Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 4.

Mischpatim משפטים „Rechte“ Sch`mot/2.Mo./Auszug/Ex. 21,1-24,18

Beitrag  Admin Gestern um 17:40

30.1.2013 – 19 Schwat 5773


Schalom liebe Geschwister!


Weshalb eine Mitzwa, ein Gebot befolgen?? 

Warum und wieso Gebot und wie verstehen!

Mit dem Gebot gehen auch Rechte einher und Beides gehört zusammen und ist wie eine wunderbare Symphonie oder Melodie die wir erst erkennen wenn wir sie uns anhören und vielleicht auch wenn ein guter Kritiker dazu seinen Kommentar äussert, doch über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten 🙂

Zurück zum verstehen der Mizwot und weshalb? 

Wenn wir selbst unsere Mizwot ausüben und einhalten, dann werden wir auch die Fülle entdecken.
Verstehen werden wir auch und unmissverständlich, wenn wir in unseren Rechten verletzt werden.

Es gab zu allen Zeiten Weise und Fromme, Gelehrte und gute Vorbilder die uns die Mizwot, Rechte und Pflichten erklärten und sie uns auch ausgelegt haben, die goldene Regel über die wir schon gesprochen haben vereinfacht und zieht alle Gebote zusammen in dem sie uns erklärt und dies für jeden von uns gilt:

“ tue dem andern was du dir wünschtest, dass er dir tut und tue einem anderen nicht an was du nicht willst, dass er dir antut.“


Leider ist der Mensch jedoch ein anfälliges Wesen und hat im Unterschied zur Schöpfung seinen freien Willen den es erst einmal zu erziehen und in die Bahnen zu lenken gilt.

Der freie Wille ist nicht ein Freifahrtschein zu tun was man will ohne Rücksicht auf andere und auf die ganze Schöpfung zu nehmen, die uns anvertraut ist. 
Darüber zu herrschen bedeutet darüber zu wachen in Liebe und Fürsorge, den Erhalt zu sichern und das Gute zu vermehren, auch im geistlichen Sinne mit den Fähigkeiten und Talenten die jeder von uns erhalten hat.

Sicher wiederhole ich mich und käue wieder, doch ich bitte euch aufmerksam zu sein und euch neu <beGeistern> zu lassen von dem Guten Geist der uns von GOtt dem Einen und Einzigen gegeben, wenn wir IHN, in uns aufnehmen. 

GOtt ist Geist und ER will uns einwohnen, ER ist da und will uns helfen, wenn wir nun von IHM lernen sollen um wahrhaft frei zu sein, erkennen wir dies im Tun, im Befolgen, im Hören auf IHN.

Wie kann sich dies nun auswirken in unserem Leben die einfache goldene Regel, dieses hören! 

Der erste Weg ist die Selbstüberwindung auch das über sich hinauswachsen, ein weites Herz zu erlangen, die Seele den Geist GOttes einatmen zu lassen und die Gabe des Verstandes nicht gänzlich zu umgehen. 

Nicht für eigene egoistische Zwecke oder um Macht und Erfolg zu erlangen die sich auf andere meist zerstörerisch auswirken. 

Doch erfolgreich werden in den heiligen Dingen die uns hier und jetzt schon so viel Zufriedenheit und Fülle bringen in allem erfolgreich zu werden durch die Macht aller Mächte, die Liebe. 

Wenn du von der göttlichen Liebe selbst überwältigt bist und mit ihr dienst und in ihr handelst wirst du statt dich ruhig auf deinem Sessel auszuruhen und andere schaffen zu lassen, aufstehen und dienen und die Freude kommt in dein eigenes Herz und in deine Seele und deinen ganzen Körper. 

Immer wenn wir für andere da sind durch die Salbung der Liebe und Weisheit GOttes, beschenkt uns die Liebe und Weisheit und überhäuft uns mit allen Wohltaten. 

So sind all die Gebote und Mizwot nur ein Heilmittel und eine Hilfe unseren freien Willen in die rechte Richtung zu bringen. 

Wir werden dadurch justiert und in das Gleichgewicht gebracht. 

Alle haben wir diese einzuhalten wenn wir im Segen leben wollen. Und es geht immer um den kompletten Menschen, der innere und äussere Mensch.

Die Gebote und Rechte gewähren einen geordneten Ablauf in unserem Leben weiter zu wachsen in allen guten Bahnen uns weiter zu entwickeln sowohl geistlich als auch seelisch. Nicht zu vergessen, dadurch der neue Mensch zu werden..

Dem Gerechten wird es wohl ergehen dem Frevler nicht, doch es gibt wohl Frevler denen es äusserst gut geht, die Erklärung dafür kann sein, er ist ein Kind eines Gerechten, manchmal finden wir einen Gerechten und dem ergeht es nicht gut, es ist vielleicht das Kind eines Frevlers, doch all dies sind Spekulationen und drängen uns wieder einmal auf Äusseres zu achten, auf den anderen zu sehen und sich zu messen oder eine Erklärung zu suchen.
Es ist reinste Zeitverschwendung in dieser Zeit, statt zu jammern oder sich ungerecht behandelt zu fühlen, könnte man eine gute und gerechte Tat vollbringen und das Gute würde zu uns schon eher zurück gekommen sein als wir auf einem falschen Wege des Ansatzes immer noch kein Ergebnis erzielt hätten. 

Damit sage ich nicht, dass wir nicht hinterfragen und philosophieren dürfen oder dergleichen, ich meine nur euch darauf hinweisen zu wollen, dass das wahre und vollkommen glückliche und erfüllte Leben so kostbar und rein und edel ist, dass man graben und suchen muss an der rechten Stelle und es schon ganzen Einsatz und auch Mühe kostet doch gleichzeitig mit dem Beschwerlichem, ein unendlich freudensprudelnder und friedvoller wie erfrischender und immer wieder ruhebringender Weg ist, da wir ihn nicht ohne IHN gehen Der mit uns und bei uns ist und uns dient unaufhörlich in Seiner selbstlosen unendlichen Liebe, Seinem Erbarmen, Barmherzigkeit wie Schönheit. 

Gelobt und gepriesen sei ER der uns erzieht und Weisung schenkt..

Es ist deshalb wohl so ein geheimer und einsamer Weg weil er so offenbar und gemeinsam zu gehen ist. 
Viel lieber gehen wir unsere eigenen Wege und landen in der Sackgasse oder einer Einbahnstrasse oder sonst in einem Irrgarten von allem möglich Unmöglichem, dass uns die Sicht völlig vernebelt und das weiterkommen und wachsen unnötig erschwert.

Mit meinem GOtt überspringe ich Mauern und ER deckt mir den Tisch im Angesicht meiner Feinde, dies sind einzelne Brocken aus den Psalmen/Tehillim, doch ich sage euch, in meinem Leben haben sie sich bewahrheitet und das Glück und diese Freude die ich in IHM gefunden, würde ich gerne mit jedem von euch teilen, denn diese inneren Schätze, dies versichere ich euch auch, sie sind ohne Ende und immer neu, wie eine frische Quelle die nie versiegt und zu einem gläsernen Meer wird.

Habt Mut euren eigenen von GOtt gegebenen Weg zu gehen mit IHM für uns alle. 

ER segne behüte und rüste euch zu einem Leben voll seinem Recht und Seiner Gerechtigkeit die für euch sorgt und euch ernährt und zum wachsen bringt.
Weshalb spreche ich immer vom wachsen? Weil ich nicht mit Pampers um den Hintern eines Tages als hilfloser Säugling in das Himmelreich kommen will, sondern als erwachsene Tochter GOttes die ihrem VAter Stolz und Ehre gebracht hat, weil sie IHM ganz vertraut hat und liebt. Wenn ihr mir bitte nachseht, dass ich mich in solch legerer Weise ausdrücke um etwas so <Tief Inneres> zu erklären suche in menschlichen Bildern, die unser Verstand somit etwas nachvollziehen kann.

Seid behütet und wählt den Segen, seid in der Freude und tretet ein in die Fülle, indem ihr sie ganz bewusst in euch willkommen heisst.

„Gepriesen bist DU lieber VAter der Du in mir wohnen willst, sei mir Willkommen GOtt, herzlich Willkommen und angebetet mit Leib, Geist und Herz, mit Seele, Gemüt, Verstand und allem, erfülle mich, denn ich will lernen von Dir, Den ich über alles Liebe, der Du mich erkennst und der Du Dich finden lässt von allen die Dich suchen und zu Dir kommen mit aufrichtigem Herzen.“


Aus Seiner Freude und Liebe grüsst euch Seine Anastasia.



Überblick und Auszug der behandelten Themen in der dies wöchigen Tora-Lesung:
• Rechte von Sklaven
• Todesstrafe auf Mord, Misshandlung oder Entehrung der Eltern, Menschenraub, 
Zauberei und Unzucht mit Tieren
• Schadensersatz in bestimmten Fällen
• Strafen für Diebstahl
• Rückerstattung anvertrauter Tiere oder Geräte
• Strafen für die Verführung einer Jungfrau
• Verbot der Zinsnahme
• Pfänder
• Hilfeleistung gegenüber Arbeitstieren von Feinden
• Verbot des Götzendienstes, der Bedrückung des Fremdlings, von Witwen und Waisen
• Lästerung gegenüber Richtern und Fürsten
• Speiseverbot von Gerissenem
• Verbot der Rechtsbeugung, Bestechlichkeit, Unwahrhaftigkeit und Verbreitung falscher Gerüchte
• Bestimmungen über das Sabbatjahr, den Schabbat und die Wallfahrtsfeste
• Verbot, das Böckchen in der Milch seiner Mutter zu kochen 
(daraus abgeleitet die Trennung von Milchigem und Fleischigem)
• Verheissung des Sieges über die kanaanitischen Völker
• Verpflichtung des Volkes auf das Bundesbuch
• Moses 40 Tage auf dem Berg Sinai

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Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*
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