Archive für den Monat: November, 2012

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 Wajischlach וישלח „Und er schickte“ Berechit/1. Mo. 32,4 – 36,43

Beitrag  Admin Heute um 15:48




Donnerstag am 15 Kislew 5773 – 29.11.2012

Shalom liebe Leser, Freunde und Interessierte,

Versöhnung nach jahrelanger Trennung der Brüder Jakov und Eisav/Esau wird uns in Berechit/Anfänge/1.Mo. dargelegt, wir setzten uns damit auseinander und suchen einen tieferen Sinn der uns Gewinn bringt im Alltag.

Jakov fürchtet, dass Eisav ihm immer noch böse ist und er schickte seine Knechte mit Ziegen, Schafen, Kamelen und Rindern voraus, um seinen Bruder vor der Begegnung mit ihm milde zu stimmen. 

Dann jedoch hat Jakov eine Vision, in der er mit einem himmlischen Wesen kämpft, dies ungenannte Wesen segnet ihn; denn du hast mit GOtt und mit Menschen gekämpft, und gibt ihm den neuen Namen Israel. 

Am nächsten Tag sind die Brüder wieder vereint, so erfahren wir weiter; und Eisav lief auf ihn zu und umarmte ihn.
In diesem Augenblick erfährt Jakov die Freude der Vergebung, und die Last vieler Jahre fällt von ihm ab.

Jakov bedeutet/symbolisiert von der Wurzel Ekew her: List und Betrug. Dadurch hat er die Segenssprüche seines Vaters Issak bekommen, jedoch Elohim bestätigte auch so Sein Wort; der Ältere dient dem Jüngerem und gibt ihm den Namen Israel, was Herrschaft und Rechtmässigkeit bedeutet. 

Hier ist die List und der vermeintliche Betrug der Jakov zu der Brachot/zu den Segenssprüchen bringt ein Mittel zum Zweck, doch vergessen wir nicht, Isaak wusste vermutlich nicht, dass Eisav seinem Bruder das Erstgeburtsrecht für ein einfaches Essen verkauft hatte, Rebekka jedoch wusste es. 

Immer wieder begegnen wir den starken Frauen die GOttes Absicht scheinbar durchsetzten und so zum Erfolg bringen.

Manchmal ist die Wahrheit nicht offensichtlich in dieser Welt der Verhüllung/des Verborgenem und es ist manchmal klug seine Absicht zu verbergen wenn man dem GOttes Willen dient um nicht sofort gebremst und gestoppt oder ausgeschaltet zu werden. So kommt es vor, dass man GOtt dient und alles in Liebe zu IHM tut ohne es nach aussen Preis zu geben um im Schutze des Ewigen und in der Verhüllung das Gute zu tun und dem Höchsten zu dienen zu einem besseren Zweck und Grund. Zuweilen wird man dann zwar gerichtet von den Mitmenschen und nicht verstanden, die Aktionen die man vollbringt werden missdeutet, doch zu HaShems Zeit wird alles enthüllt werden.

Eisaw steht für das körperliche oder fleischliche in uns, Jakov für das geistige in uns, wie die beiden Brüder im Kampf oder Trennung verweilten so gibt es auch in uns den Kampf zwischen Körper und Geist. 

Es ist wichtig mit beiden Elementen ausgesöhnt zu sein um innerlich zu wachsen und ein neuer Mensch zu werden der nicht beherrscht wird, weder durch das Fleisch, sonst ist er nur fleischlich noch nur mit dem Geist, sonst können wir in dieser Welt nicht mehr für voll gelten, wir wären abgehoben und niemand könnte uns folgen. 
Dies bedeutet nicht, dass es schlecht wäre nur ein geistlicher Mensch zu sein, jedoch leben wir in Gemeinschaft mit Menschen und diese brauchen mitunter Zeit *geistlicher zu werden*, wir wirkten sonst auf sie zu unerreichbar, sie hätten Angst vor uns. 
In der Familie braucht man uns auch um die materiellen Dinge zu ordnen, so ordnen wir sie unter um auch geistlich zu bleiben und machen uns nicht abhängig nur vom Weltlichen/Materiellem und unsere Geistlichkeit ordnen wir den Bedürfnissen der Mitmenschen unter in dem Sinne, dass wir ihnen dienen mit Weisheit und das Materielle nur benützen um HaShem und dem Nebenmenschen zu dienen in Liebe, Barmherzigkeit, Demut und Sanftmut.

Dienst ist auch eine weitere verborgene Deutung des Namens Jakov wenn wir Jesha `Jahu/Jesaja 44. 1 mit einbeziehen; „jetzt hör zu, mein Diener Jakov“, so dienen wir als Knechte unserem Elohim, manchmal unter Zwang mit weniger Freude und Begeisterung. Doch sollen wir auch Israel sein, der mit Freude und Wohlwollen, mit ganzer Hingabe den Willen HaShems erfüllt wie ein geliebtes Kind, so die verborgene Deutung des Namens Israel nach Exodus 4. 22; „mein erstgeborenes Kind, Israel“ uns preisgibt. 
Beides in Einem dienen wir mit Freude und im Kampf der inneren Kräfte als die Kinder GOttes und unterwerfen uns wie die Diener seinem Geistbraus und lassen uns bewegen, lernen handeln unter HaShems Salbung und tun dies mit Hingabe und Freude, wie mit unserem ganzem Einsatz. 

Wir dienen den EINEN und Einzigen Jah und preisen IHN mit Lobgesang!

Unser Vater Jakov hat in der Fremde als er im Exil bei Laban war, seine Kinder erzogen nach dem Beispiel seines Grossvaters Abraham und seines Vaters Isaak, ihm waren die materiellen Güter nicht so wichtig, sein wahrer Reichtum seine Kinder, der Ewige, gepriesen HaShem, hat ihn dafür gesegnet und belohnt auch mit äusserem Reichtum. 
Seine Kinder und deren Erziehung waren Jakov wichtiger als die materiellen Güter, dies kann man aus der Torah herauslesen, denn für seine Herden baute er Hütten, für seine Kinder und sich jedoch ein Haus. 

Unsere Hütte ist in dieser Welt, unser Haus jedoch ist in unserem himmlischen VAter. 

Wir lassen uns von IHM erziehen, und lernen uns selbst zu erziehen und unsere Kinder, geistig und fleischlicher Natur.

Bei allem auf diesem Weg und in diesem Leben, geht es darum die Einheit beider Aspekte, dem fleischlichem wie dem geistlichem in uns zu befrieden, eine homogene Einigung zu erreichen.
Die Vergebung ist hierbei ein wichtig ernstzunehmender Auftrag, eine ernstzunehmende Aufgabe um nicht innerlich zerissen zu sein. 

Damit wir uns selbst vergeben und erfüllt leben können, braucht es die Gewissheit, dass unser VAter im Himmel uns vergibt und hilft ein besserer Mensch zu werden.

Wenn wir im Kampf/Krieg mit uns selbst bleiben, können wir nur den Kampf/Krieg nach aussen bringen, sind wir jedoch mit uns versöhnt im Vertrauen auf HaShem, dann können wir seinen Shalom/Frieden den ER uns gibt nach aussen tragen und bringen. Kennen wir doch alle das Gebot, den Nebenmenschen zu lieben wie uns selbst, so haben wir zu lernen uns selbst zu vergeben und zu lieben durch die Liebe und Vergebung nach der Techuva/Rückkehr zu Elohim, um unseren Nebenmenschen lieben zu können und ihm zu vergeben mit ganzem Herzen. 

Stolz ist aus eigener Kraft zu handeln, Demut ist aus der und mit der Kraft GOttes zu handeln, dann ermüdet und ermattet man auch nicht mehr so schnell je mehr und besser dies gelingt.

Bei Frost und Hitze schuftete Jakov, das heisst unter allen Umständen versuchen wir das Beste zu geben. Jedoch nicht nur mit oder aus eigener Kraft wir vertrauen auch auf die Hilfe unseres Herrn und GOttes!

Den bösen und nur fleischlichen Trieb ordnen wir mit HaShems Gnade und Hilfe wie Segen und unserem guten Willen und im Vertrauen zu IHM dem Geistlichen unter. 
Wir leben jedoch noch im hier und jetzt und müssen uns mit dem Körperlichen auseinandersetzen ohne uns beherrschen zu lassen. Wenn wir Fehler machen oder sündigen, bitten wir um Vergebung, bringen Busse und Geschenke der Wiedergutmachung, wir nehmen die Vergebung an und gehen mit neuer Kraft und voller Energie weiter unseren Weg durch diese Zeit in unserem Leben jeden Tag neu.

Wenn wir uns nur auf die Fehler und Schwächen konzentrieren, können wir nicht effektiv sein.
So stehen wir auf voll Vertrauen zu unserem himmlischen VAter und danken HaShem für seinen Segen und seine Hilfe. 

Es ist besser auf HaShem zu sehen und zu bauen als auf seine eigenen Schwächen zu sehen und mit Schuldgefühlen durch das Leben zu gehen. 
Es ist besser auf HaShem zu sehen und zu bauen als auf der anderen Schwächen zu sehen und diese mit Schuldgefühlen und Schuld zu beladen.
Das Leben ist uns ein wunderbares Geschenk um zu lernen und auf EL zu hören, ER kann uns durch alles etwas lernen.

Und er schickte.., schicken auch wir unser Geschenk..

Nach einer Zeit der Rebellion und des Kampfes gegen dich selbst, die Menschen und GOtt, komm zu der Erkenntnis in Versöhnung und im Segen EL Chaddai`s wie Jakov: „ich habe GOtt von Angesicht zu Angesicht gesehen, und meine Seele ist gerettet worden!

Allen frohen Shabbat und allumfassenden Shalom!
Anastasia.
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Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 4.

Wajezé ויצא „Und er zog aus“ (Berechit/1.Mo. 28,10 – 32,3)

Beitrag  Admin Heute um 14:46



9. Kislew 5773 – 23.11.2012

Shalom liebe Leser, Freunde und Interessierte,

als erstes herzlichen Dank Juditha für deine Gedanken, die du mit uns geteilt hast, der Ewige segne uns und wende uns sein Angesicht zu damit wir noch vieles lernen auf dem Weg mit IHM.

Wajezé bedeutet: und er zog aus.

Jakov zog aus und flüchtete vor Esau nachdem er den doppelten Segen erhalten hatte von seinem Vater Isaak.

Nach Jahren der Geborgenheit und des Wachsens in GOttes Dingen war er nun ausgezogen um in ein Land der Götzendiener zu kommen.

Auf dem Weg dorthin ruhte er und erkannte den heiligen Ort, an dem sein Vater schon bewahrt wurde und Elohim sich dem Avraham offenbarte.

Es ist nicht mehr schwer zu verstehen weshalb uns der Ort an dem der Tempel stand so wichtig und kostbar ist, weshalb genau dieser Ort für das Gesamthaus Israel so bedeutungsvoll ist und er Ihnen gehört, es ist der Ort GOttes die Pforte zum Himmel. Dort hat sich der Ewige Israel offenbart.

Der Tempel muss wiederhergestellt werden und wird das Bethaus für die Völker wohin sie wallfahren werden, so sagen es die Künder/Propheten und die Tehillim/Psalmen.

Das Volk Elohim`s kann wahrhaftig sagen wir wissen wo und wen wir anbeten. 

Es ist der Ort an dem GOtt erfahrbar und zur Erde gestiegen ist, wenn man das so sagen kann.

Sicher gibt es auch die geistliche Dimension dieses Ortes, er ist im Geist und in der Wahrheit, und dort beten wir den Vater unablässig an. Alle Menschenkinder könnten es lernen.

Jakov ist ein geistlicher Mensch nicht nur fleischlich, dies hat eine Wirkung die nicht verloren geht. Eine direkte Auswirkung, selbst als Laban ihn über das Ohr haut/betrügt und ihm die falsche Braut unterschiebt, hält er sich an sein Versprechen, er blieb die Jahre die er zusagte und arbeitete für Laban. Elohim segnete Jakov überreich, und wurde schon im diesseits belohnt..

Jakov stand auch zu seinem Wort gegenüber seiner Geliebten, der er versprochen hatte sie zu heiraten obwohl sie die Schwester der untergeschobenen Frau war. Hier stellte Jakov die Liebe auf eine höhere Ebene und war treu wie vertrauensvoll gegenüber HaShem, aus dieser Verbindung wurde uns Josef geschenkt durch den der Ewige sein Volk vor Hunger rettete in späterer Zeit.
Wir verstehen nicht immer GOttes Wege, doch ohne dies alles gäbe es keine 12 Stämme des Hauses Israel.

Wir erkennen unschwer, dass der Ewige von uns fordert damit wir wachsen und nach IHM ausschauen der Segen kommt dann nicht nur zu uns selbst sondern auch zu den Nachkommen und Nebenmenschen. Ein offenes Geheimnis wie der Vater unser geistlichen Hunger stillt, uns Liebe und Ausdauer beschert unseren Fleiss und Einsatz segnet, wir wachsen in Geduld und durch Seine Kraft werden wir stark und fleissig, emsig im guten Sinn und fruchtbar im geistlichen Verständnis. Man lernt Weisheit auf GOttes Wegen.

Zu seinem Wort stehen auch wenn man übervorteilt oder betrogen wird kann man nur mit einem geistlichen guten Hintergrund. Jakov hat dies zu Hause gelernt, er hat von Elohim gelernt.

Das ist, die Torah erfüllen, auf den Ewigen zu hören und ihm zu gehorchen. 

Man sagt jüdisch sein ist wie ein Ei sein, man wird härter je länger man es kocht. In diesem Zusammenhang gewinnt das Wort „hart-sein“ eine neue Dimension die absolut vorteilhaft und positiv ist, es bedeutet stark werden und festhalten an den Grundwerten die wir von Elohim erhalten, IHM dankbar zu sein, nicht von IHM abzuweichen, unser ganzes Vertrauen auf IHN zu setzen, Seine Wege gehen und nicht mehr seine eigenen Gelüste und Gedanken zu verherrlichen, sondern den Gedanken HaShem`s in uns aufzunehmen und in seiner Lust zu wandeln die den beschenkt der auf IHN hört.

Festhalten und bewahren im Herzen, mit seinem Innern ist nicht festhalten mit den Händen, denn dann kann man nicht mehr empfangen. So halten wir an HaShem fest mit unserem ganzen Sein, danken IHM, loben IHN und hören auf IHN..

Seinen Frieden halten wir in uns fest und schenken ihn weiter..

Allen recht segensreichen Shabbat,
eure Anastasia.

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 4.

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 3.

Toldot תולדות „Geschlechter“ oder Nachkommen

von Admin – Heute um 14:33



Toldot תולדות „Geschlechter“ (Berechit/1.Mo. 25,19 – 28,9)

am 2 Kislew 5773 – 16.11.2011


Shalom meine lieben Leser und Freunde,

so manches mal wiederhole ich meine Aussagen, dafür habe ich auch einen bestimmten Grund, denn wir sollten nicht stehen bleiben oder stagnieren. Es geht darum stetig zu wachsen und geistlich reif zu werden..

Kurz will ich nun zu der dies-wöchigen Sidra ein paar Worte anmerken und euch Mut machen nicht müde zu werden auf dem Weg, ein besserer Mensch zu werden. 
Erfolgreich durch GOttes Segen ein Licht in der Dunkelheit dieser Welt zu sein durch wahre Heiligkeit die der Ewige uns aufträgt.

Zu Berechit/Anfänge/1.Mo. 27, 28 nun:
“ Und GOtt möge dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde geben .. „

Ein doppelter, bedeutender und vollkommener Segen, an dem nichts fehlt! Baruch HaShem!

Der Segen des Allmächtigen, gelobt sei Sein Name, ist die Fülle und an Wirksamkeit unübertroffen. Was ER sagt das geschieht, er sieht in das Herz. 

Wenn wir nun bedenken dass Jakov seinen Zwilling Esau ausgetrikst hat, dann könnte man meinen, das ist doch ungerecht.
Ungerecht jedoch war Esaus verhalten sich nur dem weltlichen und fleischlichen Dingen zu widmen. Der eigene Bauch war ihm wichtiger..

Der Ewige vollbringt seine Pläne und gibt Segen über Segen, doch es ist auch an uns den Segen anzunehmen um die ganze Wirksamkeit in seinem Leben zu erfahren. 
Obwohl die Wirkung da ist und auch mitgegeben wurde, braucht es auch unser Zutun. Wir haben Gaben und Talente, einen freien Willen und wir können mit Elohims Hilfe und gutem Willen unsererseits IHM gefallen und die Fülle der Überfülle erhalten. ER schafft Möglichkeiten und Wege die wir zu erkennen haben und von uns zu beschreiten sind.

Unseren Charakter können wir in gute Bahnen lenken mit Hilfe der Torah, dem tiefen Glauben an Elohim und im Vertauen zu IHM..

Unsere Sinne können wir lenken und zügeln, die bösen Begierden, indem wir lernen zu Fasten um unseres höchsten Königs Willen, um heilig zu werden wie ER heilig ist.

Geistig sollen wir reifen und Frucht bringen, gute Werke von Liebe und Barmherzigkeit, doch wir sollen auch darauf achten und auf dem Weg lernen zu unterscheiden, wem wir etwas anvertrauen. 
Sehr gut kann es nämlich möglich sein, dass man jemanden beschenkt der gar nicht würdig ist. Was soll das nun bedeuten? Ein Unwürdiger wird mit meiner Liebe und Barmherzigkeit nicht umgehen können, also gib erst ein wenig und sei höflich, ist der Nächste dann bereit auch an sich zu arbeiten, zu verzichten wenn es darauf ankommt und weiterzuschenken dann ist man auf der gleichen Ebene und kann sich ergänzen ohne ausgenützt und über den Tisch gezogen zu werden.-)

Ebenso beten wir nicht nur mit dem Mund, auch mit dem Herzen und unserem ganzen Sein. 

Dann wenn wir durch das Shema Jisrael uns daran erinnern die Gebote und Weisungen HaShem`s an Armen und über den Augen und im Herzen geschrieben zu haben, bedeutet es doch; dass wir danach handeln mit Händen, Herz, Seele, Denken, Planen, mit Verstand und Weisheit, voll der Liebe..

Halten wir unsere Häuser rein indem wir das Haus unsere Seele und Gedanken rein halten, gefüllt mit der Liebe und Salbung unseres Vaters der uns einwohnt, tun wir nichts welches IHM nicht gefallen könnte weil wir IHN lieben über alles und Seine Liebe annehmen und diese teilen mit unserem Nebenmenschen..

Alles was geistiger Natur ist vermehrt sich im Teilen. Zum Beispiel tröstest du jemanden ist der getröstet und kann wiederum trösten, der Trost nimmt zu. Die materiellen Güter im Gegensatz zu den Geistigen werden weniger wenn man sie teilt.

Bei allem dürfen wir uns immer nach dem göttlichen Willen richten der uns Recht und Gerechtigkeit lehrt durch die Regeln, Gesetze, Weisungen und Satzungen. 

Unser menschliches Beisammensein kommt so in eine neue Fülle. 

Genauso werden unsere Beziehungen zueinander fruchtbar und bringen weiteren Segen von unserem Elohim der unsere Bemühungen schon in dieser Welt belohnt. 

Wer vergibt und seinen Nebenmenschen dient kommt in den geistlichen Verdienst, Freude zu erfahren. 

Wer Elohim dankbar ist und ohne Missgunst oder Neid handeln lernt, wer hinter die Kulissen sieht und die inneren Zusammenhänge langsam begreift wird den Kreislauf der unguten Werke beenden. Er wird dem Streit und Zank aus dem Wege gehen und Frieden suchen, er wird vergeben und selbst Segen und zum Segen werden statt zu fluchen. Er wird bereitwillig teilen lernen und suchen sich zu ergänzen mit dem Nächsten statt ständig unkontrolliert Recht haben zu wollen oder nur die Fehler im anderen zu tadeln. Jeder von uns hat gute und schlechte Eigenschaften, sowie jeder von uns gute oder manchmal auch schlechte Taten vollbringt. Die Bemühung jedoch sollte unablässig dazu dienen im Vertrauen auf GOttes Hilfe zu wachsen Gutes zu tun. Dort wo uns noch die Ausdauer fehlt dürfen wir um Gnade und Kraft bitten, der Ewige ist nicht taub gegenüber dem, der sich wirklich bemüht, gegenüber dem der auf Elohim in seinem Inneren hört.. 

Dem der seiner Torah folgt und auch äusserlich hört und tut was Elohim uns durch das Gesetz mitteilen und beibringen möchte, uns unterweist und sachte lehrt.., gelingt es nicht immer gleich, so kehrt man um und beginnt neu. König David hat den Kopf nicht hängen lassen als er sündigte er bat um neue Gnade und Hilfe voll Vertrauen, Jakov unser Vater ging zu Laban und diente fleissig noch einmal 7 Jahre um Rahel zu bekommen die er liebte, er vertraute Elohim ebenso, dass er nicht in das Leere arbeiten würde.. 

Der Segen des Ewigen beweist am Ende, dass er wirksam ist. So haben wir Mut und setzen all unser Vertrauen auf eine Karte, nämlich ganz und gar dem Ewigen zu vertrauen!

Er sieht uns in das Herz, er kennt uns und ist uns Hilfe in allen Bereichen unseres Lebens und unserer Beziehungen, ob zu Hause in der Familie, mit Freunden oder am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder bei Begegnungen mit Fremden. Was wir von anderen erwarten sollten wir ihnen tun, dass wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen früher oder später, dafür lernen wir Geduld und Ausdauer, lassen unser Ziel nicht aus den Augen. Unser Ziel, der Welt unseren Stempel aufzudrücken, dass diese ein besserer Ort wird an dem man Elohim erkennt durch Seinen Segen in unseren Werken der aufopfernden Liebe/Ahawah.

Der Ewige hat dem Jakob den fetten und vollen Segen gegeben, denn er war ein harter Arbeiter das sehen wir an seinem Leben, und er hat auch daraus etwas gemacht, war GOtt/Elohim treu und ergeben.

Dies jedoch in den folgenden Wochenabschnitten, so wende der Ewige euch sein Angesicht zu und segne euch und er gebe Gnade, dass ihr Seinen Segen fruchtbringend einsetzt für Frieden und Vergebung.

Shalom Shabatt, eure Anastasia.

Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 3.

Chaje Sara חיי שרה „Das Leben Saras“

Heute um 16:57


Donnerstag, 23 Cheshwan 5773 – 8.11.2012 

Parasha/Wochenabschnitt: Chaje Sara/ das Leben Saras aus Berechit/Anfänge/1.Mo. 23,1-25,18.


Shalom meine Lieben,

Sara muss eine beindruckende Frau gewesen sein und ist die Mutter Jizhak, wir lesen in diesem Abschnitt, dass sie mit 127 Jahren verstorben ist, sie war so schön wie eh und jeh mit 127 Jahren, es war die innere Schönheit. 

Auch hier gibt uns die Torah wieder einmal einen Hinweis, die Worte die wir betrachten und studieren, haben einen geistlichen Inhalt und inneren unermesslichen Wert.

Das hebräische Wort Shnotam, kann als ihre Jahre oder als ihre Veränderungen verstanden werden, so ist beides gemeint. 
Ihre Jahre und ihre Veränderung waren perfekt, dies bedeutet, dass die Entwicklungen die sie im Lauf ihres Lebens durchgemacht hat auch perfekt waren. 

Der Grund wahre Perfektion ist nichts statisches, sondern ständige Veränderung im Ruach Elohims.

Eine Entwicklung hin zum Besseren in allem, selbst das Schmerzliche sieht dann im Zusammenhang und Rückblick mit dem Ende grandios aus. 

Ihre Jahre waren durch die Veränderung also nicht nur gut sondern perfekt, denn der Ewige wirkte in Ihrem Leben, das machte sie auch so schön von innen her. 

Der Ewige hat sie vollkommen geehrt und glücklich gemacht und sie ist unsere Mutter wie Awraham unser Vater ist.

Oft sieht oder erkennt man das Wirken Elohims in seinem eigenem Leben erst im nachhinein, dann wenn wir Einsicht und Verständnis von IHM erhalten..

Der Ewige sprach zu Abraham dem GOttbegeisteten als der mit missfallen reagierte auf das Wort Saras hin, sie will nicht, dass Ismael mit ihrem Sohn erbe:
„Lass dir`s nicht leid sein wegen des Knaben und wegen deiner Magd. In allem, was Sara dir sagt, höre auf ihre Stimme, denn durch Jizhak soll dir Same genannt werden.“

Genau diese Schriftstelle ist für mich der Beweis, dass der Ewige, gepriesen Sein Name, in Sara wirken konnte und auch durch sie sprach und noch spricht. Das gesamte Leben Saras war vorbereitet von unserem geliebten Vater im Himmel.

Wenn wir uns dem Ewigen ausliefern in Vertauen und Glauben, können wir der Berufung die ER für uns hat gerecht werden. 

Die gütige Vorsehung für seine Kinder kann offenbart werden, dies ist dann wahre Perfektion und nicht Perfektionissmus in den wir unsererseits durch eigenes Handeln oder Denken oft verfallen.

Im Segen des Ewigen verweilen und mit Vertrauen bestimmt handeln in Seinem Willen, führt uns zur Vollkommenheit im Glück. 

Die inneren Zusammenhänge sieht man oft erst im nach-hinein. 

Die Stimme Elohims ist ein fester Bestandteil unseres Lebens, wozu hätte ER sonst gesagt; „höre Jisrael“, wenn sie es nicht währe, wenn wir nicht in der Lage wären seine Stimme zu hören und auf sie zu hören.

Zumeist ist es ganz ein sanftes säuseln und man lacht vielleicht innerlich, weil man das Offenbarte nicht fassen kann, es kann auch ein kleiner roter Faden sein, ein kleiner Gedanke, eine Idee, doch Mut und Vertrauen zu IHM wird er belohnen. Das noch nicht Sichtbare oder Verhüllte wird sichtbar werden.

Es kann sein, dass man sich nicht sicher ist ob es wirklich des Ewigen Stimme ist, die man im Inneren vernimmt, dann stellt man sich am Besten ganz unter seine Herrschaft und vertraut IHM. 

In solchem Falle habe ich auch immer in meinem Leben gesagt, ich gehorche dir weil ich dich liebe heiliger Elohim. Das Gebet ist in solchen Momenten wichtig, doch darf man das Gebet welches ein Gespräch mit HaShem sein soll nicht nur als ich rede sondern ich höre Dir nun zu Der Du da bist und mit mir reden willst.

Die Dinge die ER uns anvertraut haben immer ein Ziel, eine Berechtigung und erfüllen sich wenn wir IHM gehorchen. Es ist oft so, dass der Ausgang und der Weg bis zur Erfüllung anders kommt als wir es uns erwarten, die Rückschläge auf dem Weg dorthin oder auch Enttäuschungen zwischendurch sind uns zur Prüfung um standhaft und stark zu werden. Sie sind Stärkung bei der Veränderung IHM ganz zu gefallen in allem.

Im Rückblick dann, erkennen wir die Wahrheit, denn in IHM ist keine Lüge.

So grüsse ich euch von Herzen und der Ewige segne euch zu einem glücklichen Ausgang in eurem ganz persönlichem Leben und in der Beziehung mit IHM.

Shalom Shabbat, eure Anastasia Israel.
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