Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 5.

 

Achare Mot אחרי מות „Nach dem Tode“ Wajikra/Lev./3.Mo./Priestertum 16,1 – 18,30

Beitrag  Admin Heute um 15:17



23 Nissan 5773 – 3.4.2013

Schalom liebe Freunde und Leser,

im Zeitalter von Technik und Informatik warten wir auf e-mail`s, informieren uns bei Suchmaschienen, wir warten auf sms Antwort, wir kaufen Dinge mit Geld die uns nicht nähren oder uns zufrieden stellen auf Dauer.

Das Pessach Adonais, steht für alle Zeiten als Fest der Befreiung aus der Knechtschaft Mizraims und das Wochenfest 50 Tage später soll uns erinnern, dass Moshe die Torah von Elohim erhalten hat für die Kinder JisraEl`s. 
Genau in dieser Jahreszeit befinden wir uns jetzt und lesen von Jom Kippur, wir zählen das Omer und werden mit Schriftstellen konfrontiert die dem einen oder anderem auf den ersten Blick nichts sagen, wir sie unter Umständen nicht verstehen..

Doch ER gibt unserer Seele die Nahrung die wir brauchen und die Info in Seiner Torah an uns, ist angereichert mit der Fülle von GÖttlicher Info die uns echt erfüllen kann so wir sie studieren und in unser Leben einlassen.

Seine Info an uns lehrt und unterweist uns, ist Nahrung und Anweisung zugleich IHM nahen zu können so bitte ich heute: „lieber VAter sende uns Deine Gedanken in unseren Sinn, in unser Wollen und Sehnen in unser Verständnis und Handeln. Danke VAter, dass Du uns hörst uns nicht vergessen hast und uns siehst. Nicht nur dass Du uns siehst, Du schaust uns an und Du erkennst uns, Du kennst und liebst uns und bist unsere Hilfe.“

Letze Woche haben wir gelesen in der Schrift, dass die Söhne Aarons einen grossen Fehler gemacht haben, (dieser Fehler ist ein Hinweis) laut unseren Gelehrten werden wir auf einer tiefgründigen Ebene davor gewarnt, dass wir, wenn wir GOtt nahekommen wollen, Seele und Leib nicht trennen sollen, jedoch die GÖttliche Gegenwart sollen wir in die alltägliche Welt hineinlassen.

Was bedeutet dies gerade im Zusammenhang mit der heutigen Paraschah in der es wieder um das Opfern geht zum Versöhnungstag?!

ER soll in unserem ganzen Leben Einzug halten dürfen. Wir haben davon gesprochen selbst eine Stifthütte zu werden durch die Gegenwart unseres Elohim, dort wo ER bei uns wohnt ist dann das Allerheiligste, aus diesem Hintergrundwissen diese Stellen gelesen, in unserer heiligen Torah, werden wir besser einornen können. ER ist unser Kohen HaGadol, ER ist der EINZIGE HOhepriester der täglich uns naht und uns lehrt IHM nahen zu dürfen und wie..

So können wir unsere Eingeweide vor IHN bringen, das heisst unser Innerstes freiwillig vor IHM den Ewigen, unseren Retter offen legen und nichts mehr verbergen, IHM vertrauen und uns berühren lassen von Seiner Heilung und Befreiung die ER für uns hat. 

Sicher ist IHM vorher schon nichts verborgen, doch nur wenn wir uns freiwillig für IHN entscheiden und Seine Hilfe annehmen wollen wird ER für und in uns handeln, da ER uns die Würde nicht nur schenkte sondern diese auch als EINZIGER wahrt. Gelobt und gepriesen unser Elohim.

Unser Fett, das heisst Selbstsucht, Stolz, Hochmut, Misstrauen, Undank, Ungehorsam dürfen wir vor IHM bereuen und erkennen, wir dürfen zulassen nicht perfekt zu sein in dem Wissen, dass ER uns hilft zu überwinden die bösen Begierden unseres aufbrausenden Herzens und unseres widerspenstigen Geistes. 

ER will uns heiligen und uns teilhaben lassen an Seiner Herrlichkeit, doch wir dürfen uns entscheiden für oder gegen IHN, wobei wir dann unser Schicksal selbst besiegeln im Segen oder im Fluch zu leben. Da die meisten von uns lieber im Segen Elohim`s leben wollen, sieht ER natürlich auf unser Wollen und wird uns einen Ausweg zeigen aus dem Dilemma in das wir uns immer wieder selbst hineinmanövriert haben durch Unachtsamkeit oder andere Gründe, ER kennt jedoch die Umstände und die Irrwege und wird uns einen Weg zeigen den wir gehen können um beständig im Segen zu wandeln. ER ruft uns zur Heiligkeit und gewährt uns Einblick und HILFE die ER selbst ist für alle die Seinem Ruf horchen und sich für IHN entscheiden, ein kleiner Rückfall kann dann nicht zum Scheitern des ganzen Projektes führen solange wir aufrichtig IHN suchen und lieben wollen. Selbst wenn unser Wille auf dem Weg getrübt oder verwirrt ist, zuweilen sogar gebrochen sein kann durch Prüfungen oder Bedrängnis, wird ER uns zu Hilfe kommen und uns aufdecken wie wir zu IHM zurück kommen. 

ER der uns immer wieder die Gelegenheit zur Versöhnung mit IHM gibt ist es der uns zu Söhnen und Töchtern gemacht hat damit wir unsererseits lernen zu vergeben, wie auch ER uns vergibt und so lernen nicht unversöhnlich zu bleiben..

Unser Fleisch welches sich nur um sich selbst kümmert, unser böser Trieb der das Wohl unserer Neschama unserer Nefesch, unseres Ruach nicht beachten will und unser Blut in dem unsere Seele wohnt nicht an den Altar vor den Ewigen ausgiessen lassen will um sich von IHM retten und reinigen zu lassen, dürfen wir IHM unterordnen, und ER wird es aufnehmen und heiligen, er eint uns in uns selbst, denn ER ist EINZIG und EINER und wir sollen eins werden in uns und mit IHM. Auch untereinander ist Eins sein nur möglich durch und in IHM wenn alle bei IHM sind auf die Weise wie ER jeden von uns führt und wir IHM ganz individuell gehorchen.

So könnten wir jeder für sich so beten:


Ewiger meine Eingeweide bring ich vor Dich hin und lege Dir mein Innerstes offen und verberge nichts mehr vor Dir mein Elohim, da ich Dir vertraue.

Mein Fett, den Hochmut, Stolz, jegliche Selbstüberschätzung, und meinen Eigenwillen der Deiner Weisheit und liebender Vorsehung sich entgegenstellt bringe ich vor Dein Feuer um verzehrt zu werden.

All die Momente in denen wir die Beherrschung verlieren, den eigenen Begierden nachjagen habe Nachsicht mit uns und führe uns zu Dir, gewähre uns den Einblick in Deine Gedanken der Liebe um wahrhaft heilige Gedanken zu erlernen und unser Reden und Tun verändern zu lassen durch diesen heiligen Anblick Deiner reinen Schönheit Deiner Gedanken und Wege für jeden einzelnen von uns der Dir nahen will.



Wir haben Augen und sehen nicht, doch durch die Verbindung mit IHM werden wir sehen und erkennen auch mit dem inneren Auge, dass ER uns schenkt und öffnet weil ER es gepflanzt hat.
Wir haben Ohren und hören nicht, doch durch die Verbindung mit IHM werden wir hören und gehorchen auch mit dem inneren Ohr welches ER uns schenkt und öffnet weil ER es uns gepflanzt hat.

Wir haben eine Nase und riechen nicht, wir erkennen die Gefahr nicht die uns von IHM trennt, doch ER wird unsere Nase zum riechen bringen, wir werden Seinen Wohlgeruch der uns Heimat in IHM vermittelt und bestätigt wieder riechen können und Geborgenheit in IHM haben, weil ER uns eine innere Nase schenkt, sie uns öffnet und gepflanzt hat.

So können wir gereinigt und geheilt, wie befreit GOtt allezeit ein Opfer des Lobes darbringen, die «Frucht der Lippen», die seinen Namen bekennt in Seiner unermesslichen Freude an der ER uns teilhaben lässt. ER nährt uns als Ganzes und erfüllt uns mit Seinem Segen und wir werden darin bewahrt bleiben weil wir IHN lieben und erkennen durften, Seine Wunder an uns nicht vergessen und uns erinnern an all Seine Wohltaten.

Weiter lesen wir: „ihr sollt eure Seelen demütigen“, kann das auch bedeuten bescheiden zu sein!? 
Sich zufrieden geben mit dem was man von Elohim, gepriesen ist Sein Name, bekommen hat!? 

Demut ist sich in Wahrheit von IHM erkennen zu lassen im gehorsamen Hören, IHM begegnen ohne Schnickschnack oder Masquerade, wie der Kohen Gadol in das Allerheiligste einkehrt einmal im Jahr zu Jom Kippur, nur mit leinernem Gewand an diesem einen Tag im Jahr zur Versöhnung und Reinigung und nicht mit dem mit Gold durchwirktem Gewand, welches nach Raschi leicht an die Sünde mit dem goldenen Kalb erinnern könnte. 

Der Ewige hat diese Weisung gegeben und das lehrt uns, dass auch dies zur Demut gehört nicht ständig an unsere Sünden uns zu erinnern, weshalb wohl, damit wir besser handeln und gereinigt, damit unser Denken, Beten, Reden und Tun gereinigt und tauglich sei vor IHM. 

Wir uns selbst nicht zu wichtig nehmen oder um uns selbst drehen, wir sollen unseren Blick, unser Hören, Riechen auf IHN ausrichten und Gehen auf den Wegen die ER uns aufdeckt und zeigt, mit Weisung Seiner Weisheit uns führen wird.

ER begleitet und schützt uns, so wir IHN nur einfach gewähren lassen zu Seiner Ehre und unser aller Heil in IHM. 
In Seiner Gemeinschaft gesunden wir zu einer gesunden und heiligen Gemeinschaft vor IHM und durch IHN. ER will uns durchdringen damit wir glücklich und zufrieden sind. 
Wer diesen Weg so geht dringt ein in die tiefsten Geheimnisse Elohim`s die ER selbst uns offenbart.

Jeden Tag dürfen wir diesen inneren Weg dann gehen in das Allerheiligste und dürfen uns vorher reinigen lassen und alles ablegen was uns hindert, doch wir sollen nicht den Fehler begehen uns GOtt zu nahen in Selbstsucht und Selbstzweck indem wir uns ganz aus der Welt zurückziehen nur um Ruhe zu haben weil es uns gefällt oder aus Flucht und Verdrossenheit oder anderen unlauteren Gründen die nur unserem Eigenwillen entstammen, und uns dann nur um uns selbst drehen, das nennt man auch Selbstheiligung oder Selbsterlösung. 

Elohim ist unser Retter und Erlöser und wenn wir zu IHM kommen, sollen wir wahrhaft, selbstlos, mit zerknirschtem Geist und gebrochenem Herzen vor IHM erscheinen, dann kann ER uns auch heilen und unterweisen und wir werden diese Erfahrungen in den Alltag hineinbringen, die Dinge die ER uns lehrt werden wir umsetzen in der Welt in der wir leben und so ein wahres Zeugnis Seiner Heiligkeit geben können.

In Seiner Weisheit hat er die Welt erschaffen und uns in sie gestellt zu einem bestimmten Zweck und dies dürfen wir wenn wir vor IHN treten in uns bewahren und in der Haltung sein, den Dienst zu erfüllen den wir von IHM erhalten haben und auch speziell für unseren eigenen von IHM geschenkten Weg den der einzelne vor IHM zu gehen hat. 

ER erfüllt dich und macht dich glücklich und das schmückt dich mehr als Gold, Silber, Diamanten oder sonstiger Klimbim das strahlt und doch nur ein Ab-glanz ist; welcher der Vergänglichkeit unterworfen ist. 

Seine Herrlichkeit jedoch überstrahlt alles und ist echt, ist beständig wie unvergänglich, lauter, rein, ja Seine Herrlichkeit zeigt uns Seine Herrschaft von Recht und Gerechtigkeit voll Liebe. Zu wunderbar, als dass wir es mit unserem Verstand einordnen oder ermessen können doch unsere Seele, unser Innerstes, unser Herz mag es erahnen und Seufzen ob solcher Herrlichkeit die uns erstaunt und erneuert..

Wir sind gerufen und in diese Welt hineingestellt als Sein Stellvertreter und nur mit Seiner Herrlichkeit in uns und bei uns können wir diese Herrlichkeit wie ein Spiegel weiterreflecktieren und durch IHN wird dieses Strahlen und Scheinen den Herzen, den menschlichen Geistern und Gemütern wie Leibern die IHN suchen erscheinen. Dies Strahlen und Scheinen Seiner Herrlichkeit wird sie treffen, sie erleuchten und an IHN ziehen nicht durch unsere Kraft doch durchaus durch unser mitwirken..

ER ist`s der uns alle an Sich ziehen will. Baruch HaSchem!


Schalom und herzliche Grüsse, eure Anastasia


Einige Schriftstellen zur Paraschah aus Wajikra/Lev./3.Mo./Priestertum

17, 1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: 2 Sage Aaron und seinen Söhnen und allen Kindern Israel und sprich zu ihnen: Das ist’s, was der HERR geboten hat, indem er sprach: 3 Jedermann aus dem Hause Israel, der einen Ochsen, oder ein Lamm, oder eine Ziege im Lager oder außerhalb des Lagers schächtet, 4 und es nicht vor die Tür der Stiftshütte bringt, daß es dem HERRN zum Opfer gebracht werde vor der Wohnung des HERRN, dem soll es für eine Blutschuld gerechnet werden; er hat Blut vergossen, und es soll derselbe Mensch aus seinem Volk ausgerottet werden. 5 Darum sollen die Kinder Israel fortan ihre Opfer, die sie jetzt noch auf freiem Felde opfern, vor den HERRN bringen, vor die Tür der Stiftshütte, zum Priester, um sie daselbst dem HERRN als Dankopfer darzubringen. 6 Und der Priester soll das Blut auf den Altar des HERRN sprengen vor der Tür der Stiftshütte und das Fett verbrennen zum lieblichen Geruch dem HERRN. 7 Und sie sollen forthin ihre Opfer nicht mehr den Dämonen opfern, denen sie nachbuhlen. Das soll ihnen eine ewig gültige Ordnung sein auf alle ihre Geschlechter. 8 Und du sollst zu ihnen sagen: Welcher Mensch aus dem Hause Israel oder welcher Fremdling, der unter ihnen wohnt, ein Brandopfer oder sonst ein Schlachtopfer verrichten will 9 und es nicht vor die Türe der Stiftshütte bringt, daß er es dem HERRN zurichte, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk.

10 Und wenn ein Mensch vom Hause Israel oder ein Fremdling, der unter ihnen wohnt, irgend Blut ißt, wider einen solchen, der Blut ißt, will ich mein Angesicht richten und ihn ausrotten aus seinem Volk; 11 denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, um Sühne zu erwirken für eure Seelen. Denn das Blut ist es, das Sühne erwirkt durch die in ihm wohnende Seele. 12 Darum habe ich den Kindern Israel gesagt: Keine Seele unter euch soll Blut essen; auch kein Fremdling unter euch soll Blut essen. 13 Und wenn ein Mensch von den Kindern Israel oder ein Fremdling, der unter ihnen wohnt, auf der Jagd ein Wildpret oder Geflügel erwischt, das man essen darf, der soll desselben Blut ausgießen und mit Erde bedecken; 14 denn alles Fleisches Seele ist sein Blut; es ist mit seiner Seele verbunden. Darum habe ich den Kindern Israel gesagt: Ihr sollt keines Fleisches Blut essen; denn alles Fleisches Seele ist sein Blut. Wer es aber ißt, der soll ausgerottet werden. 15 Jeder aber, der ein Aas oder Zerrissenes genießt, er sei ein Einheimischer oder ein Fremdling, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein bleiben bis zum Abend, dann wird er rein. 16 Wenn er aber sein Kleid nicht waschen und sein Fleisch nicht baden wird, so soll er seine Schuld tragen.


18, 1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: 2 Ich, der HERR, bin euer Gott! 3 Ihr sollt nicht tun, wie man im Lande Ägypten tut, wo ihr gewohnt habt, und sollt auch nicht tun, wie man in Kanaan tut, dahin ich euch führen will, und ihr sollt nicht nach ihren Satzungen wandeln; 4 sondern meine Rechte sollt ihr halten und meine Satzungen beobachten, daß ihr darin wandelt; denn ich bin der HERR, euer Gott. 5 Und zwar sollt ihr meine Satzungen und meine Rechte beobachten, weil der Mensch, der sie tut, dadurch leben wird. Ich bin der HERR!

24 Ihr sollt euch durch nichts derartiges verunreinigen. Denn durch das alles haben sich die Heiden verunreinigt, die ich vor euch her ausstoßen will. 25 Und dadurch ist das Land verunreinigt worden. Darum will ich ihre Missetat an ihm heimsuchen, daß das Land seine Einwohner ausspeie. 26 Ihr aber sollt meine Satzungen und Rechte beobachten und keinen dieser Greuel verüben, weder der Einheimische noch der Fremdling, der unter euch wohnt; 27 denn alle diese Greuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, wodurch das Land verunreinigt worden ist. 28 Damit euch nun das Land nicht ausspeie, wenn ihr es verunreiniget, wie es die Heiden ausgespieen hat, die vor euch gewesen sind, 29 so soll jeder, der einen dieser Greuel tut, jede Seele, die dergleichen verübt, mitten aus ihrem Volk ausgerottet werden. 30 So beobachtet denn meine Verordnungen, daß ihr keinen von den greulichen Gebräuchen übet, die man vor euch geübt hat, und euch dadurch nicht verunreiniget. Ich, der HERR, bin euer Gott!




und Jesaja 66

1 So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde meiner Füße Schemel! Was für ein Haus wollt ihr mir denn bauen? Oder wo ist der Ort, da ich ruhen soll? 2 Hat doch meine Hand das alles gemacht, und so ist dies alles geworden, spricht der HERR. Ich will aber den ansehen, der gebeugten und niedergeschlagenen Geistes ist und der zittert ob meinem Wort. 3 Wer einen Ochsen schächtet ist wie einer, der einen Menschen erschlägt; wer ein Schaf opfert ist wie einer, der einen Hund erwürgt; wer Speisopfer darbringt ist wie einer, der Schweineblut opfert; wer Weihrauch anzündet ist wie einer, der einen Götzen verehrt, sie alle erwählen ihre eigenen Wege, und ihre Seele hat Wohlgefallen an ihren Greueln. 4 Darum will auch ich erwählen, was sie verabscheuen, und über sie bringen, was sie fürchten; denn als ich rief, gab mir niemand Antwort; als ich redete, wollten sie nicht hören, sondern taten, was in meinen Augen böse ist, und erwählten, was mir nicht gefiel! 5 Höret das Wort Adonais (des HErrn), ihr, die ihr vor seinem Wort erzittert: Es höhnen eure Brüder, die euch hassen und euch verstoßen um meines Namens willen: «Wird der HErr bald zu Ehren kommen, daß wir eure Freude sehen? » Aber sie werden sich schämen müssen! 6 Eine Stimme des Getümmels erschallt von der Stadt her, eine Stimme vom Tempel! Das ist die Stimme des HErrn, der seinen Feinden bezahlt, was sie verdienen!
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