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Toldot תולדות „Geschlechter“ oder Nachkommen

von Admin – Heute um 14:33



Toldot תולדות „Geschlechter“ (Berechit/1.Mo. 25,19 – 28,9)

am 2 Kislew 5773 – 16.11.2011


Shalom meine lieben Leser und Freunde,

so manches mal wiederhole ich meine Aussagen, dafür habe ich auch einen bestimmten Grund, denn wir sollten nicht stehen bleiben oder stagnieren. Es geht darum stetig zu wachsen und geistlich reif zu werden..

Kurz will ich nun zu der dies-wöchigen Sidra ein paar Worte anmerken und euch Mut machen nicht müde zu werden auf dem Weg, ein besserer Mensch zu werden. 
Erfolgreich durch GOttes Segen ein Licht in der Dunkelheit dieser Welt zu sein durch wahre Heiligkeit die der Ewige uns aufträgt.

Zu Berechit/Anfänge/1.Mo. 27, 28 nun:
“ Und GOtt möge dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde geben .. „

Ein doppelter, bedeutender und vollkommener Segen, an dem nichts fehlt! Baruch HaShem!

Der Segen des Allmächtigen, gelobt sei Sein Name, ist die Fülle und an Wirksamkeit unübertroffen. Was ER sagt das geschieht, er sieht in das Herz. 

Wenn wir nun bedenken dass Jakov seinen Zwilling Esau ausgetrikst hat, dann könnte man meinen, das ist doch ungerecht.
Ungerecht jedoch war Esaus verhalten sich nur dem weltlichen und fleischlichen Dingen zu widmen. Der eigene Bauch war ihm wichtiger..

Der Ewige vollbringt seine Pläne und gibt Segen über Segen, doch es ist auch an uns den Segen anzunehmen um die ganze Wirksamkeit in seinem Leben zu erfahren. 
Obwohl die Wirkung da ist und auch mitgegeben wurde, braucht es auch unser Zutun. Wir haben Gaben und Talente, einen freien Willen und wir können mit Elohims Hilfe und gutem Willen unsererseits IHM gefallen und die Fülle der Überfülle erhalten. ER schafft Möglichkeiten und Wege die wir zu erkennen haben und von uns zu beschreiten sind.

Unseren Charakter können wir in gute Bahnen lenken mit Hilfe der Torah, dem tiefen Glauben an Elohim und im Vertauen zu IHM..

Unsere Sinne können wir lenken und zügeln, die bösen Begierden, indem wir lernen zu Fasten um unseres höchsten Königs Willen, um heilig zu werden wie ER heilig ist.

Geistig sollen wir reifen und Frucht bringen, gute Werke von Liebe und Barmherzigkeit, doch wir sollen auch darauf achten und auf dem Weg lernen zu unterscheiden, wem wir etwas anvertrauen. 
Sehr gut kann es nämlich möglich sein, dass man jemanden beschenkt der gar nicht würdig ist. Was soll das nun bedeuten? Ein Unwürdiger wird mit meiner Liebe und Barmherzigkeit nicht umgehen können, also gib erst ein wenig und sei höflich, ist der Nächste dann bereit auch an sich zu arbeiten, zu verzichten wenn es darauf ankommt und weiterzuschenken dann ist man auf der gleichen Ebene und kann sich ergänzen ohne ausgenützt und über den Tisch gezogen zu werden.-)

Ebenso beten wir nicht nur mit dem Mund, auch mit dem Herzen und unserem ganzen Sein. 

Dann wenn wir durch das Shema Jisrael uns daran erinnern die Gebote und Weisungen HaShem`s an Armen und über den Augen und im Herzen geschrieben zu haben, bedeutet es doch; dass wir danach handeln mit Händen, Herz, Seele, Denken, Planen, mit Verstand und Weisheit, voll der Liebe..

Halten wir unsere Häuser rein indem wir das Haus unsere Seele und Gedanken rein halten, gefüllt mit der Liebe und Salbung unseres Vaters der uns einwohnt, tun wir nichts welches IHM nicht gefallen könnte weil wir IHN lieben über alles und Seine Liebe annehmen und diese teilen mit unserem Nebenmenschen..

Alles was geistiger Natur ist vermehrt sich im Teilen. Zum Beispiel tröstest du jemanden ist der getröstet und kann wiederum trösten, der Trost nimmt zu. Die materiellen Güter im Gegensatz zu den Geistigen werden weniger wenn man sie teilt.

Bei allem dürfen wir uns immer nach dem göttlichen Willen richten der uns Recht und Gerechtigkeit lehrt durch die Regeln, Gesetze, Weisungen und Satzungen. 

Unser menschliches Beisammensein kommt so in eine neue Fülle. 

Genauso werden unsere Beziehungen zueinander fruchtbar und bringen weiteren Segen von unserem Elohim der unsere Bemühungen schon in dieser Welt belohnt. 

Wer vergibt und seinen Nebenmenschen dient kommt in den geistlichen Verdienst, Freude zu erfahren. 

Wer Elohim dankbar ist und ohne Missgunst oder Neid handeln lernt, wer hinter die Kulissen sieht und die inneren Zusammenhänge langsam begreift wird den Kreislauf der unguten Werke beenden. Er wird dem Streit und Zank aus dem Wege gehen und Frieden suchen, er wird vergeben und selbst Segen und zum Segen werden statt zu fluchen. Er wird bereitwillig teilen lernen und suchen sich zu ergänzen mit dem Nächsten statt ständig unkontrolliert Recht haben zu wollen oder nur die Fehler im anderen zu tadeln. Jeder von uns hat gute und schlechte Eigenschaften, sowie jeder von uns gute oder manchmal auch schlechte Taten vollbringt. Die Bemühung jedoch sollte unablässig dazu dienen im Vertrauen auf GOttes Hilfe zu wachsen Gutes zu tun. Dort wo uns noch die Ausdauer fehlt dürfen wir um Gnade und Kraft bitten, der Ewige ist nicht taub gegenüber dem, der sich wirklich bemüht, gegenüber dem der auf Elohim in seinem Inneren hört.. 

Dem der seiner Torah folgt und auch äusserlich hört und tut was Elohim uns durch das Gesetz mitteilen und beibringen möchte, uns unterweist und sachte lehrt.., gelingt es nicht immer gleich, so kehrt man um und beginnt neu. König David hat den Kopf nicht hängen lassen als er sündigte er bat um neue Gnade und Hilfe voll Vertrauen, Jakov unser Vater ging zu Laban und diente fleissig noch einmal 7 Jahre um Rahel zu bekommen die er liebte, er vertraute Elohim ebenso, dass er nicht in das Leere arbeiten würde.. 

Der Segen des Ewigen beweist am Ende, dass er wirksam ist. So haben wir Mut und setzen all unser Vertrauen auf eine Karte, nämlich ganz und gar dem Ewigen zu vertrauen!

Er sieht uns in das Herz, er kennt uns und ist uns Hilfe in allen Bereichen unseres Lebens und unserer Beziehungen, ob zu Hause in der Familie, mit Freunden oder am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder bei Begegnungen mit Fremden. Was wir von anderen erwarten sollten wir ihnen tun, dass wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen früher oder später, dafür lernen wir Geduld und Ausdauer, lassen unser Ziel nicht aus den Augen. Unser Ziel, der Welt unseren Stempel aufzudrücken, dass diese ein besserer Ort wird an dem man Elohim erkennt durch Seinen Segen in unseren Werken der aufopfernden Liebe/Ahawah.

Der Ewige hat dem Jakob den fetten und vollen Segen gegeben, denn er war ein harter Arbeiter das sehen wir an seinem Leben, und er hat auch daraus etwas gemacht, war GOtt/Elohim treu und ergeben.

Dies jedoch in den folgenden Wochenabschnitten, so wende der Ewige euch sein Angesicht zu und segne euch und er gebe Gnade, dass ihr Seinen Segen fruchtbringend einsetzt für Frieden und Vergebung.

Shalom Shabatt, eure Anastasia.
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