Archive für den Monat: November, 2013

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 7.

Mikez מקץ „Am Ende“ Bereschit/1. Mo./Genesis 41,1 – 44,17

Beitrag  Admin Heute um 12:04


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23 Kislew 5774 – 26.11.13
Mikez מקץ „Am Ende“ 41,1 – 44,17


Schalom liebe Freunde und Leser,

wenden wir uns heute der Gelassenheit Josef`s zu und verweilen bei einigen Versen nur..

Pharo schickte nach Josef und „liess ihn eilends aus dem Gefängnis holen“. Josef liess sich die Haare scheren, wechselte seine Kleider und wurde vor Pharao gebracht, heisst es in Bereschit 41,14.

Raschi begründet das Scheren der Haare und das Wechseln der Kleider mit, zu Ehren des Königs/Pharo.



Raschi deutet an, dass Haarschnitt und Kleiderwechsel Josef`s Idee waren, denn es steht nicht geschrieben: sie nahmen ihn eilends heraus aus dem Kerker, schnitten ihm die Haare und wechselten ihm die Kleider..

Vielmehr steht geschrieben, er liess sich die Haare schneiden und er wechselte seine Kleider. 

Die Einzahl bei Haarschnitt und bei Kleiderwechsel lässt darauf schliessen, dass diese Aktion auf Josef`s Initiative erfolgten. 

Wenn wir uns dies nun bildlich vorstellen, wie Josef nach Jahren im Kerker zu verweilen nun endlich zum Pharo gerufen wird und er sich erst einmal die Haare scheren lässt, wie er dann als er wieder gedrängt wird sich zu beeilen, schliesslich schickte der Pharo nach ihm und dieser war zornig, bekannt als Tyrann, er ärgerte sich keine Auslegung zu seinem Traum zu haben, hörte von Josef und wollte diesen augenblicklich sehen..
Josef jedoch seelenruhig verlangt er neue Kleider einzukaufen um sich wechseln zu können..

Jeder andere in Klammer (normale) Mensch wäre vermutlich damit zufrieden gewesen schnell aus dem Kerker rauszukommen..

Stellt euch vor, wie seine Haare ausgesehen haben müssen nach Jahren im Gefängnis ohne Privilegien oder Rechten; und wir wissen doch von Josef, dass er sich gerne schminkte und auch pflegte, im Kerker war dies sicher nicht möglich, auch seine Kleider waren mit Sicherheit, zerlumpt, löchrig, dreckig und stinkig, nichts mehr von der äusseren Pracht und Schönheit von damals..

Innerlich doch hat er sich weder verbogen noch etwas von seiner Schönheit und Pracht eingebüsst!

Wie reagierten wohl diese Bediensteten, die den Auftrag hatten Josef so schnell wie möglich zu Pharo zu bringen?!

Josef, er als Mann Elohim`s jedoch entgegnet ihnen und begründet auch noch, er will anständig aussehen und gepflegt sein bevor er vor den Pharo tritt, das sei Respekt der einzuhalten wäre, wie solle er also mit Gefangenenkleider und ohne Scheren der Haare vor den Pharo treten, das wäre respektlos.

Eigentlich nimmt Josef sich auch noch Zeit sie aufzuklären und zu lehren..

In der Torah finden wir hier eine Schriftstelle die zu schmunzeln und zum Nachdenken einlädt, der Humor ist trocken, tiefsinnig, kurz und bündig..

Es erschliesst sich gleich eine weitere Frage für uns..

War das Stolz, Schlauheit, war es Chuzpe, also Kühnheit oder war unser Josef einfach nur Lebensmüde?

ER hatte HaSchem in Seinem Herzen, in Seiner Seele auf seinen Lippen und in seinen Gedanken, er hatte nie aufgegeben durch Emunah/Glauben und in Ahawah/Liebe ganz Elohim anzuhangen!

All dies verät uns sehr viel von der Gelassenheit und dem Seelenfrieden, dem Schalom und der Zuversicht die Josef in sich hatte.

Auch vor dem Pharo lässt er sich noch Zeit, er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, denn Pharo sagt ihm, er habe gehört, dass er Träume deuten kann. 
Obwohl der Pharo bekannt war als ungeduldiger Tyrann und Mörder, liess sich Josef nicht aus der Ruhe bringen, er widerspricht ihm und erklärt, dass nur HaSchem eine befriedigende Erklärung auf seine Träume geben kann mit den Worten: „ich kann selber Nicht`s tun um dir zu helfen, wir müssen sehen ob Elohim zulässt, dass ich deine Träume deute.“

Nur weil Josef wusste und überzeugt war, dass alles in der Hand HaSchem`s liegt, konnte er mit dieser Einstellung der Furchtlosigkeit gegenüber Pharo, in jener Gelassenheit und Gemütsruhe und auch Wahrheit wie Demut verharren und reagieren..

Josef machte sich hier keine unnötige Sorge und bestätigte dadurch, mein Schicksal liegt in der Hand des HErrn der Welt.
Das wahre innere Ruhe kommt, aus dem Vertrauen zu unserem Elohim. 

Bereschit 39,3: „Und sein Herr sah, dass HaSchem mit ihm war und was immer er tat, liess HaSchem durch seine Hand gelingen.“ 

Raschi erklärt dazu: „und er sah, dass HaSchem mit ihm war.“

Dies war der Grund zu solcher Zuversicht. Josef hat seinen Emunah/Glauben an Elohim nie verloren und hat nicht nur ein Lippenbekenntnis abgelegt, er lebte was er sagte und glaubte es so.

Dazu braucht es eine grosse innere Reife, echte Hingabe an HaSchem`s Willen, Kraft wie Stärke, die vor allem durch Prüfungen erreicht wird. 
Um dies besser zu erklären, wir kontrollieren unsere Gedanken und bringen diese unter die Herrschaft Elohim`s, wir wiederholen es und bleiben fest entschlossen so zu leben, wir weichen nicht ab und halten uns treu an die Weisungen HaSchem`s und vertrauen wahrhaftig Seiner Verheissung, immer mit der Bereitschaft auch alles zu verlieren.. 

Man lässt sich nicht täuschen durch äussere Umstände, und man lernt gegen die eigenen Zweifel anzugehen..

Wer zu solchem GOttvertrauen gelangt, hat einen wahren Schatz ein wunderbares Geschenk für sein Leben bekommen..

Solch Seelenstärke, solch Glaube ist mit Gewissheit ein Geschenk unseres VAters, ER sieht unser Mühen und segnet uns, ER gibt unseren Bemühungen und unserem Fleiss den Überfluss hinzu.

Wir können Glauben ersehnen und uns bemühen, wir dürfen um Glauben bitten und lernen im Dank gleich diesen Glauben einzusetzen, dies bedeutet in Glaube zu handeln und im Vertrauen.

Elohim`s Gnade ist ohne Ende, doch wir können uns dieser Geschenke verschliessen oder wir öffnen uns in Freiheit dazu und überspringen so mit Elohim`s Hilfe selbst über höchste Mauern und Hindernisse, Grenzen, wie Limits die unsere Aussenwelt oder wir selbst uns manchmal setzen..

Der EW`ge gepriesen und gelobt ist ER, belohnt uns schon in dieser Zeit und in dieser Welt, wenn wir unseren bösen Trieb unterordnen, mit Diesem arbeiten, damit umgehen lernen, dann erkennen wir die Kraft Quelle auch dadurch, die sich darin verbirgt. 

Nicht`s von dem, was HaSchem uns gegeben und anvertraut hat ist uns zum Schaden, oder soll uns zum Schaden sein.

Unverzagtheit oder Mut kann man lernen, wenn wir Glauben einsetzen und damit arbeiten, wie mit einem Werkzeug, wird unser Glaube auch Wirkung zeigen..

Talente und Fähigkeiten können erlernt und durch gebrauchen Dieser und Einsatz geformt und ausgeprägt werden. 

Die Grundgnade, der Segen sind gegeben, doch um Früchte zu sehen hat man mitzuarbeiten und damit zu arbeiten.

Eine Seelenruhe und Gelassenheit die sich Josef bewahrte und erarbeitete wird nie ihre Wirkung verlieren oder verfehlen. Sicherheit haben wir nicht von dieser Welt zu erwarten doch von Elohim, und in dieser Welt einzusetzen um sie positiv zu verändern, um einen Ort zu schaffen in der Elohim erkennbar wird, ein Ort an dem Elohim wohnt, wenn ich dies so bildlich und verkürzt ausdrücken darf.

Dies ist unsere Aufgabe, damit der Ewige auch durch und mit uns handeln kann, es ist möglich, denn HaSchem ist unsere HILFE!

Wünsche euch allen ein gesegnetes Lichterfest und Schabbat Schalom,
eure Anastasia

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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *
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Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 7.

Wajeschew וישב „Und er wohnte“ Bereschit/1. Mo./Genesis 37,1 – 40,23

Beitrag  Admin Heute um 16:00


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22 Kislew 5774 – 25.11.13
Wajeschew וישב „Und er wohnte“  Bereschit/1. Mo./Genesis  37,1 – 40,23


Schalom liebe Freunde und Leser,

zur dieswöchigen Paraschah einige Worte als Vorbereitung zu unserem Chanukka Fest.

Josef sagte seinem Vater ich bin bereit, ein Ausdruck der Demut und Hurtigkeit, er war rasch bereit für das Gebot seines Vaters, obschon er wusste, dass seine Brüder ihn hassten, ging er zu ihnen dort hin wo sie die Schafe hüteten..

Seine Brüder suchten einen Grund ihn zu töten und warfen ihn in eine Grube in der kein Wasser war. Der Sinn dieser Worte ergibt jedoch; Wasser war in der Grube nicht enthalten aber Schlangen und Skorpione waren darin verborgen, und nur Elohim rettete Josef.

Jehuda sprach zu seinen Brüdern: welch ein Vorteil ist`s, wenn wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut bedecken! Kommt wir wollen ihn an die Jischmaeliten verkaufen, unsere Hand aber soll nicht an ihn rühren, denn er ist doch unser Bruder, unser Fleisch! Die Brüder gehorchten. (Der Targum übersetzt welch ein Vorteil mit welches Vermögen; und sein Blut bedecken, seinen Tod verheimlichen.)

Im Vers 34. Da zeriss Ja`akow seine Kleider, legte einen Sack an seine Lenden und hielt sich in Trauer um seinen Sohn viele Tage. 

Raschi erklärt auch hier: „viele Tage“ bedeuten 22 Jahre, von da an, da er sich von ihm trennte, bis Ja`akow nach Mizrajim hinzog. 
So heisst es, Josef war 17 Jahre alt; und 30 Jahre war er alt, als er vor Pharo stand; ferner 7 Jahre des Überflusses und 2 Jahre des Hungers, bis Ja`akow nach Mizrajim kam, das sind 22 Jahre, den 22 Jahren entsprechend, während deren Ja`akow die Ehrung von Vater und Mutter nicht erfüllte. Meg. 17 a

20 Jahre, die Ja`akow im Haus von Lawan war, und 2 Jahre auf dem Weg, als er aus dem Haus Lawans zurückkehrte, anderthalb Jahre in Sukkot und ein halbes Jahr in  Bet-EL. Das ist was er zu Lawan sagte Kap. 31 Vers 41: „bereits 20 Jahre sind mir in deinem Haus vorübergegangen, (mir sind sie vorübergegangen auch als: auf mir liegen sie; und später werde ich dafür leiden müssen.)“

Erneut lernen wir und finden die Bestätigung vom Joch der Torah die Ja`akow unser Stamm-Vater auf sich genommen hat wie ein Esel Seine Last, er weiss um seine Verantwortung und die Pflicht, Vater und Mutter zu ehren..

Ja`akow erkennt in der Tiefe, er weist diese Pflicht der Mizwot nicht ab mit der Begründung, mein Bruder will meinen Tod..

Wenn wir dann die Verse über Tamar lesen, sollten wir auch im 22 Vers aus Kapitel 38 nicht übersehen was die Leute antworteten: „hier war keine Buhlerin.“ 
Es wird immer von der זנה Hure, oder קדשה  Kedeschah gesprochen, ist dies denn so, ist Tamar eine Buhlerin, eine Ehebrecherin, eine käufliche Hure, eine Tempelhure?! 

Raschi erklärt zu der Aussage von Jehuda: Mag sie hinnehmen, möge sie behalten, was in ihrer Hand ist. Sonst werden wir noch zum Gespött, wenn du sie ferner suchst, wird die Sache bekannt werden und eine Schande sein; denn, was hätte ich noch zu tun, um mein Wort zu erfüllen? Siehe, ich habe ja ein Böckchen geschickt; weil Jehuda seinen Vater Ja`akow mit einem Ziegenböckchen hintergangen hatte, indem er den Rock Josef`s in dessen Blut tauchte, hinterging man auch ihn mit einem Ziegenböckchen. (Er erfuhr eine Enttäuschung durch ein Ziegenböckchen.) Ber. Rab. 85,9

Sie ist auch unzüchtig schwanger geworden die Anschuldigung. Sie hatte zu ihrem Schwiegervater geschickt, sie wollte ihn nicht beschämen und sagen, durch dich werde ich Mutter, sondern sie sagte, „durch den Mann, dem diese gehören“; indem sie dachte, wenn er von selbst eingestehen wird, so möge er es eingestehen, und wenn nicht, möge man mich lieber verbrennen, als dass ich ihn beschäme. Von hier lernte man, dass es für den Menschen besser sei, dass man ihn in einen brennenden Kalkofen werfe, als dass er seinen Nächsten öffentlich beschäme. Sota 10b

Tamar sagte: „Erkenne doch, erweise doch deinem Schöpfer Ehre“.
Erkenne doch bedeutet eine Bitte; erkenne doch deinen Schöpfer und zerstöre nicht drei Menschenleben.. 

Sie hatte ja von ihm Pfand, den Siegelring, Schnur und Tuch..

Jehuda erkannte sie (Siegel, Schnur und Tuch) und sprach..

„Sie ist gerecht in ihren Worten. Durch mich, wird sie Mutter.“

Unsere Lehrer erklären, eine himmlische Stimme wurde vernommen, die sagte, durch Mich und von Mir ist die Sache ausgegangen; weil sie im Hause ihres Schwiegervaters sittsam gewesen ist, habe ich bestimmt, dass Könige von ihr abstammen sollen; und vom Stamm Jehuda habe ich beschlossen, Könige in Jisrael aufzustellen. Sota 10b

Denn, weil ich (also Jehuda) sie nicht gegeben habe; denn sie hat Recht getan, weil ich sie nicht meinem Sohn Schela gegeben habe. 

Zur Zeit ihrer Niederkunft, und siehe, es waren Zwillinge, 

תְאוֹמִים‪ – ‬מָלַא
mit Alef geschrieben
und dort
תּּּּּוֹמִם
ohne Alef geschrieben, bei Riwka.. Ber. 25,24 – weil der eine ein Bösewicht war; aber diese waren beide Gerechte. Ber. Rab. 85,13

Die Monate waren nicht voll zur Zeit ihrer Niederkunft, bei Riwka heisst es, „als ihre Tage voll waren, zu gebären“; dort waren die Monate voll, und hier waren sie nicht voll. Und siehe, es waren Zwillinge
mit Alef תְאוֹמִים‪ – ‬מָלַא geschrieben und dort תּּּּּוֹמִם ohne Alef geschrieben, wie oben erwähnt..

Behalten wir auch, Tamar würde sich lieber verbrennen lassen als Jehuda zu beschämen..

Diese Paraschah hat uns weit mehr zu sagen als wir auf den ersten Blick erkennen würden wenn wir die Auslegung und Erfahrung unserer Weisen mit einbeziehen..

Was ist Gerechtigkeit, wie wirkt diese sich aus und zu was wird ein Mensch bereit wenn er im Glauben, im Vertrauen zu Elohim das Joch der Torah auf sich nimmt?!

Wir sehen und erkennen auch wie der Ewige, gepriesen sei Sein Name für die Seinen eintritt und sie bewahrt, rettet und ernst nimmt, wie ER sie jedoch auch erzieht und prüft, Ruhe wollt ihr hier in der jetztigen Welt, genügt es euch nicht gerecht zu sein vor Mir?! Eine Herausforderung eine Prüfung?!

Raschi fügt hier an: Ja`akow wollte in Ruhe wohnen, da spricht der Heilige, gelobt sei Er, genügt den Frommen nicht, was für sie in der zukünftigen Welt bereit ist, dass sie schon in dieser Welt in Ruhe wohnen wollen!

Werden wir verwiesen auf die zukünftige Welt?! Oder können wir die geistliche Erfahrung machen, den Schalom und innere Ruhe auch in dieser Welt zu erfahren durch unseren EL?!

Adonaj ist Schalom!


..lesen wir bei Richter 6,24, hier die Schlachter Übersetzung: „Der HERR ist Friede.“

Dann, wenn wir die Hilfe die EL uns bietet und wir uns von IHM tragen lassen, wie uns Seine Künder ermahnen, wenn wir Seine שְׁכיִנָה /Schechina/Herrlichkeit in uns wohnen lassen, dann werden wir innerlich diesen Schalom und auch die Ruhe erfahren als einen Vorgeschmack der zukünftigen Welt die uns befähigt das Joch der Torah, das Joch des Himmels zu tragen in dieser Welt..

Zur Erinnerung: „..ihnen werden Flügel wie Adler wachsen. Sie rennen und ermüden nicht, sie gehen und ermatten nicht.“ Jeschajahu 40,31

Was bedeutet ihnen werden Flügel wachsen? ..dies bedeutet sie erhalten zusätzliche Kraft von HaSchem!
Nehmen wir diese zusätzliche Kraft an und lernen weiter Seine Weisungen, durch die Elohim uns heiligt und lehrt, nehmen wir an und studieren, nehmen wir ernst Seine Worte, setzen wir um in unserem Handeln, ja, hören wir, gleichbedeutend mit: „befolgen“. 

Deshalb weil wir dies nun alles wissen, seien wir erst Recht bereit wie Josef demütig und vertrauend zu sagen und zu leben: „Ich bin bereit.“

Es wird uns gewiss nicht ruhiger ergehen, doch die Verheissung über uns wird sich erfüllen..


Schalom und Chag Chanukka Sameach,
eure Anastasia


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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *

Wochenabschnitt – Chanukka.

 Wochenabschnitt – Chanukka

Beitrag  RUTH Gestern um 19:01



Zu Chanukka Chag Sameach 

von MACHON MEIR DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
„Be’Ahawa ube’Emuna“
PARSCHAT WAJESCHEW 5774 Nr. 944 
20. Kislev 5774

http://82.80.198.125//german/PDF/G-PARSCHAT-WAJESCHEW-5774.pdf


incl. Fragen an Rav Schlomo Aviner   
Frage und Antwort
Gesetze von Chanukka
Rav Schlomo Aviner
(Leiter der Jeschiwa Ateret Kohanim/Jeruschalajim)



dreidel 

Paraschah Wajeschew וישב „Und er wohnte“
Bereschit 37,1 – 40,23

http://meineschafe.aktiv-forum.com/t24p45-shabbat-lesungen-parashah-betrachtung-hilfen-im-alltag#1085


ERETZ ISRAEL – Hier und dort (Breslev)

 Rabbi Avichai Apel



Bei der Erinnerung an das Chanukkawunder geht es auch um den Ort des Geschehens



Vier Schriftzeichen stehen auf den Seiten des Dreidels, eines jedoch unterscheidet einen Dreidel in Israel von allen anderen. Auf diesen heißt es: »Nes Gadol Haja Scham«, auf denen in Israel: »Nes Gadol Haja Poh«. »Ein großes Wunder geschah dort« gegenüber »Ein großes Wunder geschah hier«. Der Dreidel gibt uns zu verstehen, dass dieser Feiertag eine größere Bedeutung an dem Ort hat, an dem sich das Wunder ereignete. Anders als alle anderen jüdischen Feiertage, die in Israel und in der Diaspora im Wesentlichen denselben Inhalt haben, liefert Chanukka durch diesen Unterschied neue Denkanstöße.


Warum ist es wichtig, das Chanukkawunder besonders zu erwähnen? Hängt das damit zusammen, dass wir bei den anderen jüdischen Feiertagen keinen wesentlichen Unterschied in und außerhalb von Israel vorfinden? So sagen zum Beispiel auch die Einwohner des jüdischen Staates beim Lesen der Haggada am Sederabend, am Ende von Ha Lachma Anya: »Hashata hacha, Le Schanah Habaa Beeretz Israel«. Dieses Jahr sind wir hier, nächstes Jahr werden wir alle in Israel sein! Warum gebührt es sich, die Chanukkafeier auf besondere Weise zu erwähnen und dabei Wert auf die Hervorhebung des Wunders zu legen?


TEMPEL 


Die Gemara selbst versucht, das Wesen des Chanukkawunders zu verstehen. Sie fragt, worauf das Wunder von Chanukka beruht. »Als nämlich die Griechen in den Tempel eindrangen, verunreinigten sie alle Öle, die im Tempel waren. Als die Herrschaft des Hasmonäerhauses erstarkte und sie besiegte, suchte man im Tempel und fand nichts als ein einziges Krüglein mit reinem Öl, das mit dem Siegel des Hohepriesters versehen war; es war jedoch nur noch so wenig Öl darin, dass es nur für einen Tag reichte. Da geschah ein Wunder, und es brannte acht Tage lang. Im folgenden Jahr bestimmten sie diese Tage zu Festtagen und begingen sie mit Lob- und Dankesliedern« (Babylonischer Talmud, Traktat Schabbat, 21b).


Die Gemara sieht dabei zwei zentrale Elemente als Chanukkawunder an. Das erste Element beruht auf der Geschichte – dem Sieg der Hasmonäer im Kampf gegen die Griechen. Das zweite Element stellt das Wunder dar, dass eine geringe Ölmenge acht Tage lang ausreichte und die Menora damit brennen konnte.

Es ist interessant, dass die Beschreibung des Wunders im Gebet an den Chanukkatagen sich davon unterscheidet. In den Gebeten über die Wunder – Al Hanissim – nehmen vielmehr die Kämpfe die zentrale Stelle ein, während das Ölwunder überhaupt keine Erwähnung findet. »Du übergabst Starke in die Hand der Schwachen, viele in die Hand von wenigen, Unreine in die Hand der Reinen, Böse in die Hand der Gerechten und Frevler in die Hand derer, die sich mit deiner Lehre beschäftigten.« Doch allen ungünstigen Bedingungen zum Trotz, mit denen das Volk Israel in diesem Krieg zu kämpfen hatte, ist ihm dennoch der Sieg gelungen! Das bedeutet, dass ein Wunder eingetreten sein muss.



Maimonides geht in den Chanukkagesetzen (Halachot Chanukka, Kap. 3, Halacha A) ausführlich auf das Wunder des Sieges im Krieg ein und schreibt: »Die Hasmonäer, die großen Priester, haben gesiegt, getötet und haben Israel aus deren Händen befreit und einen König aus den Priestern erhoben. Danach hat das Königreich Israel für weitere 200 Jahre bestanden, bis zur Zerstörung des Zweiten Tempels.«


EXIL


Aus unserer Sicht hat der Krieg an sich keinen Wert. Viel wichtiger war die damit verbundene staatliche Errungenschaft. Mit der Erlaubnis von König Kyros von Persien durfte das Volk Israel aus dem Exil in Babylon zurückkehren. Kyros erteilte ihm auch die Erlaubnis zum Bau des Zweiten Tempels. Dennoch muss man bedenken, dass die ersten 200 Jahre des Zweiten Tempels unter fremder Herrschaft standen. Doch zumindest in religiöser Hinsicht bestand Freiheit, obwohl das Volk Israel keine wahre Unabhängigkeit im eigenen Land genoss.


Dessen erfolgreiche Existenz beruht auf drei zentralen Werten: der Tora, dem Volk und dem Land. Das Einhalten der Tora ist ein grundlegender Wert, ohne den das Wesen des Volkes Israel unklar ist. Seine Einzigartigkeit hängt von der Einhaltung der Tora ab und davon, dass das Leben auf dieser Welt nach gottgefälliger Moral geführt wird. Diese Verbindung verleiht uns Legitimation und Kraft durch die gegenseitige Unterstützung, die Sorge um den Nächsten und durch wechselseitige Hilfe. Das Bewohnen des Landes gehört dazu, da es das Land ist, das unseren Vätern Abraham, Jizchak, Jaakob und deren Samen versprochen wurde. Es ist das Land, das G’tt zu seinem Sitz gewählt hat, und das Land, in dem der Tempel errichtet werden soll.


Das Leben im Land Israel kann sich demnach also auch unter fremder Herrschaft vollziehen. Denn in der Zeit des 2000 Jahre lang anhaltenden Exils nach der Zerstörung des Zweiten Tempels bis zu der Rückkehr nach Zion und Gründung des Staates Israel im 20. Jahrhundert haben Juden im Land gelebt, vor allem in den Städten Jerusalem, Hebron, Safed und Tiberias. Diese Juden haben die Mizwot eingehalten, Tora gelernt und im Land Israel ein durch und durch jüdisches Leben geführt. Und sie haben unter der Herrschaft fremder Völker gelebt.


WERT 


Welchen zusätzlichen Wert liefert die Gründung des jüdischen Staats in Eretz Israel? Warum hebt Maimonides hervor, dass das Chanukkawunder einen besonderen Wert innehat, da der Sieg der Makkabäer die Rückkehr des Königreichs nach Israel für weitere 200 Jahre einleitete?


Die Tora sieht einen großen Wert im nationalen Leben. Das gottesfürchtige Leben eines einzelnen Frommen hat nicht denselben Wert wie das gottesfürchtige Leben eines ganzen Volks. Der Allmächtige hat dem Volk Israel Ziele gesetzt, die nationalen Status haben: »Denn ich hab’ ihn ersehen, dass er es hinterlasse seinen Söhnen und seinem Hause nach ihm, dass sie wahren den Weg des Ewigen, zu tun Gebühr und Recht …« (1. Buch Moses 18,19). »Aber ihr sollet mir sein ein Priesterkönigreich und ein heiliges Volk.« Israel als Volk muss als Musterbeispiel für andere Völker dienen.

Unter der Herrschaft fremder Völker, die die Regeln vorschreiben, kann man kein integres nationales Leben führen. Die staatliche Unabhängigkeit des Volkes Israel ist für die ganze Welt von Bedeutung. Wenn das Volk Israel sein Land bewohnt und seinen Staat nach den Maßstäben der Moral der Tora führt, nehmen Ökonomie, Sicherheit, Kultur und die Handlungen des Staates eine völlig andere Bedeutung an. Diese Vollständigkeit kann für die ganze Welt ein Beispiel liefern.


Maimonides wusste selbstverständlich auch, dass jene 200 Jahre des Königreichs nicht die besten waren. Sie waren die Jahre von Königen, denen das Regieren nicht gebührte, und als die Ära zu Ende ging, hat sich der Hass innerhalb des Volkes Israel verschärft, und der Zweite Tempel wurde zerstört. Dennoch sehen wir, dass diese Ära eine besondere Tugend mit sich brachte. Es war eine Ära, in der das Volk Israel für seine Handlungen sühnen und sie korrigieren konnte, seine Werte an den Tag brachte und anderen Völkern als Beispiel diente.


SELBSTVERSTÄNDNIS 


Chanukka ist demzufolge tatsächlich ein Fest, das unserem Selbstverständnis – unserer Verbindung zu Eretz Israel – stärkeren Ausdruck verleiht als andere Feste. Der Unterschied zwischen einem Wohnsitz im Rest der Welt und einem Wohnsitz in Eretz Israel besteht nicht nur im Wetter und der Schönheit des Landes, sondern er besteht im Aufbau eines jüdischen Regierungssystems nach den Maßstäben der Moral der Tora und der Propheten. Es ist ein System von Zedaka und Recht, ein System, in dem alle Handlungen bestrebt sind, ein Leben in g’ttgefälliger Moral zu führen.


Daher wird bei diesem Fest nicht nur des Wunders an sich gedacht, sondern es wird betont, dass man sich daran erinnern möge, dass das große Wunder dort – in Eretz Israel – geschehen ist. Die Bedeutung des Wunders besteht darin, dass es sich in Eretz Israel ereignet hat.


Insbesondere in dieser Zeit, der Ära nach der Gründung des Staates Israel, gebührt es sich, dass wir beten, um den Staat Israel zu stärken. Möge das Licht von Chanukka leuchten, mitten darin, damit dem Volk Israel die Möglichkeit gewährt wird, seine Wege zu korrigieren und anderen Völkern als Licht zu dienen.



Der Autor ist Rabbiner in der Jüdischen Gemeinde zu Dortmund und Mitglied in der ORD.http://www.breslev.co.il/articles/feiertage/chanukka/chanukkawunder.aspx?id=25278&language=germany

Mehr zu Chanukka – http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/hanukah/kislev/chanukka.htm


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✡  Dein Volk ist mein Volk und dein Elohim ist mein Elohim, spricht Ruth Simcha Torah  ✡

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 7.

Wajischlach וישלח „Und er schickte“ Bereschit/1. Mo./Genesis 32,4 – 36,43

Beitrag  Admin Heute um 15:47



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12 Kislew 5774 – 15.11.13
Wajischlach וישלח „Und er schickte“ 32,4 – 36,43


Schalom liebe Freunde und Leser,

im Achtzehngebet nennen wir den Ewigen: „ König, Helfer, Retter und Schild“ 

Esaw sprach: Ich habe genug; mein Bruder, bleibe dein, was dein ist. Anders übersetzt: Ich habe viel. Mein Bruder behalte, was dir gehört.

Ja`akow sprach: …. denn GOtt hat mich begnadigt, und ich habe die Fülle. Anders übersetzt: Ja’akow jedoch antwortete Esaw folgendermassen: „Bitte nehme mein Geschenk an, das ich dir gegeben habe, denn GOtt war mir gnädig und ich habe alles.

Eine Person, die sagt: ich habe alles, was ich brauche, wird wirklich glücklich sein, denn sie weiss, dass sie nicht all die materiellen Güter dieser Welt besitzen kann. 

Die Lösung ist, zu wissen, man hat alles was man braucht. Wenn wir wirklich glauben alles zu haben, was wir benötigen, dann haben wir auch wirklich alles.



Rav Eljahu Lopian erklärte folgenden Vers am Schluss von Birkat HaMason/Dankesgebet nach dem Essen: Jene, welche auf HaSchem vertrauen, werden nichts entbehren.

Der Vers sagt nicht, dass diejenigen, welche auf HaSchem vertrauen alles bekommen sondern, dass sie nichts entbehren müssen. Dies ist der grösste Segen, den eine Person empfangen kann. 

So ein Mensch fühlt, dass er alles hat, was er braucht, wird er auch zufrieden und wirklich glücklich sein. 

So jedoch jemand nur fühlt, dass er zwar viel hat, wird er seinen Besitztum zu vergrößern suchen, dies können wir in unsere Welt immer wieder feststellen.


Aus dieser Erklärung heraus erkennen wir klar und deutlich, wenn wir sie unter die Lupe nehmen ein wirklich grosser Unterschied besteht zwischen, ich habe viel oder ich habe alles. 

Ein Mensch der viel hat trachtet meinsten nach noch mehr, ihn gelüstet nach immer mehr. Ist ein Mensch jedoch vollends zufrieden und glücklich wird er sagen, ich habe alles, solch ein Mensch weiss, dass er nicht alle materiellen Güter braucht oder besitzen kann, denn solch ein Mensch hat alles was er braucht und ist HaSchem dankbar. 

Beim Prediger lesen wir auch, dass alles Glück darin besteht zu geniessen und in allem Elohim dankbar zu sein.

Ein Mensch der sich materiell orientiert, indem er seinem schlechten Trieb freien Lauf lässt, der sich nicht beherschen kann, wird jedoch nicht dieses Glück und diese Zufriedenheit erfahren können..

Die Teschuwa eines solchen Menschen wird keinen Bestand haben. Teschuwa kann nur erfolgreich sein bei einem Menschen, der weiss, dass er ständig gegen seinen Jezer haRah/schlechten Trieb ankämpfen muss und sich nie auf seinen Lorbeeren ausruht, er wird sich ständig bemühen und auch „Bereit Sein“..

Wir wissen, dass Jischmael`s Teschuwa Bestand hatte, da er sich Jizchak unterwarf, als Awraham starb, obwohl er älter war und früher Jizchak gehasst hatte, zeigte er Jizchak Respekt als er diesem beim Begräbnis von Awraham den Vortritt gewährte. 

Im Gegensatz dazu, als Jizchak starb, erwähnt der Passuk/Vers, dass sowohl Esaw als auch Ja‘akow ihn begruben. Wir verstehen hieraus, dass Esaw immer noch verlangte, als der Ältere der zwei Brüder den Vorrang zu haben.



Raw Simcha Sissel erklärte dazu, dass Esaw`s Teschuwa keinen Erfolg hatte, weil er zu selbstgefällig war. 

Ein Mensch kann nur auf dem richtigen Weg bleiben, wenn er realisiert, dass er ständig zu wachsen hat. Wenn ein Mensch mit dem Erreichten zufrieden ist, wird er mit ziemlicher Sicherheit zurückfallen, weil er sich nicht mehr bemüht..

Jede Gabe und jeder Segen, über den wir verfügen, können wir zum Guten oder Schlechten gebrauchen, es liegt in unserer freien Wahl, festzulegen, in welche Richtung wir die Kräfte lenken, mit denen HaSchem uns gesegnet hat.

Das ganze Ziel des schlechten Triebes besteht darin, einen Menschen blind gegenüber der Realität, der Wahrheit zu machen. Die Fähigkeit des Jezer haRah, blind zu machen, ist die älteste Tatsache der Welt. Manchmal wundern wir uns, wenn wir uns umsehen und bemerken, wie andere Leute handeln indem wir feststellen, wie kann ein Mensch nur so dumm sein? Oder, wie kann ein Mensch so blind sein? Die Antwort dazu lautet, dass dies die Kraft des Jezer haRah ist, der bei diesem Menschen nicht geordnet oder bezwungen wurde von diesem Menschen selbst.

Das Schlimmste, was einem Menschen geschehen kann, ist oft das, was er sich selbst antut.. 
Die eigene Dummheit und Blindheit hat für den Menschen meistens die schrecklichsten Auswirkungen..

Esaw kommt also nicht gut weg wenn wir diese Gedanken alle mit einbeziehen..

Nun kommt noch hinzu, dass Ja’akow seinem Bruder Esaw ausrichten lässt, dass er „Stier und Esel“ erworben hat. 

Raschi erklärt, dass damit Stiere und Esel gemeint sind. Es sei üblich, die Einzahl zu verwenden, wenn man die Mehrzahl meint..

Man kann die Verwendung von Stier und Esel in der Einzahl aber auch anders erklären, wie in Paraschah Wajechi dort wird Sewulun von Ja’akow als Esel bezeichnet. 

Raschi erklärt dazu, dass Sewulun das Joch der Torah wie ein starker Esel trägt, dem eine schwere Last aufgeladen wird. 

Wir wissen aus unserer Torah, dass Ja`akow der Knecht unseres Elohim`s ist, ein Knecht trägt meistens eine schwere Last..

In Paraschah WeSot HaBracha wird Josef mit einem Stier verglichen, der für die (Überwindungs)kraft und damit für die Heiligkeit Josef`s steht.

Ja’akow will nach dieser Erklärung Esaw also wissen lassen: „Falls es zu einem Kampf kommt, bin ich gerüstet, denn ich habe mit Sewulun das Joch der Torah, und mit Josef die Kraft der Heiligkeit, gegen die vereint niemand etwas ausrichten kann.“

In der Tat hat Ja`akow die Fülle erlebt durch HaSchem, dass ihm durch seine geliebte Gefährtin Rachel, Josef geboren wurde und er teilte seine Familie in zwei Lager auf, vertraute HaSchem und handelte weise wie klug, vorausschauend und im Segen.

Raschi erklärt später in der Parascha Ja’akow`s Taktik folgender-massen, er schickt Esaw Geschenke, um ihn Milde zu stimmen, dann betet er, und als letzte Möglichkeit lässt er sich den Kampf offen. 

Unsere Torah scheint dem zu widersprechen, einerseits haben wir gesehen, dass in der Meldung, Ja’akow habe Stier und Esel erworben, bereits eine gewisse Kriegsdrohung steckt, und außerdem besteht Ja’akow`s erste Handlung darin, seine Gruppe in zwei Lager aufzuteilen, um sie auf einen drohenden Krieg vorzubereiten.

Tatsächlich war Ja’akow`s Taktik, zuerst zu besänftigen, und dann zu kämpfen. Aber trotz seiner Geschenke, und trotz seiner Gebete, hat er sich von Anfang an auf einen Kampf eingestellt. Deshalb hat er seine Familie in zwei Gruppen geteilt, und deshalb hat er seinen Bruder Esaw auch von Anfang an wissen lassen, dass er einen Kampf nicht fürchtet, denn Stier und Esel habe ich erworben.

Um Esaw zu besänftigen, der ihn töten wollte, schickte Ja’akow ihm Vieh als Geschenk entgegen und er schickte Herde für Herde. 

Raschi erklärt auch hier fogender-massen: Ja’akow befahl um Esaw`s Gier zu befriedigen, zwischen den einzelnen Tiergruppen Abstände zu lassen, sodass Esaw jedes Mal, wenn eine Gruppe ankam, am Horizont schon die nächsten Tiergruppen sehen konnte, so wirkte das Geschenk reichhaltiger, als es war.

Auch diese Auslegung ist für mich plausibel, wenn wir uns erinnern an den Verkauf des Erstgeburtsrecht des Esaw für ein Linsengericht..

Dieses Geschenk stellte Esaw also zu-frieden. Doch was war es eigentlich, was ihn hier zu-frieden stellte, woran er sich satt sah?! Wenn man es näher betrachtet fällt uns auf, es waren die Abstände zwischen den Viehherden, die er eigentlich gesehen hat, er sah also das buchstäbliche Nichts.

Dies ist ein weiterer Unterschied zwischen Esaw und Ja’akow. Esaw interessiert das Äußere, die Verpackung, der Anschein, das Oberflächliche, Ja’akow hingegen sieht mehr und sieht tiefer, er sieht auch das Innere der Dinge und der Segen HaSchem`s ist wirksam mit und durch ihn wie für ihn, er selbst wird zum Segen.. 

Auch hier erblicken wir noch tieferes, denn wenn jemand ein Segen wird, der andere diesen Segen jedoch nicht annimmt und tatkräftig mitwirkt, dann beisst er sich daran buchstäblich die Zähne daran aus im bildlichen Sinne, der ursprüngliche Segen wandelt sich für solch einen Menschen dann zum Fluch.

Auch wenn es heisst, dass Ja`akow Angst hatte, so wissen wir auch, dass er ein Mann des Gebetes war, ein Mann der die Torah als sein Joch auf und angenommen hatte und so konnte er auch durch dies gelebte Studium der Torah, das Leben in den Weisungen HaSchem`s die zusätzliche Kraft zu überwinden in Anspruch nehmen, ihr erinnert euch an die Flügel der zusätzlichen Kraft und Verjüngung, man könnte auch auslegen die Kraft wird immer wieder erneuert und man wird weiter und mehr, tiefer und umfassender gestärkt durch Elohim und kann so wachsen wie lernen..

Wahrhaftig er war glücklich und hat seinen Jezer haRah als Antrieb zum Erfolg nutzen können.. 
Durch die Bewältigung des bösen Triebes in uns wenn wir den Segen wählen und mitwirken, diesen benützen, ist er uns nicht Feind sondern Antriebsfeder um über uns selbst hinauswachsen zu können. Der EWige segnet uns und wir wirken mit. Dies ist das Verhalten eines gerechten Menschen eines  צדיק Zaddik.

Ja`akow konnte aus der Tiefe seines Herzens und seines ganzen Seins mit voller Überzeugung und wahrhaft sagen: denn GOtt hat mich begnadigt, und ich habe die Fülle. Es war nicht nur eine Floskel, oder Oberflächlichkeit, oder Beschönigung, noch war es eine Einbildung oder leere Hülle..

Nun zu der berühmten Schriftstelle des Küssens und Weinens der Beiden, denn da haben unsere Weisen auch noch eine Auslegungsmöglichkeit die dies alles noch zu untermauern sucht.

Als Ja`akow in das Land Kanaan nach vielen Jahren zurück kam, stieg Esaw voll Zorn vom Berg Seir herab, um seinen Bruder zu treffen und er hatte vor, ihn zu töten, wie es heisst: „Wider den Frommen planet der GOttlose Böses, er knirscht wider ihn mit den Zähnen.“ Tehillim 37,12. 

Esaw sagte: Ich werde Ja`akow nicht mit Pfeil und Bogen schlagen, ich werde ihn mit meinem Mund töten und sein Blut saugen, wie es heisst: „Da lief ihm Esaw entgegen und umarmte ihn und fiel ihm um den Hals und küsste ihn, und sie weinten.“ 

In Pirke de Rav Eliezer heisst es: lies nicht; „und küsste ihn“, sondern „er biss ihn!“ Deshalb verwandelte sich Ja`akow`s Hals in Marmor. Als Esaw erkannte, dass er seinen Wunsch nicht erfüllen konnte, wurde er zornig und knirschte mit den Zähnen, wie es heisst: „Der GOttlose sieht es voll Unmut, er knirscht mit den Zähnen und schwindet dahin.“ Tehillim 112,10

Das Oberhaupt der berühmten Jeschiwa von Woloschin, war nicht vom Weinen Esaw`s beeindruckt, sondern von dem unseres Stammvaters Ja`akow`s, der trotz allem, was er durch Esaw erlitten hatte, bereit war, die Vergangenheit auch Vergangenheit sein zu lassen, so lange die kleinste Geste der Aufrichtigkeit hervor trat.

Kann uns nun nicht auch der Text hier selbst einen Hinweis auf den Charakter von Esaw`s Gefühlsäusserungen geben?! 

Benno Jacob bemühte sich, in seinem Kommentar zu Bereschit, einen solchen Hinweis zu finden, indem er alle Texte, die über ähnliche Treffen berichten, sorgfältig nachdenkt und auch vergleicht..

Ja`akow und Rachel

Darauf küsste Jakow Rachel und begann laut zu weinen. Bereschit 29,11


Josef und Benjamin
Dann fiel er seinem Bruder Benjamin um den Hals und weinte.. Bereschit 45,14


Ja`akow und Josef 

..und liess Josef seinen Wagen anspannen und fuhr seinem Vater nach Goschen entgegen. Als dieser vor ihm erschien, fiel er ihm um den Hals und weinte lange an seinem Halse. Bereschit 46,29


Moscheh und Aaron

Da machte er sich auf und traf ihn am Berge GOttes und küsste ihn. Schemot 4,27


Alle diese Passagen kontrastieren unseren Passuk/Vers: Da lief ihm Esaw entgegen und umarmte ihn und fiel ihm um den Hals und küsste ihn, und sie weinten.

Keine der anderen Erzählungen sind von solchen Überschwenglichkeiten begleitet. Benno Jacob schlägt vor, dass diese Beschreibung von Esaw`s Entgegenlaufen, (fiel ihm um den Hals) Umarmen, Küssen und Weinen „verdächtig“ ist. 

Und tatsächlich glaubt auch der Patriarch selbst nicht an die Aufrichtigkeit dieser oberflächlichen Gesten und weist unmittelbar darauf Esaw`s Angebot, ihn zu begleiten zurück. 

Ja`akow geht seinen Weg, allein, Esaw wendet sich nach Seir. Ja`akow`s Heim war wo anders im Lande Kanaan.. 

KÖNIG, HELFER, RETTER und SCHILD ist Der FELS JISRAEL`s unser VAter und wer IHM die Treue hält wird dies auch erfahren..

Baruch HaSchem!

Der EW`ge segne euch einen geruhsamen, erfüllten, stärkenden, heiligenden HaSchabbat!

Schabbat Schalom,
eure Anastasia

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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 7.

Wajeze ויצא „Und er zog aus“ Bereschit/1. Mo./Genesis/Anfänge 28,10 – 32,3

Beitrag  Admin Heute um 17:02

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Wajeze ויצא „Und er zog aus“ 28,10 – 32,3
5 Kislew 5774 – 8.11.13


Schalom liebe Freunde und Leser,

heute möchte ich unser Augenmerk auf die Leistung Rachels lenken, denn sie gewährt ihrer Schwester Lea Rang und Platz, um ihr Beschämung zu ersparen, von der geschrieben steht, denn ihre Augen waren matt, doch Rachel war schön von Gestalt und schön von Aussehen..

Rachel wurde das Mutterglück versagt, diese Prüfung ihres Verzichts wird unerträglich für sie und zu einer harten Prüfung.

Ein bedrückendes Gefühl quälte sie, keinen Platz mehr zu haben und was hätte ihr Leben dann für einen Sinn ohne Aufgabe in dieser Welt, da ihr Schoss verschlossen blieb?!

Unsere Torah beschreibt diese Not so, dass Rachel eifersüchtig wird, Jaakow gibt ihr jedoch nicht nach, er bestätigt ihr gegenüber jedoch, sie müsse nicht fürchten um ihren Platz, es gäbe einen Grund weshalb HaSchem ihr die Frucht des Leibes verwehrt..

Rachel handelt, sie glaubt, versteht.. Sie muss ihren eingeschlagenen Weg weitergehen, vertauen auf EL und die daraus entstandene Herausforderung annehmen..

Ihre vielleicht neue Aufgabe, ihre Sendung erkennen.. 

Ihren Platz behalten, ihren Weg weitergehen..

Sie ergreift den Entschluss, nicht nur, dass sie bis dahin schon ihrer Schwester Lea Platz gemacht hatte, jetzt gibt sie zusätzlich auch noch ihrer Magd Bilha „Platz an der Seite ihres geliebten Gefährten Jaakow“, denn diese gab sie Jaakow nun zur vollgültigen Frau. Im Vergleich dazu gab Sarah ihrem Abraham ihre Magd Hagar, doch sie behielt sie als ihre Dienstmagd.

Rachel war also bei genauem Hinsehen alles andere als kleinlich und eifersüchtig im üblichen Sinne, obwohl sie schwer bedrückt und den Sinn ihrer Aufgabe nicht mehr klar zu erkennen vermochte..

Nicht nur bei Platz und Rang gab sie Lea und dann auch noch ihrer Magd selbstlos den Vortritt..

Erst dann jedoch gedachte der EWige, gepriesen sei Sein Name, Rachel aufzubauen und bescherte ihr das Mutterglück.. 

Rachel konnte so bezeugen, dass sie einen GÖttlichen Kampf gehabt hatte, durch das Ringen mit ihrer Schwester Lea, ja, sie hat gerungen, hatte es auch vermocht und überstanden.. Und wurde von EL gesegnet.

Ihr Fazit: furchtbare Verwicklungen habe ich mit meiner Schwester durchgemacht doch am Ende habe ich sie gelöst, dann erst kam Josef zur Welt..

Bilha legte letztendlich auch Wert darauf ihrer Herrin Rachel den Platz einzuräumen bei ihrer zweiten Schwangerschaft.. (Die Torah nennt sie Rachel`s Magd im Vers 7) Hier erhält Rachel auch Ansehen.

Auch das ganze Volk Jisrael verleiht Rachel die Hauptaufmerksamkeit, indem es sie mehr als alle anderen Stamm-Mütter: „Rachel Imenu/unsere Mutter Rachel אמא רחל“ oder „Mamme Rochel מאמע רחל“ nennt. Auch dies ist Ansehen.

Wir lernen von ihr, bei Bedarf zur Seite zu rücken und einen Teil unseres Platzes dem Nächsten zu überlassen..
Mischna: Sprüche der Väter, Kapitel 4: „Wer ist geehrt?! Derjenige, der die Menschen ehrt!“ 


So lernen wir nun, die Herausforderung und die Fähigkeit zu entwickeln, auch Zurückstehen zu können um jemand anderem Platz zu machen, für deren Status und Rang in Gesellschaft oder Familie..

Hätte Mamma Rachel, ihrer Schwester Lea nicht den Rang und Status gewährt, durch ihr „zu Seite rücken“, gäbe es heute mit Sicherheit keine 12 Stämme. Sie hat verhindert, dass Lea beschämt würde, das sie nur die zweite oder sogar keine Wahl von Jaakow war, denn er liebte Rachel. Rachel war also nicht nur äusserlich schön sondern hatte auch innere Schönheit indem sie so handelte. So erkläre ich mir die Bezeichnung in der Tora, sie war schön von Gestalt und schön von Aussehen.

Wir lernen doch auch, dass sie ein so schweres Opfer auf sich nahm, dass sie fast drohte zu zerbrechen, dann als Lea zuversichtlich war nun ganz die Gefährtin Jaakow`s zu sein, diese dankte nämlich Elohim dafür, nun eine geliebte Gefährtin ihres Mannes zu sein, bei der Geburt ihres vierten Sohnes..

Rachel musste zusehen wie sie langsam ganz verdrängt wurde von ihrem zugedachtem zentralen Platz in Jaakow`s Zelten, nicht nur war sie keine Mutter nun drohte auch noch, nicht mehr liebende Gefährtin zu sein..

Dann kam dies bedrückende Gefühl welches sie dazu brachte Jaakow zu sagen: Schaffe mir Kinder; wenn nicht so sterbe ich. 

Keine kleine Eifersucht, eine schwere Last die ihr Herz da gänzlich bedrückte, die Antwort ihres Mannes brachte sie zur frontalen Auseinandersetzung inclusive der Herausforderung, nun auch ihrer Magd Platz zu machen, sie ergriff diese Initiative und hat den Kampf ergriffen..

Dann erinnerte sich Elohim Seiner Rachel und schenkte ihr als Belohnung Josef auf dem dann die Verheissungen lagen. Durch Josef wurde das ganze Volk Jisrael mit Brot genährt wärend der Hungersnot viele Jahre später..

Wir lernen, es ist daran nicht mit dem üblichen Strom zu schwimmen, das heisst nicht üblich wie alle zu reagieren um in die Verheissungen unseres Elohims zu kommen..

Oft begegnen wir ausweglosen Situationen, kommen an den Rand der Verzweiflung..

Unserer Kräfte den Kampf durchzustehen scheinen zu schwinden, doch wenn wir bereit sind nicht aufzugeben und auch lernen mit dem Menschen ehrlich zu reden, der uns zur Seite gestellt ist, auch wenn dieser uns eine Antwort gibt, mit der wir nicht rechnen, die uns nicht gefällt, doch uns Erinnerung bringt an das Opfer, oder den Verzicht den wir gelobten, schöpfen wir neue Kraft und vertrauen auf Elohim. ER belohnt und beschenkt immer die Fleissigen und die, die auf IHN harren, die auf IHN hören, dem guten Kampf nicht ausweichen..

Es geht nicht darum mit allen Vorzügen und Bequemlichkeiten ausgerüsstet zu sein nach weltlichen Mass-Stäben, doch die inneren Vorzüge und die wahre innerste Kraft kann nur unter Prüfung wachsen und dann Bestätigung finden.

Wir lernen von unserer Stamm-Mutter Rachel, Ausdauer und Kampfesgeist, Hingabe und Verzicht, doch auch nicht aufzugeben den kleinen Rest der Hoffnung und der Lebensberechtigung inclusive dem Recht auf eigenen Status und Rang.

Jeder Mensch braucht seinen Platz und seine Aufgabe im Leben, wir erkennen diese Aufgabe nicht immer sofort, und im Leben wird sich nicht immer alles nach unseren Wünschen und Vorstellungen entwickeln, doch mit Elohim, zur rechten Zeit und am rechten Ort wird ER uns bestätigen, wenn wir IHM ganz unser Vertrauen schenken welches wir uns schwer erarbeiten müssen..

Rachel verstand den Hinweis ihres Geliebten und nahm die Herausforderung an zu lernen und zu entdecken.. 

Sehr oft wenn wir uns nicht mehr versteifen auf das was wir wollen, sind wir fähig zu empfangen, das „Wie“ ändert sich auf dem Weg.. „Wie“ wir erhalten was wir zutiefst ersehnen, das „Was“ bleibt das „Was“ ELOHIM uns verheissen hat!

In meinem Leben stand ich auch am Rande der Verzweiflung, denn ich wusste nicht mehr „was Elohim“ von mir wollte und ich suchte einen weisen und bekannten Mann auf um mir mit Rat zu dienen, seine Antwort war sehr ernüchternd für mich, dieser antworte mir nachdem ich ihm mein Herz ausschüttete: bin ich GOtt? 

Diese Antwort hatte ich nun nicht erwartet, hat dieser Mann doch schon so vielen vor mir guten Rat gewiesen oder geholfen..

Daraufhin weinte und schrie ich fürchterlich, es war nicht Neid oder wirkliche Eifersucht gegenüber Menschen die wussten was GOtt von ihnen erwartete, oder weil andere eine Antwort durch diesen bekannten Mann erhalten haben und ich nicht.. 

Meine Seele und mein Herz lagen entblösst und bedrückt auf dem Boden..

Ich konnte mich frei weinen und schreien, klagen und jammern, und gleichzeitig erfüllte mich eine grosse Freude,

denn

es war die genau richtige Antwort für mich, wollte ich doch immer auf Elohim hören und IHM ganz vertrauen.

Es war die richtige und einzige Antwort die auch akzeptabel war, denn ich hatte zu lernen meine ganze Hoffnung und meinen ganzen Glauben, mein ganzes Vertrauen und all meine Kraft auf Elohim zu setzen.

Nicht auf menschlichen Rat sollte ich mein Leben für EL aufbauen, allein HaSchem sollte ich ganz vertrauen und glauben lernen, war ER doch mein Geliebter zu Dem ich ganz stehen wollte mit aller Konsequenz.

HaSchem allein schulde ich den unerschütterlichen Glauben und vollkommenen Gehorsam.

Das war mein Verzicht als ich mich IHM ganz schenkte und nun wollte ich Rat von einem Menschen?!

Elohim erwartete von mir nicht, dass ich weiss was zu tun ist, ER erwartete von mir, IHM ganz und gar zu vertrauen, so konnte ich erst geduldig werden, wachsen und reifen, von Ängsten die mir nicht bewusst waren und von Ungeduld befreit zu werden zu heilen an den Punkten wo ich noch der Heilung bedurfte..

Und HaSchem hat mir gezeigt, dass ER mich ernst nimmt, ER wollte dass ich reife und werde was mich tief innerlich bewegte..

ER hat mir so bestätigt, dass ER diese Sehnsucht in mich gelegt hatte und einen Plan hat für mich, mein Leben..

GOtt hat immer einen Plan, ein Ziel für uns und Seine Verheissungen gehen nie in das Leere, sie sind nie sinnlos.. 

Es geht nicht darum GOtt verstehen zu wollen oder unseren Platz in der Welt zu erkämpfen mit eigenen Mitteln und nach eigenen Vorstellungen, wir brauchen die Bereitschaft zu Hören. 

Auch loslassen zu können um zu vertrauen..

Beständiges Mühen und ernster Einsatz nicht durch Leistungslisten oder Stolz, was könnten wir erarbeiten oder leisten aus eigener Kraft, oder was könnten wir Unserem Elohim geben was IHM nicht schon mit Sicherheit gehört?!

Unsere Freiheit unseren Willen, den können wir unterordnen, wir können lernen auf Bedürfnisse der Mitmenschen einzugehen, es zu hören was der mir gerade am Nächsten braucht, dass ich es ihm gewähre, dadurch AVINU zeigen, es ist mir ernst und wichtig auf Dich EWiger zu hören. Elohim zu gehorchen in dem uns seine Regeln wichtig sind.

Immer hören und dann umsetzen Schritt für Schritt, es geht nicht um eine grosse heroische Tat und dann basta alles erledigt. Das Leben ist eine ständige Herausforderung und sich anpassen können, Entscheidungen zu treffen, frontal den Herausforderungen zu begegnen ohne zu flüchten..

Manchmal scheint es unmöglich, weil wir schnell den Erfolg sehen wollen, doch könnten wir dann mit dem Erfolg umgehen?! 

Wir brauchen Reife und echte GÖttliche Stärke, dann werden wir zu gegebener Zeit auch mit Erfolg umgehen können..

Nehmen wir die zusätzliche Kraft an, die unser VAter für uns bereitet hat und führen unser Leben mit der ständigen Bereitschaft auf IHN zu hören. Wir lernen dadurch auch unseren Nebenmenschen gegenüber nicht zu überhören..

Die Situationen um uns können uns irritieren wenn wir nach den weltlichen Massstäben verstehen und einordnen wollen..

Lernen wir nach Weisung HaSchems verstehen, dann durch Vertrauen und Hingabe, Beständigkeit und der Bereitschaft auch einmal zu verzichten, scheinbar ungerechtes Erlebnis zu ertragen, daraus zu lernen, Schwierigkeiten zu überwinden und vieles mehr..

Für jeden Menschen wird es sich anders auswirken, doch die Mittel um Geduld, Hören und Gehen, Vertrauen in HaSchem Weisung zu bestehen, werden die selben sein für uns alle, es braucht die Fähigkeit zur Ahawah/Liebe!

Im erfüllten Leben mit HaSchem gibt es geistliche Regeln und Prinzipien die Auswirkungen haben.

Darin besteht das ganze Gesetz, HaSchem zu lieben mit aller Kraft, ganzem Vermögen, ganzem Herzen und ganzer Seele, (und den Nebenmenschen wie uns selbst,) egal wie man sich dabei fühlt oder in welcher Prüfung man sich eventuell befindet oder in welch misslichen Lage auch immer. Nach dieser Bewährung erklimmt der Mensch den Status den GOtt ihm gibt und erfüllt ihn mit unermesslicher Kraft und Freude, der Schmerz der Vergangenheit ist dann nur noch ein Schatten in der Erinnerung ob der grossen Erfüllung der Verheissungen in der man sich dann bewegt.

Ein leichtes ist es dann alle Mizwot zu erfüllen und das Leben der Heiligung zu führen, denn man hat gelernt die Gnade nicht zu limitieren und die Fülle die HaSchem Seinen Kindern die auf IHN hören gewährt, Sie zu tragen, nicht mehr auszuschliessen. 

Im Gegenteil man wird getragen und erfüllt durch Seine Hilfe. 

ER ist unser ganzer Reichtum und unsere Stärke, unsere Hilfe, unsere Rettung. ER segnet uns und wir dürfen Segen kennenlernen der uns zuvor nur eine vage Vorstellung war..

Nicht erstrebenswert zu mühsam, vielleicht sogar abgedroschen dieser Begriff?! 

Segen liebe Freunde, der Segen HaSchems übersteigt all unsere Sehnsucht, Vorstellungen, Wünsche oder Erwartungen, fürwahr müssen wir erst gereinigt, geläutert und geprüft sein um damit dann umgehen zu können. Niemand kann GOtt schauen wie ER ist, doch wir loben und ehren IHN und wir danken HaSchem und lieben IHN, wir lernen zu vertrauen um zu schauen und zu hören die Wunder die ER für uns bereitet. ER gibt Verheissungen und ER erfüllt sie auch, zu Seiner Zeit.

Wer lernt zurückzustecken, seine eigenen Ziele um sie im „Hören auf EL“ unterzuordnen wird Dinge erleben die er nicht für möglich mehr hielt.. 

ER wird GOtt erkennen, und entdecken lernen in allem, er wird Seine Liebe und Barmherzigkeit erfahren auf einem Niveau welches den meisten Menschen verborgen bleiben wird, weil sie es nicht gelernt haben zu verzichten mit gütigem und vertrauendem Herzen, weil sie nicht bereit sind dieses Wagnis einzugehen zu glauben, sich auf Wahrheit einzulassen. Auszuharren und etwas durchzustehen, umso wichtiger ist es für alle die diesen Weg gehen, ihren Gefährten Mut zu machen und zu harren auf die Hilfe die EL für uns ist..

Es ist keine Zeitverschwendung, oder unnütze Plage, es ist keine Vertröstung auf ein Nirvana oder ein sog. Jenseits, oder Paradies, oder ewiges Leben. Unsere Hoffnung erfüllt sich schon zu Lebzeiten im Hier und Jetzt um bereit zu sein für die zukünftige Welt, doch deren Mass-Stäbe unterscheiden sich von dem der materiellen Welt, die sich nur auf natürliche Augen und Ohren verlässt, die sich nicht einlassen kann auf das geistig-seelische und GÖttliche weil sie JAH nicht hören will.

Mit eigenen Kopf durch die Wand, mit Gewalt? Mit Geld? mit Macht? Mit Ellbogentechnik?

Das Königreich Elohims besteht seit Ewigkeit und wird bestehen über Zeit und Ewigkeiten, ES IST, wie DER, DER ES BEWOHNT und in unser ganzes Sein einpflanzt und behütet durch SEINE HERRLICHKEIT und SCHÖNHEIT die alles überragt..

Vollkommen ist ER, gepriesen sei Sein Name.

In allem was wir erhoffen und ersehnen übertrifft ER uns und holt uns heraus aus der Enge und der Gefangenheit in die wir uns haben einsperren lassen, oder in die wir uns durch unsere Limits selbst eingesperrt haben..

Vieles gäbe es hier noch zu ergründen oder zu sagen, doch heute will ich euch ermutigen, setzt all euer Vertrauen in JAH und lobet und danket IHM für die Segnung die auf eurem Leben liegt und bittet demütig euch zu führen und zu geleiten, euch in Treue zu IHM zu bewahren, und Seinen Segen nicht abzuschneiden oder gar zu verschmähen oder für unmöglich zu halten. Dann wenn für dich alles Unmöglich ist, du IHM jedoch ganz vertraust, dort ist der Beginn, dass ER das Unmögliche möglich macht für dich meine Freundin, mein Freund, mein Bruder, meine Schwester..

In meinem Leben habe ich lernen dürfen mit HaSchem, ER ist der Spezialist für das Unmögliche, dass ER es ermöglicht! 

Schabbat Schalom!
Eure Anastasia
Paraschah in Anlehnung und grosser Dankbarkeit zu Rav Asri`el Ari`el und einigen seiner Gedanken zur Auslegung entstanden.

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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 7.

Toldot תולדות „Geschlechter“ Bereschit/1. Mo./Genesis/Anfänge 25,19 – 28,9

Beitrag  Admin Heute um 15:28

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28. Cheschwan 5774 – 1.11.13
Toldot תולדות „Geschlechter“ 25,19 – 28,9

Schalom liebe Freunde und Leser!

Unsere Torah sagt aus: „Und עֵשָׂו Esaw kam vom Feld heim und er war עייף ajef müde. Bereschit 25,29. 

Rav Nissan Alpert bemerkte dazu, dass das Wort „ajef“, jemand war müde, hier zum ersten Mal in der gesamten Torah erscheint. 

Wenn wir das Leben von 

אַבְרָם Awraham unserem Vorvater verfolgen, finden wir genügend Gründe, wieso er müde sein konnte, dennoch unsere Torah erwähnt nie, dass er müde war. 

Awraham hatte ein langes, hartes und mühseliges Leben. Er musste seinen Geburtsort verlassen, alles aufgeben und nach Kana’an ziehen. In Kana’an dann brach eine Hungersnot aus und Awraham musste deshalb weiter nach Mizrajim reisen. Nach seiner Rückkehr half er seinem Neffen Lot beim Existenzaufbau. Um Lot zu retten wurde er in einen Krieg verwickelt. Spät wurde er erst Vater und musste das traumatische Erlebnis der Bindung יִצְחָק Jizchak`s bewältigen. 
Awraham hatte ein hartes, langes, ermüdendes Leben und doch bezeichnet unsere Torah Awraham nie als müde. 

Esaw ist der erste Mensch, bei dem wir das Wort עייף ajef müde finden. Was will uns dies sagen?



Rav Alpert meint, dass es nicht die jüdische Art ist, vom Leben müde zu sein.


Für einen Menschen, der sich mit Geistigem also mit Torah und Mizwot beschäftigt und sich in seinem Leben damit befasst gibt es einen Segen den dieser Mensch erfährt: „Diejenigen, welche auf HaSchem hoffen, werden neue Kraft haben, ihnen werden Flügel wie Adler wachsen. Sie rennen und ermüden nicht, sie gehen und ermatten nicht.“ Jeschajahu 40,31

Vom Awodat HaSchem עבודת השם  Dienst für GOtt wird man nie müde, denn dieser wirkt verjüngend. 

Manchmal ist man erschöpft und denkt, dass die Kräfte erlahmen, der Segen jedoch bewirkt, nicht nachzulassen..

So dem Menschen das Geistige fehlt, er kein Ziel im Leben hat, wird er schnell ausgelaugt sein, wird er schnell erschöpft und müde sein.. 

עייף ajef müde bedeutet auch abgehetzt, matt, überdrüssig, ruhe-und schlafbedürftig..

Jemand der den ganzen Tag nur herumsitzt und zum Beispiel nur Karten spielt oder vor dem PC sitzt und zockt, wird bald des Kartenspielens und der Zockerei müde..

Wer ausschliesslich ein Arbeitstier ist, das Geistliche und die Ruhe den Sinn und Zweck des Lebens ausser acht lässt wird des Lebens leicht überdrüssig werden, wird müde, unaufmerksam..

Wie viele Menschen kennen wir in unserem Bekanntenkreis, sie sind müde, erschöpft, matt, ausgelaugt. Das Wort Burnout oft zu hören oder zu lesen in unserer heutigen Gesellschaft..

Jemand der HaSchem dient kennt keine Müdigkeit, denn seine Kraft wird erneuert..

Durchhaltevermögen, Ausdauer, Krafterneuerung, Erquickung und Verjüngung kommt denen zu Gute und zeichnet diejenigen aus, die sich mit GOttes Dingen beschäftigen, die ihr Leben in den Dienst für HaSchem ganz einsetzen.

Jüdisch sein ist also nicht müde zu sein! Oder wie der Grundgedanke von Rav Nissan Alpert es ausdrückt: „Es ist nicht jüdisch, müde zu sein.“

‎‏יַעֲקֹב‎ Ja`akow und עֵשָׁו Esaw bewegten sich schon im Bauch ihrer Mutter רִבְקָה Riwka heftig gegeneinander..

Raschi erklärt dazu, dass das Bewegen daher rührte weil Ja`akow jedes Mal wenn Riwka an den Lehrhäusern von Schem und Ewer vorbei kam, den Bauch verlassen wollte um dort zu lernen, Esaw hingegen wollte den Bauch immer dann verlassen, wenn sie an einer götzendienststelle vorbeiging.. 

Jeder der beiden strebte zu dem, was seiner Veranlagung näher lag..

Unsere Weisen sagen, dass jedem Kind vor der Geburt von einem Engel/Boten die Torah beigebracht wird. Kurz vor der Geburt vergessen wir jedoch alles Gelernte und müssen es uns im Verlaufe unseres Lebens wieder aneignen. Dies ist nötig, weil wir ohne jegliches Vorwissen gar nicht die Möglichkeit hätten, Torah zu lernen. Die Tatsache, dass wir sie schon einmal kannten, und unser Wissen eigentlich nur auffrischen müssen ermöglicht es uns überhaupt erst Torah zu lernen.

Raw Kook stellt dazu die Frage, weshalb es Ja’akow in die Lehrhäuser hinausdrängte, obwohl er im Bauch seiner Mutter doch einen Engel als Lehrer hatte?

Die Antwort dazu: es ist nicht nur wichtig, von wem man lernt, sondern auch, in welcher Gesellschaft. 

Denn der Mensch wird von seinem Umfeld und von seinen Mitmenschen beeinflusst, und muss sich deshalb gute Freunde, Nachbarn, aber auch Lernpartner suchen. Deswegen war es für Ja’akow in dieser Situation besser, Torah von einem Menschen in guter Gesellschaft zu lernen, als von einem Engel/Boten, in Gesellschaft seines Bruders Esaw.


Jeder Mensch hat Veranlagungen oder auch Neigungen, jeder Mensch hat die Freiheit sich zu entscheiden und auch an sich zu arbeiten, nicht müde zu werden ein besserer Mensch zu werden und seine Pflicht, den Ruf HaSchem`s in Seinem Leben anzunehmen, jede Art götzendienst zu meiden..

Esaw war nach seiner Müdigkeit sein Erstgeburtsrecht nichts wert, Esaw verachtete sein Erstgeburtsrecht, nach Raschi bestätigt dieser Ausdruck nur Esaw`s Bosheit.

Er gibt zu verstehen, dass er nur an das Heute denkt, kein Ziel für das Leben im Sinne hat für das Morgen, keinen höheren Zweck im Leben erkennen konnte, er war so vertieft in seine Arbeit und Beschäftigung, dass er nicht wie ein normaler Mensch reagieren konnte, durch dieses Verhalten drückt er auch aus, dass er kein Interesse am Dienst für GOtt hat, welcher eng mit dem Erstgeburtsrecht, der Verheissung von HaSchem verbunden ist. 

Ja`akow konnte aus diesem Verhalten schliessen, dass Esaw HaSchem nicht so dienen kann, wie es unser KÖnig des Universums im Sinn hat.

..heute, jetzt gib mir das rote Zeugs, dies hat Esaw mehr beschäftigt und interessiert als eine Pflicht die er gehabt hätte gegenüber HaSchem..

Mit den Worten:-..siehe ich gehe sterben, was für einen Wert hat die Bechora/das Erstgeburtsrecht für mich?- wendet sich Esaw von GOtt ab. Hebräisch: „Hineh ani holech lamuth, lamah seh li Bechora?“ Bereschit 25,32
Seh dies Wort hat eine spezifische Bedeutung, auf die im Pasuk/Vers, im Lied beim Jam Suf/Schilfmeer angespielt wird: „Seh Keli, WeAnwehu/dies ist mein GOtt und ich will IHN verherrlichen“. Schemot 15,2 

Das Wort: „Seh“, weist also auf HaSchem hin, so kann man daraus schliessen, dass Esaw mit seiner Formulierung auch fragte: Wer braucht GOtt überhaupt?

Solch ein Mensch der wie eine Welle mal 10 Meter hoch dann wieder flach, unbeständig und ohne festes Ziel hin und her schwappt, ein Gerechter oder Ungerechter zu sein, bleibt im Gegensatz zum Gerechten der sein Ziel nie ausser acht lässt und auf gutem Kurs bleibt, irgendwann auf der Strecke, er ermüdet und hält nicht durch, weil ihm HaSchem und der Dienst für unseren VAter in Wirklichkeit tief innerlich wie äusserlich gar nichts bedeuten..

Möge der EWige uns segnen und bestärken im Dienst für IHN uns aufrecht erhalten in Treue und im Vertrauen zu IHM, damit wir nicht müde werden und beständig voranschreiten und wachsen in der Gnade und dem Segen den HaSchem uns gewährt, auf IHN zu hören und zu gehen, zu tun..

Das Heute ist wichtig doch nicht ohne das Morgen welches ein Ziel und eine Einheit zu Gestern hat.. 

Damit will ich sagen, wenn unser Ziel im Sinne unseres VAters ist, haben wir heute uns dementsprechend zu verhalten und unsere Entscheidungen zu treffen. 

Wenn unser Gestern nicht mit HaSchem und nicht in Seinem Sinne war, so können wir HaSchem um Versöhnung bitten und fortan den Weg der Techuwa gehen.. 

Gestern hat Adonaj EL Chaddai den Mensch geschaffen und ihm ein Ziel gegeben welches jeder Mensch guten Willens, dem HaSchem etwas bedeutet gehen kann. Unsere Veranlagung oder der Hang zum bösen Trieb hat sich einzureihen und nicht zu überwiegen, wir können an unserem Charakter arbeiten und haben eine Pflicht und auch einen besonderen Segen dazu von HaSchem erhalten.

Wir können uns frei entscheiden und haben so einen Einfluss der uns entweder zum Fluche oder zum Segen wird, wir selbst können zum Fluche oder zum Segen werden. Nur die Anbindung an HaSchem wird unserem Leben den rechten Sinn und Zweck vermitteln. Durch die Weisungen/Torah heiligt ER uns, wir dürfen sie studieren und befolgen..

Jüdisch sein ist nicht nur ein Glaubensbekenntnis mit Worten, es ist eine Haltung und unser Tun, es ist unsere Denkweise und unser Ziel vor den Augen, in unserem Herzen, tief in unserer Neschamah, in unserem Willen verankert, sich zu entscheiden, beharrlich seinen eigenen Weg zu gehen

vor ‎“אֱלֹהֵינוּ ‏אֶחָד 
 Elohejnu  Echad“,

und in dieser Welt, seine Pflicht zu erkennen, diese zu erfüllen mit aller Kraft und allem Vermögen..

Auch dann, wenn wir aus ungünstigen Verhältnissen stammen würden oder von Anfang an durch Menschen bedrückt oder verletzt wurden, es gibt die Techuwa, und es gibt Heilung vom bösen Weg.. Wir können uns entscheiden und wählen und wir dürfen HaSchem anflehen unsere Hilfe zu sein unser Heil zu sein!

Unsere Kraft wird erneuert und wir bekommen die Kraft „Unseres GOttes Einzig“, der uns stärkt und bewegt, weil wir auf IHN hoffen! Wir hoffen auf HaSchem weil wir IHN lieben und auf IHN hören und danach handeln..

..die aber auf HaSchem harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden. Jeschajahu 40,31

Buber-Rosenzweig-Übersetzung: Tehillim 103
1Von Dawid. Segne, meine Seele, IHN, all mein Innres, seiner Heiligung Namen! 2Segne, meine Seele, IHN, und vergiß nimmer, was all er fertigte dir: 3der all dein Fehlen verzeiht, der all deine Erkrankung heilt, 4der dein Leben aus der Grube erkauft, der mit Huld und Erbarmen dich krönt, 5der deine Reife sättigt mit Gutem, daß sich wie des Adlers deine Jugend erneut! 6ER wirkt Bewahrheitungen, Rechtfertigungen allen Bedrückten.. 7Seine Wege gab er Mosche zu wissen, den Söhnen Jissraels sein Handeln: 8erbarmend und gönnend ist ER, langmütig und reich an Huld, 9nicht streitet er in die Dauer, nicht trägt in die Zeit hin er nach. 10Nicht nach unsern Sünden wirkt er an uns, nicht nach unsern Fehlen fertigt ers uns, 11sondern wie hoch Himmel über der Erde, ist seine Huld den ihn Fürchtenden überlegen, 12wie fern Aufgang von Abend, entfernt er von uns unsre Abtrünnigkeiten. 13Wie ein Vater sich der Kinder erbarmt, erbarmt sich ER der ihn Fürchtenden. 14Denn er ists, der weiß um unser Gebild, eingedenk, daß wir Staub sind. 15Das Menschlein, wie des Grases sind seine Tage, wie die Blume des Feldes, so blühts: 16wenn der Wind drüber fährt, ist sie weg, und ihr Ort kennt sie nicht mehr. 17Aber SEINE Huld, von Weltzeit her und für Weltzeit ist über den ihn Fürchtenden sie, seine Bewährung für Kinder der Kinder 18denen, die seinen Bund hüten, denen, die seiner Verordnungen gedenken, sie auszuwirken. 19ER hat seinen Stuhl im Himmel errichtet, und sein Königtum waltet des Alls. 20Segnet IHN, ihr seine Boten – starke Helden, Werker seiner Rede – , im Horchen auf den Schall seiner Rede! 21Segnet IHN, ihr all seine Scharen, die ihm amten, Werker seines Gefallens! 22Segnet IHN, ihr all seine Werke an allen Orten seines Waltens! Segne, meine Seele, IHN!


Baruch HaSchem!

Schabbat Schalom
eure Anastasia

P.S. 
..ihnen werden Flügel wie Adler wachsen. Sie rennen und ermüden nicht, sie gehen und ermatten nicht.“ Jeschajahu 40,31
was bedeutet ihnen werden Flügel wachsen? ..dies bedeutet sie erhalten zusätzliche Kraft von HaSchem! HalleluJah
 


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Hört und seht wie gut der HErr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. 
Bleibt nicht stehen sondern geht..

– שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד –  Schema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Jisrael, der HErr unser GOtt (ist) einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν 

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze Volk mit einmütiger Stimme in dem sie sagen: * ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun!! *
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