Archive für den Monat: Dezember, 2012

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 4.

 Wajechi ויחי „Und er lebte“ – Berechit/Genesis 47, 28 – 50, 26

Beitrag  Admin Heute um 15:57



15 Tewet 5773 – 28.12.2012


Schalom euch allen,

mit den Worten: „und er lebte“ haben wir erneut eine Wochenlesung in der es sich um das Leben handelt, vor einigen Wochen das Leben Saras und nun das Leben Jakovs, beide Lesungen beinhalten das Leben obwohl in beiden Paraschot`s das Leben zu Ende geht.

Hier erkennen wir sehr gut, dass es mit dem Leben hier in dieser Welt nicht zu Ende geht sondern unsere Seele die wir von unserem Schöpfer erhalten haben nicht zu Ende geht, deshalb ist es so wichtig ein Leben in dieser Welt zu führen nach den Regeln Haschem`s.

Unsere Lehrer erklären den Begriff des Weisen so, dass man den Mittelweg, den geraden Weg geht nach dem Vorbild unseres Himmlischen VAters der heilig ist.

Wir sind gerufen heilig zu werden dazu bemühen wir uns unseren Charakter zu formen und die Extreme zu überwinden, wie bei Neigungen zu Geiz, Unmässigkeit, Genuss-sucht, Faulheit und dergleichen.

Wut und Zorn wie Stolz und Hochmut jedoch sind Extreme die wir vollends aus unserem Leben verbannen sollten denn sie hindern uns dem Ewigen und einander zu dienen. Es gibt die Gefahr in sich bei diesen Charakterschwächen und Untugenden zum Götzendienst, denn wer zum Zorn neigt beschuldigt indirekt den Ewigen, dass ER nicht alles gut geschaffen hat und man es besser gemacht hätte ebenso verhält es sich ähnlich mit Hochmut, denn man erhebt sich über den Ewigen und fühlt sich unbesiegbar.

Ein hochmütiger Mensch gleicht jemandem der GOtt/Elohim verleugnet, denn es heisst in Dewarim/5. Mo. 8, 14: „und dein Herz hochmütig wird, und du den Herrn deinen GOtt vergisst.“
Weiter wird erklärt in der Torah und lernen wir, weil wir unseren Herrn und GOtt lieben mit aller Kraft, ganzer Seele und unserem ganzen Herzen. Nicht wir sind die massgebliche Grösse oder das Zentrum sondern der Ewige.
Nie sollen wir den Ewigen vergessen noch den Bund den ER mit uns eingeht und unseren Vätern geschworen hat.
Denn es ist der Ewige dein GOtt, der dir Kraft gibt um Vermögen zu schaffen, es geht darum den Bund mit Elohim zu halten wie ER IHN hält so wie ER es unseren Vätern geschworen hat.

Die Gelehrten der früheren Zeiten pflegten zu sagen: „Wer wütend wird, ist wie jemand, der Götzen dient.“ Ein Wütender setzt seine Einsicht über die unseres Elohim und zeigt dadurch, er habe nicht verdient was ihm widerfährt. Unsere Gelehrten empfehlen deshalb, nie die Selbstbeherrschung zu verlieren und nur zum Zwecke einer erzieherischen Massname wenn unbedingt notwendig es nur vorzutäuschen wütend zu sein um zu bestrafen, dabei bleibe man jedoch innerlich gelassen. Also man verhalte sich wie ein Schauspieler der eine Rolle spielt um Ehrfurcht einzuflössen. Es mag für uns befremdlich klingen und doch beweisen Situationen in unserem Alltag, dass man manchmal die Stimme erheben muss um eine Reaktion beim Gegenüber zu provozieren, allzu oft drehen sich die Menschen um sich selbst und wirken eingeschläfert oder als ob sie nicht zuhören und dabei aufnehmen um dann entsprechend zu handeln. Es ist wie wenn man einen tiefen Schlaf hat und einen Wecker braucht um zu erwachen, dann wählt man sicher keinen Klingelton der uns weiterträumen lässt sondern man wählt einen schrillen Ton um sicher zu sein zur rechten Zeit aufzuwachen.

Wachsam sollten wir immer sein und uns üben in Beharrlichkeit, kämpfen um bescheiden und dankbar zu werden, mildtätig, sanft gelehrsam und gütig. Kurzum wir sollten unseren niederen und bösen Trieb dem Guten unterordnen und nicht nachlässig werden das Unkraut in uns wuchern zu lassen, dann wird unser Leben auch den Generationen nach uns als Inspiration dienen und macht uns auf gewisse Weise unsterblich.

So wundert es uns nicht, dass das Leben unserer Matriarchen wie Patriarchen immer noch eine Inspiration für uns ist. Die Worte der Schrift bergen Weisheit und Wahrheit für uns in sich und wie eine Biene sollten auch wir den Honig finden den uns der Ewige zur Nahrung gibt. Es ist dicker fetter Rahm beste Nahrung die wir durch die Torah bekommen. Sie steckt voll Segen für den, der sich ihr hingibt sie zu studieren und in Wort und Tat umzusetzen durch GOttes Hilfe.

Der lange Segen Jakovs über seine Söhne wird weiter ausgebreitet über seine Enkel Menasche und Ephraim die in Mizraim aufwuchsen, der Jüngere dem Älteren vorgezogen der für eine neue Zukunft und Welt steht, da er später erst geboren wurde als Josef aus der grössten Bedrängnis heraus gekommen war..
Diese Schriftstelle birgt also mehr in sich was auch die zukünftige Welt betrifft oder die Zukunft hier auf Erden, sie ist Prophetie.

Ob diese Geschichten nun authentisch oder wissenschaftlich beweisbar sind ist für uns weniger entscheidend, da wir erkennen, dass der prophetische Inhalt der Torah uns mit Weisheit, Wahrheit und Sinn, ja sogar mit Lebens-sinn versorgt in allen Lebensbereichen, geistlich, seelisch und körperlich. Wir lernen von dem Einen GOtt dem Schöpfer und König des Universum, dass alles gut ist was ER geschaffen hat und ER uns die ganze Menschheit als sehr gut bezeichnet, dies erfüllt uns mit Hoffnung und lässt unser Gesicht und Gemüt in Freude erstrahlen, macht uns dankbar und stark im Glauben. Auch wenn man später liest das Menschenherz ist von Grund auf Böse vertrauen und arbeiten wir daran dies zu ändern, denn der Ewige hat auch verheissen, dass er uns ein neues Herz gibt. Um wieviel mehr gibt ER es denen die sich darum bemühen und IHN demütig darum bitten mit aller Kraft und allem Vermögen. Deshalb beten wir in Wort und Tat, deshalb glauben wir in Wort und Tat alle die wir IHN allein lieben und Seiner Verheissung glauben schenken, wir danken IHM und geben IHM allein alle Ehre in Freude und Treue..

Jakov wollte nicht in Mizraim begraben werden, nicht mal nach seinem Ableben hier in diesem Leben wollte er seine Knochen im Land der Götzendiener oder bei den Verbannten der kommenden Zeit lassen, er verlangte dies durch einen Eid den er von Josef forderte. Auch hier sehe ich mich wieder an den Bund und den Eid erinnert alles zu tun und zu halten was von unserem GOtt und VAter der uns liebt und erzieht, der uns heilt und heiligt und der mit uns sein will weil ER treu und heilig ist.

Es gibt kein Mittelmass für einen Frommen, er wird alle Extreme doch im rechten Masse verfolgen und sich ihrer nicht ergeben, um GOtt mehr zu gefallen als den Menschen oder der Welt. 

Wenn wir zwischen den Zeilen die Torah lesen lernen, und mit dem inneren Augen und Ohren auf den Ewigen unseren GOtt und VAter hören und sehen werden wir den Weg der Gerechtigkeit, den guten und den geraden Weg gehen ohne zu wanken, denn ER hält uns aufrecht in jeder Situation, selbst wenn wir nach aussen hin keine Hoffnung hätten so vertrauen wir und glauben wir IHM allein ganz und gar, denn in IHM allein ist keine Lüge noch irgend ein Trug oder Makel. Alles was wir in unseren Herzen bewegen wird sich nach aussen hin zeigen, ist unser Herz ganz bei unserem Bräutigam werden wir sehr gut sein denn ER hat dies verheissen.

So loben und preisen wir IHN alle Zeit und danken für alle Vorbilder und Propheten die ER uns sendet um treu und tapfer den heiligen, engen Pfad zu beschreiten..

in Vers 50 aus der Schlachter Übersetzung:

Joseph sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Bin ich denn an Gottes Statt? 20 Ihr gedachtet zwar Böses wider mich; aber Gott gedachte es gut zu machen, daß er täte, wie es jetzt am Tage ist, um viel Volk am Leben zu erhalten. (1. Mose 45.5) (Jesaja 28.29) 21 So fürchtet euch nun nicht; ich will euch und eure Kinder versorgen! Und er tröstete sie und redete freundlich mit ihnen.



Josef hat sich nicht an GOttes Platz gesetzt um über seine Brüder zu richten oder sie zu verurteilen, er vertraute ganz Elohim.

In diesen Worten haben wir fast so gut wie alles um die Torah und das Gesetz zu erfüllen, Liebe, Freundlichkeit, Güte, Gerechtigkeit, Demut wie Bescheidenheit, Bestimmtheit, Sanftmut, Güte, Mildtätigkeit, sämtliche Tugenden um uns nicht über andere oder Elohim selbst zu erhöhen..

Allen recht frohen und gesegneten Schalom Schabbat,
eure Anastasia.



49, 8 Dich, Juda, werden deine Brüder loben! Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein; vor dir werden deines Vaters Kinder sich neigen.
9 Juda ist ein junger Löwe; mit Beute beladen stiegst du, mein Sohn, empor! Er ist niedergekniet und hat sich gelagert wie ein Löwe und wie eine Löwin; wer darf ihn aufwecken?
10 Es wird das Zepter nicht von Juda weichen, noch der Herrscherstab von seinen Füßen, bis daß der Schilo kommt und ihm die Völkerschaften unterworfen sind. 
11 Er wird sein Füllen an den Weinstock binden; und der Eselin Junges an die Edelrebe; er wird sein Kleid im Weine waschen und seinen Mantel in Traubenblut; 
12 seine Augen sind dunkel vom Wein und seine Zähne weiß von Milch. 


22 Joseph ist ein junger Fruchtbaum, ein junger Fruchtbaum an der Quelle; seine Zweige klettern über die Mauer hinaus. 
23 Es haben ihn zwar die Schützen heftig beschossen und bekämpft; 
24 aber sein Bogen blieb unerschütterlich und seine Arme und seine Hände wurden gelenkt von den Händen des Mächtigen Jakobs, vom Namen des Hirten, des Felsens Israels. 
25 Von deines Vaters Gott werde dir geholfen, und Gott der Allmächtige segne dich mit Segnungen vom Himmel herab, mit Segnungen der Tiefe, die unten liegt, mit Segnungen von Brüsten und Mutterschoß! 
26 Die Segnungen deines Vaters überragen die Segnungen meiner Eltern, sie reichen bis an die ewigen Hügel; mögen sie kommen auf Josephs Haupt, auf den Scheitel des Fürsten unter seinen Brüdern!
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Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 4.

 Wajigasch ויגש „Und er trat heran“ Berechit/Anfänge/1-Mo. 44,18 – 47,27

Beitrag  Admin Heute um 13:13



7 Tewet 5773 – 20.12.2012

Schalom allen Lesern und Freunden wie Interessierten!


Die dies-wöchige Wochenlesung beginnt:

„und er trat heran“

Juda verbürgte sich für Benjamin, er hat seinem Vater Jakob/Jakov versprochen auf ihn aufzupassen, ihn unversehrt seinem Vater zurückzubringen und bietet sich selbst als Sklave an, denn wenn er ihn nicht zurückbringe, hätte er seinem Vater Jakov gegenüber sein ganzes Leben verwirkt. 

Sind auch wir bereit Verantwortung zu übernehmen für unsere Geschwister und sie unserem Himmlischen VAter zurück zu bringen um unser Leben hier auf dieser Welt nicht zu verwirken? 

Sind wir bereit uns versklaven zu lassen oder unrecht zu erdulden damit der Name EL`s geheiligt wird auch vor unseren Geschwistern die wir als solches nicht erkennen?

Juda war mutig, fast schon königlich beweist er sich auf seine Art, als er Josef entschlossen sagte, dass der Becher kein magischer ist, sonst wüsste er schliesslich ob sie alle noch einen Bruder und einen Vater hätten. 

Klug, kühn und mutig unterscheidet und prüft er obwohl nur ein Schafhirt, doch klar im Verstand.

Nun bot er sich als Knecht und Sklave an um sein Versprechen gegenüber seinem Vater zu halten. Sein Leben hätte vor seinen eigenen Augen und den Augen Israel`s seines Vaters sonst keinen Wert mehr gehabt.

Josef war von dieser Selbstlosigkeit sehr innerlich bewegt und gerührt, dass er sich nicht mehr zurückhalten konnte, so befahl er allen anwesenden Ägyptern, den Raum zu verlassen, begann zu weinen und gab sich seinen Brüdern zu erkennen mit den Worten: „Ich bin Josef! Lebt mein Vater noch..“

Die Brüder erschraken sehr, als sie diese Worte hörten, und schämten sich vor ihm zutiefst, dass sie einen Schritt zurückwichen. 

Josef hegte keinen Groll oder Zorn, keine Rache gegen sie weil sie ihn doch damals töten wollten, dann jedoch als sie die Karawane erblickten ihn verkauften und verwies auf den Plan Elohims der Gutes vor hatte und tröstete sogar seine Brüder mit freundlichen und beruhigenden Worten.. 

Welche Kraft ihm wohl Inne wohnte brauchen wir uns nicht mehr zu fragen denn es ist offenbar, dass die Schechina/Herrlichkeit EL`s ihn bewohnte.

Was Josef sagte waren keine leeren Worte ohne Gehalt, alles was er durchlitten und erlebt hatte empfing er von GOtt seinem VAter im Himmel der mit ihm ist und segnet, er hielt an IHM fest, hielt fest an der Vision und dem Traum den ER ihm gab in Emunah/Glauben wider allen äusseren Umständen. 

Josef tat was er zu tun hatte und der Ewige hoch gelobt sei ER konnte Seine Pläne durch ihn verwirklichen.

Wir sehen hier besonders gut, dass Segen nicht immer gleich als Segen erkennbar ist und selbst der böse Trieb im Menschen noch eine Erziehung bezweckt.

Sogar Pharo wurde durch Josefs Gegenwart zum Werkzeug des Segens, versprach das beste Land für Josef`s Familie und befahl sie sollen das Fett des Landes essen, er beteuerte mit Zeichen, indem er Wagen schickte zu Israel/Jakov seine Ersthaftigkeit und wollte, dass sie nicht bereuen Hausrat hinter sich zu lassen, denn das Beste des Landes Mitzrajim soll ihrer sein.

Josef schickte seinem Vater viele Geschenke.., ebenso trug er seinen Brüdern auf, sich nicht auf dem Weg zu zanken. 

Wir erkennen nun wie wichtig ihm der Frieden war und wie viel ihm die Versöhnung wert war, er wollte sicher nicht, dass sie sich gegenseitig beschuldigten oder der Vergangenheit anhaften, sondern froh und voll Hoffnung und im Frieden in das Haus ihres gemeinsamen Vaters zurückkehren, ihm Zeugnis geben, ihn trösten und die Geschenke übergeben. 

Josef war inzwischen zwar Herrscher über Mitzrajim doch er wurde von dem ägyptischen Umfeld nicht beeinfluss noch beherrscht. 
Vielmehr hatte er positiven Einfluss, Weisheit und Vorbildfunktion. 
Josef wusste sich zu bewahren und blieb was er war „ein Sohn Israels“.



Als die Brüder nun zu Jakov kamen und ihm erzählten, was ihnen widerfahren war, konnte er es zuerst gar nicht richtig glauben, doch dann wollte er keine Zeit verlieren und die ganze Familie reiste sofort nach Mitzrajim. 

Israel/Jakov brach auf mit allem was er hatte, als er nach Beerseba kam, opferte er daselbst dem GOtt seines Vaters Isaak.

Elohim sprach zu Israel im Nachtgesicht: „Jakov, Jakov!“ 

Dieser antwortete: „Hier bin ich!“ 

Da sprach ER: „Ich bin der starke GOtt, der GOtt deines Vaters; fürchte dich nicht, nach Mitzrajim/Ägypten hinabzuziehen; denn daselbst will ich dich zu einem großen Volke machen! Ich will mit dir hinab nach Mitzrajim ziehen, und ich führe dich gewiß auch wieder hinauf; und Josef soll dir die Augen zudrücken!“

Wohin auch das Haus Israel geht ist EL mit ihnen, nur so können sie Licht für die anderen Völker sein. 

Die biblischen Geschichten und Gleichnisse haben immer einen tieferen Sinn und mehrfache Bedeutung, zu jeder Zeit können wir uns inspirieren, lernen, an Weisheit und Erkenntnis wachsen und Trost erfahren wie auch Kraft aus den Quellen des HÖchsten schöpfen. 

Der Ewige unser Eine GOtt/Elohim hat alles vollkommen geschaffen und wir können lernen unter der Salbung Seiner in Sich wohnenden Kraft. Wir brauchen nur auf IHN zu hören und Seiner Weisung zu folgen..

Mit dem Verstand ergründen wir weder Seinen Plan noch verstehen wir unseren Himmlischen VAter, ER ist vollkommen und der Inbegriff aller Wahrheit und Weisheit.

Doch wir können lernen zu vertrauen, zu dienen in Liebe unserem lieben VAter und wie ER es uns aufträgt unseren Nebenmenschen lieben und dienen.

Aus der Kraft mit der ER unserer Seele Nahrung gibt sind wir gestärkt Werke zu tun die ER vollkommen für uns vorbereitet hat. Lernen zu handeln im Wissen um Seine ständige Gegenwart ob er sich verhüllt oder offenbart, treu Seinem Wort denn in IHM ist keine Lüge lehrt uns die echte Anbetung, lehrt uns zu beten. Dies Gebet drückt sich aus im Handeln denn wer mit dem HÖchsten eine Liebesbeziehung pflegt wird ein Mensch der über sich hinauswächst und selbst in schwierigsten Situationen oder Prüfungen fest steht und verankert bleibt in EL. Dessen Seele ist im Licht und versucht nicht alles mit dem Kopf zu verstehen und zu ordnen denn sie weiss um ihren treuen Bräutigam der sie durch Seine Liebe am Leben erhält.
Nur so ist es möglich auch Dinge zu bewerkstelligen die scheinbar keinen Sinn ergeben.

Warum sollte Israel sein Land verlassen um nicht zu verhungern, warum sollte er in Mizraim zu einem grossen Volk gemacht werden, weshalb haben Pharo oder Josef nicht einfach nur ausreichend Vorräte geschickt?
Elohims Logik können wir nicht einordnen, ausser auf die aller höchste Stufe stellen und IHN anbeten, wie Jakov, einen Altar bauen und IHM nahen den unsere Seele liebt und ihm ganz vertrauen. Unsere Bedürfnisse und unser eigenes Wollen welches fleischlicher Natur entspringt hinten an stellen, denn was zählt ist auf unseren Bräutigam der mit uns einen Bund geschlossen hat zu hören mit ganzer Liebe aus Herz, Geist und Seele. 

Wer nicht soweit ist, lässt sich von IHM schmücken und lernt die Sehnsucht seines Herzens und seiner Seele, seine inneren Kräfte zuzulassen die dürstet nach ihrem Schöpfer, die dürstet nach Wahrheit und die lechzt nach vollkommener Liebe die ihn birgt, nährt, heilt, befreit, eint, schützt und bewahrt für die ewige Heimat in Elohim.
Dich will ich suchen oh GOtt und mich von dir finden lassen, Der du meine Seele mir gibst und das Leben mir schenkst, auf Dich will ich hören und meinen Geist, mein Herz und alle Kraft die in mir wohnt Dir darbieten, Dir danken, Dich loben und preisen, Dich anbeten in Geist und Wahrheit immer und überall und zu jeder Zeit und in jeder Situation. Nah bei dir sein und nicht mehr nichts von Dir wissen wollen und deinen Satzungen, will eintreten in deine Geheimnisse die du offenbarst, mich läutern und reinigen lassen um näher kommen zu können und in rechter Weise zu lieben, deinen Willen zu tun jeden Augenblick und mich zu schenken, was ich von anderen erwarte will ich ihnen geben und sie segnen Kraft deiner Worte Ewiger die durch mich lebendig werden, die für mich lebendig werden, die in mir lebendig sind und mich verändern zu dir und meinem Nächsten hin..

Elohim hat erneut Israel geoffenbart was er mit ihm tun würde und was auf ihn zukommt.

Jeder von uns sollte etwas von Josef und Jakov haben und auf EL alle Zeit vertrauen, GOttesfürchtig und IHM ganz ergeben, dazu fleissig sein, versöhnlich, widerstandsfähig und zum Guten bereit in Gehorsam zu Haschem, IHM kann man glauben und aus Seiner Kraft leben und überleben, selbst alle Ungerechtigkeiten oder Benachteiligungen oder Betrug den böse Menschen uns entgegenbringen überstehen und unter solcher Prüfungen wachsen und reifen, reife Frucht bringen die andere wiederum ernährt und inspiriert.

Jakov machte sich von Beerseba auf, es waren 70 Seelen insgesamt des Hauses Jakov`s die nach Mitzrajim kamen in den Wagen, die Pharo für sie gesandt hatte. Sie nahmen auch ihr Vieh und ihre Habe, die sie im Lande Kanaan erworben hatten, und kamen nach Mitzrajim, Jakov und all sein Same mit ihm, seine Söhne und Enkel, seine Töchter und Enkelinnen, kurz allen seinen Samen brachte er mit sich nach Mitzrajim/Ägypten.


Josef reiste seinem Vater entgegen und es kam zu einem sehr bewegenden Treffen. Jakov war so hocherfreut seinen Josef wieder zu sehen, dass er sagte, jetzt könne er in Frieden sterben, nachdem es ihm vergönnt gewesen sei, Josef noch einmal zu sehen. 

Dann stellte Josef seine Brüder dem Pharo vor, dieser freute sich mit Josefs Familie und trug auf, sie sollen am besten Ort des Landes wohnen in Goschen und sagte auch zu Josef, wenn du weißt, dass unter ihnen tüchtige Leute sind, so setze sie zu Aufsehern über mein Vieh! 

Wieder sehen wir die Tüchtigkeit erwähnt und dass sie belohnt wird, wie jene reich macht an Ansehen die sie erwerben durch Verzicht an Bequemlichkeit, Trägheit und Komfort..

Jakov wurde Pharo vorgestellt und Jakov segnete Pharo. 

Obwohl Jakov hier in einer weniger hohen Position stand, nach aussen hin betrachtet könnte er ja der Bittgesucher sein. 

Nein, er hatte keine falsche Bescheidenheit, wusste er doch, dass sein Sohn Josef ein guter und gerechter Sohn und Herrscher war für Pharo, und mit viel Arbeit und Integrität wie Reife dessen Land gerecht hütete, dessen Geschäfte integer führte und dessen Anliegen zur besten Zufriedenheit zum Gelingen brachte.

Jakov der Knecht EL`s konnte nach dem er Seinen Auftrag erfüllte und des Pharo`s Einladung annahm, wie dessen Gastfreundschaft nicht zurückwies, tun was er zu tun hatte, nämlich den Pharo segnen damit dieser unter die Herrschaft Elohims kommt..

So tat er was in seinem Herzen das ist, was unserem starken EL gefällt und für seinen eigenen Samen das Beste und Nötige war, er segete den Pharo/Pharao den mächtigsten Mann Ägyptens/Mitzrajims.

Jakov und seine Familie wurden nun durch Josef in Goschen angesiedelt im besten Stück Weideland von ganz Mitzrajim und Josef speiste das ganze Haus seines Vaters mit Brot..

Die Torah beschreibt nun, wie sich die Hungersnot immer mehr verstärkte. Die Ägypter mussten ihr letztes Hab und Gut verkaufen, um Brot zu erwerben. Schlussendlich kam es soweit, dass sie um zu überleben, auch sich selbst dem Pharo für Brot verkaufen mussten. 

Obwohl die Hungersnot eigentlich sieben Jahre hätte dauern sollen, wurde diese verkürzt. Nachdem Jakov den Pharao gesegnet hatte, stieg das Wasser des Flusses Nil jedesmal, wenn Pharo sich ihm näherte. So konnte nach zwei Jahren des Hungers wieder Getreide gepflanzt werden. Nur mussten nun alle Ägypter von ihrem Ertrag jedes Mal einen Fünftel abgeben, da sie jetzt Pharo`s Sklaven waren.

Alles was uns an dieser Geschichte rührt und beindruckt hat einen tieferen Wert den jeder von uns im Alltag umzusetzen hat, wir lernen daraus wie wichtig es ist unsere Kinder zu erziehen nicht nur mit Worten. Ihnen bleibende Werte mitgeben damit sie ebenso die Sehnsucht in ihnen hegen alles im Sinne Elohims zu tun um so zum Segen zu werden. 

Und wir erahnen, dass die Geschichte weit mehr beinhaltet als was sie aussagt und in jeder Zeit der Menschheitsgeschichte und Epoche Gültigkeit findet, dies zeugt uns zugleich auch von der unendlichen Ewigkeit und Einzigkeit unseres GOttes Israel`s, Seiner Fürsorge und Vorsehung, Seiner Weisung und Seiner Regeln, Seiner erzieherischen Massnahme als Guter VAter der immer wacht und nie schläft, der alles weiss und gegenwärtig wirkt in Seiner Ewigkeit ohne Anfang und ohne Ende.

Segen sollen wir sein und nicht Fluch, dies ist nur möglich in ständiger Hinwendung und Ergebenheit zu unserem Himmlischen VAter der uns Seine Kraft in unsere Seele gibt, unser Herz ständig weiterbildet und unserem Geist Beständigkeit verleiht damit wir alle Herausforderungen meistern und Prüfungen bestehen zum Wohle der Allgemeinheit. 

Wir sollen uns nicht erheben doch auch nicht in falscher Bescheidenheit oder ängstlich dem Auftrag versagen zu segnen, Segen zu werden, Segen zu sein aus der Hand Haschem`s. 

Wir dürfen uns bewusst sein in IHM Segen und Licht zu sein..

Jeder von uns ist zur Bereicherung und Verschönerung dieser Welt gerufen, gerecht zu herrschen in Liebe und Verantwortung des einander Dienens als Werkzeug in Elohims Hand doch auch mit unserem ganzen Einsatz und gutem Willen. 

Frieden und Ruhe schaffen, für einander sorgen mit Recht und Gerechtigkeit, sich einfühlen können und Erbarmen haben, Trösten können doch auch Weinen zu dürfen..

Die Kraft die unserer Seele inne wohnt können wir mit unserer Kraft und unserem guten Willen Flügel verleihen weil wir unter dem Schutze Seiner Flügel verweilen, einen Ort schaffen in dem die Herrlichkeit GOttes wohnt, egal wo wir sind. 

Nie sollten wir aufgeben oder ohne Hoffnung sein, uns aufgeben oder die anderen, uns auf uns selbst fixieren oder uns abhängig machen von Menschen, wir sollten viel mehr unsere Augen zu dem Ewigen erheben und uns prüfen in wie weit wir das Potential, dass er jedem von uns gegeben hat auch zum Wachsen bringen und vermehren, neuen Samen säen damit „Viele“ genährt werden, nicht nur mit materiellen Gütern sondern vor allem auch mit geistlichen Gütern und Geschenken, dies nenne ich Gnade, welches das Geschenkes GOttes an uns ist, mit IHM zu gehen.

Allen gesegneten Schabbat und segensreiche Woche, seid was ihr sein sollt, ein Segen und der Segen wird in reicherem Masse zu euch zurück kommen, dies ist ein geistliches Prinzip. 

Gepriesen der Ewige dessen Name heilig ist und der uns heiligt!

Lehit/bis bald eure Anastasia.




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Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 4.

Mikez מקץ „Am Ende“ Berechit/1.Mo. 41:1-44:17

Am 28 Kislew 5773 – 12.12.2012

Schalom liebe Freunde!

Der Name Josef bedeutet auch Zuwachs oder Zunahme.

Jeder von Heiligkeit stammende Zuwachs braucht auch unseren ganzen Einsatz und unsere Ganzhingabe. Josefs träumte als erstes von der harten Arbeit auf dem Feld, es ist nicht wie in Pharo`s Träumen, das alles wie im Schlaraffenland von selbst wächst oder die fetten Kühe aus dem Nil steigen.

Josef ist ein Mann GOttes an dem der VAter wohlgefallen hat.

Die Schrift ist gefüllt mit Stellen über den Zusammenhang von Fleiss und Fülle, Anerkennung, Frucht und Erfolg.

Es ist ein Gesetz von Weisheit aus der Hand unseres Schöpfers, gepriesen sei ER, der uns die Frucht schenkt die wir mit unserer Hände Arbeit weiterverarbeiten.

GOttes Hilfe setzt vorraus, dass wir uns nicht faul oder träge zurücklehnen, sondern Hand anlegen und fleissig sind, dies tun wir im Glauben und als Teil des göttlichen Planes. Im Vertrauen auf IHN und in Bescheidenheit, denn alle Kraft kommt von IHM, schliesslich ist ER es, der uns mit allem beschenkt damit wir wachsen und lernen nicht nur für uns selbst, auch für die Menschen mit denen wir zu tun haben und mit denen wir leben. So bleiben wir bescheiden und bemühen uns mit Würde.

In dem wir Teil haben an EL`s Plänen und mitwirken dürfen schenkt ER uns alle Würde. Alles was ER uns schenkt ist gut und soll uns zur Heiligkeit führen, dazu braucht es unser mit-schaffen.

Erheben wir uns nie über andere die vielleicht schwächer sind oder anders denken, die krank oder verzweifelt sind, lernen wir gütig und mild miteinander umzugehen und für einander Verständnis zu haben, helfen wir auch einander, so wird ER uns segnen und uns in unseren schweren Stunden zu Hilfe kommen.

Natürlich tun wir dies nicht aus Berechnung oder gar aus Angst, wir tun dies weil ER es uns lehrt und alles was ER uns lehrt gute Früchte bringt die nicht verderben.

Wir haben unseren Teil zu tun und beten auch, so kann das Gebet zur Waffe werden im Kampf, wenn wir uns ebenso anstrengen und natürliche Hindernisse überwinden.

Des Ewigen Hilfe und Seine Kraft sollte bei allem tun das wir erbringen nicht unbeachtet bleiben, denn Haschems Kraft ist unsere Freude die uns antreibt.

Diese Freude ist auch das koschere, edelste und reinste Öl welches Licht bringt in unsere Welt über die Mauern unserer Stadt hinaus.

Wer in der göttlichen Freude verweilt wird zu einem ganz besonderem Werkzeug in Seiner Hand und ist angetrieben zu Werken der Liebe. Diese Freude ist wie das Öl in unserer Motorik um gut angetrieben zu sein.

Ohne IHN zu handeln wäre genau so töricht, denn man erschöft sich zu schnell oder würde stolz ohne es gleich zu bemerken.

Der Ewige unser Schöpfer gepriesen sei ER, hat uns mit Talenten und Gaben beschenkt die wir zu nützen haben, dies gilt besonders wenn wir unsere Fähigkeiten in Seinem Licht erkennen können.

Es geht darum diese Gaben auch zu entdecken und in aller Demut IHM dankbar zu sein und Rechtschaffen zu sein in jeder Hinsicht. Oder es zu werden mehr und mehr..

Gebet und Arbeit sollten eine Einheit bilden und nicht von einander losgelöst sein. Um echt zu sein und autenthisch sollte unser Gebet verwurzelt sein in all unserem Handeln und wir selbst können zum Gebet werden und manchmal benützt uns der Ewige auch als Gebetserfüllung für andere, besonders dann wenn wir IHM gehorchen und unsere Mitzwot in Liebe erfüllen zu IHM und unserem Nächsten.

Bei Josef sehen wir, dass er gerade als er im Lande Mizraim lebte doch rechtschaffen und gehorsam gegenüber den inneren Werten lebte die ER vom Ewigen empfangen hatte.

IHM blieb ER treu und vertraute, auch sich selbst gegenüber und seiner Wertevorstellung blieb er treu.

Er wurde anerkannt in der Fremde, da er klug, wie fleissig war und ein Licht durch EL`s Gaben.

Es ist leicht nicht zu sündigen wenn ich in einer beschützten Umgebung mich aufhalte, doch unter fremden Einflüssen seine Integrität zu wahren braucht schon grosse innere Reife.

Sich unbeachtet zu fühlen könnte manchen der nicht echt ist zur Doppelmoral verleiten, oder ein Mensch in höherer Position könnte über den der sich in einer schwächeren Position befindet ungut und selbstgerecht beherrschen, die Situation ungut ausnützen. All dies ist verwerflich und nicht tauglich um innerlich zu wachsen und sowohl inneres als auch äusseres Handeln in Eintracht zu bringen.

Wir arbeiten daran unseren Charakter auszubilden und ein neuer Mensch zu werden und der Ewige segnet uns damit dies gelingt. Auch wenn wir Stürmen ausgesetzt sind ist es ratsam sich selbst treu zu sein und zu dem was wir von IHM erhalten haben und unsere Talente und unsere ganze Energie für das Gute einzusetzen, das uns Haschem lernt durch das Licht der Torah die durch uns lebendig werden wird, wenn wir in Seinem Sinne handeln.

Gepriesen und gedankt sei unserem Lieben VAter der uns dabei zu Hilfe kommt und uns nicht uns selbst überlässt. So können wir wahre Zeugen Seines Wortes werden, das Wahrheit ist und die Menschen um uns werden Seine Herrlichkeit erahnen und sogar zu weilen erkennen können.

Bei aller Anstrengung und mit der Fülle des Segens unseres Himmlischen VAters werden wir nicht nur die Hungernden dieser Welt speisen, wir kümmern uns auch um die Speise für ihre Seele indem wir eine lebendige Torah werden in der Hand Elohim`s und durch die Führung GOttes.

Gepriesen der Ewige der uns Zeit gibt zu lernen, wir sollten nicht hetzten und lernen mit Geduld, Einsicht, Bescheidenheit, Weisheit und Klugheit einen Schritt vor den anderen zu setzen und die Ruhepausen nie vergessen bei aller Mühe und Arbeit empfangen wir den Schabbat als Geschenk für jede Woche neu und können ausspannen und neue Kräfte sammeln.

Wir brauchen auch unsere Oasen im Alltag, dies sind in jedem Falle die Momente in denen wir mehr und mehr mit Elohim verbunden sind und aus und mit Liebe zu IHM handeln. In einer echten Beziehug mit IHM sein und leben..

Man hört manchmal von Menschen die unentwegt arbeiten und dann einen schnellen Tod sterben weil sie sich nie Ruhe gönnten. So ist es unverzichtbar unsere Pflicht, Einklang in all unser Tun, Handeln, Denken und Beten zu bringen, dies gelingt wenn wir auf unseren VAter hören lernen und nie vergessen, ER ist Ewig und unser Wächter der die Stadt bewacht..

Die fetten und mageren Kühe unseres Lebens, die Vorräte zu verwahren mit dem dazugehörigem Boden damit die Früchte nicht verderben, verlangt von uns die Weisheit und richtige Dosierung, ich würde es mit den Kräften haushalten lernen nennen, sowohl die körperlichen als auch die geistlich wie seelischen, damit unsere Natur im Gleichgewicht bleibt und wir weder zu euphorisch noch zu niedergrückt seien in allem.

Sowohl unser Geist, wie auch unser Körper brauchen Ruhepausen, und unsere Seele ruhe ständig im Vertrauen zu unserem GOtt dem GOtt Israels der uns segnet und behütet, der uns lehrt und führt, der uns heiligt. Dieser echte Frieden wird Früchte tragen zu jeder Zeit..

..und er brachte Nahrung und Boden von den Feldern in die Städte“ Berechit/1.Mo. 41:48

Als Haus bezeichneten wir uns selbst und als Stadt betrachten wir die Menschen mit denen wir gemeinsam leben..

Einer sollte für den anderen da sein! Dies bedeutet auch, dass wir vielleicht nicht immer verstehen was der andere zu tun hat, doch durch alles kann man lernen ob zum nachahmen oder zum verwerfen, alles zur Zeit der Ernte. Deshalb richten wir nicht nach dem Augenschein. Josefs Brüder erkannten ihn nicht mehr als sie kamen um von ihm Brot zu erhalten. Josef hat sich vom 17 jährigen Jüngling zum erwachsenen klugen und fähigen Staatsmann gemausert, das hat man keines Falls erwartet, sicher war es nicht nur seine äussere Erscheinung die seine Brüder nicht mehr erkannten..

Allen recht gesegneten Schabbat und noch segensreiche Channuka!

Schalom eure Anastasia.

http://meineschafe.aktiv-forum.com/t24p45-shabbat-lesungen-parashah-betrachtung-hilfen-im-alltag#1085

 Wajeschew וישב „Und er wohnte“ (Berechit/1.Mo. 37,1 – 40,23)

Beitrag  Admin Heute um 18:57




Schalom und neue Kraft in der Ruhe mit unserem Fels!

*/ Jakov aber wohnte im Lande, darin sein Vater ein Fremdling war..

Gebündelte Garben die man auf dem Feld von der Wurzel trennt und nach Hause bringt, das Niederbeugen vor der einen Garbe, die für uns den Ewigen representiert, Dem wir dienen, wir lassen uns vom Materiellen lösen und ordnen es unter im Gehorsam zu GOtt, der unsere wahre Wurzel ist. Wir lassen uns zusammenfügen und lernen durch die Gebote Jah`s das Miteinander.

Man könnte sagen warum hat Jakov den Josef bevorzugt, doch man kann genau so sagen unser Himmlischer VAter hat ihn auch bevorzugt indem er ihm Träume schenkte. 

Der Ewige schenkt dem, und vertraut jenen, die Seinen Willen tun um nach langer Prüfung dieses Gesalbten oder Berufenen, dann für viele zu sorgen. 
Nicht nur der körperliche Hunger soll gestillt werden auch der geistliche. Wenn wir uns dem Ewigen unterwerfen und IHN allein anbeten sind wir in der Ordnung und lernen durch die Gebote/Mizwot Wahrheit die tief in unserer Seele wohnt und nach aussen Frucht bringen wird.

In der inneren Tiefe wachsen, manchmal wird man getrennt und abgesondert um geistlich wachsen zu können.
Es ist wichtig mit EL unsere Beziehung zu pflegen und auf IHN hören zu lernen, dies geschieht meistens in einer langen Phase des Abgeschieden-seins vom gewohnten Umfeld. 
Im Exil sozusagen besinnen wir uns der wahren Werte und wollen zurück kommen zu IHM mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und aller Kraft. 
Wenn dies nicht möglich ist wollen wir im Exil etwas haben, dass uns an die gute Zeit erinnert in der wir ganz nah mit IHM waren, vielleicht mit den Eltern oder ein Moment unserer Kindheit indem wir GOttes Licht und Nähe besonders erleben konnten. 
Doch im Exil geht es nicht um wehmütige Erinnerung, es geht um alle Kräfte zu sammeln, die Lücke und Möglickkeit zu finden die einem ermöglicht, gestärkt und positiv mit neuer Kraft zu überleben. Nirgend wo sonst kann man am besten erleben, dass diese Kraft nicht mehr von uns kommt.

Die guten Momente als „allein im Exil“, wenn wir uns sammeln und in uns gehen, zum Kern unseres Selbst bringen. Dort wo der Ewige uns inne wohnen will um mit uns zu sein und mit uns Mahl zu halten. 
Lernen mit IHM über alles zu sprechen, ER allein wird der Vertraute der Seele, diese Vertrautheit voller Dank und Einfachheit, unverblümt und ungeschminkt bringt der Seele den ganzen Gewinn. Geist und Körper lernen sich einzufügen und man wird mit sich selbst eins durch den EInen der in unserer Seele wirkt. Der unsere Seele speiset bei dem Mahl.

Weshalb wohl hat der Ewige sich offenbart als DER, DER ER IST, damit auch wir werden wer wir sind. In der Abgeschiedenheit und mit IHM lernen wir dies am Besten.

Erst wenn wir dann firm und reif sind werden wir effectiv für das Reich GOttes arbeiten können. Nicht wie wir uns das vielleicht vorgestellt oder erträumt hätten, keine romantische Vorstellung wird sich in diesem Sinne erfüllen doch die Vision die der Ewige mit dir hat, er kennt dein hatte, hat und haben wird und nur ER allein kann dir helfen glücklich zu sein und die ganze Ruhe und Erfülltheit kannst du erleben in dem du wirst und bist was du sein sollst vor, mit, durch und in IHM, der deine Seele liebt.



&/ ..daß sie ihn bei seinem Kleide ergriff und zu ihm sprach: Schlaf bei mir! Er aber ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus.

Als Josef entfloh, war er nicht nackt oder entblösst, denn seine Seele hatte er bewahrt in der edlen Reinheit. Er stand zu den Überzeugungen seines Herzens und seiner Seele, daraus lernen wir, unser Körper ist die Kleidung/Wohnung unserer Seele. Unser Körper/Leib ist das Gefäss in der unsere Neshama/Seele verweilt, welche unsere spirituelle und geistige wie innere Persönlichkeit wiederspiegelt.

Josef`s moralische Werte sind sehr hoch und der Ewige, gepriesen sei ER kann deshalb mit ihm auch arbeiten.

Des Josef`s Schönheit (schönes Angesicht/Jefe Toar) und strahlendes Aussehen (strahlendes Antlitz/Jefe Mare) waren nicht nur äusserlich. 

Wissen wir, dass wahre Schönheit von Innen kommt, doch leben wir auch im Einklang mit dem was wir wissen, bleiben wir nur Theoretiker oder setzen wir unser Leben auf die eine wahre Heiligkeit die von ganz Innen kommt, dort wo der Ewige uns einwohnen will um uns wahrhaft schön zu machen. Deshalb meine lieben Kinder, lasst uns wahrhaft schön, untadelig und rein sein um das Abbild unseres GOttes nicht zu verunstalten durch eigenes Gutdünken, doch lernen wir von unserem Himmlischen VAter und gehorchen IHM mit Freude!
Ja wir hören auf Seine Stimme. 
So können wir in jeder Hinsicht ein Beispiel für andere sein und guten Einfluss ausüben, wir entscheiden uns, das Licht für die Völker zu sein wie es unser VAter durch uns sein will.
Jemehr wir also die Herrlichkeit und Reinheit unseres GOttes in uns aufnehmen werden wir gewandelt hin zur wahren Schönheit unserer Bestimmung heilig zu werden wie ER heilig ist. 

Wie Josef der mitunter hart verfolgt oder missverstanden wurde, der Rückschläge zu meistern hatte, lernte er durch all diese Schwierigkeiten und Prüfungen und entwickelte sich zu dem Mann der er sein soll unter der schützenden Hand seines ihn liebenden Himmlischen VAters. 

Josef hat sich nicht erhöht oder seine Träume ausgelegt, war nicht stolz, hochmütig oder trotzig, darüber finden wir in der Schrift keinen Hinweis. Der Ewige jedoch konnte ihn formen und segnen und der Segen konnte weitere Früchte bringen.

Dank und Preis Unserem VAter im Himmel, ER allein kennt unser Herz, ER weiss was in unseren Herzen vorgeht und weiss auch uns sicher zu führen. ER weiss unser Herz neu zu formen und unseren Geist beständig zu bilden und auszubilden. Sein Segen bringt reiche Früchte!

Wir haben die Freiheit zu wählen, Gutes oder Böses zu tun, Unserem VAter zu vertauen oder zu misstrauen, wir dürfen uns frei entscheiden für Fluch oder den Segen.

So viel Vertrauen schenkt uns der Ewige, so lasst uns wachsen in IHM und lernen jeden Tag und jede Stunde wie jeden Augenblick unseres Lebens, von IHM, der uns bei der Hand nimmt und uns auf seine Schulter hebt, uns manchmal alleine gehen lässt um uns dann wieder mit Seinen starken Armen auf Seinen Schoss zu heben und uns auf Seinen Knien zu schaukeln. Dann wieder vor allem wenn wir dabei sind Reife zu erlangen, erwachsen zu werden, dann gehen wir alleine doch ER ist mit uns! Ob wir dies spüren oder nicht, es geht nicht um Gefühle, alles zu seiner Zeit, um vorbereitet zu sein und unter allen Umständen ein weiser, ausgeglichener erfolgreicher Mensch zu sein der GOtt wohlgefällig ist und durch den ER wirken und handeln kann. 

Lasst uns ein mutig Herz fassen und mit fester ungeteilter Seele IHM vertrauen, Seinen Namen auszurufen um IHN zu loben und zu preisen in jeder Lage unseres Lebens und vertrauen, dass ER uns tragen möchte, denn Sein Name, gepriesen sei ER ist das was ER aussagt; Rettung, Hilfe und Heil!

Werden wir erwachsen in den Dingen unseres VAters, dann werden wir mitunter merken, dass wir in dieser Welt nur ganz bedingt Momente der Ruhe und des Friedens erleben, im Innern mit unserem VAter jedoch sind wir zu Hause und im ganzen Frieden, der uns zum Ruhepol werden lässt für alle die noch keinen Frieden gefunden haben. Jakov wollte sich ausruhen und er wohnte..

Lassen wir uns nicht täuschen, die heile Welt gibt es für uns nicht hier auf Erden, doch wir können lernen nicht zerissen zu sein und können lernen zu danken und nicht zu murren, wir können lernen uns einander zu helfen, zu trösten und uns beiszustehen..

Allen segensreichen Schabbat, eure Anastasia.



*/ 1 Jakob aber wohnte im Lande, darin sein Vater ein Fremdling war, im Lande Kanaan. 2 Dies ist die Familiengeschichte Jakobs: Joseph war siebzehn Jahre alt, als er mit seinen Brüdern das Vieh hütete, und er war als Knabe bei den Söhnen Bilhas und Silpas, der Weiber seines Vaters; und Joseph brachte die Klagen über sie vor ihren Vater. 3 Israel aber hatte Joseph lieber als alle seine Söhne, weil er ihn in seinem Alter bekommen hatte; und er machte ihm einen langen Rock. 4 Als nun seine Brüder sahen, daß ihr Vater ihn lieber hatte als alle seine Brüder, haßten sie ihn und mochten ihn nicht mehr grüßen. 5 Joseph aber hatte einen Traum und verkündigte ihn seinen Brüdern; da haßten sie ihn noch mehr. 6 Er sprach nämlich zu ihnen: Hört doch, was für einen Traum ich gehabt: 7 Siehe, wir banden Garben auf dem Feld, und siehe, da richtete sich meine Garbe auf und blieb stehen; eure Garben aber umringten sie und warfen sich vor meiner Garbe nieder! 8 Da sprachen seine Brüder zu ihm: Willst du etwa gar unser König werden? Willst du über uns herrschen? Darum haßten sie ihn noch mehr wegen seiner Träume und wegen seiner Reden. 

&/ 39,7 Es begab sich aber nach diesen Geschichten, daß seines Herrn Weib ihre Augen auf Joseph warf und zu ihm sprach: Schlaf bei mir! 8 Er aber weigerte sich und sprach zu dem Weibe seines Herrn: Siehe, mein Herr verläßt sich auf mich und kümmert sich um nichts, was im Hause vorgeht, und hat mir alles anvertraut, was ihm gehört; 9 es ist niemand größer in diesem Hause, als ich, und es gibt nichts, das er mir vorenthalten hätte, ausgenommen dich, weil du sein Weib bist! Wie sollte ich nun ein solch großes Übel tun und wider Gott sündigen?10 Und wiewohl sie ihm Tag für Tag zuredete, hörte er doch nicht auf sie, daß er sich zu ihr gelegt oder sich mit ihr vergangen hätte. 11 Es begab sich aber an einem solchen Tage, als er ins Haus kam, um sein Geschäft zu besorgen, und niemand von den Hausgenossen zugegen war, 12 daß sie ihn bei seinem Kleide ergriff und zu ihm sprach: Schlaf bei mir! Er aber ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus. (Schlachter Übersetzung)

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Hört und seht, wie gut der Herr ist, lasst euch segnen und erlebt neue Freude in eurem Leben. Bleibt nicht stehen sondern geht. 
‎- שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד – 
Shema Jisrael, Adonai Eloheinu, Adonai Echad – Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist einzig – Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

Elohim spricht zu Seinem Volk, und es antwortet das ganze VOLK mit einmütiger Stimme in dem sie sagen:* ALLE Worte die JaHWeH geredet hat, wollen wir tun !!!*
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