Shalom liebe Freunde,

das 5. Buch Mose/Moshe, der hebräische Name Devarim (‏‫דְּבָרִים‬‎) bedeutet „Worte, Aussprüche“ und stammt aus dem ersten Satz des Buches (‏‫אֵלֶּה הַדְּבָרִים‬‎ Eleh ha-Devarim für „Dies sind die Worte…“). In der rabbinischen Literatur wird das Buch auch ‏‫מִשְׁנֵה תוֹרָה‬‎ Mischne Tora („Wiederholung des Gesetzes“) genannt.

„Das Land ist gut, das JHWH, unser GOtt, uns gibt.“

dies sind Begebenheiten und Haltungen die wir aus dem ersten Abschnitt der Toralesung im Devarim/5.Mo. herauslesen können:

– fürchte dich nicht

– erschrick nicht

– lehn dich nicht auf gegen die Worte JHWH`s

– verzage nicht

– murre nicht…

– vertraue JHWH

– unterstell ihm keine Lüge

Wenn wir uns diese Haltung, diesen Rat zu eigen machen und wirklich verinnerlichen, dann kämpft ER für uns, für jeden einzelnen von uns.

Doch wenn wir ihm eine Lüge unterstellen und murren verlieren wir jedes Anrecht auf Schutz und werden das geistliche gute Land das uns JHWH schenkt verlieren.

Es geht hier in diesem Abschnitt um weit mehr als nur das Volk Jisrael das durch die Wüste zieht, wir sollten was wir betrachten und studieren in der Tora auf unser geistliches Leben und die Lebens-ümstände in unserem Alltag übersetzen.

Mit der Grundhaltung von Dank und Vertrauen sind wir unseres Vaters Hilfe gewiss in jeder Situation, ER schützt uns und kämpft für uns. Wie könnte ER für uns kämpfen wenn wir alles allein bewältigen wollten, dann zeigen wir IHM doch, dass wir es besser wissen, dies ist dann eine Haltung von Stolz und Torheit/Dummheit.

Wer weise ist vertraut ganz auf Elohim und nimmt an, dass ER einem trägt, führt und leitet durch jede Situation.

Sein Ruach HaKodesch/Geistbraus ist der Tröster in jeder Not und kümmert sich um unsere Verteidigung in jedem Kampf den wir zu bestehen haben, ausserdem gibt er uns die Erinnerung an GOttes Wort und seine Verheissung, gegen das wir uns nie auflehnen sollten.

Wissen wir, wie wir zum Sieg in den geistlichen Kämpfen und Prüfungen kommen?

Doch so wie Adonai mit den Kindern Israels war wärend der Wanderung durch die Wüste nachdem ER sie aus der Sklaverei erlöst hatte und mit ihnen war, in der Wolke am Tag und in der Feuersäule in der Nacht, so wird er auch dir Zeichen schenken seiner Präsenz in deinem Leben und Alltag.

Verzagtheit, Angst und Erschrecken sind noch Spuren von NICHT – VERTRAUEN!

Murren ein Zeichen von höchstem Misstrauen und Unterstellung wie Auflehnung gegen GOtt, wie sollten wir dann Hilfe erfahren, wenn wir uns IHM gegenüber verschlossen haben.

Man sollte jeden Tag eine Wache vor seinen Mund stellen und sein Herz zu Elohim erheben im Dank und im Lobopfer damit unser Glaube entflammt und unser Vertrauen erneuert wird durch Seine Gnade, die uns dann sicher ist, ohne geraubt zu werden durch un-sachte und un-überlegte Worte oder Gefühle die sehr wohl trügerisch sein können.

Wir sollten jeden Morgen unseren Vater bitten unser Vertrauen zu stärken ganz in IHM und in Seinem HaSchem/Namen jeglicher Verzagtheit, Angst und jedem Erschrecken widersagen. Mut fassen und mit IHM unseren Tag beginnen mit seiner Hilfe. Ihn in Demut bitten Ihm ganz zu gehorchen und segnen die Menschen, denen wir begegnen werden mit seinem Segen.

ER wird es mit dir schaffen Frieden zu schenken damit aus Feinden Freunde werden, du sein Licht in dieser Welt bist und strahlst durch seine Güte und Treue.

ER wird es mit dir schaffen, Shalom und ein gutes Land voll Früchte hervorzubringen, dort wo heute noch Wüste ist in dieser Welt, sowohl im materiellen wie im geistlichen Bereich.

Die geistlichen Waffen sind also Elohim zu vertrauen ohne wenn und aber und sich ganz auf IHN einzulassen in Treue und Glaube an ihn, im Gehorsam und im Dank!

Shalom meine Lieben und lasst euch von Seiner Gnade ergreifen, damit ER sich ganz um euch kümmern kann..

Seine und eure Anastasia..

P.S.: habe hier die Sklaverei in Mizraim/Ägypten mit der Versklavung der Sünde gleichgesetzt und die Wüstenwanderung mit der geistlichen Wüste in der sich ein Mensch befinden kann oder in Zeiten der Prüfungen..

So nehmt bitte diese Worte aus Dwarim/5.Mo. mit!

Moshe sprach: Entsetzet euch nicht und fürchtet euch nicht vor ihnen; 30 denn der HERR, euer GOtt, zieht vor euch her und wird für euch streiten, wie er mit euch vor euren Augen in Ägypten getan hat 31 und in der Wüste, wo du gesehen hast, wie dich der HERR/Adonai, dein GOtt, getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf allen Wegen, die ihr zurückgelegt habt, bis ihr an diesen Ort gekommen seid. 32 Aber in dieser Sache wolltet ihr dem HERRN, eurem GOtt, nicht vertrauen, 33 der doch vor euch herging auf dem Wege, euch die Lagerstätten auszusuchen, bei Nacht im Feuer, daß er euch den Weg zeigte, darauf ihr gehen solltet, bei Tag in einer Wolke.

via Shabbat- Lesungen -Parasha -Betrachtung -Hilfen im Alltag – Seite 2.

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