Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 3.

Berechit – Anfänge!

 Admin Gestern um 14:08

Freitag 26 Tisherei 5773 – 12.10.2012

Berechit..

Meine lieben Freunde, seid gesegnet und freuet euch, der Ewige schafft in uns alles NEU!

Allen fröhlichen Shalom Shabbat!

Die Tora beginnt mit den uns bekannten, fröhlichen Worten:

„Am Anfang schuf der Ewige die Himmel und die Erde.“

Der Midrasch erläutert den zweiten Teil des Verses, der Geist GOttes schwebte über dem Wasser, das ist der Geist des Mashiach.

Wer und wo ist der Mashiach?

Maimonides beschreibt ihn als Menschen, der dem Königreich Davids wieder seinen alten Glanz verleihen wird …
Er wird den Heiligen Tempel erbauen und das zerstreute Volk Israel zusammenführen.

In seiner Zeit werden alle Gesetze der Tora neu erlassen, hierbei erinnere ich mich an die Worte Jeshuas, der sagte; er sei nicht gekommen um das Gesetz auszulöschen oder aufzuheben, er sei viel mehr gekommen um das Gesetz der Tora zu erfüllen, das heisst doch für uns, dass wir mit ganzem Herzen mit aller Kraft und allem unserem geistlichen wie fleischlichem Vermögen, mit ganzer Seele und Gemüt den Ewigen lieben und unseren Nächsten wie uns selbst.

Wir hören nicht nur des Ewigen Wort, wir setzen es um, wir rezitieren nicht nur das Höre Israel/Shema Israel sondern wir leben es mit neuem Herzen und beständigem Geist.

Es heisst weiter, in dieser Ära wird es weder Hunger noch Krieg, weder Neid noch Streit geben, denn das Gute wird überall sein und alles, was köstlich ist, wird so zahlreich sein wie Staub.

Die ganze Welt wird nur eine sinvolle Beschäftigung haben, den Ewigen zu erfahren.

Mit anderen Worten, es wird die Welt sein, von der Sie, alle anständigen Menschen und auch ich jeden Tag träumen oder soll ich eher sagen, der Traum ist kein Traum sondern er wird mehr als nur eine Realität auf die wir alle warten, es ist Wahrheit in unserem Inneren.

Ja – wir träumen noch hie und da von der Ankunft des königlichen Mashiach und er kommt bald..

Doch was ist wenn wir die Wahrheit durch die Shekina/Herrlichkeit GOttes in uns aufnehmen, dann geschieht diese Verheissung jeden Tag in unserem Leben, das Wunder erfüllt sich in unserem Alltag, durch die Salbung HaShem`s erleben wir Berechit/den Anfang ganz neu in unserem ganzen Leben.
HaShem wird König durch bewusstes „Ja“ – in Freiwilligkeit, wir krönen IHN und setzen IHN auf den Thron unseres Ich`s.
Nicht, dass ER nicht schon König ist, doch die Wirksamkeit stellt sich ein in unserem Leben und alles wird neu.
Es ist wie mit dem Tee den wir gesüsst wollen und Zucker beigeben, solange wir nicht umrühren wird der Tee selbst unter Beigabe des Zuckers nicht süss schmecken. Die Wirksamkeit braucht Bewegung, die Liebe stagniert nicht, eine Quelle fliesst..

Ist der königliche Mashiach nicht das Sinnbild des Ewigen selbst, „Der da ist“ und unserer Seele Bräutigam sein will um uns glücklich zu machen, ER schafft alles neu mit uns durch Seine lebendig gewordene Tora, denn wir lernen die aufopfernde barmherzige Liebe, sind bereit zu helfen, Hilfe anzunehmen und wir sind versöhnt in dieser Welt, also bereit zum Olam HaBah/für die zukünftige Welt in der ER selbst das helle Licht ist in dem es keine Schatten oder Finsterniss mehr gibt.

Das himmlische Jerusalem beginnt sich von den Himmeln auf die Erde zu senken, Himmel und Erde küssen sich und werden eins durch den Einen und wir mitten darin.

HaShem schenkt schon jetzt die Segnungen die wir brauchen um in ein geistliches Leben einzutreten, dort friert, hungert und dürstet man nicht mehr, der Krieg ist beendet durch unseres König der Könige und Herrn aller Herren dessen Ehrenschein die Erde erfüllt und das menschliche Herz, unser Sein.

HaShem selbst stellt Shalom wieder her, der nie endet.

Im Innern brennt und leuchtet dieses Licht Seiner Wahrheit und unendlichen Weisheit in uns, wir haben erfüllte Hoffnung, Glaube und Gehorsam erfüllen sich, sind vollbracht in Ahawah/aufopfernder Liebe. Nicht das Blut von Stieren und Böcken, die barmherzige Liebe wird das Opfer/das sich nahen und sich immer nah sein in HaShem.
Endlich vertrauen wir IHM und seinen Worten, das Gesetz der ganzen Tora erfüllt sich, die Sünde hat keine Macht mehr über uns weil wir der Lüge keinen Glauben mehr schenken und alle Widerstände „Seiner Herrschaft“ übergeben haben, innere und äussere Widerstände die uns zuerst noch vom Eigentlichen das immer schon da ist weglockten. Sorgen und Nöte haben wir zuvor noch Bedeutung zugemessen statt unsere Augen zum Ewigen zu erheben und IHM zu danken und zu vertrauen, IHM zu glauben und IHN über alles zu lieben.

Solange wir selbst alles bewältigen wollen können wir die Prüfung aus eigener Kraft und Weisheit oder Intelligenz nicht bestehen, solald wir jedoch IHM ganz vertauen und in der Kraft Elohim`s handeln wird Sein Wort in uns lebendig.
Sein wird unser und unser wird Sein.
ER kann sich endlich um uns kümmern und wir werden offenbar als Kinder des Ewigen der uns tröstet, heilt und geheiligt haben wird.

Dieser Geist also schwebte oben und wartete auf seine Stunde, schon als Zeit, Raum, Energie und Materie am ersten Schöpfungstag aus dem „Wasser“ der Formlosigkeit und Leere auftauchten.
In den Augen eines Juden ist die Welt nichts Böses, das wir besiegen und transzendieren müssen. Sie ist auch keine neutrale Masse, die wir erst gut zu machen haben. Das Gute und Vollkommene ist bereits da; es schwebt über uns und wartet darauf, verankert und offenbart zu werden.

Der Geist des Mashiach wurde in jedes Molekül der Schöpfung einprogrammiert; wir müssen nur auf die richtigen Knöpfe drücken, um ihn zu enthüllen.

„Und die Erde war wüst und leer, und Dunkelheit herrschte über der Tiefe, und der Ruach HaKodesh schwebte über dem Wasser.“

Daraus schöpft der Jude ewigen Optimismus; darum bemühen wir uns unablässig, unsere Welt besser zu machen; und deshalb glauben wir unerschütterlich daran, dass wir dabei Erfolg haben, in Demut jedoch bekennen wir, das was noch fehlt, es ist der Schöpfer des Himmels und der Erde der es vervollkommnet mit uns, gepriesen Sein heiliger Name/Baruch HaShem!

ER in uns und wir in IHM.

Der Geist des Mashiach ist der Geist der Tora die ER in uns lebendig werden lässt um sie zu leben und es ist der Geist HaShem`s der über alle Tiefen hinwegschwebt, ist da ein Herz und ein Geist offen und hört, wird ER das Licht geben, ER schenkt Sein Licht und erleuchtet uns und mit uns und durch uns diese Welt.

Denn wir wissen, die Finsternis ist der Stoff, aus dem das Licht besteht. Und das Licht ist schon da, es schwebt über uns und wartet darauf zu leuchten.

Und das Licht Elohims, sein Ruach schwebt über uns und des Schöpfers Herrlichkeit will in uns wohnen und ER selbst wird die Knöpfe drücken, damit wir den Mashiach erkennen.., denn das Handeln GOttes in und mit uns ist die Salbung Seines Geistes der uns zu Heiligen, Priestern und königlichen Kindern und zu Gesalbten/Mashiach macht in dieser Welt.

So lasst uns leuchten mit fröhlichem Gesicht und loben und danken und preisen unseren Adon/Herrn und Melech/König, den Ewigen der uns zur Freude und Ehre berufen hat.

Der uns befähigt durch diese heilige Berufung und Auswahl Licht zu sein in der Dunkelheit!

Gepriesen HaShem der uns einwohnt und ehrt mit Seiner Gegenwart.

Gepriesen der Ewige der immer schon da war, ist und bleibt, der immer und ewig wirkt und Neu schafft!

Gepriesen der GUTE und Barmherzige, der Gnädige und Gerechte, Der uns salbt und zu Gesalbten formt.

In Liebe eure Anastasia Israel, Seine Freude.

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