Shabbat- Lesungen -Parasha -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 2.

19 Aw 5772/ 7.8.2012

Shalom liebe Freunde,

letze Woche hatte ich eine Panne an meinem Fahrzeug. Die Stimmung wollte ich mir nicht nehmen lassen und habe mich auf Elohim verlassen.

Gut versichert bin ich auch, dachte ich zumindest durch die Pannenhilfe, das war der Stand der Dinge. Als erstes jedoch vertraute ich Elohim und hielt daran fest, dass mir nichts geschieht ohne einen tieferen Grund.

Nun jedoch zeigte sich, dass die Versicherung nicht zahlen will und sich aus dem Vertrag windet.
Ihr seht, dies ist wenn wir uns auf Menschen verlassen. Verlassen wir uns auf Menschen und Dinge dieser Welt, sind wir nie in Sicherheit..

Bei Elohim ist es anders wenn wir seine Gebote und Satzungen halten, steht ER 100%-ig zu uns und lässt uns nie fallen.

Ob die Versicherung nun zahlen wird oder nicht, so vertraue ich auf Adonai und lerne weiter, mich nur auf IHN zu verlassen. Verstehe dies als ein Geschenk und eine Gnade..
In meinem Herzen und in meiner Seele herrschen Frieden und Freude, ebenso bin ich überglücklich meinem GOtt anzuhangen. Denn wäre mir die Panne mit meinem Fahrzeug nicht passiert, hätte ich keine 5 Tage Urlaub geschenkt bekommen und die Synagoge von Lyon entdeckt, ebenso hätte ich den lieben Rabbi und meine jüdischen Brüder nicht kennenlernen können, die mich sehr herzlich und hilfsbereit aufgenommen haben. 

War zum gemeinsamen Gebet eingeladen, wurde vom Rabbi gesegnet, hätte nicht die Gelegenheit bekommen mit Brüdern in Eintracht mich zu unterhalten und uns kennenzulernen. 
In der Synagoge durfte ich eine Aufschrift an einer Tafel entdecken, ein lieber Bruder wies mich darauf hin, dass mit dem Bau der Synagoge 1862 begonnen wurde und sie 1863 schon fertiggestellt wurde, ein Jahr zur Fertigstellung, obwohl die katholische Kirche, deren Vorsteher/Bischof, als er vernahm, dass dort eine Synagoge entstehen soll, die Auflage durchbrachte, dass man diese nicht von der Strasse aus sehen darf. Die jüdischen Brüder haben also einen Vorhof gebaut und durch diesen kommt man nun in die Synagoge. So hat die Synagoge trotz aller Widerstände einen Vorhof, das Heiligtum und das Allerheiligste. Ganz so wie das Offenbarungszelt in der Wüste gebaut werden sollte.

Dank des Zeugnisses meines jüdischen Bruders haben wir der katholischen Obrigkeit verziehen, denn das Gericht steht einzig GOtt allein zu.

Der Weg der Vergebung ist ein weiter und beschwerlicher solange man im Schmerz verharrt und auf Gerechtigkeit von Menschen verharrt. Wenden wir uns jedoch direkt Elohim zu, ja dann verändert sich alles und obendrein bekommen wir Oscher/Freude und Shalom/Frieden in unser Herz, in unsere Seele, und als Krönung schenkt uns Adonai Heilung die uns befähigt erfolgreich und effektiv zu sein.

Das Land grünt und blüht und bringt seine Früchte hervor. Es regnet zur rechten Zeit und das Land gibt reichen Ertrag!

Immer wenn wir uns für Gehorsam gegenüber Elohim entscheiden bewegen wir uns in seinem reichen Segen, weichen wir ab von seiner Satzung und von seinen Geboten, dann öffnen wir dem Fluch die Tore und schneiden uns selbst ab vom Segen des Allmächtigen/Adonai ElChadai.

Soweit mein Zeugnis zur letzen und dieser Woche, die sehr gut zu den Lesungen in 5. Mo./Debarim/Rückschau/Deut. passt:

Ermahnung zu Dank und Gehorsam, Erinnerung an Gottes Erziehungsweise, Warnung vor Selbstgerechtigkeit und Hochmut.

Debarim/Rückschau/Deut., 5 Mo. 8,10 Darum, wenn du gegessen hast und satt geworden bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat. 
11 Hüte dich, daß du des HERRN, deines Gottes, nicht vergessest, so daß du seine Gebote, seine Satzungen und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht beobachtest; 
12 daß, wenn du nun gegessen hast und satt geworden bist, und schöne Häuser erbauest und darin wohnest, 13 und deine Rinder und Schafe, Silber und Gold, und alles, was du hast, sich mehren, 
14 dein Herz sich alsdann nicht erhebe und du vergessest des HERRN, deines Gottes, der dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt hat; 
15 der dich durch diese große und schreckliche Wüste geleitet hat, da feurige Schlangen waren und Skorpione und Dürre und kein Wasser; der dir auch Wasser aus dem harten Felsen entspringen ließ; (2. Mose 17.6) (4. Mose 21.6) 
16 der dich in der Wüste mit Manna speiste, von welchem deine Väter nichts wußten, auf daß er dich demütigte und auf die Probe stellte, um dir hernach wohlzutun; 
17 und daß du nicht sagest in deinem Herzen: Meine eigene Kraft und meine fleißigen Hände haben mir diesen Reichtum verschafft. 
18 Sondern du sollst des HERRN, deines Gottes, gedenken; denn er ist es, der dir Kraft gibt, solchen Reichtum zu erwerben; auf daß er seinen Bund aufrechterhalte, den er deinen Vätern geschworen hat, wie es heute geschieht. (5. Mose 4.31) 
19 Wirst du aber des HERRN, deines Gottes, vergessen und andern Göttern nachfolgen und ihnen dienen und sie anbeten, so bezeuge ich heute über euch, daß ihr gewiß umkommen werdet. 
20 Wie die Heiden, die der Herr vor eurem Angesicht umbringt, also werdet auch ihr umkommen, weil ihr der Stimme des HERRN, eures Gottes, nicht gehorsam seid.

9,3 Er wird sie vertilgen und sie vor dir her unterwerfen und sie vertreiben und eilends umbringen, wie dir der HERR verheißen hat. (5. Mose 4.24) 
4 Wenn sie nun der HERR, dein Gott, vor dir her ausgestoßen hat, so sprich nicht in deinem Herzen: Um meiner eigenen Gerechtigkeit willen hat der HERR mich hereingeführt, dieses Land einzunehmen, so doch der HERR diese Heiden wegen ihres gottlosen Wesens vor dir her vertreibt. (1. Mose 15.16) (5. Mose 8.17) 5 Denn nicht um deiner Gerechtigkeit und um deines aufrichtigen Herzens willen kommst du hinein, ihr Land einzunehmen, sondern um ihres gottlosen Wesens willen vertreibt der HERR, dein Gott, diese Heiden, und damit er das Wort halte, das der HERR deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat.

10,9 Darum haben die Leviten kein Teil noch Erbe mit ihren Brüdern; denn der HERR ist ihr Erbteil, wie der HERR, dein Gott, ihnen versprochen hat.

12 Und nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, von dir, denn daß du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebest und dem HERRN, deinem Gott, dienest mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, (Micha 6.8) 
13 daß du die Gebote des HERRN beobachtest, und seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, zum Besten für dich selbst? 

16 So beschneidet nun die Vorhaut eures Herzens und seid forthin nicht halsstarrig!

19 Und auch ihr sollt die Fremdlinge lieben, denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.

11,12 Es ist ein Land, zu welchem der HERR, dein Gott, Sorge trägt; auf welches die Augen des HERRN, deines Gottes, immerdar gerichtet sind, von Anfang bis Ende des Jahres. (Psalm 65.10-11) 
13 Werdet ihr nun meinen Geboten fleißig gehorchen, die ich euch heute gebiete, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebet und ihm mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dienet, (3. Mose 26.3-39) 
14 so will ich eurem Lande Regen geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, daß du dein Korn, deinen Most und dein Öl einsammeln kannst. 
15 Und ich will deinem Vieh auf deinem Felde Gras geben, daß ihr esset und satt werdet. 
16 Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht überreden lasse, daß ihr abtretet und andern Göttern dienet und sie anbetet, 
17 und daß alsdann der Zorn des HERRN über euch entbrenne und den Himmel zuschließe, daß kein Regen komme, und die Erde ihr Gewächs nicht gebe, und ihr bald umkommet auf dem guten Land, das euch der HERR gegeben hat! (3. Mose 26.19) (5. Mose 28.23)



Vergessen wir also nie, dass Adonai/der Herr die Feinde vor uns hertreibt, die Gottlosen vertreibt und uns das Land gibt, Bedingung jedoch ein beschnitten Herz, das Elohim anhaftet und IHN liebt , IHN nicht vergisst und alle Seine Wohltaten für jeden Einzelnen von uns und wir IHM gehorchen ohne zu murren im Vertrauen.

Unser Blut/Herzblut es steht für unser Leben und unser Gehorsam besiegeln den Bund den HaSchem mit seiner Braut geschlossen hat, besiegeln die Einheit mit IHM in Geist und Wahrheit, seelische und geistige Einheit haben wir mit IHM und werfen all unsere Sorgen auf den Herrn unseren GOtt der sich um uns kümmert.

Wir vertrauen auf Seine Huld und vertrauen IHM unser Leben an, unsere Speise wird es seinen Willen zu tun.

So beten wir IHN an in Geist und Wahrheit und freuen uns in Adonai, der seine Braut liebt und verwöhnt.

Gepriesen Adonai für Seine Weisheit und Stärke, in der ER uns erzieht und mehr noch an Sich bindet, damit wir überreich aus Seiner Fülle jeden Augenblick *NEU* leben in der Dimension der Ewigkeit, in die ER uns bringt.

Shalom, eure Anastasia

http://meineschafe.aktiv-forum.com/t24p15-shabbat-lesungen-parasha-betrachtung-hilfen-im-alltag#832

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