Shabbat- Lesungen -Parashah -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 3.

Parashah Ki Tawo am 13 Elul 5772/31.8.2012


Shalom meine lieben Freunde,

Ki Tawo heisst dieser Abschnitt der Parashah für diese neue Woche und kommt
aus dem hebräischen כִּי-תָבוֹא, „Wenn du kommst“ 
– zu ergänzen: in das Land, das der Ewige dir als Besitz gibt. 

Wie aufmerksam von Elohim uns zu sagen: wenn du kommst! Das bedeutet doch für uns, dass ER schon alles in unendlicher Liebe und Fürsorge für seine Kinder, sein Volk , seine Braut vorbereitet hat!

Grund zu Jubel und Freude! Aufruf IHM gerne zu gehorchen und das Land das ER hat um es in unseren Besitz zu geben, gern entgegenzunehmen und dort einzuziehen.

Man hängt sein Herz an den, der uns beschenkt und hegt und pflegt den Besitz den er uns anvertraut hat in Dankbarkeit. 

Denn wir wissen der Besitzer ist nicht der Eigentümer, der Eigentümer bleibt Elohim, doch ER vertraut uns so Vieles an um als Besitzer und kluger Verwalter darüber zu wachen, daraus zu leben..

Ein kluger Mensch verschleudert seinen Besitz nicht und lässt nicht alles herunter wirtschaften, schon gleich gar nicht wenn er sich dem Eigentümer gegenüber in Dank und Liebe verpflichtet fühlt als ein verantwortungsvoller Partner. 

Ein kluger Mensch sieht auf den Ewigen und weiss alles von IHM zu erwarten in Vertrauen und Dank.

Der Ewige gibt uns auch ein geistliches Land, jedem Einzelnen um es zu besitzen, zu verwalten, darin zu arbeiten, es zu bewirtschaften und glücklich zu sein.

Unser ganzes Leben..

Wir bringen unseren Teil, doch Elohim lässt wachsen und sendet Regen zur rechten Zeit und hilft uns in allen Bereichen so wir IHM danken und vertrauen, alles von IHM erwarten und IHM glauben. 

ER gibt das Land in unseren Besitz und vertraut uns, ER schenkt auch die Erstlingsfrucht die wir IHM im Dank darbringen in unseren Körben, mit Herz, Seele, Geist, Leib und aller Kraft..

Die Darbringung, der Bikurim – der Erstlingsfrüchte, ein Fest der Danksagung an unseren GOtt der uns segnet alle Zeit. 

Wir können glücklich sein alle Tage in unserem Leben und ein Fest zu Seiner Ehre im Dank feiern. In dieser Grundhaltung werden alle unsere Pflichten und alle unsere Lebensbereiche mit Seinem Segen erfüllt sein. Komplett sein, das heisst GANZ, ohne dass etwas fehlt, denn ER ist da!

Glauben wir dies und befolgen seine geistlichen Prinzipien und Regeln die ER für uns eingerichtet hat, sind wir im Aufschwung der Segnungen Elohims in allen Bereichen unseres Lebens und können wirklich glücklich sein und dann alle Früchte zur Nahrung geniessen zur rechten Zeit.

Unser Herz muss offen sein, und unser inneres Ohr und Auge, auch um Tag für Tag die Wunder Seiner Barmherzigkeit zu erkennen und dafür zu danken. 

Manchmal erkennen wir weniger gut, wenn wir auf die Umstände oder uns selbst sehen, wir sollten immer erst auf GOtt sehen und IHM für alles danken und IHM wirklich alles darbringen im Vertrauen und gerne. 

ER hat alles erschaffen, in IHM sind keine Grenzen, weshalb also selbst Grenzen schaffen indem wir uns von IHM trennen und nicht alles zu IHM bringen der uns auch Vater sein will und sich um uns kümmert. 

Manchmal doch, müssen wir auch als erwachsene Tochter oder als erwachsener Sohn handeln lernen, eigene Entscheidungen treffen und gehen, uns bewegen. Dies ist möglich wenn wir in dem Segen der guten Erziehung Elohims vorwärts schreiten und ein neues Land einnehmen mit neuen Herausforderungen um es zu bewirtschaften, manchmal ist das Land vielleicht steinig, dann hat man andere Samen um zu pflanzen, oder man entfernt langsam und geduldig doch in Beharrlichkeit, Stein nach Stein und vielleicht beginnt man dann damit, mit diesen Steinen erst eine Hütte zu bauen, oder eine Mauer um das neue Land, damit die wilden Tiere die neue Saat nicht zertrampeln werden, wenn diese erst gesät und mit Elohims Hilfe und Segen dann wachsen wird. 

Als erwachsenes Kind Elohims werden wir lernen auch Entscheidungen zu fällen, uns anzupassen an verschiedene Umstände, zu planen und zu wachsen, zu beobachten in Aufmerksamkeit und ohne Angst vor der Herausforderung oder Prüfung, weil wir Dingen begegnen und Umständen die wir noch nicht kennen, ist unser Grundvertrauen erst mal gestärkt und geheilt ist alles möglich in IHM der uns vertraut, führt, lockt und lenkt..

Ohne Herausforderungen könnten wir auch nicht wachsen oder neues lernen..

Dann wenn unser Dank ehrlichen Herzens und mit demütig und grossherziger Weise in der Freude unserem Elohim gebracht wird, werden wir wesentlich mehr ernten in all der folgenden Zeit und zu weilen wird ER noch mehr Segen geben und die Mühe die wir am Anfang spürten wird nicht mehr sein, im Gegenteil wir werden erleben wie ER uns die Kraft erneuert, den Mut wachsen lässt und uns stärkt immer dar.

Was wir zu lernen haben ist immer auf IHN zu sehen und zu hören in uns selbst, dort wo ER mit seiner Herrlichkeit wohnen will.

Vergessen wir nie Elohim für alles zu danken, denn ER will uns segnen und er will uns glücklich sehen, glücklicher als wir uns selbst Glück vorstellen können oder es definieren könnten.

Ist es nicht schön das grösste Glück allein IHM dem Lebendigen GOtt begegnet zu sein, seinen heiligen Namen/Ha Shem denken und anrufen zu können. Ja! Wir sind glücklich in IHM der uns das Land zu Besitz gibt!


Von unseren orthodoxen Brüdern der Chabad Bewegung habe ich folgende Worte übernommen und lasse sie euch nun lesen, Elohim stärke euch in seiner Erstlingsfrucht, seinem Ruach HaKodesh den ER euch gibt damit ihr immer gestärkt und in seiner Salbung dankbar seid und euch seiner Treue und Führung, seiner Segnungen freuen könnt in allem und alle Zeit zu Elohims Ruhm und Ehre und eurem Shalom im Herzen, der Seele, den Gedanken und Entscheidungen, in eurem Alltag, im Gebet, wenn ihr sitzet oder steht, wachet oder schlafet um neue Kraft zu schöpfen die ER euch erneuert, denn wir wissen: den Seinen gibt er im Schlaf.
Denn wachsam sind wir durch IHN geworden seit dem wir bei IHM sind und alle Zeit danken für Seine Wohltaten in Seinem Willen zu sein,
herzlichst eure Anastasia.


Nun die Worte eines Rabbi von Chabad.
Kann man planen, gesegnet zu werden? Gewiss, wir glauben, auf mancherlei Weise gesegnet zu werden, wenn wir leben, wie G-tt es uns befohlen hat. Selbst wenn die Folgen nicht immer greifbar sind oder sich nicht sofort einstellen, wissen wir um die vielen Segnungen, die wir erhalten, wenn wir ein Leben in G-ttes Sinne führen. Aber unsere Parascha enthält einen Vers, der uns einen Segen verspricht, von dem wir nicht einmal geträumt haben:

„Wenn du auf die Stimme G-ttes hörst … und die Gebote einhältst … wirst du alle diese Segnungen erhalten, und sie werden dich einholen“ (Deut. 28:2). Was bedeutet das? Rabbi Owadia Sforno, einer der klassischen Bibelkommentatoren, meint: Wir werden selbst dann gesegnet, wenn wir nicht danach gestrebt haben. Der Segen kommt als unerwartetes Glück.
Der fromme Rabbi Levi Jizchak von Berditschew sah einmal einen jungen Mann auf der Straße rennen. Er hielt ihn an und fragte: „Wohin läufst du?“ Der Mann antwortete: „Ich muss arbeiten, Rabbi.“ Der chassidische Meister fragte: „Woher weißt du, dass deine Arbeit in dieser Richtung liegt? Vielleicht befindet sie sich in der anderen Richtung, und du läufst vor ihr davon!“
Können wir jemals sicher sein? Wie oft scheitern unsere besten Pläne! Wir alle tun unser Bestes, um ein Ziel zu erreichen, aber manchmal schaffen wir es einfach nicht. Andererseits kommt es vor, dass wir uns keinerlei Mühe geben und dennoch ganz plötzlich ein lukratives Geschäft abschließen. Wir wissen nicht, aus welcher Richtung der Segen kommt.

Das gilt auch für den spirituellen Segen. Manchmal strengen wir uns an und bleiben uninspiriert; ein andermal kommt die Inspiration von selbst. Dem Baal Schem Tow zufolge hört unsere unbewusste Seele etwas auf einer höheren Ebene, und es sickert in die bewusste Seele. Dann sind wir berührt, bewegt oder inspiriert.

Wir leben in einem chaotischen Zeitalter. Viele verirren sich in der spirituellen Wüste. Aber viele finden auch sich selbst. Andere suchen G-tt nicht, aber er findet sie. „Woher kam Ihre Inspiration?“ „Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich dachte an etwas ganz anderes, dann traf ich diesen Rabbiner.“

Oder: „Ich saß neben diesem Typ im Flugzeug.“ Oder: „Ich ging als Tourist zur westlichen Mauer, und irgendetwas berührte mich.“ Jeder hat seine Geschichte. In manchen Geschichten suchen wir G-tt, in anderen sucht er uns. Wenn Sie spüren, dass der Geist Ihnen folgt, laufen Sie nicht weg. Gehen Sie langsamer, damit er Sie einholt.

Möge G-ttes Segen Sie einholen und Ihr Leben transformieren.

hier findet ihr den Text in Original:http://www.de.chabad.org/library/article_cdo/aid/491027/jewish/Lass-dich-einholen.htm
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