ignoranz, also Unwissenheit, denn was wissen wir schon?! Oder?! Sind wir Allwissend? Nein! Das sind wir nicht, doch wir danken Dem, Der alles weiss!

Es gibt immer wieder Auseinandersetzungen darüber wie man dafür danken kann, für dies und jenes, wenn doch etwas nicht richtig oder gut war, schmerzt und auch vermeintliches Unheil geschehen ist. Vergessen wir dabei nie, das grössere Ganze..

Vertrauen wir auf Elohim!

So danke ich nicht für das Böse oder den Schmerz und das Unheil, doch ich danke für die Kraft Elohims, es zu ertragen und durchzustehen, ist staune über die Möglichkeiten die ER mir aufdeckt in Seinem Ruach, ich erkenne IHN an auch wenn es mir vielleicht schlecht ergeht und strecke mich nach IHM aus und vertraue IHM, dazu entschloss ich mich und ER hat mich gelehrt, dass ich IHM alle Wunden anvertrauen und bringen soll, damit ER mich heilt. 
ER ist mein Retter, Tröster mein alleiniger Erlöser und auch Der, Der mich aus meiner eigenen Schuld, aus meinem Fehlverhalten herauslöst, mich befreit aus meiner Ignoranz und Unwissenheit.

ER allein ist mein Lehrer, Der mir beibringt weshalb, wozu und warum dies oder jenes wichtig, notwendig und auch heilsam sein kann, damit ich lerne zu trösten und von meiner Erfahrung mit Elohim lehre und weiter lerne mich mit meinen Mitmenschen austausche.

Jeder Mensch macht andere Erfahrungen und wir sollten nie eine Stufe überspringen noch ungeduldig sein, damit wir mit Anerkennung in jedem Bereich unseren Elohim erkennen lernen und Seinen Segen, den Sinn nach und nach erkennen, damit wir nie vergessen wie dies und das zu Stande kam was, rein, lauter, edel und tauglich ist..

Besonders ist! 

Heilig ist! 

Ja, wir werden geheiligt bei all den Prozessen unseres Lebens und Erkennen`s, wenn wir uns entschliessen mit unserem ungeteilten Ja, alles was Elohim uns sagt das wollen wir tun.

Lassen wir uns von unserem Entschluss nie abbringen oder uns davon entfernen. Unser Ja, sollten wir mit Dankbarkeit sprechen und danken unserem Elohim und VAter für die Treue, den Segen der Treue, dass wir IHN nie vergessen, IHM vertrauen. 

Dies und das habe ich vielleicht nicht verdient, auch etwas was mich schmerzt, wo ich mich ungerecht behandelt fühle, wenn man jedoch tiefer gräbt wird man erkennen, ich bin doch auch nicht fehlerfrei, dann darf auch der andere noch lernen, wenn ich als Grundprinzip EL danke und in dieser echten Dankbarkeit vergebe in meinem Herzen und IHM ganz alles anvertraue, kann ER die Umstände ändern, doch schon durch das Danken ändert sich etwas in meiner eigenen Einstellung!

Zu schnell erkennen wir manchmal die Fehler anderer Menschen doch blind sind wir uns selbst gegenüber. Zeit zu lernen: „ich habe alles!“

Wenn ich an Elohim glaube und IHM ganz vertraue und dies Vertrauen hat sich auch zu festigen, dann werde ich bereit IHM zu danken, dass alles was mir widerfahren ist ob ich es nun als gut oder nicht gut einschätzen würde oder erkenne, ich entschliesse mich EL zu loben und zu ehren und erkenne damit an, dass ER mein GOtt/Elohim und einziger HErr ist!

Das alles einen Grund und tieferen Sinn hat und ich bezeuge, dass ich mich nur auf IHN ganz und gar verlasse, weil ER meines Vertrauens würdig ist.

Unsere Würde liegt auch darin, dass wir überhaupt Elohim erkennen dürfen, IHN loben und preisen und IHM danken für alles..

Jederzeit und immer, wenn ich meinen Dank an EL knüpfe, gebe ich IHM die Herrschaft über, bekräftige ich mein Feststehen in IHM und Seiner Verheissung!

DU bist Der, Der Da ist und ich liebe Dich mit all meinem Vermögen.. 

Manchmal sogar mit meinem Unvermögen gegen das, was ich nicht ungeschehen oder ich nicht ändern kann.., und doch kann und darf ich auch den Weg der Techuwa gehen, wie auch der, der mich unterdrückt oder hasst etc., es gäbe noch wahrlich viel in diesem Bereich zu betrachten..

Es muss ein inneres Wissen werden, dass ich mehr als meinen Anteil erhalten habe, denn aus mir allein bin ich sehr schnell fähig untreu zu sein und undankbar, weil ich nicht alles erkenne und anerkenne.. 

Wer Elohim anerkennt wird IHN erkennen, Sein Angesicht sollen wir suchen, wir sind eingeladen, dies ist eine sehr grosse Einladung und Würde, eine sehr hohe Auszeichnung, wir dürfen uns IHM nahen und beten, dass ER uns heiligt und führt, ein Weg um EL zu gefallen ist IHM dankbar zu sein und IHN zu ehren.

Wir können den Entschluss fassen zu danken und zu loben, wie Leah, sie entschloss sich zu danken und HaSchem zu loben!

Gepriesen und Gelobt der GOtt und einzige HErr Jisraels unseres Vaters Ja`akob`s.

Gepriesen und Gelobt unser Elohim, Elohim und VAter aller Jehudim! Amen

Egal was auch Schlimmes und Unerträgliches unserem Volk oder einem Einzelnen widerfahren ist und wir den Glauben an das Gute im Menschen verloren haben, wissen wir, wenn die Schechina nicht mehr mit einem Menschen ist nur Unheil geschehen kann. Nicht Elohim ist dafür verantwortlich, der Mensch hat in seiner von GOtt ihm gegebenen Freiheit zu entscheiden.., zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.

Die Schuld und Sünde heissen wir nicht gut, das was nicht fair ist, heissen wir nicht gut, doch Elohim unseren VAter heissen wir gut und wir fassen neues Vertrauen und beten in Dank zu IHM allein, Der alles verändert für uns Seine Kinder, die wir auf alles hören wollen, was ER uns sagt.

Heile unser Vertrauen zu Dir lieber VAter und schenke uns neu die Treue zu Dir zu stehen, Dir ganz anzuhangen und Dich zu lieben, befähige uns zu sehen und zu hören die Dinge, dir wir ohne Dich in unserem Leben weder sehen noch hören könnten um Dir zu danken und Dich zu loben, der Du uns rufst glückselig zu sein und der Du uns lehrst und beistehst um dieses Leben zu bewältigen in sämtlichen Lebenslagen, der Du uns segnest und uns vertrauen entgegenbringst. 

Gepriesen bist Du HaSchem, der DU uns die Würde verleihst und beehrst mit deiner Herrlichkeit.
Es ist weit mehr als wir uns verdienen oder ersehnen könnten..

Schabbat Schalom euch allen,
eure Anastasia.

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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *
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