Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 4.

Wa’era וארא „Und ich erschien“ Sch`mot/Auszug/2.Mo.Ex 6,2 – 9,35

Beitrag  Admin Heute um 17:39

9.1.2013 – 27 Tewet 5773

Schalom liebe Freunde!


Haschem sagt zu Mosche: „Ich habe dich bereits vor Jahren zum Herrn des Pharo`s gemacht. Darum konnte er dir kein Leid zufügen, und er kann es auch jetzt nicht.“

Und ich erschien (wa’era) Abraham, Jizchak und Jaakow bedeutet auch und ich werde erscheinen, die Offenbarung enthält die Tugenden die wir in unserer Seele haben sollten und die wir einsetzen durch unser ganzes Vehalten.

Liebe zu GOtt, Ehrfurcht vor dem Ewigen, Gnade und Mitleid zum Nächsten sind enthalten in der Bezeugung; „der Ewige unser GOtt unserer Vorväter Abraham (Inbegriff der GOttesliebe), Jizchak/Isaak (Ehrfurcht vor GOtt) und Jakov/Jaakow (Gnade und Mitleid).“

Erneut erkennen wir die Tiefe der Botschaft in unserer geliebten Torah, dem Worte Haschems für uns. Die Worte des Ewigen haben Macht und Kraft und sagen nicht nur aus sondern vollbringen.
ER, gepriesen ist ER und gelobt denkt nicht unsere Gedanken und ist der Ewig Treue und Eine.
Wir sollen von IHM lernen so lernen wir auch IHM treu zu sein wie ER uns treu ist. Manche Situationen in unserem Leben oder in der Geschichte der Menschheit lässt uns mitunter zweifeln an der Treue GOttes zu uns, weil wir Seine hohen Gedanken nicht vollends ergründen können. Dies ist keine billige Ausrede oder ein falscher Trost, ich gebe zu, es gibt Komplikationen für uns zum rechten Verständnis GOttes und doch haben wir Zeugnisse und Tatbezeugungen GOttes die nicht zu leugnen sind.
Was mich nun zu der Schriftstelle bringt in der wir in dem dieswöchigen Torahabschnitt (erneut) lesen, dass ER das Herz des Pharo`s verhärtet und dann wieder erfahren wir durch die Schrift es wird dem Phar`o als Sünde angerechnet.. 

Die Ägypter einschliesslich des Pharo`s sind Götzendiener und kennen den Ewigen nicht, dies könnte man auch so ausdrücken; weil sie den Ewigen nicht kennen/erkennen und lieben sind sie noch Götzendiener. Was uns zu der Spekulation bringt, wenn wir GOtt den Ewigen wirklich erkennen, können wir keinen Götzendienst mehr vollbringen. Wer jedoch der Verstockung seines eigenen Herzens folgt wird die Konsequenz des geistlichen Todes hinfort tragen müssen oder die Leiden um durch Strafe und Sühne umzukehren vom schlechten Weg, der bösen Neigung, des widerspenstigen Verhaltens folgt die Strafe.
Es gibt zu Haufe nun die Begründungen weshalb nun dies Herz verschlossen wurde, natürlich um die grossen Taten zu bezeugen, das grosse Machtwirken und viele andere Gründe mehr.
Doch ergründen wir nicht fleischlich sondern versuchen wir erneut wieder einmal geistlich zu verstehen und zu übersetzen.
Der Ewige gibt uns eine Verheissung und dann kommen alle Hindernisse und Widerstände zum Vorschein, ein harter Kampf und eine Glaubensprüfung die uns nun fordert. Wir sollen nicht aufgeben, wir sollen warten im Glauben und festhalten in der Treue zu Elohim der unser alleiniger Helfer und Retter ist.

ER ist treu und sieht auf das Elend und die Unterdrückung seines Volkes und bewahrt sich einen heiligen Rest den er säubert und dazu verwenden kann ein Licht für andere Völker zu werden. Wer fest steht und GOtt die Treue hält wird hart geprüft doch dieser Prozess dient weit Grösserem als wir uns vorstellen können oder vermuten könnten. Wir erahnen, dass Geduld uns über die Beharrlichkeit zu wahrer Treue und echtem Vertrauen in Elohim bringt damit ER wirklich unser einziger GOtt ist, der uns glücklich machen will. ER steht zu uns und wir sollen IHM ganz anhangen und IHN lieben. Und ER gibt uns eine Sicherheit, eine innere Sicherheit zu überwinden.

Dann wenn wir in der Prüfung standhaft bleiben und unseren Blick auf IHN richten, weder murren noch seine Gesandten verstossen werden wir in der Fülle leben. Während der Plagen und der Strafe an Mizraim wurde der Unterschied gemacht, das Ungeziefer die Pest und Plagen betraf nicht die Kinder Israels die noch immer im Lande Goschen wohnten, sie waren jedoch unterdrückt und hatten zu leiden durch Pharao, auch standen sie unter enormen Druck ihre Identität zu wahren doch der Ewige gelobt sei sein hochheiliger Name hat sie bewahrt, sich an sie erinnert, ER hat sie nicht vergessen.

Bei allem Leid und aller Prüfung können wir uns antrainieren und üben nicht zu klagen doch dafür zu danken was der Ewige uns verheisst und fest halten an Seinem Wort, IHM gehorchen, dies gibt uns Kraft auch vollmächtig zu beten um die Zeit der Prüfungen und Plagen zu verkürzen. Wir haben jedoch zu lernen wie wir richtig beten und zu wem wir beten. All dies hat eine tiefere Bedeutung und bildet uns aus. Ein beschnittenes Herz welches GOtt dem Ewigen ganz treu bleibt, ist immer im inneren Frieden und in der Ruhe dafür sorgt ER selbst, wenn unsere Sorge nur das ist was ER uns sagt und dieses tun. Der Gehorsam ist Zeichen unserer Treue und unserer Liebe zu Ihm und unseren Geschwistern. Wir sollen nicht gleich aufgeben wenn wir den guten Weg gehen und am Anfang eine Menge Schwierigkeiten und Widerstände sich auftürmen. Wer in den kleinen Dingen gewissenhaft ist, dem kann der Ewige mehr anvertrauen.

Der weltlichen Autorität haben wir uns unterzuordnen doch das was der Ewige nicht will, dass wir annehmen, da bleiben wir fest und beharrlich treu zu IHM und Seinem Wort wie Seiner Verheissung, so mag mancher der uns beobachtet oder verfolgt „DEN“ entdecken der uns diese Kraft gibt zu überleben und in der Freude mit dem Herrn unserem GOtt zu stehen.

Dieses Leben ist unser Trainingsfeld für die zukünftige Welt und eine Vorbereitung, zu Elohims Zeit für das Messianische Reich, die Auferstehung ist gesichert für alle die leben in Haschem, die ihre Seele erfüllt lassen voll Ehrfurcht und vollkommener Liebe zu Ihm und die Gnade walten lassen in dem sie keinen Groll und keine Rachegelüste hegen gegen ihre Feinde, die bereit sind zu verzeihen und die Not der Brüder und Schwestern nicht übersehen, die Barmherzigkeit vor Recht geltend machen, denen kann auch Barmherzigkeit zu Recht werden für sie selbst. Was wir säen ernten wir, säen wir Unterdrückung und Elend dann kommt es zu uns zurück, dies ist Welches ich immer wieder beobachte und dies lehrt uns auch dieser Wochenabschnitt, was Phar`o säte musste er auch ernten und wird ihm zur Sünde und nicht zur Tugend.

Setzen wir also die Gegenbewegung in Gange und das Gebet, nämlich unser tugendhaftes Leben wird zum vollmächtigen Gebet und zum Segen und zur Gnade durch „DEN“, der uns reinigt, heilt und liebt.

Danke VAter für deine Segnungen und reichhaltigen Worte die uns immer wieder aufwecken und uns aufmerksamer machen um zu sehen und zu hören mit dem was DU uns gepflanzt hast.

Seid bereit euch von IHM wandeln zu lassen und setzt alles daran IHM ganz zu gefallen um Seiner Selbst willen, denn ER ist heilig und will uns heilig sehen wie ER heilig ist um alles wieder herzustellen was der Mensch in seinem Eigenwillen als Schlamassel und Chaos angerichtet hat. Wir tun das unsere was zu tun ist und ER hat schon alles getan, wir brauchen nur noch in seine perfekten Werke einzutreten und mit Seiner Weisung und Kraft wird alles sichtbar was im Verborgenen schon lange am reifen ist..

Seien wir weder bedrückt noch ängstlich doch voll Freude und Hoffnung, treten wir ein in den Schalom den ER uns gibt.

IHN zu kennen allein, ist schon mehr wert als alles Irdische. 

ER ist`s der unsere Seele nährt und erhält, ER der sie füllt und durch alle Stufen des geistlichen Lebens führen will, so werden wir gefestigt und gehen unseren Weg im Glück und im Erfolg durch IHN der unser ganzer Reichtum ist.

Denke der Gehorsam zu unserem Schöpfer und VAter ist der Schutz und richtige Weg. Hindernisse und Versuchung wenn man es so nennen will sollten uns doch nur zur Prüfung sein, dass wir IHM genau so treu bleiben und IHM vertrauen wie ER treu ist. Vertrauen zu IHM und die vollkommene Liebe lassen uns IHM gehorchen, diess ist die Freiheit die wir haben entweder dem bösem Trieb zu folgen oder dem guten. Wie ER das Herz schliessen kann so wird ER es auch öffnen bei dem, der Frieden, Barmherzigkeit, und Gnade sucht wie walten lässt gegenüber dem Nebenmenschen, und Ehrfurcht wie ganze Liebe zu GOtt unterhält.
Durch das Geschenk der Freiheit dürfen wir uns für den Gehorsam aus Liebe entscheiden. Freiheit IHM zu gehorchen ist wahre Freiheit und gibt Ruhe wie Freude in jeder inneren Dimension verbunden mit Frieden im Innern ist sie dann eine Frucht die schon in diesem Leben uns speist und erfreut wie immer wieder erneuert und erquickt, gleich einer frischen süssen Quelle.

Die Ebenbildlichkeit GOttes ehrt uns, wir sollen heilig werden wie ER heilig ist, ER traut uns das zu und ist uns treu, so sollten/dürfen auch wir treu sein und IHM vertrauen aus Liebe zu IHM, der die vollkommene LIEBE ist.
Wir haben Kraft zu widerstehen und können und dürfen den bösen Trieb in uns unterordnen um Gutes zu tun, das heisst zu lieben und der Gehorsam wird zum Beweis unserer Liebe und Treue zu IHM, dass wir IHM wirklich anhangen.
ER hält sich an Seine eigenen Regeln. Also ist das Gesetz der Rahmen für unseren Schutz richtig und wichtig um zu gehen und zu handeln.

Lob und Ehre dem Ewigen unserem GOtt und VAter der uns heiligt und salbt und dessen Salbung uns stärkt, unter Dessen Salbung wir handeln dürfen und uns bewegen lassen als wahre Kinder des Ewigen, Gelobt ist ER!
Mit freudigem offenem Herzen gehorchen wir und seien wir glücklich mit IHM zu sein.

Allen gesegneten Schabbat mit IHM und gereicht zu neuer Fülle und Stärke, gereicht zu neuen besseren Verheissungen die ER uns gewährt wenn wir wieder bei IHM sind und mit ganzem Herzen IHN suchen!

Gruss eure Anastasia.
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