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Re’eh רְאֵה „Siehe!“ Debarim/5. Mo./Deut./Rückschau 11,26 – 16,17

Beitrag  Admin Heute um 10:19

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23 Aw 5773 – 30.7.13
Re’eh  רְאֵה  „Siehe!“ 11,26 – 16,17



Schalom liebe Freunde und Leser,


רְאֵה – Reeh bedeutet siehe, so wollen wir sehen, dass unser KÖnig uns heute, das heisst auch heute noch, denn ER ist der Ewige, gelobt ist ER, uns Segen und Fluch vorlegt. 

Damit haben wir uns nicht abzufinden, sondern es ist eine Einladung hinter das Wesen von Fluch und Segen zu blicken mit unserem inneren Auge der Seele und unseres ganzen Seins. 

Segen wird gleich als positiv verstanden obwohl wir auch hier eine verborgene Herausforderung entdecken können bei näherem hinsehen, so wie sich auch Fluch bei genauem Sehen und Prüfung als Herausforderung und Chance entpuppt..

Wir dürfen den tieferen Sinn erblicken, erkennen, damit umgehen lernen, uns damit auseinandersetzen, die Wirkung und die Bedingungen ergründen und leben. 

Alles was uns Elohim vorlegt ist uns gegeben daran zu wachsen und uns zu vervollkommnen in dem Grundsegen den ER uns gegeben hat beim Ursprung unseres Seins.
ER hat uns nach Seinem Abbild erschaffen und uns Seinen Hauch eingehaucht damit wir leben. 

Wir haben die Seele erhalten und alle Möglichkeiten uns zu entfalten und von IHM zu lernen, durch IHN zu lernen und alles was ER uns zur Verfügung stellt. 

Seien es auch Fluch oder Segen die uns vorgelegt werden, sobald wir mit GOttes Hilfe und Weisheit darangehen im Glauben und mit Vertrauen werden wir sehen und erkennen lernen..

Mancher Fluch kann jedoch auch durch böse Menschen auf uns kommen, mit VAters Hilfe jedoch werden wir lernen diesen zu entkräften und zu besiegen, diesen zu überwinden damit der Segen voll und ganz wirken kann. Machen wir der Unterdrückung bei uns selbst und der Limitierung unseres Potenzials bei uns selbst schon ein Ende und stellen uns bewusst unter die Herrschaft Adonaj`s mit allen Fähigkeiten die jeder von uns erhalten hat.

Die Herausforderung heisst sehen zu lernen, zu unterscheiden und zu handeln, das Gesehene welches wir in Elohim erkennen in die Tat umzusetzen, dies ist der nächste Schritt wenn wir gelernt haben die Vision die ER uns gibt als Fähigkeit zu gebrauchen. Wir haben zu lernen die Welt und ihre Herausforderung mit GOttes Augen zu sehen.., dies im übertragenem Sinne zu verstehen.


Den Segen sehen lernen.. 
Erkenntnis wie Wissen über die wesenhafte Güte unseres Schöpfers erwerben und diese Erkenntnis nutzen lernen in dieser Welt mit der Gesamtheit unserer Seele und unseres gesamten Seins.
Den tieferen Sinn, die Aufgabe erkennen lernen und erfassen. 
Dann wenn wir sehen, auch und vor allem innerlich, dann ist es erkennbar, dann sind wir dem Ziel schon näher. Können wir es sehen?! ..den tieferen Sinn darin erkennen?! 


Den Fluch sehen lernen, unterscheiden, wählen oder abweisen, umwandeln oder kämpfen?
Wenn wir jedoch erkennen, dass das Böse nicht wirklich existiert, es nur eine Teilansicht ist und nicht das Ganze, es so ist wie Dunkelheit der nur das Licht fehlt, erkennen wir die Herausforderung und greifen wir auf das Grundwissen der Torah zu, durch die uns der Ewige Erkenntnis und Wissen vermittelt. Gehen wir in einen dunklen Raum verschliessen die Türe doch lassen wir in dem Nebenraum eine Kerze brennen, werden wir sehen, das Licht ist da und wird die Dunkelheit zer-säen, das Licht der Kerze wird sogar durch einen Türspalt scheinen, um-so-mehr wenn die Türe wieder geöffnet ist..
Oder jeder weiss, dass es an einem dunklen, nebligen wie bewölktem Tag doch immer noch die Sonne gibt, sie lediglich verdeckt ist.

Wir haben Macht gegen jede Dunkelheit anzugehen, denn wir sind in Seinem Licht und ER nur ist „GUT“, in IHM gibt es nichts Böses. Wenn wir zu dieser Grunderkenntnis gelangt sind verstehen wir den tieferen Sinn, weshalb uns Elohim sagt: seid Licht in der Dunkelheit und warum der Segen auch im Fluch verborgen sein kann..

Wir dürfen Licht im Dunkel sein, Liebe dort wo Hass ist, Friede dort wo Unfriede herrschen, Vergebung dort wo Unversöhnlichkeit regiert, Trost wo Traurigkeit herrscht, Reichtum wo Armut regiert.., etc.

All die Gebote, Satzungen und Weisungen haben Sinn und Zweck die die Wirkung des Segens und damit des Erfolges und des Guten nicht verfehlen, da der Ewige uns mit einbezieht und Seinen Glauben an uns nicht verliert. 
ER weiss wozu ER uns geschaffen und uns das Leben mit einer komplett ausgerüsteten Seele und ihren Fähigkeiten gegeben hat, doch wir haben das brache Land welches ER uns gibt und in welches ER uns in unserm Leben hier auf dieser Welt anvertaut und übergeben hat, egal wo ER uns eingepflanzt hat es zu bearbeiten.

Bringen wir Früchte, bringen wir gute Früchte hervor und bebauen deshalb das Land und pflegen es, kümmern wir uns umeinander und lassen uns nicht begrenzen durch Fluch, werden wir nicht zu einem Menschen dem nur die Einsicht und das Licht von Adonaj fehlt.

Das Land ist gut, diese Grundaussage genügt um einen Visionär seine Träume verwirklichen zu lassen in Adonaj`s Segen..

Das Böse ist lediglich eine Herausforderung an uns es zu überwinden, doch es ist keine Persohn, keine Macht die uns hindern kann, da wir nur die Macht, die Allmacht des Ewigen in unserem Leben regieren lassen wollen.

Baruch Adonaj El Chadaj/Gepriesen der Allmächtige!

Unsere Leidenschaft, unsere ungeteilte Liebe für das Gute, unsere Treue, unsere tiefsten Überzeugungen und unsere Kraft darf geweckt werden und wir dürfen arbeiten und handeln im Sinne unseres Partners der uns Sein Vertrauen geschenkt hat, damit auch wir IHM vertrauen. 

Adonaj ist unser Partner, der Bräutigam unserer Seele, alles ist uns möglich in IHM und mit IHM.

Sobald wir sehen und erkennen, was das Böse nicht ist, haben wir diese scheinbare Widrigkeit besiegt, sobald wir sehen, was das Gute ist und hervorbringt, haben wir es in einen noch größeren Segen mit IHM in unserem Leben verwandeln können, dies ist eine Transformation zu der wir vorherbestimmt sind und gesegnet wurden.

Da ER uns jedoch die Freiheit der Wahl in Seiner Vollkommenheit der Liebe gestattet, können wir mit oder dagegen handeln, handeln wir mit, dann sehen wir und werden mehr und mehr erkennen, handeln wir dagegen erblinden wir und sehen noch erkennen wir den tieferen Wert all der Dinge die für uns Möglichkeiten sein sollen um uns weiter zu entwickeln und zu entfalten.



Sehen wir uns selbst als das was wir und wer wir in Elohim`s/GOttes Augen wahrhaftig sind und werden wir uns gewiss, dass wir ein Kind Elohims/GOttes sind und was dies in unserem Leben für eine hohe Bedeutung hat und Die welche es noch sehen wie erkennen werden, gewinnen wird.

Heilig ist der HErr der Heerscharen, gelobt sei Eloheinu, der GOtt unserer Väter Abraham, Jzchak und Jakovs, gelobt der HEILIGE Jisraels der uns zu Seinen Kindern gemacht hat.

Sehen wir was ist, sehen wir die Wahrheit und erkennen unsere Bestimmung, dann wird die Welt gewandelt und neuer Himmel wird neue Erde küssen so wie unser VAter, unser KÖnig uns dies durch Seine Propheten künden liess, wir werden es schon sehen bevor alles noch eintrifft und drücken der Welt unseren Stempel auf vor dem sie sich nicht fürchten muss, denn wir tun lediglich das was ER uns aufträgt und dies tun wir mit Freude und in der Würde und Ehre mit der ER uns bedacht hat, die wir unsere Augen auf zu unserem HErrn richten, als Partner unseres Bräutigams in der Schöpfung, der diese Welt mit vervollkommnen darf.

Wir dürfen beitragen am Schöpfungswerk, dies ist eine Herausforderung, eine Berufung und ein Geschenk welches uns Elohim anvertraut hat.

Vergessen wir nicht, ER tut dies bei Denen die freudigen und guten Willens sind, Denen, die sehen was ER zeigt und aufdeckt, bei Denen die mit IHM gehen..

Sämtliche Hindernisse wie Grenzen oder Niederlagen sind zumeist nur die Folge der Unwissenheit über unser wahres Potenzial welches uns der Ewige, gepriesen Sein Name mitgegeben hat als seinem Kind und Partner..

Sehen wir uns selbst mit diesem Hintergrund und Wissen, und wir können alles erreichen was wir uns vorgenommen haben. Jeder für sich selbst als eigene Entscheidung mit freiem Entschluss, in der Freude Adonajs die mit uns ist und im Gehorsam zu IHM und Seinem Wort, welches ER uns in das Herz einschreiben will, welchen ER uns eingeschrieben hat, denn wir wissen: „was ER sagt, das ist“. Sollten wir dies noch nicht sehen?! Es ist im Werden!

Denn was ER will ist schon geschehen, so haben nur wir unsere Sichtweise und unser Verständnis zu korrigieren und werden dementsprechend handeln.

Was uns auf dem Weg noch begegnet, hilft uns lernen und uns anzupassen, hilft uns zu werden was wir wahrhaftig sind.. 

Segensreiche Zeit um zu sehen was ER uns zeigt und vorgelegt hat,
eure Anastasia


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Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*